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Wie ein kleines, autistisches Mädchen dank ihren Katzen aufblüht, ist sehr, sehr herzig

Therapietier

Wie ein kleines, autistisches Mädchen dank ihren Katzen aufblüht, ist sehr, sehr herzig

07.10.2014, 14:5012.10.2014, 15:22

Iris ist fünf Jahre alt und wirkt auf diesen Fotos wie ein ganz normales, kleines Mädchen, das mit seiner Katze spielt. Aber Iris hat eine schwere Entwicklungsstörung. Sie ist Autistin, was sich vor allem an mangelnder Sozialkompetenz und geringer Kommunikationsfähigkeit zeigt. Wie viele autistische Menschen hat Iris aber auch ein ganz besonderes Talent: Sie malt wunderhübsche Bilder:

«Durch ihren Autismus hat sie einen ganz eigenen Malstil entwickelt, den ich bei keinem anderen Kind ihres Alters je gesehen habe. Sie hat ein besonderes Verständnis für Farben und ihr Zusammenspiel.» 
Iris' Mutter Arabella Carter-Johnson

Und was macht dieses Büsi eigentlich hier? Wir dürfen vorstellen: Das ist Thula. Eine einjährige, amerikanische Waldkatze. Und sie bewirkt Wunder bei Iris. 

Dank dem Büsi hat das Mädchen angefangen zu sprechen und gibt ihm Befehle wie «Sitz» oder «Komm». 

Iris' Mutter hat lange überlegt, ob sie sich ein Therapie-Tier für ihre Tochter anschaffen soll. Doch Pferde haben die Kleine nicht besonders interessiert.

Bild
Bild: facebook/irisgrace

Auch ein Hund, der für einige Tage zur Probe bei der Familie wohnte, musste wieder ausziehen: Das Lecken des Vierbeiners war dem Mädchen zu viel und seine Hyperaktivität überforderte sie. 

Die Mutter hatte schon fast aufgegeben, als sie über Weihnachten die Katze ihres Bruders bei sich aufnahmen: Iris war sofort Feuer und Flamme für das Tier. 

«Thula ist keine trainierte Therapie-Katze, aber ich hab ihr einiges beigebracht: Ein Geschirr zu tragen zum Beispiel, fürs Auto- und Velofahren mit Iris. Den Rest macht sie ganz von sich aus.» 
Iris' Mutter gegenüber Bored Panda.

«Was wir auch unternehmen, Thula will dabei sein und helfen», sagt Arabella Carter-Johnson weiter. «Wasserspiele, kneten, malen, velofahren, puzzeln, mit dem iPad spielen ... sie bietet Iris ihre Gesellschaft und Freundschaft an.»

Und diese Freundschaft nimmt Thula gerne an und erwidert sie.

Iris, die es früher hasste, zu baden und die Haare zu waschen, geniesst die Zweisamkeit mit der nassen Thula:

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