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Fidel Castro ist tot

Bild: AP/AP

Publiziert: 26.11.16, 06:26 Aktualisiert: 27.11.16, 15:35

Der kubanische Revolutionär und Politiker Fidel Castro ist tot. Wie sein Bruder Raul mitteilte, starb er am späten Freitagabend im Alter von 90 Jahren. Die Nachricht wurde auch vom kubanischen Staatsfernsehen verbreitet. Die Leiche des Revolutionsführers solle verbrannt werden, sagte Raúl Castro weiter. Das sei der Wunsch seines Bruders gewesen.

Fidel Castro – das Leben des kubanischen Revolutionärs in Bildern

Fidel Castro regierte Kuba 47 Jahre lang. Er trotzte in der Zeit zehn US-Präsidenten. Auch nach seinem krankheitsbedingten Rückzug 2006 bestimmte er als graue Eminenz im Hintergrund die Geschicke der sozialistischen Karibikinsel mit.

Er hat Kuba über ein halbes Jahrhundert geprägt: Fidel Castro im April 2016. Bild: AP/Cubadebate

Geboren wurde Castro laut offizieller Biografie am 26. Juli 1926 in Biran im Osten Kubas. Schon als Kind empfand er die sozialen Verhältnisse auf der Insel als zutiefst ungerecht. Als junger Rechtsanwalt nahm er den Kampf gegen den Diktator Fulgencio Batista auf.

Fidel Castro – die wichtigsten Daten

Geburtsname: Fidel Alejandro Castro Ruz
Geburtstag: 13. August 1926
Geburtsort: Birán im Osten Kubas
Eltern: Ángel Castro Argiz (Besitzer einer Zuckerrohrplantage) und Lina Ruz González (Haushälterin)
Geschwister: zwei Brüder und vier Schwestern, mehrere Halbgeschwister
Ehen: mit Mirta Diaz-Balart (1948-1955) und Dalia Soto del Valle (1980)
Kinder: ein Sohn mit Mirta Diaz-Balart, fünf Söhne mit Dalia Soto del Valle, eine uneheliche Tochter ist bekannt, weitere uneheliche Kinder werden ihm nachgesagt
Ausgeübte Berufe: Revolutionär, Politiker, Jurist, Ministerpräsident, Parteichef, Staatsoberhaupt
Partei: Kommunistische Partei (KP)
Lebensmotto: «Socialismo o muerte» («Sozialismus oder Tod»)
Markenzeichen: langer Bart, trug oft eine grüne Uniform

Nach dem gescheiterten Überfall auf die Moncada-Kaserne 1953 und einigen Jahren im Exil landete er Ende 1956 mit rund 80 Mitkämpfern auf Kuba und begann in den Bergen den Guerillakampf. Im Januar 1959 zogen seine Truppen siegreich in Havanna ein.

Fidel Castro feiert am 8. Januar 1959 den Sieg über den ungeliebten Diktator Batista. Bild: EPA

Mit einer Landreform und der Verstaatlichung von Unternehmen machte sich Castro schnell die USA zum Feind, die die Insel mit einem Handelsembargo belegten. Hilfe fand Kuba bei der Sowjetunion, von der die Insel immer abhängiger wurde.

Der Zusammenbruch des Ostblocks stürzte Kuba nach 1990 in eine schwere Wirtschaftskrise, die das kommunistischen System aber allen Unkenrufen zum Trotz überlebte. Der Not gehorchend rangen sich Fidel und sein Bruder Raúl Castro zu begrenzten marktwirtschaftlichen Reformen durch.

Video: watson.ch

Mit seiner Unbeugsamkeit gegenüber Washington fand Castro aber in Lateinamerika auch über das linke Lager hinaus Anerkennung.

Als sich der greise Revolutionsführer kurz vor seinem 80. Geburtstag einer schweren Operation unterziehen musste, gab er am 31. Juli 2006 seines Ämter zunächst provisorisch an seinen fünf Jahre jüngeren Bruder Raúl ab. Mit der Neukonstituierung des Staatsrat 2008 übernahm Raúl dauerhaft die Führung des Landes.

Kuba-USA: 54 Jahre Feindschaft

Die historische Aussöhnung zwischen Kuba und den USA, die in der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen 2015 und dem Besuch von Präsident Barack Obama in Havanna im März 2016 gipfelte, verfolgte Fidel Castro mit unüberhörbarer Skepsis. (meg/sda/afp/reu)

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129 Kommentare anzeigen
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  • malu 64 26.11.2016 23:00
    Highlight Machst gut Fidel! Du hast dich von den Amis nicht beeindrucken lassen! Hasta la victoria
    siempre! ✊
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  • Dä Brändon 26.11.2016 21:26
    Highlight Hasta Siempre!
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  • Skip Bo 26.11.2016 20:28
    Highlight Wie treu die Kubaner ihrem System nach dem Tod Castros bleiben, wird sich weisen. Der Verlust des abstrus Vergötterten und Idealisierten wird ein Vakuum hinterlassen. Ob das sein kleiner Bruder ausfüllen kann, ist zu bezweifeln.
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  • thunder 26.11.2016 15:44
    Highlight Castro war ein starrsinniger Tyrann und Mörder. Er nahm sein Land in Geiselhaft und steckte Tausende Andersdenkende ins Gefängnis oder liess sie verschwinden. Zudem ruinierte er die Wirtschaft endgültig. Erschreckend und entlarvend zugleich, wie ihm die Linke trotzdem huldigt.
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    • FrancoL 26.11.2016 17:50
      Highlight Erschreckend und zugleich entlarvend wie Du der eher wohl rechts tickt, versuchst mit einer mehr als einfachen Sicht zur Situation Cubas Dich als Besserwisser zu installieren, als sei es in anderen ähnlich aber rechtslastig regierten Ländern anders und dies ohne Hindernisse in der Wirtschaft.
      32 23 Melden
    • karl_e 26.11.2016 17:51
      Highlight Ich sag nur Pinochet, Videla, Banzer, Somoza, Batista, Franco, Fujimori, Trujillo, Duvalier, Reza Pahlevi, die Sauds, sogar Saddam Hussein: alles gute Freunde der USA. Diese Menschenfreunde, konnten immer auf die CIA zählen. Solange sie gehorchten.
      37 7 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 18:06
      Highlight Ja Karl-e und die haben eine wunderbare Wirtschaft in ihren Ländern gehabt, alles aufstrebend ohne Probleme ein super Bildungssystem und das Krankenwesen für alle aber auch wirklich alle zugänglich. Ja das war so, thunder wird es gleich bestätigen ;-)
      19 7 Melden
    • Crecas 27.11.2016 03:05
      Highlight Dieses links Rechts Gedönse ist nicht zielführend in dieser Diskussion (oder immer).

