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«Das ist eine humanitäre Katastrophe» – So schlimm hat Irma Key West zugerichtet

Albtraum im Tropenparadies. Bilder zeigen die massive Verwüstung auf den Florida Keys. Bewohner können womöglich wochenlang nicht in ihre Häuser zurückkehren. 

12.09.17, 03:28 12.09.17, 12:12

Boote liegen auf versandeten Strassen, Palmen sind zerfetzt, Häuser aus ihren Fundamenten gerissen und zerstört. Langsam zeigt sich das ganze Ausmass der Verwüstung, welche Hurrikan Irma auf den Florida Keys angerichtet hat. «Das ist eine humanitäre Katastrophe», sagt der lokale Rettungschef laut Buzzfeed.

Das Weisse Haus geht gar davon aus, dass Bewohner der Florida Keys möglicherweise über Wochen nicht auf die Inselgruppe zurückkehren können.

Die Rettungsmassnahmen sind eben erst so richtig angelaufen. Das US-Militär schickt sogar einen Flugzeugträger, damit Hilfe so rasch als möglich zu den Bewohnern gelangt.

Zuerst haben gewaltige Sturmfluten die Keys verwüstet, als das Auge von Irma direkt über die Inselkette gezogen ist, wie ein Twitter-Video zeigt: 

Inzwischen ist das Wasser abgelaufen. Zurück bleiben nicht nur zerstörte Segelyachten, sondern auch eine gewaltige Menge Sand. Ein Anwohner berichtet auf Twitter, dass der Meilenstein 66 komplett verschüttet ist. 

Fernsehbilder zeigen, wie der Hurrikan eine ganze Insel praktisch abgeholzt hat. Die Fluten haben Segelyachten wie Spielzeuge auf das Eiland geknallt.  

Floridas Gouverneur Rick Scott hat sich aus der Luft ein Bild über die Zerstörung verschafft. «Boote sind in Häuser gekracht. Es gibt wohl keinen Campervan, der nicht zerstört wurde», sagte er nach der Tour. Es gebe kein Strom, kein Wasser, keine Telekommunikation. «Was wir gesehen haben, ist fürchterlich. Ich hoffe, alle haben überlebt.»

Am Mittwoch soll die Nationalgarde auf Key West eintreffen und dringend benötigte Lebensmittel und Güter an die Bevölkerung verteilen.  

Irma hat die Keys schwer in Mitleidenschaft gezogen. Hier eine Aufnahme aus Key Largo

Bild: AP/AP

Nachdem das Wasser aufgelaufen ist, liegen überall Boote auf den Strassen

Bild: AP/Monroe County Board of County Commisioners

Die Keys gleichen einem Trümmerfeld

Bild: AP/Miami Herald

Albtraum im Ferienparadies. Boote und Container sind weggeschwemmt worden

Bild: AP/AP

Floridas Gouverneur Rick Scott macht sich aus der Luft ein Bild über die Zerstörungen

Bild: AP/Governor's Press Office

Der Hurrikan hat unzählige Bäume entlaubt

Bild: AP/AP

Irma hat Boote wie Spielzeuge herumgewirbelt

Bild: AP/Miami Herald

So sah es während des Sturms auf Key West aus

Bild: AP/Miami Herald

Der Highway 1 auf den Keys ist kaum befahrbar

(amü)

Mehr Bilder aus Florida

Hurrikan «Irma» hinterlässt ein Bild der Zerstörung

44s

Hurrikan «Irma» hinterlässt ein Bild der Zerstörung

Video: srf/SDA SRF

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  • Herbert Anneler 13.09.2017 08:15
    Highlight Ich halte den Medien-Hype um diesen Hurrican für die wahre humanitäre Katastrophe. Was hier die Medien unter dem Zeichen des Verwertungsdrangs an Superlativen bemühen, ist absoluter Verhältniswahnsinn - zumal gemessen an den 2000 Toten der Stürme in Gujarat. Immer nur dorthin blicken, wo schon alle andern hinschauen ist unnützer Herdenjournalismus.
    4 1 Melden
  • Karl33 12.09.2017 13:01
    Highlight Kuba ist ebenso schwer getroffen. Aber da schreien unsere Trump-fixierten Medien natürlich nicht 'humanitäre Katastrophe', weil die Kubaner sind ja Erdenbürger zweiter Klasse. Viel wichtiger ist, dass in Florida hunderte von Luxusyachten zerstört wurden, Luxusyachten, die sich gerade mal das reichste 1% der Erdbewohner leisten können.
    Wie widerlich.
    35 7 Melden
    • Natuschka 13.09.2017 08:45
      Highlight Dito!
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 12:59
    Highlight Ein weiteres Kuriosum: Ich habe gegoogelt und herausgefunden, dass sich der Name Irma von Irmingot ableitet, was "grosser Gott" bedeutet. Ein passender Name für diesen Hurrikan!
    5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 10:52
    Highlight Hugo Stamm wirds nicht gerne hören, aber es besteht ja schon eine erstaunliche Koinzidenz zwischen Trumps Klimaverleugnung und "Irmas" eindrücklicher Antwort.
    19 10 Melden
    • Nico Schorer 12.09.2017 17:45
      Highlight 1. Sind Hurricanes in dieser Region normal.
      2. Traff es mehrheitlich Staaten, die dem Pariser Vertrag nicht ausgetreten sind.
      8 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 18:17
      Highlight Ach so
      1 5 Melden
  • äti 12.09.2017 10:00
    Highlight Zu einem Katastrophen-Präsidenten gehört eben auch ein Katastrophen-Hurrikan.
    15 15 Melden
  • Fulehung1950 12.09.2017 09:44
    Highlight Alle berichten nur über Florida. 15 Mrd. hat Trump bereitgestellt. Das wird schon wieder.

