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In Australien wurde breit über den Tod von Justine Damond berichtet. Bild: AP/AP

«Umgekehrte» Polizeigewalt in den USA: Schwarzer Beamter erschiesst weisse Frau

Einmal mehr wurde in Amerika eine unbewaffnete Person von einem Polizisten getötet. Dieses Mal aber war das Opfer weiss und der Schütze schwarz. Nun ringt das Land um Erklärungen.

27.07.17, 09:50 27.07.17, 17:27

Justine Ruszczyk aus Sydney wollte in den USA ein neues Leben anfangen. In Minneapolis im Bundesstaat Minnesota hatte die ausgebildete Tierärztin eine Praxis für Meditation und Lebensberatung eröffnet. Im August wollte sie ihren amerikanischen Verlobten Don Damond auf Hawaii heiraten. Seinen Namen hatte die 40-jährige Australierin schon zuvor angenommen.

Am 15. Juli endete der amerikanische Traum von Justine Damond durch die Kugel eines Polizisten. Kein neues Phänomen: In den letzten Jahren waren in den USA mehrfach unschuldige Menschen von Ordnungshütern getötet worden. Meist war das Opfer schwarz. In Minneapolis war es umgekehrt: Die Tote war weiss, und der Schütze ein Einwanderer aus Somalia.

Am Tag nach der Bluttat organisierten Anwohner und Freunde eine Mahnwache am Tatort. Bild: AP/Star Tribune

Der Vorfall sorgte für Aufsehen, doch anfangs geschah wenig. Amerika schien nicht zu wissen, wie man mit einer Bluttat umgehen sollte, die nicht in das übliche Schema passte. In Australien jedoch waren die Trauer und das Entsetzen immens. Premierminister Malcolm Turnbull bezeichnete die Tötung als «schockierend» und «unerklärlich»: «Wir verlangen Antworten im Namen der Familie

Was geschah an jenem Samstagabend?

Kurz vor 23.30 Uhr rief Justine Damond ihren Verlobten an, der sich auf Geschäftsreise befand. Sie habe auf der Strasse hinter ihrem Haus Geräusche gehört, die sich wie eine Vergewaltigung anhörten, sagte sie ihm. Don Damond riet ihr, den Notruf zu verständigen. Zwei Polizisten machten sich auf den Weg, der 25-jährige Matthew Harrity und der 31-jährige Mohamed Noor.

Gegen 23.40 Uhr waren sie vor Ort. Harrity, der am Steuer sass, schaltete die Scheinwerfer des Streifenwagens aus, Noor entsicherte seine Pistole. Justine Damond begab sich im Pyjama auf die Strasse und ging zum Polizeiauto. Als sie beim offenen Fenster auf der Fahrerseite angelangt war, schoss Noor ihr in den Bauch. Zuvor soll es ein lautes Geräusch gegeben haben. Die Polizisten wollten die Frau wiederbeleben, doch zehn Minuten später wurde sie für tot erklärt.

Die beiden Beamten wurden vom Dienst suspendiert. Während Harrity einer Einvernahme zustimmte, verweigert Noor, der den Schuss abgefeuert hat, bislang die Aussage. Sicher ist, dass beide ihre Körperkameras ausgeschaltet hatten. Diese wurden eingeführt, um unter anderem solche Fälle zu verhindern. Ebenso klar ist, dass Justine Damond unbewaffnet war.

Der Polizist Mohamed Noor feuerte den tödlichen Schuss ab. Bild: AP/City of Minneapolis

Warum musste sie trotzdem sterben? Ein Grund mag sein, dass «zwei der unerfahrensten Beamten aus dem Polizeikorps von Minneapolis» an den Ort des Geschehens entsandt worden waren, schrieb die Zeitung «The Australian». Matthew Harrity war erst ein Jahr zuvor der Polizei beigetreten. Mohamed Noor vor 21 Monaten.

Ein Vorzeige-Polizist

Der Sohn einer Einwandererfamilie hatte sich zuvor im Gastgewerbe und in der Immobilienbranche versucht. Sieben Monate vor der Bluttat hatte er einen Sorgerechtsstreit gegen seine frühere Partnerin um den gemeinsamen Sohn verloren. Ausserdem war er mit einer Klage wegen Freiheitsberaubung konfrontiert. Er soll mit zwei Kollegen eine Frau gegen ihren Willen in ein Spital eingeliefert haben.

Dennoch galt Noor als Vorzeige-Polizist. Er war der erste somalische Beamte in seinem Bezirk. In Minneapolis leben rund 30'000 Menschen aus Somalia, es ist die grösste Gemeinde in den USA. Das Zusammenleben verläuft nicht konfliktfrei. Mehrere Somalis aus Minnesota waren an der Planung von Terroranschlägen in den USA beteiligt.

Entsprechend schwer tut man sich nun mit dem Fall Damond. Ausser Mahnwachen vor ihrem Haus geschah wenig. Black Lives Matter, die als Reaktion auf die Tötung von Schwarzen gegründete Bürgerrechts-Organisation, schwieg genauso wie die «Blue Lives Matter»-Bewegung, die als Gegenreaktion entstand und sich für angeschuldigte Polizisten einsetzt.

Gewalt an Schwarzenprotesten in Minneapolis

Rechte Kreise witterten ein Komplott, weil der Schütze «ein schwarzer, islamischer Einwanderer aus Somalia» war. Sie beschuldigten die Medien, sie wollten den Fall «beerdigen». Das trifft nicht zu, dennoch war der Kontrast zu den Protestkundgebungen nach der Tötung von Schwarzen durch die Polizei auffällig. Erst im Juni hatten in Minneapolis solche Demonstrationen stattgefunden, nach dem Freispruch für einen Polizisten im Fall Philando Castile.

