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Schweizer Expeditionsschiff erreicht Australien. bild: Twitter

Meeresverschmutzung: Schweizer Expeditionsschiff hält in Australien

18.11.16, 03:52 18.11.16, 05:00

Auf seiner Expedition durch die Weltmeere hat das Schweizer Segelschiff «Fleur de Passion» nach siebenmonatiger Reise auf dem Pazifik im australischen Brisbane angelegt. Die Genfer Fondation Pacifique dokumentiert mit der Reise die Verschmutzung der Ozeane.

Mit der «Ocean Mapping Expedition» wandelt die 33 Meter lange «Fleur de Passion» auf den Spuren des portugiesischen Entdeckers Ferdinand de Magellan. Seit April 2015 untersucht und dokumentiert die Expedition den Zustand der Ozeane. Einen Schwerpunkt legt sie dabei auf die Verschmutzung der Meere mit Plastik.

Mit Sensoren am Schiff misst die Crew aber beispielsweise auch den CO2- und Methangas-Gehalt der Luft und des Wassers. Das sei aussergewöhnlich, weil das Schiff an Orte gehe, an denen wenige jemals vorbeikämen, sagte Samuel Gardaz, Vizepräsident der Fondation Pacifique, am Freitag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. Es gehe darum, wissenschaftliche Vorhersage-Modelle für die Klimaerwärmung zu verifizieren.

Ein Projekt der Expedition an der Ostküste Australiens ist die Kartographierung von Umweltschäden am Great Barrier Reef. Längst nicht das ganze Korallenriff sei wissenschaftlich untersucht, sagte Gardaz.

Soziale und kulturelle Komponente

Die Projektverantwortlichen betonen ihren multidisziplinären Ansatz, um den Einfluss der Menschheit auf die Meere zu verstehen. Die Crew lädt Öffentlichkeit, Forscher und Behörden vor Ort ein, auf dem Schiff die wissenschaftliche Arbeit der Expedition kennenzulernen.

In Australien soll die «Fleur de Passion» für fünf Monate ankern: Nebst wissenschaftlichen Arbeiten, teilweise in Partnerschaft mit lokalen Forschern, nimmt die Crew auch Wartungsarbeiten am Schiff vor. Im April 2017 verabschieden sich Kapitän Sébastian Schwarz und seine Crew Richtung Südostasien. Die ganze Expedition soll vier Jahre dauern. (ehi/sda)

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Brikne, 20.7.2017
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  • Einfache Meinung 18.11.2016 08:11
    Highlight Die Verschmutzung des Planeten kann man nicht leugnen, aber Erdbeben, Vulkanausbrüche, Seuchen,.... kann man nicht einfach Klimawandel nennen.
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  • Skip Bo 18.11.2016 08:11
    Highlight Das Mikroplastik im Meer stammt nicht allein aus schweizer Plastiksäckli (wenn überhaupt).
    Im Rhein wurden Partikel gefunden welche vor allem aus synthetischen Textilien, Duschgels, Zahnpasta, Haushaltreiniger usw. stammen. Diese Partikel können in Kläranlagen, im Gegensatz zu Plastiksäckchen, nicht ausgeschieden werden.
    Richtigerweise müsste man alle abrassiven Kunststoffpartikel in den Produkten verbieten und durch natürliche Stoffe ersetzen. Ach ja, das geht nicht im Globalismus das wären ja technische Handelshemmnisse.
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