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Wetter

Gletscher profitierten vom schneereichen Winter 2012/13 



ADVENTSKALENDER 2013 - BILD 2 VON 24 BILDERN –Ein Besucher betrachtet am Sonntag, 3. Januar 2010, das riesige Ausmass der natuerlichen Eisgrotte an der Zunge des Morteratschgletscher bei Pontresina im Oberengadin. Bedingt durch den massiven Gletscherschwund haben sich in den letzten Jahren am Fusse des Morteratschgletschers im Berninagbiet auf rund 2000 Meter ueber Meer riesige Eisgrotten von einmaliger Schoenheit gebildet. Die Eishoehle wurde in diesem Jahr erstmals fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich gemacht. (KEYSTONE/Arno Balzarini)
A visitor watches the ice cave under the Morteratsch glacier near Pontresina in the Engadine valley in eastern Switzerland, seen Sunday, January 3, 2010. This winter, the ice cave was opened for the public for the first time. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Besucher beim Morteratschgletscher. Bild: Keystone

Die Schweizer Gletscher profitierten von den grossen Schneemengen im vergangenen Winter 2012/2013. Sie schrumpften weniger stark als in den zehn Jahren davor, wie eine Auswertung einer Expertenkommission der Akademie für Naturwissenschaften (SCNAT) aufzeigt. 

Doch wegen des zu warmen Sommers nahmen sie nicht an Masse zu. Der Permafrost allerdings, der dauerhaft gefrorene Boden in den Bergen, taute wegen der frühen, wärmenden Schneedecke sogar noch stärker auf als in der Dekade zuvor. Schmelzender Permafrost führt zu Bergrutschen. 

Mitte April 2013 lag im Norden und Westen auf etwa 2000 Metern über Meer mit zwei bis drei Metern deutlich mehr Schnee als im langjährigen Mittel. Ein ungewöhnlich kalter Mai und wiederkehrende Schneefälle bis Ende Juni verzögerten das Abschmelzen der Schneedecke sehr stark. Die Sommermonate waren dann erneut zu warm - es war der siebtwärmste Sommer seit Messbeginn - und zu trocken. Deshalb gab es trotzdem wie schon in den Jahren zuvor eine überdurchschnittliche Gletscherschmelze. (tvr/sda)

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