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Kaffee: 19 positive Effekte auf die Gesundheit gibt es, sagt die Wissenschaft

Englische Forscher haben gut 200 Studien gesichtet und die Auswirkungen von Kaffee auf unseren Organismus zusammengetragen. Welche gesundheitlichen Vorteile Kaffee hat und was Sie beachten müssen.



Kaffeebohnen, aufgenommen am 16. November 2007 auf der Genuss-Messe

Bild: AP

Ein Artikel von

T-Online

Kaffeestudien gibt es inzwischen wie Bohnen in einer Packung – meist liefern sie neue Erkenntnisse über die positiven Wirkungen dieses Genussmittels. Ganz gewiss stammen bei vielen dieser Untersuchungen die Geldgeber aus jenen Wirtschaftszweigen, die mit dem Handel der braunen Bohnen gute Geschäfte machen.

Doch es gibt auch Studien, die unabhängig von der Industrie finanziert wurden. Im renommierten «British Medical Journal» veröffentlichten englische Forscher im Dezember 2017 die Ergebnisse aus 201 solcher Überblicksstudien.

Kaffee senkt das Krebsrisiko

Kaffeekonsum geht viel häufiger mit gesundheitlichen Vorteilen einher als mit Schäden. Den grössten positiven Effekt erreichen Menschen, die drei bis vier Tassen Kaffee am Tag trinken, im Vergleich zu denen, die überhaupt keinen Kaffee zu sich nehmen. Die Kaffeetrinker konnten ihr Risiko für bestimmte Krankheiten am deutlichsten senken. 

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Das hat auch Einfluss auf das Krebsrisiko : Die Wahrscheinlichkeit für Vieltrinker, an Krebs zu erkranken, ist 18 Prozent geringer als bei den Wenigtrinkern. Das gilt für bestimmte Krebsarten, unter anderem für Prostatakrebs, Leukämie und Leberkrebs.

Ein höherer Kaffeekonsum geht zudem mit einem geringeren Risiko für Parkinson, Alzheimer und Depressionen einher. Auch Leber und Stoffwechsel profitieren: So ist zum Beispiel das Risiko für eine Leberzirrhose deutlich geringer. Auch entwickeln Kaffeetrinker seltener Diabetes Typ 2.

Kaffee: 19 positive Effekte auf die Gesundheit

Insgesamt gab es 19 positive Effekte auf die Gesundheit . Demgegenüber standen nur sechs negative Effekte. Vor allem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen , also zum Beispiel Herzinfarkte und Schlaganfälle , wird durch Kaffeegenuss verringert.

Und was noch überraschender ist: Kaffee hat laut den Ergebnissen keinen Einfluss auf Menschen mit Bluthochdruck . Diese können demnach bedenkenlos Kaffee trinken. Überhaupt scheint Kaffeekonsum den Blutdruck nicht zu beeinflussen. Das wurde lange anders propagiert.

Nicht jeder verträgt Kaffee

Aber nicht jeder verträgt Kaffee unter anderem wegen des enthaltenen Koffeins. Dazu gehören Schwangere, denn das  Koffein  übertritt die Plazenta. Der Fötus kann diesen Stoff jedoch noch nicht abbauen. Trinken sie vermehrt Kaffee, haben ihre Kinder meist ein geringeres Geburtsgewicht. Eine Tasse Kaffee am Tag gilt für Schwangere als unbedenklich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte entkoffeinierten Kaffee trinken.

Jeder, der subjektiv merkt, dass er Kaffee nicht gut verträgt, weil er etwa Herzrasen bekommt oder Magenschmerzen, sollte selbstverständlich nicht auf Studien hören, sondern auf seinen Körper und auf Kaffee verzichten.

Was macht Kaffee so gesund?

In der britischen Studie heisst es: «Röstkaffee ist ein komplexes Gemisch aus über 1'000 bioaktiven Verbindungen mit potenziell therapeutischen, antioxidativen, entzündungshemmenden und krebshemmenden Wirkungen.» Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehören den Studienautoren zufolge neben dem  Koffein weitere natürliche chemische Verbindungen – etwa aus der Kaffeesäure. 

Doch jeder Menschen verarbeitet die Stoffe unterschiedlich. Das ist genetisch bedingt und hängt ausserdem von der individuellen Darmflora , also der Zusammensetzung der Bakterien im Dickdarm, zusammen.

Was passiert, wenn man mehr als drei bis vier Tassen trinkt?

Laut Studienautoren passiert bei mehr Kaffee nicht viel: «Ein Anstieg des Verbrauchs auf mehr als drei Tassen pro Tag war nicht mit einem Schaden verbunden, aber der vorteilhafte Effekt war weniger ausgeprägt.»

Insofern scheinen drei bis vier Tassen für die meisten tatsächlich die ideale Tagesration zu sein. 

