Schweiz

Näher zum Volk: SP-Nationalrat Matthias Aebischer nimmt seine Partei in die Pflicht. Bild: KEYSTONE

Nationalrat Aebischer über die SP: «Uns versteht kein Mensch»

Laut Nationalrat Matthias Aebischer reden die Politiker der Sozialdemokratischen Partei oft am Volk vorbei – auch am eigenen Parteitag.

Publiziert: 02.12.16, 05:26 Aktualisiert: 02.12.16, 12:47

Henry Habegger / aargauer zeitung

Matthias Aebischer, Sie ärgern sich über die SP.
Matthias Aebischer: Nein, nicht ärgern, ich sage: Wir, die SP, haben ein Kommunikationsproblem. Wir kommunizieren viel zu kompliziert. Und die, die wir ansprechen wollen, werden nicht erreicht.

Sie meinen den «Zukunftsparteitag» vom Samstag?
Das ist nur ein Beispiel von vielen. Dort reden 600 Leute über ein 20-Punkte-Programm. Inhaltlich finde ich die 20 Punkte gut, aber bei jedem einzelnen Punkt muss man erklären, was er bedeuten könnte. So etwas gehört nicht an einen Parteitag.

«Manche reden leider lieber gescheit als verständlich.»

SP-Nationalrat Matthias Aebischer

Warum nicht?
Schon der Titel des Positionspapiers vom Samstag: Wirtschaftsdemokratie. Was ist das? Oder Ausdrücke im Papier wie: Regionale Vertragslandwirtschaft. Das versteht kein Mensch. Anstatt dass man sagt, was ist: Den Bauern aus der Region die Produkte abkaufen.

Was gehört denn an einen Parteitag?
An einem Parteitag muss die SP näher zum Volk. Der Parteitag könnte als Volksfest beispielsweise auf dem Bundesplatz stattfinden. Man könnte ihn öffnen für Leute, die nicht in der SP sind. Wie das viele Sektionen Jahr für Jahr tun: Mit Glühwein, mit Marktständen, mit Musik. Mit einem Risotto-Essen. Zudem muss die SP dort mit klaren Worten sagen, für wen und was sie ist.

SP-Zukunftsparteitag: Die halbe Welt in Thun

Am Samstag hält die SP in Thun ihren Zukunftsparteitag ab. Im Zentrum steht das 20 Punkte umfassende Positionspapier Wirtschaftsdemokratie. Ziel ist eine Wirtschaft für alle, statt für wenige, wie SP-Präsident Christian Levrat im Einleitungstext schreibt. Am Parteitag nimmt viel ausländische Prominenz teil: Als Redner Jean Asselborn, Aussenminister von Luxemburg, und Olaf Scholz, Erster Bürgermeister von Hamburg. Das internationale Interesse an der Schweizer Politik ist neuerdings riesig. Angemeldet haben sich 15 Botschafter oder deren Vertreter aus der halben Welt: USA, China, Argentinien, Montenegro, Italien, Tschechien, Bulgarien, Griechenland, Albanien, Slowenien, Polen, Tunesien, Westsahara, Palästina, Kurdistan und Irak. 

Welche Inhalte wollen Sie denn am Parteitag kommunizieren?
Die Inhalte liegen auf dem Tisch. Wir haben am 12. Februar eine Abstimmung. Wir kämpfen gegen Milliardengeschenke für die Grosskonzerne. Bezahlt werden diese Milliarden von den Leuten, die täglich zur Arbeit gehen. So einfach kann man das erklären. An den Parteitag gehört auch die Botschaft: Die SP ist die Partei, die für die Arbeiterinnen und Arbeiter ist. Mehr Inhalte braucht es am Parteitag nicht. Programme kann man in Arbeitsgruppen erarbeiten, die für alle offen sind.

