Darum will dieser kleine Inselstaat seinen Namen ändern
Nauru ist ein kleiner Inselstaat nordöstlich von Papua-Neuguinea im Pazifischen Ozean. Der Fläche nach ist Nauru der drittkleinste anerkannte Staat der Welt, gerade mal rund 12'000 Personen leben auf der Insel.
Die Insel war lange zuerst von britischen, dann von deutschen Kolonialisten besetzt, bis sie im Ersten Weltkrieg unter Kontrolle australischer Truppen geriet. Nach dem Ersten Weltkrieg stand das Land unter australischem Mandat, welches die Kontrolle, abgesehen von der japanischen Besetzung im Zweiten Weltkrieg (1942–1945), behielt. Nauru wurde erst 1968 unabhängig.
Die Nauruerinnen und Nauruer nennen ihre Insel seit jeher Naoero. Britische Besatzer nannten die Insel aber Pleasant Island oder auch Shank Island, die deutschen Kolonialisten auch Nawodo oder Onawero.
Später wurde aus Naoero der Name Nauru, da Ausländer das Original nicht richtig aussprechen konnten. Und dies will die Regierung nun offiziell ändern, wie es in einem offiziellen Beitrag auf Facebook heisst.
Das Parlament des Inselstaats hat nun eine Verfassungsänderung verabschiedet, mit der das Land offiziell in Naoero umbenannt wird. Der Vorschlag wurde im Januar von Präsident David Adeang dem Parlament vorgelegt:
Der Vorschlag wurde von den Abgeordneten am Dienstag gutgeheissen, nun muss die Bevölkerung noch in einem Referendum der Verfassungsänderung zustimmen. (ome)