    Berichten Sie mal über Virgin Islands, Bermudas und andere Inseln. Da "spendet" keiner 15 Mrd.! Auf den US Virgin Island steht praktisch nichts mehr, die Insel ist entwaldet, nichts mehr von tropischen Stränden und Wäldern. Braune, öde Landschaft. Wer hilft diesem "US-amerikanischen Aussenterritorium", wer hilft den Bermudas, den anderen Iseln, die nichts mehr haben?
    41 2 Melden
  • Domino 12.09.2017 09:06
    Highlight Hoffentlich haben die Key-Weisswedelhirsche überlebt.
    13 1 Melden
  • Gummibär 12.09.2017 08:33
    Highlight Eine humanitäre Katastrophe ist es, wenn Opfern die Lebensgrundlage zu Grunde gerichtet wird und keine Hilfe in Aussicht steht.
    Zerstörung von versicherten Segelyachten und Ferienhäusern in der grössten Wirtschaftsmacht der Welt so zu benennen ist masslose Uebertreibung.
    147 9 Melden
    • EvilBetty 12.09.2017 09:53
      Highlight Es ist genauer gesagt eine Verspottung und derjenigen, die unter echten humanitären Katastrophen zu leiden haben. Dass so etwas unkommentiert und ungefiltert in den Medien publiziert wird ist ein Armutszeugnis für den Journalismus. Wenigstens ein [sic!] hätte man hinzufügen können/sollen.
      46 3 Melden
    • ThomasHiller 12.09.2017 11:01
      Highlight @Gummibär: Zeigt aber sehr erfolgreich, wie verquer in unseren modernen Überflussgesellschaften zum Teil der Blick auf die Realität ist ...
      28 0 Melden
    • Harald Günterth 12.09.2017 17:57
      Highlight Manchmal fragt man sich, wie gross der Zynismus in der Schweiz schon geworden ist. Die meisten Bewohner der Key haben keine ausreichende Versicherung. Und a propos Jachten, die wenigsten Boote auf den Bildern sind Luxusjachten - und ja, wenn man auf Inseln wohnt, sind Boote nicht das Dümmste. Das beste finde ich jene, die jetzt tatsächlich Trump, Austritt Klimaabkommen und Hurrikan einen Zusammenhang konstruieren. Aber wenn der Sturm gerade in die politische Ausrichtung passt, Welcome.
      5 0 Melden
  • CasRas 12.09.2017 08:27
    Highlight Humanitäre Katastrophe? Im reichsten Land der Welt? Ja ne, is klar. Die Beschreibung trifft wohl viel eher auf die vorher betroffenen Länder zu, wo die Zerstörung auch viel grösser war.
    108 5 Melden
  • Linus Luchs 12.09.2017 08:23
    Highlight Auf den Kleinen Antillen kamen 21 Menschen durch "Irma" ums Leben. Hunderttausende wurden obdachlos. Auf Barbuda sind die Behausungen zu 95 Prozent und auf St. Martin zu 60 Prozent zerstört. Auf Puerto Rico sind über eine Million Menschen ohne Strom und 22'000 ohne Wasser. In der Dominikanischen Republik gingen 2'200 Häuser kaputt. Auf Haiti droht eine Hungersnot.* Und wir lesen Schlagzeilen über die "humanitäre Katastrophe" auf den Florida Keys.


    * https://www.nzz.ch/international/irmas-zug-durch-die-karibik-von-truemmern-uebersaete-inseln-ld.1315276
    95 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 08:03
    Highlight Nennt es "Whataboutism"... aber diese "Katastrophe" ist im entferntesten Sinn von Menschen gemacht (Klimaerwärmung).