      Castro war ein Held der eine Revolution für ein besseres Land und ein besseres Leben wollte und aber anschliessend von der Macht korrumpiert wurde, was ihn zu einem gewöhnlichen Diktator gemacht hat - mit allen sehr negativen Seiten.
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  • Der Zahnarzt 26.11.2016 15:13
    Highlight Die Unvollkommenheit des Sozialismus ist nicht ein Bewies für die Vollkommenheit der Kapitalismus - auch wenn es einige Unbedarfte jetzt anlässlich des Todes von Castro hundert mal wiederholen werden.
    52 18 Melden
    • karl_e 26.11.2016 23:49
      Highlight Der Kapitalismus ist nicht vollkommen, sondern verkommen: Negativzinsen, Bankenrettung durch Steuerzahler, faktische Staatsbankrotte in Südeuropa, etc. etc. 😳
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  • Jaing 26.11.2016 13:56
    Highlight Die Kommentarspalte zeigt mal wieder was geschieht, wenn jeder eine Meining hat, ohne sich nur im geringsten mit dem Thema auszukennen.
    45 6 Melden
    • Maria B. 26.11.2016 15:42
      Highlight Wie recht du damit hast - 100% agree :-)!
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  • Maria B. 26.11.2016 13:12
    Highlight Man muss Castro nicht glorifizieren, ABER : er hat 1959 den korrupten Präsidenten Batista, der Kuba zum Bordell und Glücksspielparadies der USA herabgewürdigt hat, endlich zum Teufel gejagt.

    Zudem hat er in Kuba das beste und kostenlose Gesundheitssystem Lateinamerikas, sowie gemäss UNESCO das beste Bildungswesen (Alphabetisierung 100%) institutionalisiert. Niedrigste Säuglingssterblichkeit und höchste Lebenserwartung in Lateinamerika. Und dies in einem zuvor beispiellos armen Land, also eine ganz enorme Leistung!

    Der tiefe Lebensstandard aber beruht zum grossen Teil auf den US-Sanktionen.

    84 16 Melden
    • Oberlehrer 26.11.2016 14:54
      Highlight Warum soll das Embargo Kuba geschadet haben? Freier Handel bringt doch nur GVO, Chlorhühnchen, pflastert alles mit McDonald's, Casinos und Bordellen zu und die Arbeiter verlieren ihre Jobs. Ist jetzt freier Handel gut (= Embargo war schädlich) oder schlecht (= Embargo war nicht schädlich). Und: Sind Politiker, die Uniform tragen, nun Militaristen oder ist das irgendwie doch cool?
      18 52 Melden
    • pachnota 26.11.2016 16:52
      Highlight Oberlehrer
      Du bist dir gewöhnt, dass, wenn du in ein Geschäft gehst, die Regale prall gefüllt sind.
      Aus dieser Position, lässt sich so ein Embargo. wohl noch als cool kommentiern.
      28 4 Melden
    • karl_e 26.11.2016 17:56
      Highlight Das Gesundheitssystem der USA ist viiiel besser. Wenigstens für die Reichen...
      23 2 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 17:56
      Highlight @Oberlehrer; Das Embargo ist ein Hindernis für jede Wirtschaft sei sie für den total freien Handel oder auch für einen geleiteten Handel zB durch Zölle.
      Die vergleichst da zwei Dinge die nicht zu vergleichen sind, Embargo ist ein Zwang und nicht eine Handels- oder Wirtschaftsform.
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  • unky 26.11.2016 12:19
    Highlight Fidel befreite das kubanische Volk, um es gleich wieder in den Kerker zu werfen. Eine glanzvolle Leistung! Wer ihm dazu Respekt zollt, hat sie doch nicht mehr alle.

    Das Projekt "Sozialismus" wird immer zum Scheitern verurteilt sein, sobald jemand behauptet, er / sie müsse das Volk zum Sozialismus führen. Denkt mal ein bisschen darüber nach, während ihr eure Tränen vergiesst...

    46 46 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 18:01
      Highlight Ja ich sehe wie das Projekt Globalisierung und Kapitalismus überall viel Freude und Prosperität bringt, darm wenden sich immer mehr von diesem System ab oder versuchen es in Schranken zu weisen. Gratuliere für Deine Weitsicht bis zum Brett da vorne.
      Hoffentlich erlebst Du nicht den Zeitpunkt wo unser System scheitern wird, denn so rosig sieht es ja für den grösseren Teil der Schwellenländern nicht aus.
      Also lass das Denken mit oder ohne Tränen nicht weg.
      12 13 Melden
    • unky 26.11.2016 20:35
      Highlight Habe ich in meinem Kommentar an irgendeiner Stelle den Kapitalismus / die Globalisierung befürwortet? Lies es doch noch einmal durch.

      Ich bin durchaus ein Befürworter des Sozialismus. Jedoch kann ich getrost auf irgendwelche "Führer" à la Castro oder irgendwelche Parteien verzichten. Die sollen sich doch alle zum Teufel scheren.
      Alle Menschen sind gleich viel wert und alle sollen sich an der Neugestaltung der Gesellschaft beteiligen. In einer freien Gesellschaft darf es keine Hierarchien geben. Kuba ist in dieser Hinsicht alles andere als frei.

      Oder behauptest du etwa das Gegenteil?

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    • FrancoL 26.11.2016 20:47
      Highlight @unky; Du hast tatsächlich den Kapitalismus/Globalisierung nicht erwähnt, sry.

      Deine Annahme dass sich ALLE an der Gesellschaft beteiligen sollen und dass es in einer freien Gesellschaft keine Hierarchien geben soll, ist doch Utopie und teilweise auch Diktatur, denn ein Teil der Gesellschaft will sich gar nicht an der Gesellschaft beteiligen und was machst Du mit denen, die ich ca. mit der Hälfte der Gesellschaft schätzen würde? Die geben ihre Stimme anderen und diese bilden dann bereits schon einen Teil der Hierarchie. So fängt es an. Um dass zu verhindern müsstest Du diktieren, dass man muss.
      2 3 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 20:51
      Highlight @unky; Deine Vision ist mit den Menschen von heute eine utopische Vision, so wie die teilweise auch Castro am Anfang eher Visionen hatte und dann beim Umsetzen an sich selbst und an der Gesellschaft gescheitert ist.
      Bezüglich Freiheit: Es gibt keine Gesellschaft wo alle frei sind, nicht im Sozialismus, nicht im Kapitalismus, nicht in einer der Zwischenformen. Freiheit ist ein wertvolles Gut mit dem nur wenige Menschen zum Wohle aller umgehen können und ich betone NUR WENIGE.
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  • DJ_Terror 26.11.2016 10:45
    Highlight R.I.P Fidel! Ein Revolutionär den man in der Weltgeschichte selten findet.
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  • Saja: 26.11.2016 10:42
    Highlight Ruhe in Frieden, Fidel. Bei der Beurteilung seiner Person und Rolle bin ich zweigeteilt. Ich komme nicht umhin ihn für seinen ausgeprägten Sinn für Ungerechtigkeit und seine hohen Ideale sehr zu bewundern. Andererseits war ich mit der Art, wie er regierte, absolut nicht einverstanden.
    90 18 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 11:06
      Highlight Das ist knapp und gut zusammengefasst ist aber auch das Problem wenn man Ungerechtigkeiten mit Repression und Unterdrückung "bodigen" will.
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  • whatthepuck 26.11.2016 10:24
    Highlight Vas bien, Fidel.