Der Afroamerikaner war vor einem Jahr mit dem Auto angehalten worden, weil ein Bremslicht defekt war. Der Polizist tötete ihn mit fünf Kugeln, weil er angeblich befürchtete, Castile wolle eine Waffe zücken. Der Vorfall ging um die Welt, weil seine Freundin auf dem Beifahrersitz ihn mit dem Handy filmte und auf Facebook streamte. Ihre vierjährige Tochter sass auf dem Rücksitz.

Der Polizist – ein Latino – wurde vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen. Die Familie von Philando Castile erhielt eine Entschädigung von drei Millionen Dollar, dennoch war die Empörung über das Urteil gross. Mit Verzögerung setzte dieser Prozess auch im Fall von Justine Damond ein. Janee Harteau, die Polizeichefin von Minneapolis, musste zurücktreten.

«Verstörende Waffenkultur»

Letzte Woche fand unter dem Motto «Justice for Justine» eine Kundgebung statt. Dabei kam es zu einer symbolträchtigen Umarmung von Don Damond und Valerie Castile, der Mutter von Philando Castile. «Man versteht langsam, dass es nicht um schwarz oder weiss geht, sondern um Menschen», sagte Castile. Nach dem Freispruch habe sie gewusst, dass es wieder Tote geben würde.

Die symbolträchtige Umarmung von Valerie Castile und Don Damond. Bild: AP/Star Tribune

Der genaue Hintergrund der Tötung von Justine Damond bleibt mysteriös. Aus einem Durchsuchungsbefehl geht laut CNN hervor, dass sie auf die Rückseite des Streifenwagens «geschlagen» habe. Das könnte das laute Geräusch erklären. Ob diese Information der Aussage von Matthey Harrity entnommen wurde, ist unklar. Mohamed Noor schweigt weiter.

Über die eigentliche Ursache der Polizeigewalt wird in den USA kaum, in Australien dafür umso heftiger diskutiert: Eine «verstörende Waffenkultur» habe Justine Damond getötet, schrieb ein Kolumnist der Zeitung «The Advertiser» aus Adelaide. Amerikas Waffenwahn sorgt dafür, dass die Knarre bei der Polizei locker sitzt, aus Selbstschutz. Den Preis zahlen unschuldige Opfer, die meistens schwarz sind. Für einmal traf es eine weisse Frau aus Australien.

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  • Wehrli 28.07.2017 05:11
    Highlight White live matters kommt. Und dann green live matters für die totgeforschten Aliens in Area 41.

    Hey, it's America.
    4 2 Melden
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  • Rumbel the Sumbel 27.07.2017 13:18
    Highlight Grundsätzlich nur tragisch. Aber trotzdem auffallend, dass die Aufruhr nicht so gross ist, als wenn es in umgekehrt passiert wäre.
    78 18 Melden
    • Asmodeus 27.07.2017 13:45
      Highlight Vermutlich weil es hier:

      1. Ein offensichtlicher Unfall war der zu 100% nicht rassistisch motiviert war.
      2. Der Tod einer Australierin nicht regelmässig vorkommt.
      27 91 Melden
    • fandustic 27.07.2017 15:00
      Highlight @Asmodeus:
      1. Unfall? Mit entsicherter Waffe im Fahrzeug zu sitzen, dann nimmt man sowas schon mal in Kauf. Kann man schlecht einfach mal als "Unfall" abtun.
      2. Du schreibst von "Vermutlich" und dann 100%. Nun, was jetzt? Im Umkehrschluss sind dann alle anderen Vorfälle mit umgekehrten Vorzeichen immer rassistisch motiviert, oder wie muss ich das verstehen?
      44 7 Melden
    • Asmodeus 27.07.2017 16:52
      Highlight Simpel.
      Es gibt keinerlei Anzeichen für eine rassistischen Beweggrund in diesem Fall. Es ist absurd auch nur daran zu denken.

      Und im Gegenzug ist es oftmals eben nicht so 100% klar ob die Tat nicht mit Rassismus im Zusammenhang stand.

      Ich sage damit nicht, dass die Polizisten einen Schwarzen erschiessen wollten, aber dass die Tatsache, dass er schwarz war, sie mehr gestresst/paranoider/triggerhappy gemacht haben könnte.

      Oder kurz gesagt.
      "Würde die Person noch leben wenn sie eine andere Hautfarbe hätte?" ist eine Frage die man zurecht eher nicht bei Weissen stellt.
      11 32 Melden
    • axantas 27.07.2017 20:44
      Highlight Wenn jetzt in diesem Fall _haufenweise_ relativierende Gründe aufgeführt werden, haben die auch für Polizeigewalt gegen Schwarze Gültigkeit.

      Nur werden sie dann gleich niedergemacht und es ist immer und ausschliesslich rassistisch und dann werden auch gleich noch ganze Stadtviertel in Schutt und Asche gelegt.

      Wobei ich die Vorfälle in beiden Konstellationen in keinster Weise verteidige.

      Es wird halt einfach mit zwei Ellen gemessen und das halte ich für falsch.
      10 3 Melden
    • fandustic 27.07.2017 20:53
      Highlight Schön wenn es so simpel ist.
      Gemäss deiner Aussage funktioniert Rassismus also nur in eine Richtung....klar, kann man so sehen, nur ist es deswegen nicht zwingend richtig.

