Wissen
Wirtschaft

Diese Roboterarmee «hilft» den Amazon-Angestellten bei der Arbeit

Effizienz, Effizienz, Effizienz

Diese Roboterarmee «hilft» den Amazon-Angestellten bei der Arbeit

03.12.2014, 14:5304.12.2014, 12:43

Online-Versand-Gigant Amazon hat am Montag Einblick in die neueste Generation seiner hochautomatisierten Logistikzentren gewährt, wo Millionen Pakete für das Weihnachtsgeschäft auf den Weg gebracht werden. Besonders das Kiva-System sticht ins Auge, eine Armee von 15'000 Robotern, die ganze Gestelle in der Lagerhalle von A nach B bringen. 

Kiva-Roboter bei der Arbeit.video: youtube/Mikey Pryvt

Die Dinger, die wie Roboterstaubsauger aussehen, sollen 340 Kilogramm befördern und die Abwicklungszeit eines Pakets von früher 1,5 Stunden auf unter 15 Minuten senken können.

Ersetzt Kiva schon bald den Lagerarbeiter? «Wir verstehen Automatisierung nicht als Ersatz von Angestellten, sondern als Hilfe, um ihre Arbeit effizienter zu gestalten», beteuert David Clark, Senior Vice President Worldwide Operations and Customer Service bei Amazon, gegenüber CNN.

Amazon hat bekanntlich ambitionierte Pläne, seine Effizienz in ungeahnte Höhen zu steigern. Pakete per Drohne auszuliefern, funktioniert laut Clark tadellos: «Wir sind bereit, wir warten nur noch auf das grüne Licht der Behörden.» (kri)

Mehr zu Amazon

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Wir haben zu viele Kühe in der Schweiz»: Emmi-Chefin über die Milch-Schwemme
Der Milchverarbeiter ist gleich mit mehreren Hürden konfrontiert. Im Interview sagt Emmi-CEO Ricarda Demarmels, wie sie auf die US-Politik und den aktuellen Milchüberschuss reagiert.
In der Schweiz herrscht derzeit eine Milchschwemme. Wie viel günstiger wird also die Milch im Supermarktregal?
Ricarda Demarmels: Der Preisentscheid liegt letztlich beim Detailhändler. Wir geben die tieferen Preise gemäss den Branchen-Richtpreisen weiter. In diesem Jahr haben wir bisher 10 Prozent mehr Milch verarbeitet als im Vorjahr. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass die Grundfutterqualität sehr gut war, was die Milchproduktion erhöht.
Zur Story