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Makroaufnahmen von Pollen
Makroaufnahmen von PollenBild: shutterstock
Langes Leiden

Allergiker aufgepasst: 2014 wird ein besonders hartes Jahr

Viele haben es bereits bemerkt: Die ersten Pollen fliegen und verursachen Heuschnupfen. Dieses Jahr dürfte die Pollensaison besonders intensiv und lange werden.
14.03.2014, 15:4714.03.2014, 16:37
Gelöschter Benutzer
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Rote Augen und eine juckende Nase: Kaum ist der Winter vorbei, fängt die Heuschnupfensaison wieder an. Dieses Jahr begannen die ersten Pollenallergiker schon Ende Februar zu klagen. 

Für Regula Gehrig von Meteo Schweiz ist das keine Überraschung. «Die Heuschnupfensaison hat im Januar angefangen», erklärt die Expertin. Hasel- und Erlenpollen seien zwei Wochen zu früh geflogen. «In Zürich gab es beispielsweise schon 15 Tage mit starker Konzentration von Haselpollen.»

Der Eindruck, dass die Allergien immer früher im Jahr auftreten, täuscht nicht. «Es gibt den Trend, dass die Pollensaison immer früher beginnt», bestätigt Gehrig. Der Start der Pollensaison hänge von den Temperaturen rund zwei Monate vor Blühbeginn ab. Dieses Jahr habe der milde Winter das Seine dazu beigetragen.

Schon bald kommen die nächsten «Übeltäter»

Mittlerweile haben Hasel und Erle den Höhepunkt überschritten. Doch besser wird es deshalb nicht: «Als nächstes sind die Esche und die Birke dran», prophezeit Gehrig.

Dass der Pollenflug die Menschen immer mehr belastet, hat unterschiedliche Gründe: Der Klimawandel und die wärmeren Temperaturen seien einer davon, sagt die Expertin. 

Pollenflugkalender
PollenflugkalenderBild: MeteoSchweiz

Aber auch die Bepflanzung spiele eine Rolle: Wo viele Hasel- und Birkenbäume angepflanzt würden – beispielsweise in Städten – sei die Konzentration der jeweiligen Pollen auch höher, die Reaktionen der Allergiker fallen stärker aus. «Dafür nehmen die Grasflächen ab, weshalb die Gräserpollenkonzentration in der Luft stabil bis abnehmend ist», erklärt Gehrig.

Luftverschmutzung verstärkt Allergie

Ein weiterer Grund für die Pollenplage ist die Luftverschmutzung. Gehrig: «Bei hoher Ozonbelastung ist die Schleimhaut ohnehin gereizt.» Das ist ungünstig für die Betroffenen und verstärkt ihre Abwehrreaktion auf die Pollen zusätzlich. 

Nicht zuletzt sei zu beobachten, dass die Pollen in den Städten mehr Allergene (Proteine, welche die Allergie auslösen) besitzen als auf dem Land.

Aufatmen können die Heuschnupfenopfer vorerst nicht. «Die Pollensaison endet nicht früher im Jahr, bloss weil sie früher angefangen hat», sagt Gehrig. Für dieses Jahr heisst das: Die Pollenflugsaison dauert von Januar bis September – und damit länger als normalerweise. 

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