      Und ausschliessen sollte man so oder so nichts, egal in welchem Fall....nur dies wäre absurd.
      6 2 Melden
    • Darth Unicorn 27.07.2017 22:39
      Highlight Asmodeus im Moment so:
      3 0 Melden
    • DerTaran 28.07.2017 00:23
      Highlight Ich glaube tatsächlich, dass die meisten Todesschüsse von US Polizisten tragische Unfälle aus Angst sind. Die Schüsse selber sind nicht rasistisch, vor schwarzen Männer mehr Angst zu haben als vor weissen, sehr wohl.
      Dumm nur, dass sich Angst nicht intellektuell steuern lässt.
      2 1 Melden
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  • Pisti 27.07.2017 12:45
    Highlight Gibt es jetzt auch tagelange Strassenschlachten mit Plünderungen?
    63 29 Melden
    • Asmodeus 27.07.2017 13:44
      Highlight Dafür muss man erst mal die Australier in die USA bringen.
      Sobald sie dann das amerikanische "Bier" probiert haben, randalieren sie aus Prinzip.
      60 24 Melden
    • Hoppla! 27.07.2017 14:58
      Highlight Ufff... Welches amerikanische Bier hast du denn getrunken?! Bud, Miller, Corrs & Co.?
      10 3 Melden
    • Wehrli 28.07.2017 05:12
      Highlight Schlitz! The best worst beer on the planet!
      0 0 Melden
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  • Saul_Goodman 27.07.2017 12:36
    Highlight Shit happens. Drück jemanden eine waffe in die hand und früher oder später wird jemand sterben....
    20 14 Melden
    • Saraina 27.07.2017 14:41
      Highlight Auch unsere Polizei ist bewaffnet, schiesst aber nicht immer wieder auf unbewaffnete Bürger.
      39 2 Melden
    • LeChef 27.07.2017 15:45
      Highlight Saraina, das kommt daher, dass bei uns die Kriminalitätsrate niedriger ist und Leute sehr selten Waffen tragen. Ein Schweizer Polizist muss weniger damit rechnen, dass sich ein Verdächtiger mit Waffengewalt der Kontrolle/Verhaftung entzieht. Deshalb sitzt logischerweise auch der Abzugsfinger weniger locker.
      15 0 Melden
    • Judge Dredd 27.07.2017 16:58
      Highlight @Saraina
      In der Schweiz wird auch höchst selten AUF Polizisten geschossen, was wiederum dazu führt, dass man als Polizist im Dienst wohl weniger um sein Leben fürchtet und deshalb auch weniger nach dem Prinzip "du oder ich" handelt.
      Aber grundsätzlich hast du recht, auch wenn es abgedroschen klingt, nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen.
      6 3 Melden
    • Mafi 27.07.2017 17:49
      Highlight Zudem ist die mehrheit der Schweizer Beamten schlicht und ergreifend besser ausgebildet.
      12 2 Melden
    600
  • Citation Needed 27.07.2017 12:24
    Highlight Eine tragische Mischung aus Unerfahrenheit, schlechter Ausbildung, kranker Waffenkultur und, seitens des Opfers, fehlender Erfahrung im Umgang mit US-Cops.
    Das "umgekehrt" im Titel finde ich, trotz Anführungszeichen, unpassend. Opfer von Polizeigewalt sind meist schwarze Männer, das stimmt. Aber die schützen sind nicht nur weiss.. wie immer ist alles etwas komplizierter..
    45 5 Melden
    • Atlantar 27.07.2017 14:15
      Highlight Nein, genau das stimmt eben nicht. Auch wenn man die USA für ihre schlecht ausgebildete und paramilitärisch aufgebaute Polizei anprangern darf, so ist es immer noch ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die US-Polizei hauptsächlich schwarze Menschen tötet und dies aus Rassismus. Die Mehrheit der getöteten sind weisse Menschen. Interessant ist auch, dass ein grosser Teil von erschossenen schwarzen Menschen von schwarzen Polizisten getötet wird. Falls es dich interessiert, könntest du dir zu dem Thema auch die jeweiligen FBI-Statistiken, welche im Internet abrufbar sind, anschauen.
      47 4 Melden
    • Pinhead 27.07.2017 14:28
      Highlight Die schlechte Ausbildung der Polizisten spielt sicher eine Rolle. In der Schweiz absolvieren die Aspiranten eine mehrjährige Ausbildung, in den USA erhalten die Anwärter eine mehrwöchige Schnellbleiche (je nach Bundesstaat).
      33 2 Melden
    • Citation Needed 27.07.2017 15:49
      Highlight Atlantar: ich suche den Link mal raus, auf den ich meinen "Irrglauben" stütze. Ist auf der Festplatte, jetzt bin ich unterwegs. Von Rassismus schreibe ich übrigens nicht. Aber es handelt sich um Stereotypen und 'Biases'. Nochwas: kann sein, dass die Cops mehr weisse erschiessen. Mich interessieren aber Erschiessungen unbewaffneter. Der Schwarze/Weiße, der in regulärer Notwehr (da bewaffnet) erschossen wurde, sollte nicht drin sein.
      9 1 Melden
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  • Chrigi-B 27.07.2017 12:10
    Highlight Gott sei Dank haben wir diese Probleme in der Schweiz nicht! Ein grosses Lob an die gut ausgebildeten, selbstbewussten und bessonen agierenden CH Polizisten. Keiner meiner "optimal pigmentierten" (hihihihihi) Kollegen hat oder hatte je ein Problem mit der Polizei (auf Grund der Hautfarbe). Ich bin so froh, dass in der Schweiz nicht zuerst geballert und nachher gefragt wird.
    32 16 Melden
    600
  • Karl Müller 27.07.2017 12:00
    Highlight Meist war das Opfer schwarz? Nein, proportional zu ihrem Bevölkerungsanteil, nicht in absoluten Zahlen.

