International
USA

US-Militär: Zwei Tote bei Angriff auf mutmassliches Drogenboot

Zwei Tote bei US-Angriff auf mutmassliches Drogenboot

06.02.2026, 09:2006.02.2026, 09:20

Das US-Militär hat bei einem erneuten Angriff auf ein mutmasslich mit Drogen beladenes Boot im östlichen Pazifik zwei Menschen getötet. Das Boot sei von einer als terroristisch eingestuften Organisationen betrieben worden und auf einer bekannten Route von Drogenschmugglern unterwegs gewesen, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Southcom) auf der Plattform X mit. Die Angaben zu dem Vorfall vom Donnerstag liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

US-Streitkräfte greifen unter Berufung auf angebliche Geheimdiensterkenntnisse seit Anfang September immer wieder Schnellboote an, die mit Rauschgift beladen sein sollen. Mehr als 100 Menschen wurden dabei nach offiziellen Angaben getötet – die US-Regierung bezeichnet sie stets als Drogenschmuggler und «Terroristen». Experten kritisieren die Angriffe als Verstoss gegen das Völkerrecht.

Dass die USA davon abrücken werden, lässt sich bislang nicht absehen. In der jüngst veröffentlichten nationalen Verteidigungsstrategie der Regierung von US-Präsident Donald Trump wird das militärische Vorgehen gegen mutmassliche Drogenschmuggler als Priorität ausgewiesen. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
3
Irans Aussenminister nach erster Verhandlungsrunde: «Es war ein guter Anfang»
Nach einer ersten Verhandlungsrunde im Oman halten sich die USA und der Iran weitere Gespräche offen.
Zunächst kehren die Delegationen beider Staaten nach den indirekten Verhandlungen unter Vermittlung des Gastgebers Oman nun für Konsultationen in ihre Hauptstädte zurück, wie iranische Staatsmedien berichteten.
Zur Story