    Ein Mann mit dem Herz am rechten Fleck, unheimlich klug - ein Visionär, den die Welt brauchte. Er kämpfte für gute Ideen, aber tat dies nicht immer mit guten Mitteln.

    Schande über die USA ein Land, das für seinen eigenen Weg kämpft, in die Armut zu blockieren. Kuba wurde seit 1959 dem Recht auf eine freie und gesunde wirtschaftliche Entwicklung beraubt. Unterdrückung von Regierungskritikern, Zensur und nationalistische Propaganda sind allerdings hausgemachte Probleme.
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    • dmark 26.11.2016 12:43
      Highlight Ich schliesse mich da an.
      Man weiss nicht, wie sich Kuba ohne diese Blockade hätte entwickeln können. Wir werden es in den kommenden Jahren sehen können, nachdem sich nun die USA gegenüber Kuba wieder annähert.
      Fidel ist tot - die Revolution lebt weiter.
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    • herschweizer 26.11.2016 17:38
      Highlight Der Konsumismus kennt nur den Tod gegnerischer Ideologie. Wenn die Schönheiten der tollen Konsumwelt Begehrlichkeiten geweckt haben wird alles seiner Dinge gehen....
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  • Mnemonic 26.11.2016 10:22
    Highlight Nein ist er nicht! Er macht bloss Pause vor seiner nächsten Rede!
    28 5 Melden
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  • rolf.iller 26.11.2016 10:20
    Highlight Film Tipp aus aktuellem Anlass: Oliver Stones "Comandante"
    7 1 Melden
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  • demokrit 26.11.2016 10:16
    Highlight Ein Diktator weniger auf der Welt. Kein Wort von den Gefängnissen für Oppositionelle.
    71 59 Melden
    • Monkey Shoulder 26.11.2016 11:00
      Highlight Snowden?
      21 27 Melden
    • demokrit 26.11.2016 11:09
      Highlight Snowden ist sicher nicht ein Oppositioneller. So billig kommst du nicht weg.
      35 16 Melden
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  • foreva 26.11.2016 10:08
    Highlight Unglaublich die Loblieder welche hier von Journis und Watson Lesern gesungen werden. Auch schon mal mit Kubanern gesprochen was sie von Fidel halten? Wasser predigen und selbst im Wein baden
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    • Big ol'joe 26.11.2016 11:44
      Highlight Ja hab ich. War drei mal in Kuba. Klar, es gibt viele Kritiker, ungefähr genau so viele, welche auch hier das kapitalistische System kritisieren... Für viele hat er aber was gebracht, Gerechtigkeits(sinn)!
      36 22 Melden
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  • Oberlehrer 26.11.2016 10:08
    Highlight Heute wieder viel gelernt: Wenn in der Diktatur die Sonne scheint und Palmen wachsen. Wenn der Diktator fotogen ist und eine coole Militäruniform trägt statt einen grauen Anzug und Glatze. Wenn der Diktator charismatisch und ein Gegenspieler der USA ist. Dann sind demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien sowie Menschenrechte plötzlich ziemlich unwichtig. Kontrollierte Medien, politische Haft, Hindern der Bevölkerung an der Ausreise, keine Gewaltentrennung, Kriminalisierung Andersdenkender - alles eher nebensächlich. Schlimm wäre nur, wenn es in Kuba keine Transgendertoiletten gäbe.
    102 46 Melden
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  • Wisegoat 26.11.2016 09:58
    Highlight Glück gehabt Fidel. Andere von deinem Schlag wie Gaddhafi, Sadam, Hitler, durften nich in Frieden wegschlummern.
    59 71 Melden
    • whatthepuck 26.11.2016 10:13
      Highlight Geht's noch? Fidel auch nur ansatzweise in einen Schlag mit Hitler, und auch dem ganzen Rest, zu hauen, ist Ketzerei. Selten sowas freches und dämliches gelesen hier.
      71 71 Melden
    • Wisegoat 26.11.2016 10:25
      Highlight Ketzerei? Sind sie ein Anhänger von Diktaturen? was ist denn der maximo lider anderes als der grosse führer? Bitte um erklärung. Die tusenden zu tode gefolterten oder erschossenen Dissidenten können da leider keine Antwort mehr geben.
      54 28 Melden
    • whatthepuck 26.11.2016 10:37
      Highlight Dessen bin ich mir schon bewusst, danke Demokrit. Ich träume nicht. Aber come on, diese ewigen Hitler-Vergleiche nerven nur noch und verharmlosen im Gegenzug das Nazi-Regime. Man soll kritisieren, aber Fidel war kein Hitler - auch nicht, wenn man polemisieren will.
      46 27 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 11:14
      Highlight @demokrit-Wisagoat;
      So kann man Hitler ja auch "vermenschlichen", unbrauchbarer Vergleich und tut der Wahrheit keinen Dienst.
      Cuba war und ist eine mehr als problematische Diktatur, doch diese mit dem Naziregime zu vergleichen zeigt wenig Kenntnis der 30 und 40-iger Jahre und eine klare "Verniedlichung" der Nazizeit, was heute ja bei etlichen Mode zu sein scheint.
      26 7 Melden
    • Wisegoat 26.11.2016 11:51
      Highlight Franco: kommt mir dann immer vor, als ob die opfer der jeweiligen regimes gewerter werden. Ist denn ein toter des nazi regimes mehr wert bzw tragischer als eines vom maximo lider? Nur weil die man am dorf märit t-shirts mit guevara kaufen kann ist er kein pop star.
      20 13 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 12:58
      Highlight @Wisegout; Bei der Wertung geht es mitunter um das Verbrechen zu werten und nicht nur den Toten zu werden, sonst könnte man sagen tot ist tot und auch eine Fahrlässige Tötung zB im Verkehr ist einer Vergasung gleich zu stellen.
      Wir werten hoffentlich nicht den Wert der Toten sondern die Abscheulichkeit von Verbrechen und es geht nicht um die bereits Getöteten zu verhindern sondern um neue zusätzliche Toten zu minimieren.
      9 7 Melden
    • demokrit 27.11.2016 00:28
      Highlight Hitler gilt zumindest in unseren Breitengraden natürlich als Causa für sich. In Indien oder Arabien wird er aber ganz ähnlich wie Fidel hier in gewissen Kreisen verehrt. Man kann sich aber fragen, ob das jetzt eher mit der Person Hitler zu tun hat oder bloss mit den ganz speziellen Umständen seines Apparates von konkurrierenden Institutionen. Man weiss bis heute nicht, ob der Befehl zur industriellen Vernichtung der Juden tatsächlich von ihm stammt, gefunden hat man ihn nie. Ich sehe Hitler eigentlich als ziemlich austauschbar.
      1 1 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 00:47
      Highlight @demokrit; Weder Hitler, noch ein Mussolini oder Stalin sind austauschbar. Sie sind nicht an die Macht gespült worden sondern haben sich mit zur Macht befördert. Austauschbar wären sie wenn sie per Zufall an die Macht gelangt wären.