Nur: SP als Partei der Arbeiter. Ist das noch zeitgemäss?
Oder meinetwegen Arbeitnehmende. Aber es muss gesagt werden! Ich stelle häufig fest: Viele Leute sind sich nicht bewusst, dass sie ohne SP viele Vorteile nicht hätten, von denen sie heute profitieren: Die ganze Vorsorge, AHV, Pensionskasse: Der Arbeitnehmende muss wissen: Das ist dank der SP entstanden. Dass man ihm nicht so leicht kündigen kann, dass er einen Minimallohn garantiert hat: Das gäbe es ohne Gewerkschaften und SP nicht. Ich stelle oft fest: Vielen, die gegen uns ausrufen, ist das heute gar nicht mehr bewusst.

«Das hat doch nichts mit Trump zu tun. Das hat mit Sprache zu tun: Sagen, was man will.»

Ist der Parteitag am Samstag in Ihren Augen nutzlos?
Das nicht. Aber er ist eine verpasste Chance.

Sie sagen implizit, die jetzige Parteispitze kommuniziere falsch.
Ich sage nicht «falsch». Aber meistens schafft sie es nicht, verständlich zu kommunizieren. Manche reden leider lieber gescheit als verständlich.

Kürzlich warf Ihr Präsident Christian Levrat das Wort Klassenkampf in die Debatte. Das ist doch verständlich?
Klassenkampf? Wenn ich da draussen auf der Strasse frage, was das ist, dann weiss das keiner. Tut mir leid. Oder Überwindung des Kapitalismus, das ist auch so ein katastrophaler Ausdruck. Wir haben es nicht ein einziges Mal fertig gebracht, in der Öffentlichkeit auszudeutschen, um was es uns geht.

Die SP soll so simpel kommunizieren wie Trump in den USA?
Das hat doch nichts mit Trump zu tun. Das hat mit Sprache zu tun: Sagen, was man will. Mir kommt immer wieder Tony Blair in den Sinn, der sagte, drei Dinge seien ihm wichtig: Education, education, education. Das war genial.

In der SP tobt im Vorfeld gerade wieder ein Kampf zwischen Leuten wie Daniel Jositsch, für die die SP zu links ist. Und solchen wie Corrado Pardini, der Jositsch und Co. als Rechte abtut. Wo stehen Sie in dieser Debatte?
Ich kann viele Forderungen unterschreiben, die Pardini kürzlich festhielt. Aber Grabenkämpfe bringen die Partei nicht weiter. Zumal alle Analysen zeigen: Die anderen Parteien sind verzettelt. Bei der SP haben in der Grafik alle Positionen auf einem Reissnagel Platz. Wir streiten uns also über die Spannbreite eines Reissnagels. Das ist ja lächerlich.

Alle haben die gleiche Meinung?
Eine ähnliche. Eine grössere Spannbreite der Meinungen wäre nur gut. Wenn man eine 25 Prozent-Partei werden will, und das will ich, dann braucht es das. Sonst bleiben wir eine 20-Prozent-Partei wie heute.

Hol dir die App!

User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
157 Kommentare anzeigen
157
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Kubod 03.12.2016 12:28
    Highlight Recht hat er.
    Die SP schwurbelt schon länger so abgehoben daher.
    Ich glaube sehr, man will gar nicht vom Volk verstanden werden.
    Denn wenn man seine Standpunkte klar und deutlich formuliert, dann setzt man diese auch der Diskussion aus.
    Das ist etwas, das die SP ganz und gar nicht mehr kann und wovor sie sich scheut.
    Sich der Diskussion stellen und damit auch riskieren, dass der andere bessere Argumente hat und einem aufzeigt, wie daneben die eigenen Standpunkte sind.
    3 3 Melden
    600
  • Mikee 03.12.2016 09:53
    Highlight Hätte da ein Spruch für den öffentlichen Parteitag:
    Wir predigen Wasser und trinken Wein. Prost liebe Besucher.

    Ehrlich, klar und verständlich.
    9 5 Melden
    600
  • banda69 03.12.2016 09:38
    Highlight Das Video über FPÖ-Hofer veranschaulicht die Rethorik der SVP bestens.

