Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nur ein Land gibt mehr aus für die Bildung als die Schweiz

24.11.15, 15:59


Die Schweiz gehört bei den Bildungsausgaben zur Weltspitze. Von allen OECD-Ländern investiert nur Luxemburg noch mehr in seine Schüler und Studierenden.

Über alle Schulstufen hinweg gab die Schweiz 2012 kaufkraftbereinigt 17'485 Dollar pro auszubildende Person aus, wie aus der am Dienstag veröffentlichten OECD-Studie «Bildung auf einen Blick 2015» hervorgeht. Im Durchschnitt der OECD-Länder waren es 10'220 Dollar pro Kopf, in Luxemburg 22'545 Dollar.

ARCHIV --- ZUR AUSWERTUNG DER PISA-STUDIE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein Schueler aus der Tuerkei verfolgt am Dienstag, 30. Maerz 2004 im Dreirosen-Schulhaus in Basel den Deutsch Unterricht. Das Dreirosen-Schulhaus bietet integrierte Erstsprachfoerderung. (KEYSTONE/Monika Flueckiger) === ,  ===

Schüler in der Dreirosen-Schule in Basel.
Bild: KEYSTONE

Am höchsten schlagen die Bildungskosten im Tertiär-Bereich zu Buche. Mit einem Betrag von 25'264 Dollar pro Studierenden wurde die Schweiz hier nur von den USA übertroffen (26'562 Dollar). Allerdings gingen die Ausgaben pro Studierenden in der Schweiz laut OECD von 2005 bis 2012 um 13 Prozent zurück, während sie in den meisten anderen Ländern zunahmen.

Auch bei Lehrerlöhnen top

Grossen Einfluss auf die Bildungsausgaben hat das Lohnniveau. Gemäss der Studie verdiente hierzulande ein Primarlehrer mit zehnjähriger Berufserfahrung mit rund 63'500 Dollar pro Jahr fast doppelt so viel wie seine Kollegen in den anderen OECD-Ländern. Bei den Spitzengehältern auf dem oberen Sekundarniveau liegt die Schweiz mit 99'000 Dollar gleich hinter Luxemburg.

Einen Nachholbedarf attestiert die OECD der Schweiz bei der Bildung von Kleinkindern. So nahmen 2013 lediglich 3 Prozent der Dreijährigen an Programmen der frühkindlichen Bildung teil, gegenüber 74 Prozent im OECD-Durchschnitt. Vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund sieht die OECD die frühkindliche Bildung als Weg zu mehr Chancengleichheit.

(sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Was sich die Apothekerin anhören muss, die die Homöopathie verbannt hat

Es war ein Interview, das Wellen warf: Vor ein paar Tagen erklärte Iris Hundertmark, wieso sie in Ihrer Apotheke im bayerischen Weilheim keine homöopathischen Mittel mehr anbietet und diese nur noch auf Nachfrage und mit vorgängiger Beratung bestellt. 

Medien aus dem gesamtem deutschsprachigen Raum berichteten über die Haltung der Apothekerin. In den Kommentarspalten der Onlineportalen ging es hitzig zur Sache.

Wie es in der Inbox von Iris Hundertmark aussieht, können wir nur …

Artikel lesen