      Selbstverständlich ist im Guten und im Bösen nicht alles auf eine Person zu vereinen, es ist häufig der enge Machtzirkel der die Ideen ausbrühtet, die Verantwortlichkeit bleibt aber immer am Obersten hängen, nicht weil es ein Naturgesetz ist, sondern weil ein Führer so will. Siehe zB die teilweise grotesken militärischen Befehle Hitlers.
      1 0 Melden
    • demokrit 27.11.2016 01:18
      Highlight Ich finde schon, man kann sagen, die historisch einmaligen Bedingungen haben Sie an die Macht gespült. Der Wille ist darum nicht das Entscheidende. Es gibt genug nicht weniger Verrückte auf der Welt, die nie im Hitlerschen Ausmass gefährlich werden können.
      0 0 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 01:45
      Highlight @demokrit; die historischen Bedingungen spülen nicht sie sind die Basis die von den einen genutzt wird von den anderen wiederum nicht, es ist deren Willensakt und dieser Wille ist nicht beliebig austauschbar. Dass es viele Verrückte auf dieser Welt gibt ist sicherlich zu bejahen, aber sie haben zum Glück nicht die Kraft und den Willen ihre verrücken Ideen einem Volk aufzuzwingen. Die Besessenheit ist eine ihrer Hauptmerkmale und diese ist nicht bei jedem Verrückten zu finden. Besessenheit ist wohl noch wichtiger als der Wille.
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    • demokrit 27.11.2016 10:11
      Highlight Natürlich braucht es den Willen als Voraussetzung. Nur, ohne die historischen Bedingungen nützt dieser Willen oder gar der pathologische Befund rein gar nichts. Ich finde, Figuren wie Donald Trump, Geert Wilders, Marianne le Pen, Björn Höcke etc. zeigen, wie beliebig austauschbar und ersetzbar gefährliche Demagogen sind. Entscheidend ist wie viel Demokratie man dem entgegensetzen kann und wie gut es der Wirtschaft geht. Wenn die Leute den Eindruck haben, ihre Papier existiere nur auf dem Papier und Worte wie Demokratur benutzten (wie das in Deutschland geschieht), wird es sehr gefährlich.
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    • FrancoL 27.11.2016 11:37
      Highlight @demokrit; Da machst Du für mich einen entscheidenden Fehler wenn Du zB Trump / Le Pen mit Hitler / Mussolini vergleichst und damit die Austauschbarkeit zu stützen versuchst.
      Ja Le Pen oder Trump sind austauschbar und sie haben NICHT den bedingungslosen Willen den Hitler / Mussolini hatten (das ist auch gut so) und dies vor allem weil sie viel zu verlieren haben und im Endeffekt sich selbst doch am nächsten stehen. Das war bei den Wahnsinnigen in den 30-iger Jahren eben nicht der Fall, nicht nur weil die Situation grundsätzlich anders war sondern weil das Gedankengut bedingungslos war.
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    • FrancoL 27.11.2016 11:42
      Highlight @demokrit; Man steht heute (le Pen / Trump & Co) als Meinungsträger zwar "Verbal" hochgradig hinter seiner Idee, wenn es aber dann eng wird, rudert man häufig soweit möglich zurück um dann doch keine Nachteile in Kauf zunehmen.
      Dies ist täglich zu sehen.
      Es gibt nur wenige Politiker die ihr Hab und Gut riskieren würden um ihre Idee zu stützen, darum sind sie austauschbar. Und das beruhigt mich denn auch bei Trump wird sich eine Interessenabwägung breit machen was einige, wenn nicht viele seiner Versprechen in Luft auflösen wird.
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    • FrancoL 27.11.2016 11:49
      Highlight @demokrit; zu guter Letzt: Die heutigen Le Pen, Trump & Co. sind dann gefährlich wenn sie das Volk entzünden und dem Volk die "Verantwortung" übertragen können, denn keiner dieser Machthaber kann richtig vorne hinsehen wenn es brenzlig wird, keiner dieser Machthaber mag sein Leben riskieren. Wenn das Volk "in Brand ist" können sie (Le Pen & Co) ausgetauscht werden ohne dass dabei die "brennende" Volksmeinung erlischt. Das wäre in den 30-igern anders gewesen und wurde auch durch die Machtspitzen die ihre "Führer" schützte mehr als klar erkannt.
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    • demokrit 27.11.2016 13:04
      Highlight Also ich weiss zuerst einmal nicht, was du mit einem "bedingungslosen Willen von Hitler" überhaupt meinst (so bedingungslos war der ja nicht, er ist nicht im Kampf gestorben, ist dem feige aus dem Weg gegangen und hat ganz und auch gar nie sein Leben riskiert). Der Vergleich mit Hitler wurde hier nicht von mir aufgestellt. Aber es gibt genug pathologische Fälle, die ein Hitler oder Stalin genau so gut ersetzen können, wie man Le Pen durch Wildeers ersetzen könnte. Und es gibt Situationen in denen sich demokratische Institutionen in Luft auflösen. Siehe Männlein vom Bosporus.
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    • demokrit 27.11.2016 13:14
      Highlight Dass es "nur wenige Politiker die ihr Hab und Gut riskieren würden um ihre Idee zu stützen" gibt, liegt eher daran, dass es (noch) demokratische Checks and Balances gibt. In historischen Momenten, wo diese prekär werden oder gar aufgehoben werden, hat man es mit vollkommen anderen System zu tun. Ich finde du wiegst dich da in ziemlich falscher Sicherheit, wenn du annimmst, ein Wilders oder Trump könnte unter diesen (anderen) Umständen nicht gefährlich werden. Das Verhalten von Menschen ändert sich sehr stark aufgrund der Bedingungen, denen sie ausgesetzt sind und in denen sie agieren können.
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    • FrancoL 27.11.2016 13:31
      Highlight @Demokrit; Entweder Du kannst nicht lesen oder ich. Ich habe nicht gesagt dass man sich in Sicherheit wiegen kann sondern dass die Exponenten Le Pen / Wilders + ähnliche Gestalten wenn es eng wird nicht aufs Ganze gehen, darum sind sie ersetzbar weil das "brennende" Volk dann das Zepter übernimmt. Das ist eine Gefahr! Die würde ich nie unterschätzen.

      Aber nimm doch einmal Mussolini, den kenne ich nun mal gut und dessen Geschichte auch: Als er umgebracht wurde, fiel der Widerstand seiner Mannen zusammen. Darum ist Mussolini NICHT zB mit Le Pen vergleichbar er war offensichtlich nicht ersetzbar
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    • demokrit 27.11.2016 13:58
      Highlight @Franco: In einer Diktatur kann das Volk kein Zepter mehr übernehmen. Dass diese Gestalten aus Angst vor dem Volk, nehmen wir Erdogan, nicht aufs Ganze gehen, bleibt eine reine Glaubensannahme. Darauf würde ich keine Münze verwetten.