    Nein, die SP soll sich nicht auf dieses Niveau herablassen. Aber die SP muss es demaskieren und eigene, bessere Strategien entwickeln. Denn die SP hat im Gegensatz zur SVP etwas zu sagen und bieten. Und das mit Mehrwert für alle BewohnerInnen Schweiz.
    14 4 Melden
    600
  • Spooky 03.12.2016 01:54
    Highlight Die Klientel der Linken von heute sind die Sozialarbeiter. Damit sich die Sozialarbeiter ihr Luxusleben leisten können, müssen möglichst viele Schweizer in die Armut getrieben werden. Das gelingt den Linken, indem sie die Grenzen möglichst weit öffnen.

    Gleichzeitig dürfen die Superreichen nicht angetastet werden. Wenn ich auf Watson den Superreichen an den Karren fahre, ernte ich Schmäh. Watson ist Wischiwaschi.
    Watson ist politisch nicht weiter gekommen als der Cüpli-Sozialist namens Leuenberger.
    21 39 Melden
    • Fabio74 03.12.2016 07:31
      Highlight Das ist so ziemlich falsch. Leider bringt es die Linke nicht rüber ihre berechtigten Anliegen zu Arbeitnehmer- und Mieterschutz durchzubringen.
      Teils wegen der Kommunikation. Teils des vergifteten Klimas wegen. Wo linkes per se schlecht isz. Der Fehler wurde vor 20 Jahren gemacht.
      Man hätte Blocher von Anfang an an seinen Lügen aufhängen müssen
      13 12 Melden
    • manhunt 03.12.2016 10:25
      Highlight wo hast du den diesen schwachsinn her?
      5 2 Melden
    • Stipps 03.12.2016 12:26
      Highlight Guter Kommentar Spooky! Leuenberger strahlt bei der Implenia. Smile and wave!
      5 2 Melden
    • Hierundjetzt 03.12.2016 13:06
      Highlight Du erntest "schmäh" (was auch immer das sein mag) deshalb, weil Du undifferenzierte Rundumschläge machst.

