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So tricksen die Kleinen: Flexible Körpergrösse macht tierische Zuwanderer erfolgreich



Flexibilität zahlt sich für tierische Zuwanderer aus: Arten, bei denen sich die Individuen in ihrer Körpergrösse stark unterscheiden, besiedeln neue Lebensräume leichter als weniger variable Arten. Dies zeigt eine internationale Studie mit Schweizer Beteiligung auf.

Eingewanderte Arten können enorme Schäden anrichten. Kaninchen, die mit den ersten Siedlern nach Australien gelangten, verwüsten dort regelmässig riesige Ackerflächen, wie die Universität Freiburg am Dienstag mitteilte. In Europa richten rund 13'000 invasive Arten Schäden von schätzungsweise 12 Milliarden Euro jährlich an.

Rund 800 gebietsfremde Arten in der Schweiz

In der Schweiz gibt es etwa 800 gebietsfremde Arten, die vielerorts die einheimische Flora und Fauna verdrängen. Welche Merkmale besonders erfolgreiche Immigranten auszeichnen, ist Wissenschaftlern nach wie vor ein Rätsel. Sie haben vorwiegend nach durchschnittlichen Werten, etwa bei Körpergrösse oder Fruchtbarkeit, gesucht.

Die neue Studie legt nun nahe: Je variabler die Körpergrösse innerhalb einer Art ist, desto erfolgreicher besiedelt sie neue Lebensräume. Dies schliesst das Team um Sven Bacher von der Universität Freiburg aus der Analyse von 511 Einwanderungsfällen durch 97 Säugetierarten.

Bessere Überlebenschancen

Je grösser die Variation in der Körpergrösse ist, desto besser sind offenbar die Überlebenschancen, wenn die Tiere einer neuen Umgebung ausgesetzt sind, berichten die Forscher nun in der Fachzeitschrift «American Naturalist». Vor allem die Variation zwischen erwachsenen Tieren spielt eine Rolle, nicht jene von Jungtieren. Dies ist zum Beispiel beim Kaninchen und beim Feldhasen der Fall.

Die Erkenntnisse könnten helfen, Invasionen besser vorherzusagen oder gar zu verhindern, hoffen nun die Forschenden. Sie empfehlen, Kontrollmassnahmen für besonders variable Arten einzuführen.

An der Studie waren neben der Universität Freiburg auch das Institut Estación Biológica de Doñana (Spanien), die Technische Universität München, die Freie Universität Berlin sowie das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) beteiligt. (sda)

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