      Ich habe nicht vertreten, diese Leute wären am Ende ihrer Bewegungen ersetzbar. Mussolini war da bloss noch ein deutscher Befehlserbringer und die Nazis (und mit ihnen der Faschismus) am Ende. Nur wenig später hat sich Hitler eine Kugel durch die Rübe gejagt.
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    • FrancoL 27.11.2016 15:42
      Highlight @demokrit; Zuerst müsstest Du unterscheiden zwischen dem Volk das aufs Ganze geht und dem Führer der sein Leben riskiert. das aber als Nebenschauplatz. Nun zur Ersetzbarkeit von Führerfiguren: Die sind nun mal sehr selten ersetzbar. ZU Mussolini scheinst Du keine grosse Ahnung zu haben sonst wüsstest Du dass er sogar in seiner Blütezeit nicht ersetzbar war, das er un seine Umgebung die ihn relativieren wollen (zB Graf Ciao) bald merken müssen, die Masse hätte da nicht mitgemacht.
      Das unersetzbar sein ist ein Prinzip das nun zur Genüge erkannt wurde (ausser von domokrit) . . . .
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    • FrancoL 27.11.2016 15:53
      Highlight @demokrit; . . .dieses Prinzip der Unersetzbarkeit gibt es auch bei uns zu Hauf. Parteipräsidenten, Trainer (vor allem im Fussball), etc.
      Deutschland hat gerade bei der Linken so ein Problem, das Erbe von Brandt und Schmidt lastet schwer. In Italien war es der Ersatz von Pertini, die Liste könnte auch mit schweizer Beispielen ergänzt werden, Bodenmann, Hubacher, Steinegger.
      Und ich habe NICHT behauptet diese Gestalten ,wie du sie nennst, gehen nicht wegen dem Volk aufs Ganze sondern wenn sie persönlich nicht aufs Ganze gehen DANN sind sie ersetzbar, sonst nicht.
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    • demokrit 27.11.2016 17:05
      Highlight Ach FrancoL: "Ich habe nicht gesagt dass man sich in Sicherheit wiegen kann sondern dass die Exponenten Le Pen / Wilders + ähnliche Gestalten wenn es eng wird nicht aufs Ganze gehen" - Und das sagt dir wer? Woher willst du das im Voraus wissen?

      Jeder ist ersetzbar. Bodenmann, Schmidt oder Steinegger waren/sind persönlich originelle Figuren, unter Abzug ihres Personenkults fallen ihre politischen Leistungen geradezu ernüchternd aus, sie sind völlig austauschbar.
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    • FrancoL 27.11.2016 18:26
      Highlight @demokrit; Das die Le Pen nicht alles riskiert zeigt sich jetzt schon in Ihrer Haltung und Vorbereitung der Wahlen. Daran erkennt man ob sie aufs Ganze geht oder nicht, man muss sich nur ein wenig mit der französischen Politik befassen um dies zu sehen. Man kann lieber demokrit im Voraus viel mehr wissen als wir ständig wahrhaben wollen. Man kann aus der Geschichte sogar lernen.

      Wir kommen eh nicht weiter denn es spielt eben keine Rolle was die vermeintlichen Führer für einen Leistungsausweis in der Geschichte haben, es spielt eine Rolle dass SIE im MOMENT der Handlung nicht austauschbar sind
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    • FrancoL 27.11.2016 18:29
      Highlight @demokrit; Ich hoffe dass DU in der Geschichte Deiner näheren Umgebung zumindest einen bessern Abdruck hinterlässt als die von Dir so gescholtenen Herren mit Personenkult, denn ich kann mir vorstellen dass der Personenkult Dir nicht so fremd sein könnte.
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    • demokrit 27.11.2016 22:42
      Highlight Ja, gut, bei der le Pen ist es eher weniger zu erwarten, die steht immerhin links von ihrem Vater.

      Da wäre ich mir nun nicht so sicher. Den Faschismus hat nicht eben Hitler erfunden, das Wort ist römischen Ursprungs und es gab diese rauschhaften Massenexekutionen der "Anderen" auch bei den alten Griechen. Der Faschismus wird wieder kommen. Menschen sind nicht ganz so einmalig, wie sie immer denken.
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    • FrancoL 27.11.2016 23:13
      Highlight @damokrit; Das die Menschen nicht einmalig sind, da gebe ich Dir recht, auch wenn der Faschismus nur bedingt von den "fasci" der Römer her stammt, der Ursprung des "modernen" Faschismus geht eher auf den Italiener Gabriele d'Annunzio zurück und wurde von Benito Mussolini in die Tat umgesetzt.
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    • demokrit 28.11.2016 11:44
      Highlight Der Begriff steht für das Geeinte im Unterschied zu den Anderen. Da müsstest du dich mit dem Historiker Peter Kenez streiten. Es gibt aber nur wenige Historiker mit seiner Holocaust-Fachkenntnis.

      Die Wiki stützt seine Aussage: "Die Etymologie des Wortes fascio wird meist abgeleitet vom lateinischen fasces. Diese Rutenbündel waren Machtsymbole zu Zeiten des Römischen Reiches, die die Liktoren vor den höchsten römischen Beamten, den Konsuln, Prätoren und Diktatoren, hertrugen"