    Tatsächlich sind aber mehr als die Hälfte aller in den USA mit Schusswaffen Getöteten schwarz, und in der Regel werden sie von Schwarzen getötet.

    https://goo.gl/nbd8KM
    https://goo.gl/gPYB71

    Auch die Gegend, in der Tamir Rice erschossen wurde - der Junge mit der Spielzeugpistole - ist von Gangs und Waffen geprägt. Auch in Zukunft werden Polizisten diese Gegend mit Angst betreten und vielleicht wieder falsch reagieren.
    44 3 Melden
    • Sapere Aude 27.07.2017 19:14
      Highlight Die Frage ist doch wie viele unbewaffnete durch Polizisten erschossen werden und dazu finde ich auf beiden Seitens keine genauen Informationen.
      2 2 Melden
    600
  • wololowarlord 27.07.2017 11:51
    Highlight Ich denke immer mehr, dass amerika nicht in erster linie ein rassismus-, waffen- oder ausbildungsproblem hat, sondern dass die usa generell ein gewaltproblem in der gesellschaft hat. Es scheint als wäre der durchschnittsamerikaner eher gewillt, seinen willen mit gewalt durchzubringen.
    34 3 Melden
    • Asmodeus 27.07.2017 13:41
      Highlight Wundert es dich?

      Im TV werden Brüste zensiert wie der Teufel aber Gewalt verherrlicht.
      Es vergeht kein Jahr ohne dass die USA in irgendeinem Krieg stecken.
      Der amerikanische Traum wird nonstop heruntergebetet mit Aussagen wie "Wenn Du etwas willst, dann nimm es Dir einfach".

      Seit der Unabhängigkeit wird man in den USA darauf getrimmt sich zu nehmen was man will und zu kämpfen, komme was wolle.

      Rebellen werden noch stärker als Helden vergöttert als in der Schweiz.
      29 7 Melden
    • Gähn on the rocks 27.07.2017 14:57
      Highlight period! asmodeus.
      2 1 Melden
    • DerTaran 28.07.2017 00:28
      Highlight Über rassismus Philosophieren aber einer ganzen Nation Gewalttätigkeit vorwerfen. Merkt ihr was?
      0 3 Melden
    600
  • Wisegoat 27.07.2017 11:44
    Highlight und jetzt? "white lives matter"?
    74 20 Melden
    600
  • Max Dick 27.07.2017 11:31
    Highlight Herr Blunschi, Sie sprechen von einem "umgekehrten Fall" und schreiben, dass die Todesopfer infolge Polizeigewalt meist schwarz seien. Können Sie diese Behauptung irgendwie mit Zahlen belegen?
    98 24 Melden
    • andrew1 27.07.2017 12:09
      Highlight Nicht weiter verwunderlich wenn man bedenkt, das im Gefängnis in den usa die mehrheit dunkelhäutig ist. Die meisten welche ja von der polizei angeschossen werden sind ja sehr wohl bei einer illegalen handlung erwischt worden. Es war lediglich der waffeneinsatz unter umständen unverhältnismäßig. Am besten benimmt man sich normal dann läuft man auch weniger gefahr, das man angeschossen wird. So einfach ist das.
      15 18 Melden
    • chnobli1896 27.07.2017 12:17
      Highlight https://www.theguardian.com/us-news/ng-interactive/2015/jun/01/the-counted-police-killings-us-database

      Voila, hier hats ne Statistik. Wie zuverlässig die ist weiss ich ehrlich gesagt nicht. Ausserdem funktioniert bei mir das Staaten auswählen aus technischen Gründen nicht. Kann daher nicht mal sagen ob es mehr Schwarze trifft als Weisse.
      4 2 Melden
    • Max Dick 27.07.2017 13:33
      Highlight Diese Zahlen zeigen aber, dass gesamthaft eine Mehrzahl der Toten Weisse sind, "nur" 32% sind dunkelhäutig. Klar, im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil trifft es dann doch mehr Dunkelhäutige, dennoch ist die folgende Aussage völlig falsch: "In den letzten Jahren waren in den USA mehrfach unschuldige Menschen von Ordnungshütern getötet worden. Meist war das Opfer schwarz."
      18 5 Melden
    • Asmodeus 27.07.2017 13:39
      Highlight @andrew1
      Wie der Psychiater der mit ausgestreckten Armen am Boden lag und dann von der Polizei ins Bein geschossen wurde?
      9 10 Melden
    • andrew1 27.07.2017 14:00
      Highlight @asmodeus solche fälle gibt es ganz klar auch. Da sage ich auch nichts anderes. Aber bei den meisten berichten von erschossenen personen durch die polizei heisst es zuerst sie waren unbewaffnet, wie korrekt die person angeblich war erklären kollegen,.. usw und ganz am schluss steht noch das sie irgendwo eingebrochen sind oder von der polizei wegrannten oder x vorstrafen hatten.
      13 4 Melden
    • Asmodeus 27.07.2017 14:21
      Highlight Du würdest auch vor der Polizei wegrennen, wenn Du davon ausgehen müsstest wegen Deiner Hautfarbe festgenommen oder "in Notwehr" erschossen zu werden.

      Das ist ein riesiges Problem in den USA. Viele Schwarze (vor allem Jugendliche) haben Angst vor der Polizei und vertrauen ihnen nicht.