      Wir wissen hingegen nun, dass Du keine Ahnung von BWL, Armut und Wählerschaft der SP hast, dafür gerne Miliardären nachplapperst. Schad 😌
      2 1 Melden
    600
  • (M)eine Meinung 02.12.2016 22:14
    Highlight Der Junge hat recht. Kommunikation ist in der Politik Matchentscheidend
    20 0 Melden
    600
  • rodolofo 02.12.2016 19:01
    Highlight Eine grosse Partei wird zwangsläufig an klarem Profil verlieren.
    Die grossen Parteien sind heute zu vergleichen mit den Grossverteilern Migros und COOP im Detailhandel, welche ergänzt wurden mit ALDI und Lidl.
    Da finden unterschiedliche Arten von KundInnen etwas für sich.
    Da gibt es eine Budget-Linie für Schmale Einkommen und eine Gourmet-Linie für die anspruchsvolle, gehobene Kundschaft. Und dazwischen liegen die Massenprodukte mit einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis. Auf die Politik übertragen entsprechen die Grossverteiler den vier grossen Parteien. Und die Spezialgeschäfte?
    2 9 Melden
    600
  • pachnota 02.12.2016 16:38
    Highlight Ich glaube, so leistet Aebischer seiner Partei einen Bärendienst. Es ist doch nicht der Kommunikationsstil, der SP der falsch ist ( der ist ja laut u lärmig genug). Es ist die Politik, der SP, welche die Wähler abschreckt.
    Sie möchte eine Politik für die ganze Welt machen, aber nicht unbedingt für die Menschen in der CH.
    Aber dies zu ändern ist eben wesentlich schwieriger.
    41 60 Melden
    • Stipps 03.12.2016 12:27
      Highlight Guter, sachlicher Kommentar und du erntest Blitze - Blitze der ideologisch verblendeten. Schade eigentlich, aber eben, die Internationale wiegt schwer.
      2 0 Melden
    • pachnota 03.12.2016 12:59
      Highlight Danke!
      1 0 Melden
    600
  • thunder 02.12.2016 16:22
    Highlight Die SP muss gar nicht verständlicher kommunizieren! Die Lehrer, Sozialarbeiter und Staatsbediensteten verstehen sie schon. Alle anderen kommen gar nicht in Versuchung eine Partei zu wählen welche Null Wirtschaftskompetenz besitzt und welche ergo gar nicht fähig ist zum Wohlstand des Volkes beizutragen.
    55 85 Melden
    • Der Beukelark 03.12.2016 04:32
      Highlight Nicht alle Bürger sind wirtschaftsgeil. Einige hintergragen durchaus das aktuelle System.
      11 8 Melden
    • Fabio74 03.12.2016 07:33
      Highlight FDP und SVP betreiben Klientelpolitik zugunsten der Lobbyisten und des Filzes aus Reichen und den Konzernen. Die SVP noch für die Bauern. Was bringt diese Politik mir, ausser dass ich die Steuergeschenke finanzieren muss?
      17 9 Melden
    600
  • Thinktank 02.12.2016 12:38
    Highlight Das ist ja ganz was neues. Ich dachte, alles was einfach zu erklären ist, muss populistisch und faschistisch sein.
    Wie demütigend, dass sich die Elite gedanklich auf das Niveau des Pöbels herablassen muss.
    Die Linken mögen's normalerweise nicht pragmatisch und umsetzbar, sondern eher visionär und theoretisch, darum funktionieren ihre Ideen auch nicht.
    44 55 Melden
    • oskar 02.12.2016 15:47
      Highlight So ldeen wie die ahv, die el oder die mutterschaftsversicherung meinst du? Scheinst genau einer von denen zu sein, die von den errungenschaften der linken profitiertn aber über sie herziehen...
      52 20 Melden
    • Thinktank 02.12.2016 16:34
      Highlight Von der AHV und Mutterschaft profitiere ich leider nicht aber es ist ein gutes Bsp. des Scheiterns von linken Ideen. Von den Linksbürgerlichen im 18 Jh. von Bismarck geklaut, brachten es erst das bürgerliche Parlament und ein FDP Bundesrat (W.Stampfli) zu Boden und zur Umsetzung. Mit den Linken ist es wie mit Kindern, Lustige Ideen, die man noch etwas schleifen muss.
      30 48 Melden
    • oskar 03.12.2016 00:32
      Highlight Da bist du nicht besonders gut informiert. Stampfli legte den grundstein, als vater der ahv gilt aber ein sp-bundesrat namens tschudi... Wie dem auch sei. Es zeugt ohnehin nicht gerade von viel wissen oder von der fähigkeit zu differenziertem denken, wenn man alle linken in einen topf schmeisst... Auf beiden seiten des spolitischem spektrums gibt es lichtgestalten und blindgänger
      11 3 Melden
    • Der Beukelark 03.12.2016 04:35
      Highlight Alle Errungenschaften haben irgendwo ihren Ursprung. Denk etwas weiter...
      3 1 Melden
    • Fabio74 03.12.2016 07:34
      Highlight Die FDP hats wie Bismarck geklaut. Aus der einfachen Angst, dass die Linken massiv zulegen würde und die FDP verliert.
      5 1 Melden
    600
  • Matthias Studer 02.12.2016 12:35
    Highlight Herr Aebischer meint eben genau so nicht...
    https://goo.gl/g3chqf
    10 5 Melden
    • R&B 02.12.2016 15:27
      Highlight Ja genau so nicht. Ist ja schlimm dieser Text.
      15 1 Melden
    600
  • Peter von der Flue 02.12.2016 11:32
    Highlight Ich gebe Herrn Aebischer absolut recht mit der Aussage, dass viele Errungenschaften für den Arbeitnehmer nur dank der SP existieren. Jetzt kommt das aber. Das war eben noch die alte SP, welche mein Vater und ich in ganz jungen Jahren gewählt haben. Die jetzige Elite kennt die Probleme eine Büezers gar nicht, weil sie nie einer waren. Ich würde es begrüßen, wenn es wie in Deutschland zu einer Spaltung käme. Eine Linke für die studierten Fundis und und eine pragmatische SP für die Arbeitnehmerschaft. Mal sehen was langfristig überlebt.
    78 14 Melden
    • Thinktank 02.12.2016 12:52
      Highlight Es gibt schon eine pragmatische SP für die Arbeitnehmerschaft, die nennt sich SVP.
      27 92 Melden
    • R&B 02.12.2016 15:28
      Highlight @Thinktank: Sie sind ja ein Lustiger
      46 11 Melden
    • oskar 02.12.2016 15:49
      Highlight Dann nenn mir nur eine vorlage, bei der sich die svp für die arbeitnehmer eingesetzt hätte
      37 14 Melden
    • Griffin 02.12.2016 16:56
      Highlight Really, Peter? Du wünschst dir, dass die SP mehr wie die SPD ist? Eine Partei, die die Hartz4 Gesetze & Agenda 2010 zu verantworten hat. Eine Partei, die, gemeinsam mit den Grünen, die Situation vieler Arbeitnehmenden kin Deutschland massiv verschlechtert hat und nun diese 'Errungenschaften' gemeinsam mit den Konservativen verwaltet und weiterhin verschlechtert...
      18 5 Melden
    • karl_e 02.12.2016 16:59
      Highlight Thinktank (was hast du mit 'to think' zu tun?): viele Arbeitnehmer glauben tatsächlich, die von Milliardären dirigierte $VP setze sich für sie ein. Aber was sie an dieser Partei wirklich lieben, ist nur der Fremdenhass. Wehe, die SP widmet sich endlich einmal den Einheimischen, und nicht schöngeistigem Internationalismus und verquastem Genderismus! Dann ist fertig lustig für die $VP!
      21 10 Melden
    600
  • Dovahkiin 02.12.2016 10:53
    Highlight Die SP muss die bedingungslose Immigrationspolitik und den Internationalismus mässigen...