      Inhaltlich ist der sog. "Faschismus" sowieso nur ein Name. Genozide von "Völkern" sind geologisch zahlreich verbrieft.
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    • FrancoL 28.11.2016 13:28
      Highlight @demokrit; Wir reden heute, so sehe ich es, von Faschismus, das sich des Wortes Fscio bedient hat aus der Römer Zeit, dass ist mir auch bekannt (kann sowohl Latein als auch Italienisch). Was aber eben auch bekannt sein dürfte und eventuell auch im "allerheilgen Buch" des Wikipedia stehen ist dass der Begriff Faschismus (also fascismo) durch Gabriele D'annunzio geprägt wurde und die Basis für Mussolinis Ideologie bildete.
      Ob man nun die Römer auch als ein faschistisches Regime betrachten mag ist wohl eher umstritten, sonst könnte man die St. Galler auch als Faschisten betrachten.
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    • demokrit 28.11.2016 14:27
      Highlight Die Römer selber vermutlich weniger, obwohl es auch da äusserst gewalttätige Raubzüge gab, die die St. Galler hoffentlich nicht begehen. :-) Der Begriff Faschismus ist wissenschaftlich sehr problematisch, schwammig und heute eigentlich nur noch ein politisches Schimpfwort, mit denen man Andersdenkende belegt. Mir ging es hier eher um das Wirkprinzip. Unsere biologische Triebhaftigkeit hat sich in den letzten 10'000 praktisch nicht verändert. Diesen Menschen entdecken wir dann neu, wenn er sich wieder einmal gehen lässt, und geben uns sehr überrascht.
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    • FrancoL 28.11.2016 14:53
      Highlight @demokrit; da bin ich mit Ihnen einig, doch dann sollten sie gerade darum die Ueberlegung der Austauschbarkeit in Einzelfällen genau überlegen, denn Triebhaftigkeit ist nicht allen in gleichem Masse gegeben.
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    • demokrit 28.11.2016 17:22
      Highlight @FrancoL: Das stimmt natürlich. Aber gerade der Nationalsozialismus zeigt auch, dass nicht nur verhaltensauffällige oder rauschhafte Menschen (von denen es genug gab) in einem solchen System gut gedeihen können, sondern auch der unaufgeregt-kühle deutsche Bürokrat. Viel wichtiger scheinen mir wirtschaftliche und migrationspolitische Bedingungen. Wann immer die neue Welt die Alte überrollt und sich Leute als Modernisierungsverlierer sehen, wird es gefährlich. Da braucht es nicht mehr viel. Hitler tummelte sich im Umfeld einer Rassenlehre und des Chauvinismus. Damals weit verbreitet.
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    • FrancoL 28.11.2016 18:00
      Highlight @demokrit; es muss nicht einem eine Welt die andere überrollen es genügt aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, festzuhalten dass der Elefant an allem Schuld ist (obwohl er ja eine Mücke wäre also keine Gefahr dastehen würde) in gut bewirtschaften und schon könnte der Mist geführt sein.
      Das ist denn auch mein grosses Bedenken, meine Angst vor den falschen Ängsten die in der Gesellschaft geschürt werden, diese Ängste sind der Nährboden für Verhaltensauffällige, denen dann die weniger Auffälligen folgen, daraus kann sich eine Masse entwickeln.
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    • demokrit 28.11.2016 19:25
      Highlight Ich weiss nicht. Damals waren die Probleme nicht so beschaulich. Aber ich bin kein Wirtschaftshistoriker und war auch nicht vor Ort, um die Luft zu beschnuppern.
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    • FrancoL 28.11.2016 23:58
      Highlight @demorkit; Ich meine keinesfalls damals, da hatte man Probleme und zwar gewaltige. In unserer Familienchronik meiner ital. Mutter sind unzählige Erzählungen über die damaligen MIssstände verbrieft und auch heute noch klar nachvollziehbar.
      Ich beziehe mich auf heute mit der Darstellung der Mücke und des Elementen.
      HEUTE haben wir die Tendenz ein Problem bewusst zu vergrössern um es für die eigenen Zwecke umzufunktionieren und auf Stimmenfang zu gehen.
      Das ist ein Mecano der mir für die Zukunft Angst macht, obwohl Angst eigentlich das falsche Wort ist.
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    • demokrit 29.11.2016 08:55
      Highlight Okay, ich habe allerdings auch Zweifel, ob das auf heute tatsächlich zutrifft. Das globale Finanzkapital und die Globalisierung sind für den Mittelstand sehr reale Probleme geworden. Es hat schon reale Gründe warum Figuren wie Trump gewählt werden. Werfen wir noch ein wenig falsch verstandene Wirtschaftsmigration über das Asylwesen dazu und die Suppe kann sehr schnell angerichtet sein, das zeigt sich insbesondere in Deutschland, wo mir letztes Wochenende mein Cousin vom Lande versicherte nächstes Jahr AFD zu wählen.
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    • FrancoL 29.11.2016 12:05
      Highlight @demokrit; Mit Mücken und Elefanten meine ich mitunter dass heute gerne mal beim Mücken/Elefanten-Spiel vor allem die Herleitung wieso die Mücke zum Elefant wird gerne jeweils anderen in die Schuhe geschoben wird, dies vor allem bei Themen wie Migration/Asylwesen und Zuwanderung. Das alles hat heute real betrachtet seine ganz klaren Gründe, seine Auslöser und seine gut nachvollziehbaren Mechanismen. NUR da scheiden sich die Geister in der Wahrnehmung OBWOHL es klar eine Wahrnehmung möglich ist. Vieles wird zerdiskutiert nur um einen Schuldigen zu suchen der es meistens dann nicht ist.
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  • moedesty 26.11.2016 09:45
    Highlight einer der wasser predigte und selber wein trank.

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  • Toerpe Zwerg 26.11.2016 09:33
    Highlight r.i.p.
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  • Sillum 26.11.2016 08:59
    Highlight Ich möchte hier einen kleinen Druckfehler melden. Es sollte nicht heissen: Er hat Kuba über ein halbes Jahrhundert geprägt, sondern Er hat Kuba über ein halbes Jahrhundert in Armut und Elend geführt.
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    • moedesty 26.11.2016 09:38
      Highlight jup, seinen leute alles verboten, er genoss aber luxus und amerikanische güter.
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    • Jaing 26.11.2016 09:58
      Highlight Auf der Nachbarinsel Hispaniola läufts ja viel besser...
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    • rolf.iller 26.11.2016 10:23
      Highlight Es ist ja nicht so, als ob es vor Castro viel besser war. Die Revolution hatte ihre Gründ.
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    • Oberlehrer 26.11.2016 11:04
      Highlight @Jaing: Havanna liegt näher bei Florida als an der Hispaniola (und in Florida leben ja viele Verwandte derjenigen Kubaner, die DDR-like an der Ausreise gehindert werden). Aber es sagt immer viel über ein Projekt aus, welchen Benchmark man wählt. Südkorea, BRD und Taiwan wählten die USA / Westeuropa als Benchmark. Nordkorea, Kuba und die DDR wählten Länder als Benchmark, die noch abgefuckter sind.
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    • Big ol'joe 26.11.2016 12:13
      Highlight Der HDI, Gleichstellung der Geschlechter, UN-Bildungsindex, UN-Gesundheitsindex liegt in Kuba weit über den karibischen Staaten, welche alle kapitalistisch organisiert sind, trotz Embargos aus USA. Mit Florida vergleichen wäre falsch, weil USA eine Weltmacht ist! Vergleichs mit den gleichen Staaten am gleichen Ort, und siehe: es ist überhaupt nicht so scheisse!
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    • Oberlehrer 26.11.2016 13:42
      Highlight @Big ol'joe: Die alte Kommunismus-versus-Kapitalismus-Diskussion. Gähn. Regimes, die den Zusammenbruch nur dadurch verhindern können, dass sie die Bürger an der Ausreise hindern, sind unmenschlich. Daran ändern auch die Verhältnisse in anderen karibischen Staaten, das gute Gesundheitssytem, Vergleiche mit der Vorgänger-Diktatur und das US-Embargo (ist nun Freihandel gut oder schlecht?) nichts. Alle Diktaturen verweisen auf äussere und innere Feinde, abschreckende Beispiele im Ausland und Erfolge in Einzelbereichen, um die diktatorische Herrschaft zu legitimieren.
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  • Braun Pascal 26.11.2016 08:45
    Highlight Viva el capitano!!!!
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  • nikolas 26.11.2016 08:45
    Highlight Hasta siempre comandante!
    Ich hoffe Cuba wird nicht eine zweite Doninikanische Republik oder ein zweites Haiti. Hoffen wir, dass Cuba seinen Weg weiter gehen kann. Klar braucht es Reformen, aber sicher nicht den grossen Wandel. Ruhe in Frieden!
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    • herschweizer 26.11.2016 09:01
      Highlight Seien wir ehrlich.. ohne ideologisches Bootcamp wird die Gier nach Konsum die Menschen Richtung Haiti und Dominikanischer Republik treiben. Dies weil sie schwach sind und auf die leeren Versprechungen des Kosumismus ansprechen
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    • pachnota 26.11.2016 09:34
      Highlight Herrschweizer...
      Mit mageren 100000 Pro Jahr hat man sich ja erfolgreich gegen diese Versprechen gewehrt :)
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    • herschweizer 27.11.2016 11:32
      Highlight Auch wenn es so wäre. Finanzielles Einkommen hat nichts aber auch gar nichts mit Cola, McDonalds und dem allerneusten IPhone zu tun! Tun und Scheinen unterscheiden sich grundlegend da haben sie recht.
      Stimmen Sie mit mir also nicht überein dass zB in Haiti der Wunsch der Bevölkerungsmehrheit nach dem neusten IPhone mehr verspricht ist als der Wunsch nach sozialer Harmonie?
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    • pachnota 27.11.2016 15:03
      Highlight ..ich glaube, dass, wenn man in der Armut aufwächst, der Wunsch nach Materielem natürlich enorm ist. Als wünschenswertes Ziel, erscheint einem dann Reichtum.
      Als Westeuropäer u, innsbesonder als Schweizer sind wir uns an materilen Überfluss gewohnt. Wir suchen nach alternativen Zielen. (wie z.B Harmonie)
      Der Weg dazu führt aber zuerst über Reichtum. Und dieser wird bekanntlich durch eine funktionierende Wirtschaft generiert. Also eben auch über Cola u. Mcdonald.
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    • herschweizer 28.11.2016 09:04
      Highlight Sie sagen Armut... man kann ja zum Beispiel finanziell arm sein, arm im Geist, arm an Ideen, arm an Lebensmut. Jede Gesellschaft lässt sich nach Wunsch konditionieren wenn man die passenden Mittel zur Hand hat. (Medien). Gewissen Denkformen kann man einfacher dazu bringen sich unglücklich zu fühlen weil der Nachbar halt schon sein neues IPHONE gekauft hat... aber Armut ist immer eine Reflektionsfrage. Dh mit was sie es vergleichen.
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    • herschweizer 28.11.2016 09:13
      Highlight @pachnota meine Mutter ist unter anderem in Kuba aufgewachsen. (Kein Witz) Ich kenne die kubanische Idee und Geschichte aus naher zweiter Hand und stimme mit Ihnen nicht überein das Erkenntnis nur über Reichtum geht. Der Wunsch nach Reichtum erwächst einer Konditionierung die eben auch durch entsprechende Bildung konditioniert werden kann. Aus der Schweiz sieht das dann halt wie Propaganda aus weil wir das nicht kennen. Verstehen sie jetzt meine Idee bzw. Ansatz?
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    • pachnota 28.11.2016 10:03
      Highlight Einverstanden... Das wusste ich natürlich nicht, das sie direkten Bezug zu Cuba haben.
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  • Pius C. Bünzli 26.11.2016 08:41
    Highlight Ruhe in Frieden Fidel
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  • Zarzis 26.11.2016 08:40
    Highlight R.I.P. Fidel!

