Deutschland

Hochwasser in Hamburg: Ein Auto kämpft sich durch die Wassermassen vor der Fischauktionshalle. Bild: DPA

Sturmflut richtet Schäden im Norden Deutschlands an

05.01.17, 05:52 05.01.17, 06:09

Die stärkste Sturmflut an den deutschen Ostseeküsten seit 2006 hat in den deutschen Bundesländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu Überschwemmungen und Schäden geführt. Betroffen waren am Mittwochabend vor allem Kiel, Lübeck, und Rostock.

Auf der Insel Rügen wurden einzelne Deiche überspült, unter Wasser gesetzte Autos mussten abgeschleppt werden. An anderen Orten liefen die Keller von Häusern in Strandnähe voll. Strassen wurden wegen Überflutung gesperrt.

In Lübeck und in Flensburg wurden zahlreiche Autos aus überfluteten Flächen gezogen. Auf der beliebten Touristeninsel Usedom verursachte die Sturmflut grössere Schäden. Dort wurde die Alarmstufe 3 ausgerufen.

Das Sturmtief «Axel» sollte von Skandinavien in der Nacht quer über die Ostsee weiter nach Weissrussland ziehen. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia sollte der Wind, der am Mittwoch mit Spitzen von Stärke 9 bis 11 über die Küste peitschte, am Abend von Nordwest auf Nord und Nordnordost drehen und langsam abflauen.

Die Nordseeküste und Hamburg waren bereits in der Nacht zuvor von Sturmtief «Axel» betroffen – allerdings mit relativ geringen Folgen. (sda/dpa)

Hol dir die catson-App!

Die flauschigste App der Welt! 10 von 10 Katzen empfehlen sie ihren Menschen weiter.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Schweizer Spion in Deutschland – jetzt verlangt Berlin eine Erklärung von der Schweiz

Die deutsche Regierung verlangt von der Schweiz Aufklärung in der Spionageaffäre um einen in Frankfurt verhafteten Schweizer. Sie hat deshalb die Botschafterin in Berlin zu einem klärenden Gespräch ins Aussenministerium einberufen. Die Schweizer Regierung hält sich weiter bedeckt.

Im deutschen Aussenministerium hiess es am Dienstagabend, Staatssekretär Walter Lindner habe die Schweizer Botschafterin Christine Schraner Burgener «kurzfristig zu einem Gespräch ins Auswärtige Amt gebeten». Lindner habe dabei «im Interesse der deutsch-schweizerischen Freundschaft» Aufklärung über den Fall des unter Spionageverdachts festgenommenen Schweizer Staatsbürgers erbeten.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte das Treffen. Es sei Zeit für …

Artikel lesen