(lk/t-online.de/sah)

Der Kaffeehandel

Kolumbien: Kampf dem Drogenkrieg - mit Kaffee gegen Koka

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23
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • obi 24.09.2019 10:58
    Highlight Highlight Yay ich bin der gesündeste Mensch der Welt.
  • Nobax 24.09.2019 09:09
    Highlight Highlight "Jeder, der subjektiv merkt, dass er Kaffee nicht gut verträgt, weil er etwa Herzrasen bekommt oder Magenschmerzen, sollte selbstverständlich nicht auf Studien hören, sondern auf seinen Körper und auf Kaffee verzichten."

    Gute Idee, ich verzichte einfach auf meinen Körper :)
  • Lisbon 24.09.2019 07:42
    Highlight Highlight Lese ich da Kaffee?
  • Winzig 23.09.2019 20:48
    Highlight Highlight in den 50er und 60er jahren wurde in den zeitungen das selbe über zigaretten berichtet, studien und ärztliche empfehlungen inklusive. meinem grossvater wurden noch ärztlich zigarren gegen halsweh verordnet, das räuchert die bazillen aus sagte man. gebracht hats abgesehen vom plazeboeffekt vorallem krebs. denke man wird den kaffee in der zukunft ähnlich sehen wie wir das rauchen heute.
    • Til 23.09.2019 21:36
      Highlight Highlight Und ich denke in Zukunft wird man den Salat sehen, wie heute das Rauchen.
  • dirirev 23.09.2019 19:48
    Highlight Highlight Sponsored by Nespresso. What else?
  • Carbiegirl 23.09.2019 19:43
    Highlight Highlight 3-4 Tassen. Ok.
    Benutzer Bild
  • azoui 23.09.2019 19:04
    Highlight Highlight An der Arbeit habe ich die Wahl zwischen Selecta Automaten oder unserer abteilungeigenen Nespresso. Beides sagt mir nicht so zu. Deshalb trinke ich dann abends zuhause den Kaffee aus "Schodfoo", zwei drei Täschen.
    Dies bezahl ich dann oft damit, dass ich nachts quickfidel bin. Was solls, tagdrauf sag ich mir dann oft:"Lieber 8 Stunden Büro, als gar kein Schlaf."
    • Com Truise 25.09.2019 13:56
      Highlight Highlight Morgens thermosflasche abfüllen, dann hat man auch am arbeitsplatz guten kaffee
    • azoui 25.09.2019 15:16
      Highlight Highlight @Truise, definitiv - NEIN
  • El Vals del Obrero 23.09.2019 18:21
    Highlight Highlight Da ist ja wirklich einfach nur dumm oder ein Marketing-Opfer, wer stattdessen Energy-Drinks trinkt.

    Selbst wenn man die Tasse Kaffee nur mit 5 Löffeln Zucker runterkriegen würde, wäre es immer noch gesünder.
  • Strubby 23.09.2019 18:19
    Highlight Highlight Wer kann mit 3 bis 4 Kaffee schon Leben?
    • Pedro Salami 23.09.2019 23:45
      Highlight Highlight 3 bis 4 Tassen bis zum Znüni sind ganz ok. ☕
  • adam gretener 23.09.2019 17:49
    Highlight Highlight Manchmal gehe ich abends ins Bett und freue mich schon auf den Kaffee am Morgen.
    • rstnpce 23.09.2019 21:48
      Highlight Highlight Haha du gefällst mir! Ich dachte schon ich sei der einzige und müsse wohl äusserst süchtig sein deswegen. :P
    • timisuh 24.09.2019 01:54
      Highlight Highlight ❤️
  • Sam Regarde 23.09.2019 17:28
    Highlight Highlight Endlich gute Nachrichten! Habe mich mit meinen 10 Espressi/Tag jahrelang lebensbedroht gefühlt. Und jetzt die good news: weiterschlürfen erlaubt - ja sogar empfohlen! Was für ein schöner Tag!
  • Raphael Stein 23.09.2019 17:17
    Highlight Highlight Aha, so ist das.
    Meine Mutter ist mit 96 Jahren buchstäblich mit der Kaffeetasse in der Hand gestorben.
    • Füürtüfäli 23.09.2019 23:20
      Highlight Highlight Echt jetzt?
  • Sumsum 23.09.2019 17:16
    Highlight Highlight Wie es so schön heisst : „there‘s no Life before coffee“
    • Gutemine 23.09.2019 21:42
      Highlight Highlight A day without coffee is like nothing wihout nothing.
  • Triumvir 23.09.2019 17:15
    Highlight Highlight Good news 👍Dann hat meine ☕️ Sucht wenigstens positive Nebeneffekte 😂🤪
  • RichiZueri 23.09.2019 17:10
    Highlight Highlight Habe ich einen Link verpasst, oder was genau sind denn nun diese 19 positiven und sechs negativen Effekte des Kaffeekonsums?

Sie begatten tote Fische und die Atemlöcher ihrer Brüder: Warum ich Delfine hasse 

Mit besonderer Empfehlung an die watson-User C0BR.4.cH, TanookiStormtrooper, peakposition, Luismeitli, Louie König, goschi, The oder ich, Paul Schwarz, Jaing, Dä Brändon, E-Lisa, Mi531, mastermind und Menel.

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