    Bei Cuba denke ich immer, wie wäre die Revolution herausgekommen, wenn die USA nicht 50 Jahre lang auf Blockade gemacht hätten?
    Wenn man die Regierung akzeptiert und den Fortschritt mitgeholfen hätte. Anstatt alles zu Verteufeln und zu bekämpfen.
    Man muss einfach wissen, die gestürtzte Regierung war Korrupt, die US Mafia war ein wichtiger teil in Cuba und der Präsidentvon der US - Mafia gesponsert. Nach dem sturz wurde ja alles Verteufelt, so dass Castro zu den Russen musste. Ob er wollte oder nicht. Ohne USA hätte er sich auch nie so lange an der Macht halten können.
    101 26 Melden
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  • Mate 26.11.2016 08:39
    Highlight Er war nicht ohne seine Fehler, davon hatte er viele. Doch war er einer, der den machtigen US erfolgreich trotzte, was ihm hoch anzurechnen ist.
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    • AL:BM 26.11.2016 10:37
      Highlight Viele Kubaner würden ihnen wohl widersprechen.
      21 15 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 11:19
      Highlight Genügend würden im aber zustimmen AL:BM! Ein Land lässt sich nicht so lange unterdrücken wenn nicht eine gewisse Affinität zur Regierung oder Regierungsidee auszumachen ist.
      Nun geht es dann los mit den Interpretationen und wir werden sehen ob das Land aufblüht oder weiter in den Keller rutscht, oder ob das Lang ausgeglichen aufstrebt oder eine krasse 2. Klassen Gesellschaft sich installiert.
      9 5 Melden
    • AL:BM 26.11.2016 11:47
      Highlight Und da sind sie sich sicher?
      1 5 Melden
    • Gigle 26.11.2016 11:48
      Highlight Aber auch viele nicht. Was ist jetzt genau der Sinn dieser Aussage?
      1 1 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 12:54
      Highlight Ja meine Aussage sagt das beides der Fall ist. Selbst in den EX-Oststaaten sind immer noch Anhänger der Kom. Regimen zu finden die mit der neuen Situation nicht besonders glücklich sind und wohl auch mehr erwartet hatten. So wird es auch in Cuba sein, nicht alle jubeln und in 10 Jahren können wir dann eine erste "Abrechnung" machen und die wird viele Verlierer haben, das ist nun mal eine Kehrseite der Freiheit.
      7 1 Melden
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  • herschweizer 26.11.2016 08:24
    Highlight Der grösste Gegner des Konsumismus ist still gegangen. Cola und McDonalds werden wieder auf die Insel zurückfinden. Irgendwann mal....
    37 23 Melden
    • moedesty 26.11.2016 09:40
      Highlight haha er hat die sachen (vorallem ami-alkohol) ja selber konsumiert.
      28 10 Melden
    • Nico Schorer 26.11.2016 09:43
      Highlight Selbst wenn: sollten dies nicht die kubaner selbst entscheiden dürfen, und keine castros, partei, parteifunktionäre und revolutionäre von fern und nah, die meinen zu wissen, was gut für "ihr" volk ist?
      19 2 Melden
    • demian 26.11.2016 09:57
      Highlight Ich glaube Fidel hat viel Gutes für sein Volk getan. Befreiung von Batista, Alphabetisierung, medizinische Versorgung,...

      Das er vielleicht auch am ungerechtfertigten Embargo gescheitert ist, sollte man nicht vergessen.

      Aber wie jeder Mensch hat auch er Fehler gemacht.

      Das böse Erwachen, für all die Cubaner die jetzt jubeln wird noch genug früh kommen, wenn sich die reichen Exilcubaner die Rosinen aus dem Land gepickt haben und sie schauen können was für sie übrig bleibt.