    Denn dies schadet den Meisten und nützt hauptsächlich den "klassisch linken" Jobs. (und den Reichen) All die Vorteile die er beschreibt haben nur die subventionierten Jobs, die dazu noch alle Mehrkosten auf die Allgemeinheit abwälzen. Alle anderen sind dem Druck der Immigration ausgeliefert.

    Die aufgeblähten Schneeballsysteme der "Vorsorge" sind nicht nur Errungenschaft, sondern der Mahlstein um den Hals, der durch Zuwanderung immer schwerer wird - und nicht wie versprochen leichter.
    50 42 Melden
    • Platon 02.12.2016 12:53
      Highlight Dovakiin machst du eigentlich einfach copy paste bei jedem Artikel über schweizer Politik und fügst deine immer gleichen wirren Behauptungen über die neoliberale Sozialindustrie ein?😂 Wahrheit wird nicht dadurch generiert immer wieder denselben Stuss herunter zu labern😜
      22 24 Melden
    • atomschlaf 02.12.2016 13:13
      Highlight @Dovahkiin: Schön geschrieben. Internationalismus und Migrationspolitik sind die Achillesfersen der SP.
      Die Partei hält stur an einer verfehlten Ideologie fest und macht sich damit zur Handlangerin der Arbeitgeber und des Grosskapitals, statt sich endlich zu überlegen, was für eine Politik den Interessen der einheimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dienlich wäre. Da liegt ein grosses Stimmenpotential brach.
      26 18 Melden
    • Dovahkiin 02.12.2016 16:01
      Highlight Ja Platon. Es dauert halt bis man gehirngewaschenen wieder Vernunft legren kann...

      Und ich bleib dabei: Die SP ist am neoliberalsten. Die anderen nützen es vielleicht mehr aus, aber die Grundsätze die die Mittelschicht und die Armen ausbluten, sind von der SP selbst geschaffen. Am meisten wegen der retardierten Zuwanderung.

