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Fidel Castro ist tot

Bild: AP/AP



Der kubanische Revolutionär und Politiker Fidel Castro ist tot. Wie sein Bruder Raul mitteilte, starb er am späten Freitagabend im Alter von 90 Jahren. Die Nachricht wurde auch vom kubanischen Staatsfernsehen verbreitet. Die Leiche des Revolutionsführers solle verbrannt werden, sagte Raúl Castro weiter. Das sei der Wunsch seines Bruders gewesen.

Fidel Castro – das Leben des kubanischen Revolutionärs in Bildern

Fidel Castro regierte Kuba 47 Jahre lang. Er trotzte in der Zeit zehn US-Präsidenten. Auch nach seinem krankheitsbedingten Rückzug 2006 bestimmte er als graue Eminenz im Hintergrund die Geschicke der sozialistischen Karibikinsel mit.

FILE - In this April 19, 2016 file photo, Fidel Castro attends the last day of the 7th Cuban Communist Party Congress in Havana, Cuba. Fidel Castro formally stepped down in 2008 after suffering gastrointestinal ailments and public appearances have been increasingly unusual in recent years. Cuban President Raul Castro has announced the death of his brother Fidel Castro at age 90 on Cuban state media on Friday, Nov. 25, 2016. (Ismael Francisco/Cubadebate via AP, File)

Er hat Kuba über ein halbes Jahrhundert geprägt: Fidel Castro im April 2016. Bild: AP/Cubadebate

Geboren wurde Castro laut offizieller Biografie am 26. Juli 1926 in Biran im Osten Kubas. Schon als Kind empfand er die sozialen Verhältnisse auf der Insel als zutiefst ungerecht. Als junger Rechtsanwalt nahm er den Kampf gegen den Diktator Fulgencio Batista auf.

Fidel Castro – die wichtigsten Daten

Geburtsname: Fidel Alejandro Castro Ruz
Geburtstag: 13. August 1926
Geburtsort: Birán im Osten Kubas
Eltern: Ángel Castro Argiz (Besitzer einer Zuckerrohrplantage) und Lina Ruz González (Haushälterin)
Geschwister: zwei Brüder und vier Schwestern, mehrere Halbgeschwister
Ehen: mit Mirta Diaz-Balart (1948-1955) und Dalia Soto del Valle (1980)
Kinder: ein Sohn mit Mirta Diaz-Balart, fünf Söhne mit Dalia Soto del Valle, eine uneheliche Tochter ist bekannt, weitere uneheliche Kinder werden ihm nachgesagt
Ausgeübte Berufe: Revolutionär, Politiker, Jurist, Ministerpräsident, Parteichef, Staatsoberhaupt
Partei: Kommunistische Partei (KP)
Lebensmotto: «Socialismo o muerte» («Sozialismus oder Tod»)
Markenzeichen: langer Bart, trug oft eine grüne Uniform

Nach dem gescheiterten Überfall auf die Moncada-Kaserne 1953 und einigen Jahren im Exil landete er Ende 1956 mit rund 80 Mitkämpfern auf Kuba und begann in den Bergen den Guerillakampf. Im Januar 1959 zogen seine Truppen siegreich in Havanna ein.

ZUM 90. GEBURTSTAG DES KUBANISCHEN REVOLUTIONAER FIDEL CASTRO AM SAMSTAG, 13. AUGUST 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – A photo dated 08 January 1959 of Fidel Castro (C) as he celebrates the victory of Cuban Revolutionary Movement over Fulgencio Batista's regime. Cuban President, Fidel Castro, announced on 19 February 2008 he renounced his presidency and military leadership of Cuba. European Commission has reiterated on Tuesday its offer of 'striking up a constructive political dialogue which is aimed at the Cuba's democratization. (KEYSTONE/EPA/str)

Fidel Castro feiert am 8. Januar 1959 den Sieg über den ungeliebten Diktator Batista. Bild: EPA

Mit einer Landreform und der Verstaatlichung von Unternehmen machte sich Castro schnell die USA zum Feind, die die Insel mit einem Handelsembargo belegten. Hilfe fand Kuba bei der Sowjetunion, von der die Insel immer abhängiger wurde.