      Dann wird die Schere zwischen Arm und Reich auch in Cuba noch viel grösser, wie in vielen anderen Ländern auch.
      24 14 Melden
    • barbablabla 26.11.2016 21:04
      Highlight @demian. Mir aus der Seele gesprochen. War vor ca. 20 Jahre in Cuba und genau das war meine Prognose. Kriminalität wird steigen. Der/die Cubaner/in haben kaum genug um jetzt zu überleben, wie sollen sie dann Teil für die noch so verherrlichte Öffnung für Cuba sein. Zu hoffen, dass es jetzt eine sanfte Reformierung mit Einbezug des Volkes gibt.
      1 0 Melden
    • herschweizer 27.11.2016 09:38
      Highlight Fragt sich nur was stärker ist. Eine Ideologie oder die Gier nach den Verheißungen der Konsumgesellschaft. Ich glaube in 10 Jahren werden sich Kuba Haiti und die Dominikanische Republik sehr ähneln
      1 0 Melden
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  • herschweizer 26.11.2016 08:22
    Highlight wie viele amerikanischen Präsidenten hat er überlebt? Trotz wievielen fehlgeschlagenen Mordversuchen des CIA? Er war die Königin Victoria des Kommunismus! Viva
    84 28 Melden
    600
  • LaPaillade #BringBackHansi 26.11.2016 08:21
    Highlight R.I.P.
    75 21 Melden
    600
  • roterriese 26.11.2016 08:18
    Highlight Ganz im Sinne von David Roth werde ich ein Bier auf Fidels besten Tag trinken.
    41 85 Melden
    • a-n-n-a 26.11.2016 08:33
      Highlight Ihre Niveaulosigkeit hat wohl keine Grenzen!? roteriese, da müsste ich ja Eva Braun heissen..
      39 38 Melden
    • roterriese 26.11.2016 08:37
      Highlight Ich pass mich nur dem Niveau an
      24 63 Melden
    • a-n-n-a 26.11.2016 08:43
      Highlight Scheint mir nicht so.. wenn man ihre Beiträge anschaut, ist ihres einiges tiefer als es der watson-Standart ist. So eine Art "Agent Provocateur".
      44 27 Melden
    • Flughund 26.11.2016 09:19
      Highlight Ich kann diese erschreckende Lobhuddelei hier auch nicht nachvollziehen.
      38 25 Melden
    • demokrit 26.11.2016 10:31
      Highlight Maggie war eine gewählte Politikerin, Fidel bloss ein Diktator, der Foltergefängnisse betrieb.
      18 19 Melden
    • roterriese 26.11.2016 10:46
      Highlight Das Klientel von Watson eintarnt sich mit dieser erschreckenden Lobhuddelei einmal mehr selber.
      17 21 Melden
    • Fabio74 26.11.2016 11:00
      Highlight Einer wie du der auf Putin steht und Neonazis geil findet, sollte vielleicht schweigen. Aber dazu fehlt dir der Anstand
      21 9 Melden
    • karl_e 26.11.2016 11:07
      Highlight Roterriese, du bist offenbar neu hier. Prüf doch mal, wo es schlimmer ist: in den ärmeren Gegenden des Trumplandes, wie zB Puerto Rico, Rust Belt, zahllose Ghettos und Slums, oder in Kuba.
      16 11 Melden
    • Maragia 26.11.2016 11:26
      Highlight Aber als Gadaffi oder Hussein tot waren, waren ja alle happy...
      9 4 Melden
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  • deleted_572719129 26.11.2016 08:07
    Highlight Raul ist auch nicht mehr der Jüngste...was ist eigentlich Trumps Cuba-Strategie?
    19 5 Melden
    • herschweizer 26.11.2016 08:26
      Highlight Ich glaube er hat das USA Wahlergebnis erfahren und ist gegangen. Was die CIA 57 Jahre nicht geschafft hat hat jetzt der liebe Trump mit blosser Ausstrahlung hhh
      12 19 Melden
    • Tribesman 26.11.2016 08:45
      Highlight Wohl die gleiche Haltung wie vor hundert Jahren, als ungefähr 200 km entferntes Protektorat.
      28 6 Melden
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  • a-n-n-a 26.11.2016 08:00
    Highlight Hasta Siempre, Comandante!! ✊
    62 57 Melden
    • Wisegoat 26.11.2016 10:33
      Highlight Im ist keine Gerechtigkeit widerfahren. Er hätte nach Den Haag gehört. Was unterscheidet ihn von Milosevic, Pol Pot etc?
      19 18 Melden
    • Pius C. Bünzli 26.11.2016 10:37
      Highlight Bush hätte nach Den Haag gehört..
      28 4 Melden
    • rolf.iller 26.11.2016 10:38
      Highlight Dem schliesse ich mich an, ausser dem ✊. Auch der Sozialismus hat niemanden was gebracht und gehört auf die Abfallhalde gescheiterter Konzepte!
      15 12 Melden
    • a-n-n-a 26.11.2016 13:16
      Highlight Und der Kapitalismus? Auch kein Erfolgsmodel..
      8 4 Melden
    • _kokolorix 26.11.2016 20:28
      Highlight Von allen sozialistischen Implementierungen hat die von Fidel Castros Kuba mit Abstand am besten funktioniert. Die Kubaner lebten zwar nicht im Luxus, aber Castro hat die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Man konnte in Kuba recht gut leben, wenn man nicht zu hohe Ansprüche hatte. Die hohe Lebenserwartung der Kubaner spricht jedenfalls dafür. Ohne die US-Blockade hätte sich Kuba besser entwickelt. Das er Kuba durch Dutzende von Krisen führte ohne es völlig zu ruinieren, unterscheidet ihn deutlich von den anderen Despoten, die Repressionen von Putin und Bush waren auch nicht besser...
      7 0 Melden
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  • barbablabla 26.11.2016 07:05
    Highlight Rip...ein nächster grosser ist gestorben💖
    57 60 Melden
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  • SVARTGARD 26.11.2016 07:01
    Highlight Lasst ihn ruhen.
    28 24 Melden
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  • Wurst 26.11.2016 06:40
    Highlight Ist das alles?

    Mögen ihm seine (grossen) Fehler angesichts der (grossen) Idee vergeben werden, welche er nie zu gunsten der Wirtschaft verriet!

    R.I.P.!!

    ✊🏾🇨🇺
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Fertig Güsel-Kübel: Pendler müssen ihren Abfall künftig weiter tragen

Die SBB bauen die Abfallkübel aus allen Zügen der Zürcher S-Bahn aus. Die Massnahme soll den Kunden mehr Beinfreiheit bieten.

Zehn Medienmitteilungen verschickten die SBB in den letzten zwei Monaten, um auf das Aufstellen von neuen Recyclingstationen an Bahnhöfen aufmerksam zu machen. Mit keinem Wort erwähnten die Bundesbahnen hingegen, dass die Massnahme mit einem Abbau einhergeht. Denn gleichzeitig mit den neuen Recycling-Stationen verschwinden die Abfallkübel in den Zügen.

Besonders betroffen ist die S-Bahn Zürich. Bei den S-Bahn-Zügen der neusten Generation aus dem Haus Stadler, welche seit 2011 umherkurven, …

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