    Eine richtige humanitäre Katastrophe ist Myanmar, dort sind Menschen dafür verantwortlich dass 100tausende flüchten müssen.

    Die Amis hier können in ein paar Wochen wieder in ihre Häuser. Die in Myanmar nicht. Oder sie werden getötet.

    News und so dürften wirklich ausgeglichener sein. Ansonsten hat man als Leser einfach den Eindruck, dass alle gleich geschaltet sind. Lediglich die Namen (Blick, Watson, 20min, BBC, CNN, etc.) klingen anders.
    76 26 Melden
    • Corto Maltese 12.09.2017 08:12
      Highlight Und sitzt in der warmen Stube und behauptet dem Obdachlosen in Amerika geht es besser als dem in Myanmar.
      25 38 Melden
    • reaper54 12.09.2017 08:35
      Highlight Naja das von Menschen gemacht kann man beim zweiten oder dritten schweren Hurrikan einer Saison sagen. Dies da die Häufung sicher etwas mit der Klimaerwärmung zu tun hat. Einer der schwersten Hurrikans (stärker als Kategorie 5) konnte jedoch mit paläotempestologischer Nachforschung um 1500 Nachgewiesen werden. Also vor der Industrialisierung.
      13 6 Melden
    • Holla die Waldfee 12.09.2017 08:56
      Highlight Das ist kein Whataboutism, sondern ein Ursachen-Hinweis.

      Aber Medien wie Watson, 20min, Blick und Co. können es sich nicht leisten, Informationen zu bringen, die keiner liest. In Fällen wie z.B. Hurrican Irma bringen die grössten Namen das grösste Geld. Myanmar? Wen's interessiert, der soll googeln! Aber Florida kennt hierzulande jeder, mindestens aus dem Fernsehen.
      Auch das ist kein Whataboutism. Nur der Hinweis darauf, dass Kultur + Wirtschaft inzwischen Synonyme sind. Nichts geht mehr ohne Geld.
      15 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 16:20
      Highlight "Myanmar? Wen's interessiert, der soll googeln!"

      Klingt natürlich hart, ist aber Realität.

      Nur mir persönlich geht es eher so: Oh, da liegt etwas Laub auf einer Strasse in Florida? Oder 2-3 Boote haben sich ebenfalls auf die Strasse verirrt? Who Cares?

      Glaube nicht dass CNN, BBC, etc. in einem Liveticker über Bondo, namentlich die Schweiz berichten. Obwohl jeder gebildete Ami die Schweiz eigentlich kennen würde.

      3 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 08:00
    Highlight Was wollen die Amis denn mit dem Flugzeugträger? Den nächsten Hurrikan bombardieren, da die Gewehrkugeln nichts genützt haben?
    22 33 Melden
    • Olaf! 12.09.2017 08:33
      Highlight Jawohl genau das wollen sie....
      19 0 Melden
    • Bijouxly 12.09.2017 09:34
      Highlight Vielleicht Hilfsgüter einfliegen? Einfach mal überlegen, bitte.
      14 3 Melden
    • EvilBetty 12.09.2017 14:14
      Highlight Und das geht besser weil man die Hilfsgüter erst auf den Flugzeugträger und von da ins Hilfsgebiet FLIEGEN muss statt sie direkt ans Ziel zu bringen?
      3 3 Melden
    • Bijouxly 12.09.2017 17:32
      Highlight Auf einem Flugzeugträger können logischerweise viel grössere Transportflugzeuge landen, deren Ladung dann zielgenau mit Helikoptern verteilt werden kann... Aber Hauptsache, man kann sich über etwas aufregen...
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 18:15
      Highlight Ähm Bijouxli, was für Transportflugzeuge landen denn auf dem Flugzeugträger? F18 oder Boing 747?
      0 0 Melden
    • EvilBetty 12.09.2017 18:20
      Highlight Grössere Transportflugzeuge als wo?
      0 0 Melden
    • Bijouxly 12.09.2017 19:39
      Highlight Als auf dem zerstörten Festland vielleicht?^^ Es muss schnell gehen, warum sollte man zuerst eine Strecke auf dem Festland räumen, als einen Flugzeugträger runterschicken? Also bitte.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 21:04
      Highlight Ähm Bijouxli, seit wann ist der Flughafen von Miami wieder in Betrieb?
      0 0 Melden
  • Spötter 12.09.2017 08:00
    Highlight Vorgeschmack: Hände weg, ihr die mit Atomkrieg spielen wollen! Das ganze würde x-mal noch schlimmer aussehen.
    19 9 Melden
  • Scaros_2 12.09.2017 07:34
    Highlight There is no clima changes. Everything is great and good. There are no actions needed.
    70 11 Melden
    • D(r)ummer 12.09.2017 11:13
      Highlight .
      4 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 12.09.2017 07:06
    Highlight Ich find's schön. Wunderschön. Art of nature, sozusagen. Könnte man ins MoMA hängen. Oder in Paris ins Louvre.
    16 57 Melden
  • Humpe 12.09.2017 07:05
    Highlight "Das US-Militär schickt sogar einen Flugzeugträger, damit Hilfe so rasch als möglich zu den Bewohnern gelangt." --> Hoffentlich landet der Kahn nicht in Alaska. Flugzeugträger und Orientierung sind ja ein leidiges Thema, wie die jüngere Vergangenheit zeigte...
    31 32 Melden
  • Ano Nym 12.09.2017 06:51
    Highlight Würde mich interessieren wie die situation ist für die menschen in dom. Rep., cuba, haiti, etc.
    Zerstörte segelyachten sind für diese menschen sicherlich schlimm, doch wie schlimm ist es wohl für jene ohne versicherung und flugzeugträger?
    Sind in den anderen ländern keine reporter unterwegs oder ist die endlose armut schlicht keine story mehr wert?
    101 10 Melden
    • öpfeli 12.09.2017 07:38
      Highlight Gestern habe ich einen Bericht über Kuba gesehen. Hier auf Watson. Finde ihn nicht mehr, vielleicht hast du Glück wenn du suchst.
      23 0 Melden
    • Saraina 12.09.2017 07:45
      Highlight Es gibt tatsächlich deutlich weniger Journalisten auf Haiti oder St. Marten. Und die, welche in Kuba schreiben, tun das erst noch auf Spanisch, das nicht jeder Watson oder Blick Redakteur Redakteur übersetzen kann. Leider werden in fast allen Medien nur Agenturmeldungen gebracht, kaum je werden tatsächlich Reporter vor Ort geschickt. Guter Journalismus kostet eben. Daran sollte man denken, wenn es um die Billag geht.
      44 5 Melden
    • Domino 12.09.2017 08:04
      Highlight Dom rep hats zum glück nur leicht erwischt.
      6 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 08:05
      Highlight Die Medien sind ja nicht gleichgeschaltet..