      Natürlich ist es eine äusserst geschickte Propagandalüge, dass "neoliberal" "rechts" sei, aber in Wahrheit stimmt es genauso wenig wie die Behauptung: Gebildete und Kuge wählen eher links.
      17 16 Melden
    • Fabio74 03.12.2016 07:36
      Highlight Die Gehirnwäsche gibts nur am Herrliberg in diesem Land
      6 7 Melden
    • atomschlaf 03.12.2016 09:32
      Highlight Sorry Fabio, aber manchmal redest Du kein bisschen schlauer daher als ein SP-Parteisoldat.
      3 2 Melden
    600
  • Nik.Mania 02.12.2016 10:14
    Highlight Bravo, Genosse Matthias! Ein realistischer und kein utopischer Linker!
    114 10 Melden
    600
  • Jean de Bolle 02.12.2016 10:07
    Highlight Voll Symphatisch! Einer der ganz wenigen von der SP die den Durchblick haben!
    Sofort das Präsidium übernehmen!
    106 14 Melden
    • JaneSoda 02.12.2016 10:13
      Highlight Ja, ein toller Zeitgenosse!
      40 5 Melden
    • Purple Banana 02.12.2016 11:40
      Highlight Auch wenn ich Levrat mag wäre es wirklich mal Zeit für einen Wechsel!
      34 12 Melden
    600
  • Alnothur 02.12.2016 10:07
    Highlight Herr Aebischer, lassen Sie's sein. Sie sind peinlich.
    21 196 Melden
    • DaveKnobs 02.12.2016 10:23
      Highlight Und du bist ein troll!
      114 17 Melden
    • Frau Dr. Gähn 02.12.2016 14:50
      Highlight und du, daveknobs, hast keine ahnung.
      jetzt du wieder, com'on!
      6 28 Melden
    • Simsalabim 03.12.2016 00:59
      Highlight Kindergarten
      5 0 Melden
    • Frau Dr. Gähn 03.12.2016 10:13
      Highlight ach ja, den oberlehrer/richter brauchts ja auch immer dazu.
      der heisst hier bezeichnenderweise simsalabim!
      1 4 Melden
    600
  • N. Y. P. 02.12.2016 10:00
    Highlight Herr Aebischer,
    verfolgen Sie diesen Weg jetzt unbedingt weiter !
    Sie sind der erste Linke in Bern, der erfasst hat, wo es harzt. Ihre Worte unterstütze ich zu 100%. Sehr mutig, dass Sie Ihren Parteikollegen den Spiegel vorhalten.
    Bitte bleiben Sie dran, gewinnen Sie noch weitere Kollegen.
    127 13 Melden
    600
  • Frau Dr. Gähn 02.12.2016 10:00
    Highlight haha. der aebischer. dort, wo kameras sind, hält er seinen kopf hin. wie der pardini auch. viel schall und rauch.
    18 115 Melden
    • Calvin WatsOn 02.12.2016 11:05
      Highlight Frau Doktor sie haben nicht unrecht, der Aebischer kommt aber recht sympathisch und glaubhaft rüber. der darf das :)
      59 2 Melden
    • Frau Dr. Gähn 02.12.2016 12:41
      Highlight achja, calvin, einige dürfen mehr als andere. und die anderen lassen sich schampar und gern blenden. 🤗
      3 32 Melden
    • Calvin WatsOn 02.12.2016 14:49
      Highlight Wenn's blendet, Sonnebrille auf 😎🤗
      15 1 Melden
    600
  • Hierundjetzt 02.12.2016 09:57
    Highlight Ich bekunde Mühe mit Menschen, die noch nie un einem betriebswirtschaftlich geführten Unternehmen gearbeitet haben (Padrini, Wehrmut, Wyss) mir aber irgendetwas von Wirtschaftsdemokratie sagen möchten.

    Oder von "Arbeiter" in der Schweiz schwafeln. Wir haben 2 Stahlwerkrke mit +/- 300 MA in der Schweiz ansonsten sind wir eine Dienstleistungsgesellschaft.

    Ein bisschen mehr Realitätssinn täte meiner Partei sehr sehr gut
    60 66 Melden
    • meine senf 02.12.2016 10:22
      Highlight Ist eine Dienstleistung erbringen denn keine Arbeit?
      63 14 Melden
    • Nik.Mania 02.12.2016 11:27
      Highlight 26,8 % des BIP werden immer noch vom Industriesektor erwirtschaftet und 25 % aller Erwerbstätigen arbeiten im Industriesektor. Man darf diesen Teil der Gesellschaft also nicht unterschätzen. Und ja, wir sind mehrheitlich eine Dienstleistungsgesellschaft.
      50 3 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:34
      Highlight @Hierundjetzt: Ach Quatsch! Immer dieses doofe Argument, dass Parlamentarier nie gearbeitet hätten und daher nix von Betriebsführung verstehen. Dann dürften alle Politiker im Ausland nicht politisieren. Auch Anwälte dürften dann nicht politisieren, da diese ja nur die Gesetze für Unternehmen anwenden. Ist in etwa gleich wie Politiker sein. In der SVP hat es viele Anwälte und sogar einen Professor.
      Wichtig ist das Zuhören und das Richtige daraus ableiten und das können viele in der SP.
      26 27 Melden
    • Theor 02.12.2016 11:36
      Highlight Ich unterstütze ihre Meinung, mir geht es da genau gleich.

      Leute, die noch nie gearbeitet haben, eigentlich kaum das Studium geschafft haben, aber mir erzählen wollen, wie die Wirtschaft und das Leben funktioniert.

      Natürlich halte ich auch nichts von den Villenbesitzern der rechten Seite. Aber so wirklich wählbar ist für mich kaum noch eine Partei. Finde das sehr Schade.
      40 11 Melden
    • Purple Banana 02.12.2016 11:44
      Highlight Es sollte eben eine Mischung aus Studierten und Büezer (und wieso eigentlich nicht auch Hausfrauen z.B.?) sein.
      29 5 Melden
    • meine senf 02.12.2016 11:46
      Highlight @R&B: Warum darf es denn nicht beides geben?

      Niemand hat etwas gegen Anwälte und Professoren.

      Das Problem ist nur, wenn diese überrepräsentiert sind.

      Wenn jemand ein Problem hat, dann fühlt er sich einfach von jemand in einer ähnlichen Lage besser verstanden. Da nützt auch zuhören und theoretisch ableiten können nichts.

      Und die Politik sollte doch die ganze Bevölkerung und nicht nur eine kleine Schicht repräsentieren.
      23 2 Melden
    • roterriese 02.12.2016 11:56
      Highlight Wermuth hat wirklich nie gearbeitet. Der Prototyp eines jeden Berufspolitikers.
      30 14 Melden
    • Hierundjetzt 02.12.2016 12:06
      Highlight R&B: nanana, jetzt sind wir übers Ziel geschossen: Von einem Strahm, Fehr, Jositsch oder Aebischer lasse ich mich gerne für neues begeistern.

      Das sind Menschen, die mit beiden Beinen in der Realität stehen. DAS ist der Unterschied.

      Wehrmut ist KV-Angestellter beim Arbeitethilswerk (Verein). Padrini hat ebenfalls keine Mitarbeiterverantwortung bei SGB. Beide wissen aber haargenau wie der Hase läuft: nicht.

      Von der Clowntruppe Juso müssen wir gar nicht erst anfangen 😭
      31 14 Melden
    • R&B 02.12.2016 12:44
      Highlight @meine senf: ich stimme Ihnen völlig zu und habe dies in meinem Kommentar nicht ausgeschlossen.
      5 5 Melden
    • Maragia 02.12.2016 14:21
      Highlight Ein Stahlwerk mit -300 MA? Interessant! Sie haben wohl das +/- falsch genutzt :)
      5 6 Melden
    • satyros 02.12.2016 14:45
      Highlight Pardini arbeitete als Maschinenschlosser bei der Wifag. Das ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Bei der GBI/Unia war er Regionalsekretär und damit direkter Vorgesetzter von Angestellten.
      10 3 Melden
    • Hierundjetzt 02.12.2016 15:08
      Highlight Korrekt so. Herr Google hilft.

