Schweiz

Zwei, die sich verstehen: Norwegens Aussenminister Børge Brende und Bundesrat Didier Burkhalter.  Bild: EPA/KEYSTONE

Norwegens Ausseminister besuchte die Schweiz und war voll des Lobes

24.10.16, 14:36 24.10.16, 14:55

Norwegens Aussenminister Børge Brende hat der Schweiz einen Arbeitsbesuch abgestattet. Bei den Treffen mit den Bundesräten Didier Burkhalter, Johann Schneider-Ammann sowie Bundesrätin Doris Leuthard wurden die guten Banden zwischen den beiden Ländern gelobt.

Aussenminister Burkhalter und sein norwegischer Amtskollege hätten die «hervorragenden Beziehungen» zwischen Norwegen und der Schweiz gewürdigt, schreibt das Eidgenössische Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Montag in einer Mitteilung. Im Zentrum der Gespräche der beiden Aussenminister in Neuenburg habe die Europapolitik der beiden Länder gestanden.

Namentlich seien die Beziehungen zur EU, die Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) sowie die Folgen des britischen Brexit-Votums auf die Nicht-EU-Mitglieder Schweiz und Norwegen zu Wort gekommen. Burkhalter habe seinen Gast auch über den laufenden parlamentarischen Prozess bei der Umsetzung der Zuwanderungsinitiative informiert.

Mit Bundespräsident Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), besprach Brende in Bern insbesondere das Engagement der beiden Länder im Rahmen der EFTA für neue Freihandelsabkommen sowie die Entwicklung der Welthandelsorganisation (WTO).

Auch mit Bundespräsident Schneider-Ammann versteht sich Brende hervorragend.  Bild: KEYSTONE

Umwelt- und energiepolitische Themen diskutierte Brende schliesslich mit Bundesrätin Leuthard, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). So ging es etwa um die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens oder die Energiebeziehungen beider Länder zur EU. Wie die Schweiz verfolge Norwegen eine ambitionierte Klimapolitik, schreibt das EDA.

Grundsätzlich verbindet Norwegen und die Schweiz laut dem Aussendepartement ein starkes Engagement in Bereichen wie Menschenrechte, Friedensförderung, humanitäre Politik und Migrationsfragen. Eine Zusammenarbeit bestehe ferner auch bei der Erteilung von Schengen-Visa. (gin/sda)

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