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Kehrtwende beim Konsum

Schweizer nehmen lieber eine Auszeit, als ein teures Auto zu kaufen



Weg von der Edellimousine, hin zum handgefertigten Velo: Gemäss einer Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) zur Zukunft des Luxus löst der auf das Nötigste reduzierte Genuss exklusive Konsumprodukte ab.

Der Trend im Luxuskonsum gehe weg von der Verschwendung, hin zur Vereinfachung, teilte das GDI am Montag mit. In einer Gesellschaft, in der fast alle fast alles besitzen, würden sinnstiftende Erlebnisse und Erfahrungen zum neuen Luxusgut.

Menschen in der Deutschschweiz und in Deutschland nähmen lieber eine Auszeit, als sich eine teure Anschaffung zu leisten, wird Co-Studienautorin Martina Kühne im Communiqué zitiert.

epa04372633 Russian visitors examine Hyundai Equus Limousines displayed at Moscow International Motor Show in Moscow, Russia, 28 August 2014.  EPA/SERGEI CHIRIKOV

Klassische Luxusgüter büssen Beliebtheit ein – im Bild eine Automesse in Moskau.  Bild: SERGEI CHIRIKOV/EPA/KEYSTONE

Phänomen der Industriestaaten

Beim Essen zeigt sich der Trend laut der Umfrage, die im Frühling bei rund 1000 Menschen in der Deutschschweiz und in Deutschland durchgeführt wurde, besonders deutlich. Über 80 Prozent der befragten Männer und Frauen würden lieber zu Hause eine Luxusküche einbauen, als jeden Abend beim Sternekoch zu essen, schreiben die Autoren. Denn Bewunderung ernte, wer wisse wie Speisen zubereitet würden und woher sie stammten.

Der Luxuswagen sterbe deswegen aber nicht aus. Denn der Trend zeige sich vor allem in reifen Märkten. In neuen Märkten wie China seien klassische Luxusgüter weiterhin gefragt. (wst/sda)

Was bedeutet für Sie Luxus?

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