DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wetter

Gletscher profitierten vom schneereichen Winter 2012/13 

13.03.2014, 12:1013.03.2014, 12:58
Besucher beim Morteratschgletscher.
Besucher beim Morteratschgletscher.Bild: Keystone

Die Schweizer Gletscher profitierten von den grossen Schneemengen im vergangenen Winter 2012/2013. Sie schrumpften weniger stark als in den zehn Jahren davor, wie eine Auswertung einer Expertenkommission der Akademie für Naturwissenschaften (SCNAT) aufzeigt. 

Doch wegen des zu warmen Sommers nahmen sie nicht an Masse zu. Der Permafrost allerdings, der dauerhaft gefrorene Boden in den Bergen, taute wegen der frühen, wärmenden Schneedecke sogar noch stärker auf als in der Dekade zuvor. Schmelzender Permafrost führt zu Bergrutschen. 

Mitte April 2013 lag im Norden und Westen auf etwa 2000 Metern über Meer mit zwei bis drei Metern deutlich mehr Schnee als im langjährigen Mittel. Ein ungewöhnlich kalter Mai und wiederkehrende Schneefälle bis Ende Juni verzögerten das Abschmelzen der Schneedecke sehr stark. Die Sommermonate waren dann erneut zu warm - es war der siebtwärmste Sommer seit Messbeginn - und zu trocken. Deshalb gab es trotzdem wie schon in den Jahren zuvor eine überdurchschnittliche Gletscherschmelze. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Verändern Impfungen den Zyklus der Periode? Stand der Forschung: möglicherweise
Vieles kann eine Menstruation beeinflussen: Krankheit, Stress, vermutlich auch Impfungen. Dass die Forschung endlich davon Kenntnis nimmt, hat mit der Covid-19-Impfung zu tun.

Als die ersten Frauen im Frühling dieses Jahres über Zyklusunregelmässigkeiten nach der Coronaimpfung berichteten, ernteten sie zuerst nur ungläubiges Kopfschütteln. Menstruationszyklen seien von zu vielen Faktoren abhängig, das könne man nicht auf die Impfung zurückführen, so die Fachleute.

Zur Story