Der Zusammenbruch des Ostblocks stürzte Kuba nach 1990 in eine schwere Wirtschaftskrise, die das kommunistischen System aber allen Unkenrufen zum Trotz überlebte. Der Not gehorchend rangen sich Fidel und sein Bruder Raúl Castro zu begrenzten marktwirtschaftlichen Reformen durch.

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Video: watson.ch

Mit seiner Unbeugsamkeit gegenüber Washington fand Castro aber in Lateinamerika auch über das linke Lager hinaus Anerkennung.

Als sich der greise Revolutionsführer kurz vor seinem 80. Geburtstag einer schweren Operation unterziehen musste, gab er am 31. Juli 2006 seines Ämter zunächst provisorisch an seinen fünf Jahre jüngeren Bruder Raúl ab. Mit der Neukonstituierung des Staatsrat 2008 übernahm Raúl dauerhaft die Führung des Landes.

Kuba-USA: 54 Jahre Feindschaft

Die historische Aussöhnung zwischen Kuba und den USA, die in der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen 2015 und dem Besuch von Präsident Barack Obama in Havanna im März 2016 gipfelte, verfolgte Fidel Castro mit unüberhörbarer Skepsis. (meg/sda/afp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 26.11.2016 23:00
    Highlight Highlight Machst gut Fidel! Du hast dich von den Amis nicht beeindrucken lassen! Hasta la victoria
    siempre! ✊
  • Dä Brändon 26.11.2016 21:26
    Highlight Highlight Hasta Siempre!
  • Skip Bo 26.11.2016 20:28
    Highlight Highlight Wie treu die Kubaner ihrem System nach dem Tod Castros bleiben, wird sich weisen. Der Verlust des abstrus Vergötterten und Idealisierten wird ein Vakuum hinterlassen. Ob das sein kleiner Bruder ausfüllen kann, ist zu bezweifeln.
  • Der Zahnarzt 26.11.2016 15:13
    Highlight Highlight Die Unvollkommenheit des Sozialismus ist nicht ein Bewies für die Vollkommenheit der Kapitalismus - auch wenn es einige Unbedarfte jetzt anlässlich des Todes von Castro hundert mal wiederholen werden.
    • karl_e 26.11.2016 23:49
      Highlight Highlight Der Kapitalismus ist nicht vollkommen, sondern verkommen: Negativzinsen, Bankenrettung durch Steuerzahler, faktische Staatsbankrotte in Südeuropa, etc. etc. 😳
  • Maria B. 26.11.2016 13:12
    Highlight Highlight Man muss Castro nicht glorifizieren, ABER : er hat 1959 den korrupten Präsidenten Batista, der Kuba zum Bordell und Glücksspielparadies der USA herabgewürdigt hat, endlich zum Teufel gejagt.

    Zudem hat er in Kuba das beste und kostenlose Gesundheitssystem Lateinamerikas, sowie gemäss UNESCO das beste Bildungswesen (Alphabetisierung 100%) institutionalisiert. Niedrigste Säuglingssterblichkeit und höchste Lebenserwartung in Lateinamerika. Und dies in einem zuvor beispiellos armen Land, also eine ganz enorme Leistung!

    Der tiefe Lebensstandard aber beruht zum grossen Teil auf den US-Sanktionen.