      Das macht die ganze Situation für beide Seiten extrem gefährlich.

      Das amerikanische Rechtsprinzip, dass man eventuell bereits mit ein wenig Gras 2-3 Jahre in den Knast wandern kann hilft da absolut nicht.

      Die USA hat viele Probleme was das Justizsystem anbelangt.
      18 7 Melden
    • Max Dick 27.07.2017 14:34
      Highlight Bis auf die Aussage, dass das ganze rassistisch motiviert ist, bringen Sie es auf den Punkt, Asmodeus...dieses knallharte Bestrafen von Vergehen, die hier in der CH Kavaliersdelikte sind, schafft mehr Probleme als es löst.
      8 4 Melden
    • Peter 27.07.2017 15:45
      Highlight @Max Dick Ich habe mich vor allem auf die Fälle bezogen, die in den letzten Jahren für Aufsehen und Proteste sorgten. Da ging es in der Regel um unbewaffnete Schwarze. Kann sein, dass ich dies deutlicher hätte betonen sollen. Aber generell gilt, dass die Prozentanteil der unbewaffneten schwarzen Männer, die von der Polizei getötet werden, deutlich höher ist als ihr Anteil an der Bevölkerung. Das zeigt unter anderem diese Auswertung der "Washington Post":

      http://www.washingtonpost.com/sf/investigative/2015/12/26/a-year-of-reckoning-police-fatally-shoot-nearly-1000/?utm_term=.0d7c6fa41e65
      4 11 Melden
    • α Virginis 27.07.2017 19:44
      Highlight @Peter (vom Team): Da siehst mal, wie genau die Leute den Artikel lesen, aber... trotzdem nicht wirklich verstehen. Zum Verständnis gehört für mich, dass man den Zusammenhang des Textes auch erkennt. Naja, wie auch immer...
      0 5 Melden
    600
  • Alterssturheit 27.07.2017 11:26
    Highlight ....und die Waffenlobby bzw. NRA wird weiterhin behaupten, dass mehr bewaffnete Bürger das Problem lösen.
    70 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 11:44
      Highlight Jedenfalls besser als hierzulande, wo man damit rechnen muss, im Knast zu landen, wenn man einen Einbrecher auf dem eigenen Anwesen erschiesst!
      44 133 Melden
    • Swaghetti Yolonese 27.07.2017 11:56
      Highlight Sollte also ihrer meinung nach jeder der einen einbrecher auf seinem Grundstück entdeckt das recht haben ihn über den Haufen zu ballern?
      Wer das tut hat es meiner Meinung nach mehr als verdient in den Knast zu kommen.
      Wo wären wir denn wenn hier jeder einfach rumballern kann wie es ihm gefällt...
      24 15 Melden
    • Chrigi-B 27.07.2017 12:13
      Highlight Sorry rich guy, du plapperst irgend etwas ohne Ahnung. Das Gesetz ist glasklar! Greift dich ein Einbrecher in deinem Haus/Wohnung mit einem Messer an, so kannst du ihn erschiessen (Notwehr). Ist er jedoch bereits auf dem Rückzug und du schiesst ihm in den Rücken, so wanderst du zu Recht, in meinen Augen, in den Knast.
      30 6 Melden
    • Awesome-O 27.07.2017 12:28
      Highlight @rich guy
      Selbstjustiz ist illegal...
      21 9 Melden
    • SemperFi 27.07.2017 12:37
      Highlight @rich guy: Es ist eben nicht in jedem Fall gerechtfertigt, jemanden zu erschiessen. Wer den Unterschied nicht kennt, lässt das Dirty-Harry-Spiel lieber sein.
      16 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 13:34
      Highlight @Awesome-O: Hier schon.

      In den USA gibt es in vielen Staaten "Stand your ground"-Gesetze, die es erlauben, Einbrecher mit Gewalt zu vertreiben oder notfalls zu erschiessen. Finde ich gut und richtig.

      @SemperFi: Wer unerlaubt in ein fremdes Haus eindringt, hat es nicht besser verdient.
      10 27 Melden
    • Saraina 27.07.2017 14:44
      Highlight Aha, rich guy ist Anhänger der Todesstrafe.
      12 7 Melden
    • Awesome-O 27.07.2017 15:58
      Highlight @rich guy
      Habe es falsch gelesen. Trozdem finde ich es eine Schande...ein solches Gesetz... es ist Sache der Polizei und nicht deine eigene
      4 4 Melden
    • Alterssturheit 27.07.2017 16:39
      Highlight @rich guy: benötigst du noch Umzugskartons ??
      6 4 Melden
    600
  • Robi_27 27.07.2017 11:15
    Highlight Traurig dass die Frau doch eigentlich sogar Hilfe holen wollte.
    Die USA muss endlich einsehen dass die Waffenkultur Schuld hat an solchen tragischen Ereignissen und nicht immer mit Rassismus argumentiert werden kann.
    110 20 Melden
    • Scott 27.07.2017 12:10
      Highlight Was genau hat dieser Fall mit der Waffenkultur der Amerikaner zu tun?
      14 15 Melden
    • Alex_Steiner 27.07.2017 15:45
      Highlight @Scott: Polizisten in Amerika haben angst. Darum schiessen sie immer gleich.
      12 2 Melden
    600
  • saukaibli 27.07.2017 11:14
    Highlight US-Polizisten werden rein militärisch ausgebildet, da geht's nur drum möglichst schnell und genau zu schiessen. Deeskalation und Kommunikation gehören einfach nicht zum Ausbildungsprogramm. Kein Wunder führt das immer wieder zu Ermordungen von Polizisten an Zivilisten, denn diese sehen Zivilisten als Kriegsgegner an, nicht als Menschen.
    63 26 Melden
    • Holla die Waldfee 27.07.2017 11:40
      Highlight Woher weisst du, wie eine US Polizeiausbildung abläuft?
      44 19 Melden
    • SemperFi 27.07.2017 12:41
      Highlight @saukaibli: Angesichts der Tatsache, dass es im den USA mehr als 12000 Poöizeibehörden gibt, finde ich Ihre Aussage etwas pauschal.
      12 3 Melden
    600
  • Damien 27.07.2017 11:08
    Highlight Würde man Menschen wieder als Individuen betrachten statt als Gruppierungen mit unterschiedlichem Geschlecht, Anstrich, Religion usw. würde sich das sehr konstruiert wirkende "Ringen um Erklärungen" erübrigen.
    54 7 Melden
    600
  • Braun Pascal 27.07.2017 11:02
    Highlight Lustig wie jene polizisten immer die Kameras ab haben^^
    52 9 Melden
    • John Smith (2) 27.07.2017 11:45
      Highlight Hier ist gar nichts lustig.
      30 21 Melden
    • Braun Pascal 27.07.2017 18:28
      Highlight Tue zehn Jahre lang Gutes
      und niemand wird es bemerken.
      Eine Stunde lang Böses getan,
      und Ruhm ist dir Gewiss.
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  • Linus Luchs 27.07.2017 11:01
    Highlight Nebst der "verstörenden Waffenkultur" in den USA ist die Ausbildung der Polizisten mit ein Grund, weshalb immer wieder Unschuldige durch Polizeikugeln sterben. Folgender Artikel ist zwei Jahre alt, aber bis heute wird sich grundsätzlich nicht viel verändert haben:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-kritik-an-ausbildung-von-polizisten-a-1027698.html
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    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 12:19
      Highlight "Zuerst schiessen, dann denken" ist sicher kein guter Ansatz.
      Zustände wie im deutschprachigen Raum, wo die Polizisten vielerorts keinerlei Respekt mehr geniessen, weil sie sich kaum wehren dürfen, sind aber auch nicht erstrebenswert.
      Dazwischen müsste es irgendwo einen gesunden Mittelweg geben.
      Mein Eindruck ist, dass Länder wie Italien, Spanien oder Frankreich diesbezüglich wegweisend sein könnten.
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  • Triumvir 27.07.2017 10:58
    Highlight Ein weiteres sinnloses und unnötiges Opfer des Waffenwahns in den USA. Die NRA und der orange Grosskotz schweigen natürlich und/oder verharmlosen diesen sinnlosen Tod als tragischen Unfall...Schade um dieses schöne Land...
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  • gnp286 27.07.2017 10:57
    Highlight «Man versteht langsam, dass es nicht um schwarz oder weiss geht, sondern um Menschen»

    Der Satz sagt eigentlich alles. In den USA halte ich jedoch die "Social Justice Warriors" für die grössten Rassisten, die es dort gibt.
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    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 11:19
      Highlight Genau so ist es. Deswegen sind jetzt die SJW und viele Medien auch derart in Erklärungsnot, weil der Fall nicht ihrem eintrainierten Denkschema "weiss = böser Täter, schwarz = armes Opfer" entspricht.
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    • Asmodeus 27.07.2017 11:46
      Highlight Genau. Nicht kkk oder sonstige Leute die alle Schwarzen oder Muslime tot sehen wollen sind die Rassisten sondern die SJW...

      Hört Ihr Euch manchmal selber beim denken zu oder hört Ihr da nur Meeresrauschen?
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    • gnp286 27.07.2017 14:05
      Highlight @Asmodeus: Die SJW stelle ich auf eine Stufe mit dem KKK was Rassismus anbelangt. Die Gründe sind halt anders.
      12 6 Melden
    • Asmodeus 27.07.2017 14:22
      Highlight Ich weiss nicht was mir mehr Sorgen macht. Dass Du das ernsthaft glaubst, oder dass wir aktuell soviele Blickleser in den Kommentarspalten haben die Dir recht geben.
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    • gnp286 27.07.2017 14:38
      Highlight KKK und Konsorten: Der böse Schwarze!
      SJW, BLM und Konsorten: Der böse Weisse!

      Und jetzt sag mir bitte wo Du den Unterschied siehst!

      Wann kommen wir endlich so weit, dass wir Probleme nicht nicht auf die Hautfarbe abschieben und diese endlich anfangen zu lösen?
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    • Atlantar 27.07.2017 14:39
      Highlight @Asmodeus

      Würdest du dich als SJW bezeichnen bzw. bist du einverstanden mit ihrer politischen Haltung?
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    • Asmodeus 27.07.2017 15:15
      Highlight @Atlantar
      Ja ich würde mich als SJW bezeichnen. Und zwar als richtigen und nicht diese Tumblr-Fundamentalisten.

      Also als Kämpfer für soziale Gerechtigkeit.

      Das heisst ich bin dafür, dass man Minderheiten nicht unterdrückt und für gleiche Rechte und Pflichten sorgt.

      Und junge Schwarze haben in den USA halt nachwievor viele Probleme die junge Weisse nicht haben.



      @gnp286
      Keine Ahnung. Vielleicht das kleine Detail, dass der KKK Leute umbringt? Aber ich vermute dieses Detail ist Dir zu kompliziert.
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    • gnp286 27.07.2017 17:04
      Highlight @Asmodeus: Mit SJW meine ich tatsächlich die Tumblr-Fundis.

      BLM wie auch der KKK bringt Leute um. Darf ich auch vermuten, dass Dir das Detail zu kompliziert ist? Anyway, die Vereine sind beide daneben.

      Vielleicht zum besseren Verständnis meines Kommentars: Es geht mir nicht darum, den KKK, BLM oder sonstige Rassisten zu verharmlosen. Mir ging es darum, zu sagen, dass viele der SJW wirklich nur auf die Hautfarbe/Geschlecht/Sexuelle Orientierung fixiert sind und sie sich somit selbst zu Rassisten machen. Wo ich zwei Menschen sehe, sieht mancher SJW einen Schwarzen und einen Weissen.
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    • Asmodeus 27.07.2017 19:14
      Highlight Ok. Zeig mir wie BLM in dem Ausmass aktiv Leute verfolgt wie es der KKK macht. Inklusive korrupten Stellen bei der Polizei etc.

      Ausser dem einen einzigen Fall der durch die Medien ging mit den Teenagern die einen Weissen gefangen und gefoltert haben.
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    • gnp286 27.07.2017 20:33
      Highlight Nochmals: Ich will weder BLM noch den KKK verharmlosen. Rassismus hat aber nicht nur etwas damit zu tun wie viele Leute die entsprechende Gruppe umbringt.

      Fakt ist jedoch, dass die BLM (und die Tumblr-Fundis) genau wie der KKK auch Rassisten sind. Oder siehst Du das anders?
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  • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 10:55
    Highlight Überraschend, dass hier nicht gleich zu Beginn die Rassismuskeule geschwungen wurde (was ich gut finde). Umgekehrt wäre wohl das Geschrei wieder gross gewesen. Einem Weissen unterstellt man gerne und zügig Rassismus, wenn er Gewalt gegen einen Farbigen anwendet, andersrum aber selten bis gar nie. Auch eine Form von Rassismus?
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    • axantas 27.07.2017 11:25
      Highlight Nein - wie Beispiel zeigt, ist das in dieser Konstellation niemals Rassismus - umgekehrt in jedem Fall - auch wenn es kein Rassismus ist.

      Ich warte noch auf die wütenden Massenproteste mit abgefackelten Fahrzeugen und so....

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  • Wandtafel 27.07.2017 10:44
    Highlight Steht in den Medien sonst auch "white christian police man"?
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  • Mia_san_mia 27.07.2017 10:39
    Highlight So etwas passiert doch in den USA immer wieder, da soll man kein Drama machen wegen Schwarz/Weiss usw...
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    • meglo 27.07.2017 11:56
      Highlight @Mia_san_mia
      Das Drama ist doch, dass es immer wieder passiert, und es ist richtig, dass man über diese staatlich legitimierten Morde spricht. Die Hautfarbe von Täter und Opfer ist dabei sekundär. Das Problem sind das amerikanische Waffenrecht und die psychologisch schlechte Ausbildung der Polizisten in den USA. Den Polizeibeamten wird einfach nicht beigebracht, dass der Bürger kein Kriegsgegner ist
      und die Waffe auch von Polizisten nur im äussersten Notfall gebraucht werden darf.
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  • Karl33 27.07.2017 10:36
    Highlight Wenn man versucht, jemandem eine schlechte Biographie anzudichten:

    "Sieben Monate vor der Bluttat hatte er einen Sorgerechtsstreit gegen seine frühere Partnerin um den gemeinsamen Sohn verloren. Ausserdem war er mit einer Klage wegen Freiheitsberaubung konfrontiert. Er soll mit zwei Kollegen eine Frau gegen ihren Willen in ein Spital eingeliefert haben."

    Einfach mal etwas Dreck werfen, irgendwas wird schon hängen bleiben, mag sich da der Journalist gedacht haben.
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  • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 10:28
    Highlight es gibt einfach viel mehr waffen als vernünftige menschen in diesem land und deshalb sterben dort auch so viele menschen, bewaffnet und unbewaffnet.

    "es ist nicht die hand an der waffe, die tötet, es ist die hand ohne waffe, die sich töten lässt."
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    • Scott 27.07.2017 12:15
      Highlight Ein Polizist braucht nun halt einfach eine Waffe. Das hat rein gar nichts mit der phösen Waffenkultur zu tun.
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    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 14:19
      Highlight waffen haben nichts mit waffen zu tun?
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    • Scott 27.07.2017 14:25
      Highlight Kultur hat nicht mit Waffen zu tun.
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    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 14:52
      Highlight also wie nun? du redest doch von waffenkultur. und im nächsten satz sagst du dann, kultur und waffen haben nichts gemeinsam? verstehe ich nicht.. wenn etwas kultur hat in amerika, dann sind es waffen. alles andere "kulturelle" wurde mehr oder weniger zerstört (mit waffen).
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  • LeChef 27.07.2017 10:27
    Highlight Ein schrecklicher Fall, der all die Tötungen schwarzer (und weisser!) Menschen in den letzten Jahren als das zeigt, was sie sind: Unfälle. Kein einziger Polizist wacht an einem Morgen auf und sagt sich: "So, heute töten wir ein paar Schwarze!". Es ist einfach so, dass sowohl die Kriminalitätsrate, als auch die Waffentragerate in den USA sehr hoch ist; das führt dazu, dass man als Polizist in jeder Situation, in jeder Minute damit rechnen muss, abgeknallt zu werden. Manche können mit diesem Druck nicht umgehen und nutzen ihre eigene Waffe verfrüht.
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    • Against all odds 27.07.2017 11:49
      Highlight Philando Castile wurde mit fünf (!) Schüssen getötet. Unfall?
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    • LeChef 27.07.2017 14:59
      Highlight Ja! Meinst du der Polizist hat ihn aus Spass erschossen? Der Typ greift in seine Jacke und sagt noch er habe eine Waffe. Wie hättest du denn reagiert? Angenommen Castile hätte wirklich eine Waffe ziehen wollen, dann hält ihn ein einzelner Schuss womöglich nicht davon ab, es trotzdem zu tun. Es geht hier um Sekunden; und je nach Waffenart sind für ein sofortiges ausser Gefecht setzen 2-6 Schuss nötig. Amerikanische Polizisten trainieren am Schiessstand, jeweils ein ganzes Magazin zu leeren, wenn sie ihre Waffe einsetzen.
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    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 17:35
      Highlight leChef, das ist totaler bullshit und respektlos. es gibt so viel video-material auf youtube. da sieht man, wie sie alle erschossen und kontrolliert werden. die töten auch die tiere der besitzer, wenn sie wollen, schiessen nochmal aus sicherheit 2x in den bauch, wenn man am boden liegt. selbst vor kindern mache die keinen halt. und die meisten videos zeigen unbewaffnete schwarze.

      wollen sie mir sagen, dass sind alles unfälle?

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    • LeChef 28.07.2017 00:56
      Highlight Was willst du mit dem Video sagen? Niemand wird verletzt da drauf, kein einziger Schuss abgefeuert. Nicht einmal ein Taser, was bei so einem Mob schon eine ziemliche Überraschung ist. Die junge Frau widersetzt sich der Festnahme, deshalb drückt er sie zu Boden und legt ihr Handschellen an. Mehr nicht. Was ist dein Problem?
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    • Gelöschter Benutzer 28.07.2017 08:59
      Highlight oh soll ich dir ein anderes video raussuchen? hab extra das harmloseste gnommen.
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  • olive 27.07.2017 10:26
    Highlight "Das Land ringt um Erklärungen"
    Es passt nicht ins Bild davon, dass immer Schwarze die Opfer sind und dass nur hässliche Weisse rassistisch sind .
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  • MrJS 27.07.2017 10:19
    Highlight Wieso werden diese Polizisten so schlecht ausgebildet? Da hatten wir ja im Schweizer Militär noch bessere Ausbildung was Verhältnismässigkeit und Waffeneinsatz anbelangt...
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  • Kommenta(to)r 27.07.2017 10:15
    Highlight Als wäre es umgekehrt "besser" gewesen. Aber schon traurig dass jetzt ein riesen Drama gemacht wird.

    Kann man den schiesswütigen Amis nicht einfach die Schusswaffen wegnehmen und einfach einen Taser in die Hand drücken?
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    • BigE 27.07.2017 12:37
      Highlight Der Taser ist eine Nahdistanzwaffe. Wenn einer aus mehr als 5m mit einer Waffe auf dich zielt, hast du mit dem Taser verloren. Und auch bei näheren Distanzen ist der Taser gegen Schusswaffen unpraktisch, weil sich die Hand des Angreifers verkrampft - doof, wenn er den Finger schon am Abzug hat.
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  • Asmodeus 27.07.2017 10:09
    Highlight Schlecht ausgebildeter und nervöser Polizist erschreckt sich und erschiesst die Dame.

    Kurzum den Vorfall zusammengefasst.

    Es ist sehr tragisch und ein Paradebeispiel für die schlechte Polizeiausbildung in den USA.

    Die Polizisten müssen jederzeit damit rechnen, dass jemand auf sie schiesst und dementsprechend Triggerhappy sind sie drauf.
    Auch weil die Ausbildung darauf abzielt schneller zu schiessen als die Gegenseite.

    Das Ergebnis sind dann tragische Ereignisse wie dieses.


    Suspendierung. Entlassung. Und Anzeige wegen fahrlässiger Tötung. Damit dürfte nun zu rechnen sein.
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  • reaper54 27.07.2017 10:08
    Highlight Wider so ein extrem komischer Fall in dem es durch eine Verkettung von Ereignissen extrem kompliziert wird...
    Polizist in den USA ist ein risikoreicher Job. Zudem muss man auch sehen, dass ein Polizist in den USA noch wirklich eine Autoritätsperson ist im Gegensatz zur Schweiz. Das Ausschalten der Bodycams wie auch das Verweigern einer Aussage ist natürlich nicht gerade hilfreich. Auch im Pyjama auf eine dunkle Strasse zu rennen und auf die Hinterseite eines Polizeiautos zu schlagen ist nicht gerade die beste Idee. Wie immer haben sich beide Seiten nicht gerade intelligent verhalten.
    17 32 Melden
    • exeswiss 27.07.2017 13:19
      Highlight "Zudem muss man auch sehen, dass ein Polizist in den USA noch wirklich eine Autoritätsperson ist im Gegensatz zur Schweiz."

      das ist auch der grund warum in der schweiz soviele polizisten sterben, nicht wahr? /s
      8 2 Melden
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  • Dilophosaur99 27.07.2017 10:05
    Highlight Immer die Amis mit ihrem Rassenproblem. Unglaublich.
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  • Peace93 27.07.2017 10:02
    Highlight Wieder ein Fall von US-Polizisten die keine Beherrschung besitzen! Klar nicht jeder ist so aber genau diese Beamten bringen ihre Kollegen in Erklährungsnot. Traurig wie so eine Story (für das Opfer und deren Verlobten) enden muss ..
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