Schweiz

Levrat will handeln: Die Schweiz soll Ungarn die Kohäsionsgelder verwehren.
Bild: KEYSTONE

«Einreiseverbot für Orbán und seine Clique»: SP-Präsident Levrat fordert Hilfsgelder-Stopp und Sanktionen für Ungarn

Die Flüchtlingspolitik der ungarischen Regierung von Viktor Orban sorgt europaweit für Kritik. Jetzt will SP-Chef Christian Levrat handeln. Die Schweiz soll dem osteuropäischen Land die Kohäsionsgelder verwehren.

06.09.15, 00:57 06.09.15, 11:00

«Die Kohäsionszahlungen an Ungarn müssen per sofort gestoppt werden!», sagt SP-Präsident Christian Levrat im Interview mit dem «SonntagsBlick». Solange sich Präsident Viktor Orbán nicht an die Menschenrechte halte, solle die Schweiz die Gelder für Ungarn auf ein Sperrkonto zahlen.

Levrat: «Das Geld muss Menschenrechtsorganisationen zugute kommen, welche Flüchtlingsrouten sichern. Wir müssen auch weitere Sanktionsmöglichkeiten in Erwägung ziehen. So etwa Einreisesperren für Orbán und seine Clique.» 

Orbáns Ungarn : Stacheldraht gegen Flüchtlinge

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Brikne, 20.7.2017
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  • Crisyscon N. Trueb 06.09.2015 09:53
    Highlight Noch besser wären Kohäsionsgelder zur Bekämpfung der ISIS. Mir fällt auf, dass niemand in Europa bereit ist gegen das Übel der ISIS anzugehen... viel lieber beschäftigt man sich mit der Symptombekämpfung, indem man die Flüchtlingsströme hin und her schiebt! So was von scheinheilig!
    13 2 Melden
    • kurt3 06.09.2015 10:38
      Highlight Wo hast Du die letzten Jahre geschlafen ? Dieser Verein wird schon lange IS genannt .
      1 5 Melden
    • Crisyscon N. Trueb 06.09.2015 11:24
      Highlight An kurt3: Und trotzdem wissen Sie wovon ich rede. Gestatten Sie mir eine kleine Anmerkung am Rande: "Normalerweise kommuniziere ich mit Stalkern nicht" Ich verweise Sie höflichst auf die Nettikette Herr kurt3.
      4 1 Melden
    • kurt3 06.09.2015 11:49
      Highlight Ich kenne Ihre Defintion von " Stalker " nicht . Ich bitte um Erkrärung .
      1 2 Melden
    • Crisyscon N. Trueb 06.09.2015 12:15
      Highlight wie gesagt, normalerweise nicht:-)
      2 1 Melden
  • thompson 06.09.2015 08:52
    Highlight Die Wahrheit tut immer weh. Viktor Orban ist einer der wenigen in Europa mit dem nötigen Schneit de Wahrheit zu sagen.
    Und solange die achso verbunden arabischen Brüder wie Saudia Arabien etc. keine Flüchtlinge aufnehmen haben sie bei uns nicht zu suchen.
    8 31 Melden
    • christianlaurin 06.09.2015 10:10
      Highlight Ich hoffe sie benutzen keine Apple Produkten! Steve Jobs hatte ein Syrischen Vater! Glauben sie mir nicht, Googlen sie es mal.
      6 3 Melden
    • oskar 06.09.2015 10:19
      Highlight arabisch staaten nehmen ein xfaches von flüchtlingen auf! recherchier doch mal ein paar sekunden bevor du derartigen quark postest
      8 2 Melden
    • kurt3 06.09.2015 10:26
      Highlight Oh ein Bewunderer von Viktor Orban ! Naja , schon die Orthographie sagt Einiges . Ganz viel schneit !
      9 3 Melden
  • poga 06.09.2015 08:12
    Highlight Also mit solchen Forderungen sollte sich Herr Levrat ein bisschen zurückhalten. Wir zahlen immer noch auch Geld nach Eritrea. Von unserer Sozialhilfe gibt es auch Leute die noch ein bisschen was da runter schicken. Und als der SP exponente gefragt wurde in der Arena ob man das nicht ändern solle, ist er sauber ausgewichen. Darum wenn dieser SP'ler sowas fordert dann bitte auf ganze Linie.
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    • oskar 06.09.2015 10:22
      Highlight wir zahlen kein geld nach eritrea. wenn, dann wird geld illegal verschickt. das ist ja wohl kaum mit offiziellen hilfeleistungen zu vergleichen
      3 2 Melden
    • poga 06.09.2015 10:49
      Highlight @oskar die Schweiz schickt sehr wohl Hilfsgelder über die UNO nach Eritrea.
      2 0 Melden
  • Monti_Gh 06.09.2015 05:00
    Highlight Endlich! dieser Vorschlag geht in die richtige Richtung. Es kann nicht sein, dass Orban und Konsorte die Flüchtlinge für ihre politischen Machtspiele missbrauchen.
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  • Mnemonic 06.09.2015 04:29
    Highlight Gute Idee!
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  • Sandokan 06.09.2015 02:17
    Highlight Richtig so. Kohäsionszahlungen zb. für Romas wurden auch nicht am richtigen Ort investiert. Diese Regierung ist unmenschlich und sollte boykottiert werden.
    35 12 Melden
  • syknows 06.09.2015 01:41
    Highlight Jawohl! Dies würde zumindest ein klares Zeichen setzen.
    32 12 Melden

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