Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wie du glaubst, dass Jesus aussah – und wie er (sehr wahrscheinlich) wirklich aussah 



Bald ist Weihnachten. Das Fest der Liebe, der Familie, der Tisch-Streitereien ... und der Tag von Jesu Geburt. Da wir in wenigen Tagen mit gutem Grund gierig Geschenke auspacken werden, müssen wir jetzt einfach auch mal annehmen: Es gab ihn wirklich, diesen Jesus. 

Da stellt sich doch die Frage: Wie hat Jesus eigentlich ausgesehen? War er wirklich eine Art Brad Pitt mit langen, dunkelblonden Locken und engelsgleichem Gesicht? 

Okay, okay – Jesus hat viele Gesichter. Aber jetzt mal Nägel mit Köpfen machen – wie sah er denn jetzt aus?

Vielleicht so? Blond und blauäugig?

Bild

bild: imgur 

Vielleicht doch etwas asiatisch? 

Bild

bild: piinteest

Hier eine Variante im Bewegtbild: 

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: imgur 

Und hier: Jesus auf Toast. 

Bild

Gemäss dieser Bilder muss Jesus also lange Haare getragen und eine schmale Gesichtsform und helle Augen gehabt haben, oder?

Kurz vor Weihnachten wird wieder mal ein Bild durchs Internet gereicht, das eigentlich schon vor mehreren Jahren veröffentlicht wurde. Damals haben sich britische Wissenschaftler ein Bild davon gemacht, wie Jesus hätte aussehen müssen – und die BCC hat das Antlitz Jesu mit dem Computer rekonstruiert. Der dabei benutzte Schädel wurde nach einem Bericht der «New York Times» bei Bauarbeiten in Jerusalem gefunden. Israelische Archäologen haben den Ort als eine jüdische Begräbnisstätte aus dem ersten Jahrhundert identifiziert.

Eines wird dabei klar: Der auf die Wissenschaft basierende Jesus ist nicht der, den du dir immer vorgestellt hast. 

Hier der Vergleich: Wie du glaubst, dass Jesus ausgesehen hat, und wie er sehr viel wahrscheinlicher ausgesehen hat: 

Schockiert?

Übrigens: Im Buch Jesaja 53, Vers 2  steht über Jesus' Erscheinungsbild: «Er hatte keine schöne und edle Gestalt, sodass wir ihn anschauen mochten.» Da habe wir''s. Sogar die Bibel sagt, dass Jesus nicht aussah wie Brad Pitt.

Aber natürlich sieht das die menschliche Fantasie etwas anders. Und neben DIESEM Jesus würde ja keiner im Flugzeug sitzen wollen – so sagt es das Internet sehr treffend. 

Bild

bild: imgur

(sim)

Passend dazu: Ist Jesus in diesem Haus aufgewachsen?

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MarGo 16.12.2015 15:20
    Highlight Highlight Ist das nicht logisch, dass ein Mann aus dem mittleren Osten auch wie ein Mann aus dem mittleren Osten aussah...? ;) Wer an das Hollywood-Jesus-Abbild glaubt, glaubt auch, dass der Nikolaus am Nordpol wohnt.... Letzterer war nämlich Türke ;)
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 16.12.2015 12:08
    Highlight Highlight und ich dachte schon er sieht wie der koreanische Jesus aus
    http://img-9gag-fun.9cache.com/photo/amLAdj2_700b.jpg
    Benutzer Bild
  • shox 16.12.2015 10:52
    Highlight Highlight und ich dachte der sieht so aus :
    Benutzer Bild
    • TanookiStormtrooper 17.12.2015 11:22
      Highlight Highlight Er ist NICHT der Messias! :)
    • ucm 17.12.2015 14:19
      Highlight Highlight Was wurde eigentlich aus der Judäischen Volksfront?
    • TanookiStormtrooper 17.12.2015 14:31
      Highlight Highlight @ucm

      Das hier:
      Play Icon
  • Gleis3Kasten9 16.12.2015 08:32
    Highlight Highlight Man könnte fast meinen, dass sich jede Kultur "ihren" Jesus nach regionalen Vorstellungen dargestellt hat. ;)
  • beryll 16.12.2015 07:55
    Highlight Highlight so enttäuschend, ich dachte, dass der so aussieht wie ich...
  • El Schnee 16.12.2015 01:01
    Highlight Highlight Jesus war sowieso eine Frau. Das Toastbild rechts kommt ihr schon recht nahe.
    • Louie König 16.12.2015 07:46
      Highlight Highlight Nein nein...Gott ist eine Frau. Jesus ist ein Dinosaurier.
  • Hr. Döpfel 15.12.2015 22:20
    Highlight Highlight Bei der Passage aus Jesaja handelt es sich meines Wissens um eine "Prophezeihung", da dieses Kapitel vor Jesus Geburt geschrieben wurde.
    • Hr. Döpfel 16.12.2015 10:20
      Highlight Highlight ach ja, und was das Aussehen angeht hatte Jesaja mit seiner Prophezeihung (oder Befürchtung) wohl recht :-)
  • goldguegji 15.12.2015 21:58
    Highlight Highlight Und ich dachte der sieht so aus
    Benutzer Bild
    • Miss_Ann_Thropist 15.12.2015 22:36
      Highlight Highlight Der Ecce Homo von Borja ist Kunst xD
      Für mich sieht das so aus, als Jungs hätten ein Streich spielen wollen, und jemanden malen, der ein Blowjob serviert, aber nicht ganz fertig wurden, höhö.
  • TheMan 15.12.2015 21:47
    Highlight Highlight Bitte definiere Edel und Schön beim Aussehen. Ach jeder hat da wieder eine andere Definition. Super. Vielleicht sah Jesus mehr als Ben Alleck Verschnitt aus. Oder Gerard Butler. Oder doch eher wie Jason Statham? Wie wäre es mit George Cloney?
  • Andy Steinemann (1) 15.12.2015 21:30
    Highlight Highlight Also die erste Version macht doch auch keinen Sinn, da Jesus ja Zimmermann war und wenn einer so engelsgleich aussehen soll, dann war er ja eher ein Model als irgwndetwas anderes.
    • SlicedTiced 16.12.2015 09:44
      Highlight Highlight Nur dass man früher wohl eher schlecht als recht sein täglich Brot mit modeln verdienen konnte :)

Wie die Ignoranz unserer Grossväter den Absinth zum Schweizer Mythos machte

Er war das Getränk der grossen Künstler des Fin de Siècle. In einem kleinen Schweizer Tal geboren, gelangte der Absinth in die weite Welt, wo er geliebt, verboten und wieder legalisiert wurde. Das Märchen von der psychoaktiven «fée verte» – zum Tag des Absinth, der in den USA am 5. März begangen wird.

Pablo Picasso, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Oscar Wilde, Edgar Allan Poe und Ernest Hemingway waren nicht die einzigen Berühmtheiten, die sich an der grünen, hochprozentigen Fee ergötzt haben.

Manet, Degas und Oliva malten das Motiv des heruntergekommenen, einsamen Absinthtrinkers. 1910 wurde die smaragdgrüne Spirituose in der Schweiz verboten, vier Jahre später ereilte sie in Frankreich dasselbe Schicksal.

Doch bevor der Absinth von den einen so heiss begehrt und den anderen so gründlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel