International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dallas-Attentäter schrieb mit seinem Blut «RB» an die Wand – jetzt wissen wir, was es bedeutet



Eine der vielen Fragen rund um Micah Johnson scheint gelöst. Wie Polizeichef David Brown am Wochenende verriet, hatte der Attentäter von Dallas mit seinem Blut die Buchstaben «RB» an die Wand geschmiert.  Das Nachrichtenportal The Daily Beast vermutet, dass er wirklich «RBG» schreiben wollte. Das Akronym steht für Red Black Green und wird gerne von militanten Black-Power-Gruppierungen verwendet. Es handelt sich um die panafrikanischen Farben.

Bild

Panafrikanische Farben.
bild: pd

Vor seinem Tod durch eine Roboterbombe hatte Johnson erklärt, er handle allein und gehöre keiner Organisation an. Offenbar hatte er sich aber intensiv um eine solche bemüht: Nach seiner Rückkehr aus Afghanistan 2014 ersuchte der Veteran um Aufnahme in eine militante Schwarzen-Bewegung – wurde aber abgelehnt.

Bild

Eine geleakte Aufnahme von Johnsons Tatwaffe, wie sie die Polizei vorfand. bild via liveleaks

Im Rahmen einer Hintergrundüberprüfung war herausgekommen, dass er wegen sexueller Belästigung aus der Armee entlassen worden war. Eine Korporalin hatte ihn beschuldigt, ihre Unterwäsche gestohlen zu haben. Laut Malik Shabazz, dem ehemaligen Vorsitzenden der Black-Panther-Partei, landete Johnson durch diese Hintergrundüberprüfung auf einer schwarzen Liste (Wortspiel, Credit: «The Daily Beast»), die eine Mitgliedschaft in militanten Schwarzen-Gruppierungen im ganzen Land faktisch verunmöglichten.

Was er sich im Leben so sehr gewünscht hatte, wird ihm im Tod nun zuteil: Anerkennung der militanten Black-Power-Bewegung. Lakesia Washington von den Black Riders überschüttet Johnson auf Facebook geradezu mit Lob. Ihren Post schliesst sie mit den Worten «RBG 4 LIFE!».

Johnson folgte den Black Riders auf Facebook. Wie sehr seine eigenen Gedankengänge der Ideologie von militanten Schwarzen-Gruppierungen ähnelt, zeigt dieser Post derselben Lakesia Washington:

«Wir bestehen auf unserem Recht auf Selbstverteidigung mit allen notwendigen Mitteln und behalten uns das Recht vor, maximal gegen unsere rassistischen Unterdrücker zurückzuschlagen, unabhängig davon, wie schlecht unsere Chancen stehen. Wenn wir sowieso sterben müssen, werden wir uns ab heute wehren und nicht allein sterben! Wir wollen dafür sorgen, dass unsere rassistischen Unterdrücker ebenfalls eine Vorstellung vom Tod bekommen.»

Lakesia Washington, Black Riders (25.03.2016) quelle: facebook

Die Frage, warum Johnson RB und nicht RBG schrieb, bleibt offen. Da er mit seinem Blut schrieb, war er offenbar verletzt. Oder aber die Roboterbombe setzte seinem Taggen ein Ende.

Massaker in Dallas

Das könnte dich auch interessieren:

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

174
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

99
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

174
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

99
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • elmono 11.07.2016 21:51
    Highlight Highlight Interessiert es eigentlich niemanden wie der Bombenroboter diesen Typen erledigt hat? Hat er ihm eine Haftmine angeschmissen ala COD? Oder war es gar kein Bombenroboter sondern einer mit MG? Ne Antwort wär Bombe😃
  • Randy Orton 11.07.2016 12:04
    Highlight Highlight RB steht doch für RasenBall? Gab es da Verbindungen zu Leipzig? Oder war der Täter mit Dosenkoffein vollgepumpt? Wir werden es sicher in Kürze erfahren.
  • Human 11.07.2016 11:36
    Highlight Highlight Das macht so viel Sinn... wir bekämpfen unsere rassistischen Unterdrücker mit *trommelwirbel* Rassismus...
    Ich verstehe warum die Leute so wütend sind, ich bin auch wütend aufgrund des Rassismus in der Welt aber das mir nun in den Sinn kommt alle Weissen zu hassen, nur weil irgendein Idiot mich mal Ni**er genannt hat darauf würde ich im Traum nicht kommen...
    • Matthias Studer 11.07.2016 12:34
      Highlight Highlight Ja, hier nicht. In den Staaten sieht das anders aus. Da wächst man in Bezirken auf, da gibt es nur Afroamerikaner. Und oft sehen die ausser im TV nur Schwarze. Und irgendwann merkt man, es gibt auch helle Typen, die wohnen aber in einer schöneren Gegend.
      Amerika hat viele Probleme. Rassentrennung gibt es offiziell keine mehr. Inoffiziell sind ganze Stadtbezirke einer Rasse zugeordnet. Und es ist verdammt schwer aus diesem Teufelskreis auszubrechen.
      Doch im Traum passiert esbund in der Realität noch schneller.
  • EvilBetty 11.07.2016 11:20
    Highlight Highlight Villeicht wollte er ja auch brb schreiben... afk.

Greta Thunberg zur «Person of the Year» gekürt

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.

Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».

Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:

Thunberg …

Artikel lesen
Link zum Artikel