    • Oberlehrer 26.11.2016 14:54
      Highlight Highlight Warum soll das Embargo Kuba geschadet haben? Freier Handel bringt doch nur GVO, Chlorhühnchen, pflastert alles mit McDonald's, Casinos und Bordellen zu und die Arbeiter verlieren ihre Jobs. Ist jetzt freier Handel gut (= Embargo war schädlich) oder schlecht (= Embargo war nicht schädlich). Und: Sind Politiker, die Uniform tragen, nun Militaristen oder ist das irgendwie doch cool?
    • pachnota 26.11.2016 16:52
      Highlight Highlight Oberlehrer
      Du bist dir gewöhnt, dass, wenn du in ein Geschäft gehst, die Regale prall gefüllt sind.
      Aus dieser Position, lässt sich so ein Embargo. wohl noch als cool kommentiern.
    • karl_e 26.11.2016 17:56
      Highlight Highlight Das Gesundheitssystem der USA ist viiiel besser. Wenigstens für die Reichen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • unky 26.11.2016 12:19
    Highlight Highlight Fidel befreite das kubanische Volk, um es gleich wieder in den Kerker zu werfen. Eine glanzvolle Leistung! Wer ihm dazu Respekt zollt, hat sie doch nicht mehr alle.

    Das Projekt "Sozialismus" wird immer zum Scheitern verurteilt sein, sobald jemand behauptet, er / sie müsse das Volk zum Sozialismus führen. Denkt mal ein bisschen darüber nach, während ihr eure Tränen vergiesst...

    • FrancoL 26.11.2016 18:01
      Highlight Highlight Ja ich sehe wie das Projekt Globalisierung und Kapitalismus überall viel Freude und Prosperität bringt, darm wenden sich immer mehr von diesem System ab oder versuchen es in Schranken zu weisen. Gratuliere für Deine Weitsicht bis zum Brett da vorne.
      Hoffentlich erlebst Du nicht den Zeitpunkt wo unser System scheitern wird, denn so rosig sieht es ja für den grösseren Teil der Schwellenländern nicht aus.
      Also lass das Denken mit oder ohne Tränen nicht weg.
    • unky 26.11.2016 20:35
      Highlight Highlight Habe ich in meinem Kommentar an irgendeiner Stelle den Kapitalismus / die Globalisierung befürwortet? Lies es doch noch einmal durch.

      Ich bin durchaus ein Befürworter des Sozialismus. Jedoch kann ich getrost auf irgendwelche "Führer" à la Castro oder irgendwelche Parteien verzichten. Die sollen sich doch alle zum Teufel scheren.
      Alle Menschen sind gleich viel wert und alle sollen sich an der Neugestaltung der Gesellschaft beteiligen. In einer freien Gesellschaft darf es keine Hierarchien geben. Kuba ist in dieser Hinsicht alles andere als frei.

      Oder behauptest du etwa das Gegenteil?

    • FrancoL 26.11.2016 20:47
      Highlight Highlight @unky; Du hast tatsächlich den Kapitalismus/Globalisierung nicht erwähnt, sry.

      Deine Annahme dass sich ALLE an der Gesellschaft beteiligen sollen und dass es in einer freien Gesellschaft keine Hierarchien geben soll, ist doch Utopie und teilweise auch Diktatur, denn ein Teil der Gesellschaft will sich gar nicht an der Gesellschaft beteiligen und was machst Du mit denen, die ich ca. mit der Hälfte der Gesellschaft schätzen würde? Die geben ihre Stimme anderen und diese bilden dann bereits schon einen Teil der Hierarchie. So fängt es an. Um dass zu verhindern müsstest Du diktieren, dass man muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 26.11.2016 10:45
    Highlight Highlight R.I.P Fidel! Ein Revolutionär den man in der Weltgeschichte selten findet.
  • Nausicaä 26.11.2016 10:42
    Highlight Highlight Ruhe in Frieden, Fidel. Bei der Beurteilung seiner Person und Rolle bin ich zweigeteilt. Ich komme nicht umhin ihn für seinen ausgeprägten Sinn für Ungerechtigkeit und seine hohen Ideale sehr zu bewundern. Andererseits war ich mit der Art, wie er regierte, absolut nicht einverstanden.
    • FrancoL 26.11.2016 11:06
      Highlight Highlight Das ist knapp und gut zusammengefasst ist aber auch das Problem wenn man Ungerechtigkeiten mit Repression und Unterdrückung "bodigen" will.
  • whatthepuck 26.11.2016 10:24
    Highlight Highlight Vas bien, Fidel.

    Ein Mann mit dem Herz am rechten Fleck, unheimlich klug - ein Visionär, den die Welt brauchte. Er kämpfte für gute Ideen, aber tat dies nicht immer mit guten Mitteln.

    Schande über die USA ein Land, das für seinen eigenen Weg kämpft, in die Armut zu blockieren. Kuba wurde seit 1959 dem Recht auf eine freie und gesunde wirtschaftliche Entwicklung beraubt. Unterdrückung von Regierungskritikern, Zensur und nationalistische Propaganda sind allerdings hausgemachte Probleme.
    • dmark 26.11.2016 12:43
      Highlight Highlight Ich schliesse mich da an.
      Man weiss nicht, wie sich Kuba ohne diese Blockade hätte entwickeln können. Wir werden es in den kommenden Jahren sehen können, nachdem sich nun die USA gegenüber Kuba wieder annähert.
      Fidel ist tot - die Revolution lebt weiter.
    • herschweizer 26.11.2016 17:38
      Highlight Highlight Der Konsumismus kennt nur den Tod gegnerischer Ideologie. Wenn die Schönheiten der tollen Konsumwelt Begehrlichkeiten geweckt haben wird alles seiner Dinge gehen....
  • Mnemonic 26.11.2016 10:22
    Highlight Highlight Nein ist er nicht! Er macht bloss Pause vor seiner nächsten Rede!
  • rolf.iller 26.11.2016 10:20
    Highlight Highlight Film Tipp aus aktuellem Anlass: Oliver Stones "Comandante"
    Play Icon
  • demokrit 26.11.2016 10:16
    Highlight Highlight Ein Diktator weniger auf der Welt. Kein Wort von den Gefängnissen für Oppositionelle.
    • Monkey Shoulder 26.11.2016 11:00
      Highlight Highlight Snowden?
    • demokrit 26.11.2016 11:09
      Highlight Highlight Snowden ist sicher nicht ein Oppositioneller. So billig kommst du nicht weg.
  • foreva 26.11.2016 10:08
    Highlight Highlight Unglaublich die Loblieder welche hier von Journis und Watson Lesern gesungen werden. Auch schon mal mit Kubanern gesprochen was sie von Fidel halten? Wasser predigen und selbst im Wein baden
    • Big ol'joe 26.11.2016 11:44
      Highlight Highlight Ja hab ich. War drei mal in Kuba. Klar, es gibt viele Kritiker, ungefähr genau so viele, welche auch hier das kapitalistische System kritisieren... Für viele hat er aber was gebracht, Gerechtigkeits(sinn)!
  • Oberlehrer 26.11.2016 10:08
    Highlight Highlight Heute wieder viel gelernt: Wenn in der Diktatur die Sonne scheint und Palmen wachsen. Wenn der Diktator fotogen ist und eine coole Militäruniform trägt statt einen grauen Anzug und Glatze. Wenn der Diktator charismatisch und ein Gegenspieler der USA ist. Dann sind demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien sowie Menschenrechte plötzlich ziemlich unwichtig. Kontrollierte Medien, politische Haft, Hindern der Bevölkerung an der Ausreise, keine Gewaltentrennung, Kriminalisierung Andersdenkender - alles eher nebensächlich. Schlimm wäre nur, wenn es in Kuba keine Transgendertoiletten gäbe.
  • moedesty 26.11.2016 09:45
    Highlight Highlight einer der wasser predigte und selber wein trank.

  • Toerpe Zwerg 26.11.2016 09:33
    Highlight Highlight r.i.p.
  • Sillum 26.11.2016 08:59
    Highlight Highlight Ich möchte hier einen kleinen Druckfehler melden. Es sollte nicht heissen: Er hat Kuba über ein halbes Jahrhundert geprägt, sondern Er hat Kuba über ein halbes Jahrhundert in Armut und Elend geführt.
    • moedesty 26.11.2016 09:38
      Highlight Highlight jup, seinen leute alles verboten, er genoss aber luxus und amerikanische güter.
    • rolf.iller 26.11.2016 10:23
      Highlight Highlight Es ist ja nicht so, als ob es vor Castro viel besser war. Die Revolution hatte ihre Gründ.
    • Oberlehrer 26.11.2016 11:04
      Highlight Highlight @Jaing: Havanna liegt näher bei Florida als an der Hispaniola (und in Florida leben ja viele Verwandte derjenigen Kubaner, die DDR-like an der Ausreise gehindert werden). Aber es sagt immer viel über ein Projekt aus, welchen Benchmark man wählt. Südkorea, BRD und Taiwan wählten die USA / Westeuropa als Benchmark. Nordkorea, Kuba und die DDR wählten Länder als Benchmark, die noch abgefuckter sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst 26.11.2016 08:45
    Highlight Highlight Viva el capitano!!!!
  • nikolas 26.11.2016 08:45
    Highlight Highlight Hasta siempre comandante!
    Ich hoffe Cuba wird nicht eine zweite Doninikanische Republik oder ein zweites Haiti. Hoffen wir, dass Cuba seinen Weg weiter gehen kann. Klar braucht es Reformen, aber sicher nicht den grossen Wandel. Ruhe in Frieden!
    • herschweizer 26.11.2016 09:01
      Highlight Highlight Seien wir ehrlich.. ohne ideologisches Bootcamp wird die Gier nach Konsum die Menschen Richtung Haiti und Dominikanischer Republik treiben. Dies weil sie schwach sind und auf die leeren Versprechungen des Kosumismus ansprechen
    • pachnota 26.11.2016 09:34
      Highlight Highlight Herrschweizer...
      Mit mageren 100000 Pro Jahr hat man sich ja erfolgreich gegen diese Versprechen gewehrt :)
    • herschweizer 27.11.2016 11:32
      Highlight Highlight Auch wenn es so wäre. Finanzielles Einkommen hat nichts aber auch gar nichts mit Cola, McDonalds und dem allerneusten IPhone zu tun! Tun und Scheinen unterscheiden sich grundlegend da haben sie recht.
      Stimmen Sie mit mir also nicht überein dass zB in Haiti der Wunsch der Bevölkerungsmehrheit nach dem neusten IPhone mehr verspricht ist als der Wunsch nach sozialer Harmonie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius C. Bünzli 26.11.2016 08:41
    Highlight Highlight Ruhe in Frieden Fidel
  • Zarzis 26.11.2016 08:40
    Highlight Highlight R.I.P. Fidel!

    Bei Cuba denke ich immer, wie wäre die Revolution herausgekommen, wenn die USA nicht 50 Jahre lang auf Blockade gemacht hätten?
    Wenn man die Regierung akzeptiert und den Fortschritt mitgeholfen hätte. Anstatt alles zu Verteufeln und zu bekämpfen.
    Man muss einfach wissen, die gestürtzte Regierung war Korrupt, die US Mafia war ein wichtiger teil in Cuba und der Präsidentvon der US - Mafia gesponsert. Nach dem sturz wurde ja alles Verteufelt, so dass Castro zu den Russen musste. Ob er wollte oder nicht. Ohne USA hätte er sich auch nie so lange an der Macht halten können.
  • Mate 26.11.2016 08:39
    Highlight Highlight Er war nicht ohne seine Fehler, davon hatte er viele. Doch war er einer, der den machtigen US erfolgreich trotzte, was ihm hoch anzurechnen ist.
    • FrancoL 26.11.2016 11:19
      Highlight Highlight Genügend würden im aber zustimmen AL:BM! Ein Land lässt sich nicht so lange unterdrücken wenn nicht eine gewisse Affinität zur Regierung oder Regierungsidee auszumachen ist.
      Nun geht es dann los mit den Interpretationen und wir werden sehen ob das Land aufblüht oder weiter in den Keller rutscht, oder ob das Lang ausgeglichen aufstrebt oder eine krasse 2. Klassen Gesellschaft sich installiert.
    • Gigle 26.11.2016 11:48
      Highlight Highlight Aber auch viele nicht. Was ist jetzt genau der Sinn dieser Aussage?
    • FrancoL 26.11.2016 12:54
      Highlight Highlight Ja meine Aussage sagt das beides der Fall ist. Selbst in den EX-Oststaaten sind immer noch Anhänger der Kom. Regimen zu finden die mit der neuen Situation nicht besonders glücklich sind und wohl auch mehr erwartet hatten. So wird es auch in Cuba sein, nicht alle jubeln und in 10 Jahren können wir dann eine erste "Abrechnung" machen und die wird viele Verlierer haben, das ist nun mal eine Kehrseite der Freiheit.
  • herschweizer 26.11.2016 08:24
    Highlight Highlight Der grösste Gegner des Konsumismus ist still gegangen. Cola und McDonalds werden wieder auf die Insel zurückfinden. Irgendwann mal....
    • moedesty 26.11.2016 09:40
      Highlight Highlight haha er hat die sachen (vorallem ami-alkohol) ja selber konsumiert.
    • Nico Schorer 26.11.2016 09:43
      Highlight Highlight Selbst wenn: sollten dies nicht die kubaner selbst entscheiden dürfen, und keine castros, partei, parteifunktionäre und revolutionäre von fern und nah, die meinen zu wissen, was gut für "ihr" volk ist?
    • demian 26.11.2016 09:57
      Highlight Highlight Ich glaube Fidel hat viel Gutes für sein Volk getan. Befreiung von Batista, Alphabetisierung, medizinische Versorgung,...

      Das er vielleicht auch am ungerechtfertigten Embargo gescheitert ist, sollte man nicht vergessen.

      Aber wie jeder Mensch hat auch er Fehler gemacht.

      Das böse Erwachen, für all die Cubaner die jetzt jubeln wird noch genug früh kommen, wenn sich die reichen Exilcubaner die Rosinen aus dem Land gepickt haben und sie schauen können was für sie übrig bleibt.

      Dann wird die Schere zwischen Arm und Reich auch in Cuba noch viel grösser, wie in vielen anderen Ländern auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • herschweizer 26.11.2016 08:22
    Highlight Highlight wie viele amerikanischen Präsidenten hat er überlebt? Trotz wievielen fehlgeschlagenen Mordversuchen des CIA? Er war die Königin Victoria des Kommunismus! Viva
  • LaPaillade #BringBackHansi 26.11.2016 08:21
    Highlight Highlight R.I.P.
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  • Roterriese 26.11.2016 08:18
    Highlight Highlight Ganz im Sinne von David Roth werde ich ein Bier auf Fidels besten Tag trinken.
    • a-n-n-a 26.11.2016 08:33
      Highlight Highlight Ihre Niveaulosigkeit hat wohl keine Grenzen!? roteriese, da müsste ich ja Eva Braun heissen..
    • Roterriese 26.11.2016 08:37
      Highlight Highlight Ich pass mich nur dem Niveau an
    • a-n-n-a 26.11.2016 08:43
      Highlight Highlight Scheint mir nicht so.. wenn man ihre Beiträge anschaut, ist ihres einiges tiefer als es der watson-Standart ist. So eine Art "Agent Provocateur".
    Weitere Antworten anzeigen
  • a-n-n-a 26.11.2016 08:00
    Highlight Highlight Hasta Siempre, Comandante!! ✊
    • Pius C. Bünzli 26.11.2016 10:37
      Highlight Highlight Bush hätte nach Den Haag gehört..
    • rolf.iller 26.11.2016 10:38
      Highlight Highlight Dem schliesse ich mich an, ausser dem ✊. Auch der Sozialismus hat niemanden was gebracht und gehört auf die Abfallhalde gescheiterter Konzepte!
    • a-n-n-a 26.11.2016 13:16
      Highlight Highlight Und der Kapitalismus? Auch kein Erfolgsmodel..
    Weitere Antworten anzeigen
  • barbablabla 26.11.2016 07:05
    Highlight Highlight Rip...ein nächster grosser ist gestorben💖
  • SVARTGARD 26.11.2016 07:01
    Highlight Highlight Lasst ihn ruhen.

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