      Alle Berichten wie gestört in einem Liveticker über Florida.

      Was ist mit den Inseln die als erstes und mit voller Kraft getroffen wurden? Sind die keinen Bericht wert? Dort sind am meisten Menschen gestorben und die können in ein paar Wochen nicht in ihre Villen zurück kehren.
      25 11 Melden
    • Domino 12.09.2017 09:17
      Highlight @ Seraina
      Was bringts, wenn man in jedem karibischen Örtchen ein von der Billag finanzierter Journalist hat? Ist dann der Sturm weniger schlimm? Ich fand auf youtube praktisch zu jedem Küstenort Filme über Irma gedreht von Einheimischen oder Touristen.

      Man hilft den Menschen mehr, wenn man sie mal in den Ferien besucht. Die Karibik ist wunderbar. Jede Insel mit eigener unvervechselbarer Kultur, Musik und wunderbarer Menschen.
      2 7 Melden
    • Saraina 12.09.2017 11:58
      Highlight @Domino: es geht doch nicht nur um den Hurrikan. Es geht darum, dass es noch ein, zwei Medien geben sollte, die nicht in der Hand privater Besitzer sind, und Billigstnews mit einer Sicht auf die Welt verknüpfen, die in erster Linie ihren eigenen Partikularinteressen dient. Abgesehen davon hast du Recht. Reisen bildet und hilft der Information. Ist allerdings beschwerlich auf verwüsteten Inseln, vor allem, solange die Airports noch nicht wieder instand gestellt sind.
      8 0 Melden
    • Domino 12.09.2017 17:29
      Highlight Wir haben in den meisten Ländern Vertretungen mit Botschaften und Konsulaten. Wenn etwas wichtiges passiert hören wir schon von denen was Sache ist.
      2 1 Melden
    • Saraina 12.09.2017 19:41
      Highlight Ich kann mich jetzt nicht erinnern wann das letzte Mal der Schweizer Botschafter in, sagen wir Syrien, Irak, den British Virgin Islands oder auch den USA auf Watson oder in der NZZ berichtet hat, was in dem Land Sache ist. Auch finde ich deine Vorstellung von Diplomatie etwas unbedarft...
      4 1 Melden
    • Domino 12.09.2017 23:20
      Highlight Sehr wohl arbeitet die SDA mit den Botschaften zusammen und fragt nach wenn etwas wichtiges passiert.
      1 0 Melden
  • EvilBetty 12.09.2017 06:50
    Highlight Segelyacht und humanitäre Katastrophe passen irgendwie nicht so Recht zusammen.
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