      ...wir sind nicht bei Thyssen-Krupp, nur so
      3 0 Melden
    • R&B 02.12.2016 15:32
      Highlight @Hierundjetzt: Sie widersprechen sich in diesen beiden Kommentaren.
      1 6 Melden
    600
  • E. Regiert 02.12.2016 09:35
    Highlight Das Problem der SP ist nicht, dass sie unverständlich formuliert, sondern dass sie Unsinn redet, d. h. Dinge ausspricht, die einfach keinen Sinn ergeben.
    Dinge wie "Wirtschaftsdemokratie", "Überwindung des Kapitalismus", "Vertragslandwirtschaft", "Klassenkampf" sind sinnleere Worthülsen. Sie werden je nach dem wer und wann es benutzt, hoffentlich mit dem passenden, konkreten Sinn gefüllt, meist aber nicht.
    Eine Partei aber muss präzise, konkrete Forderungen stellen und unmissverständlich, unverrückbare Positionen beziehen, wie die SVP das oft tut.




    56 46 Melden
    • DaveKnobs 02.12.2016 10:25
      Highlight Die SVP betreibt desinformation in höchstem Masse. Klar formulierte Falschinformationen bleiben Falschinformationen!
      59 32 Melden
    • roterriese 02.12.2016 13:06
      Highlight @DaveKnobs "mimimimii aber die anderen!" Hier geht es nicht um die SVP
      14 13 Melden
    • atomschlaf 02.12.2016 13:17
      Highlight @E. Regiert: Klare Positionen sind gut, aber man muss auch kompromissfähig sein.
      Die SVP ist oft einfach nur starrköpfig und stur.
      15 6 Melden
    • E. Regiert 02.12.2016 13:44
      Highlight @Dave: Dito bei den Grünen, denn eine Klimawärmung wäre das Gegenteil einer Karastrophe. Dito für die SP, denn weder ist "das Kapital" schuld am Elend in dieser Welt, noch können wir jedem Flüchtling Obdach und Wohlstand bitten. Lügen tun sie alle. Das ist die ganz gewöhnliche Handwerkskunst aller Politiker.
      Aber mir geht es um etwas anderes: die Zielsetzungen einer Partei. Die sollen deutsch und deutlich sein. Auch wenn jeder weiss, dass sie bis zur Verlogenheit hin übertrieben sind, entscheiden sie über die Wählerstimmen, die der Partei zukommen. Trump ist der Beweis hierfür.
      10 4 Melden
    • E. Regiert 02.12.2016 14:11
      Highlight @Atomschlaf: "Starrköpfig und stur" ist dasselbe wie "zielstrebig und ausdauernd".
      Einzig die eigene Haltung, ob man nun dafür oder dawider ist, sein Gegenüber schätzt oder verachtet, Freund wie Feind, entscheidet, ob man das eine oder das andere ausspricht.
      Ja, ohne Kompromisse geht in der Schweiz nichts. Doch wo der Kompromiss zu liegen kommt, hängt sehr davon ab, wer wieviel bei diesem Seilziehen nachgibt.
      Da ist ein langes zähes Ringen erfolgversprechender, als ein schneller, aber fauler Kompromiss.
      Und manchmal wird man einfach überstimmt. Das passiert den Linken letztens häufig.
      6 8 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 02.12.2016 09:20
    Highlight Was will er uns damit nun sagen? Ich verstehen das einfach nicht.
    18 66 Melden
    • atomschlaf 02.12.2016 13:19
      Highlight Dass die SP so kommunizieren sollte, dass es der einfache Arbeiter und Angestellte (Frauen sind mitgemeint ;-) auch versteht.
      Allerdings müsste man dann auch noch so politisieren, dass deren Interessen vertreten und nicht verraten werden.
      26 4 Melden
    • kleiner_Schurke 02.12.2016 17:49
      Highlight Das verstehe ich einfach nicht.
      2 2 Melden
    • Fabio74 03.12.2016 07:39
      Highlight @atomschlaf was sind denn deine Interessen? Meine sind Arbeitnehmer und Mieterschutz. Kampf gegen Kartelle, schwarzarbeit und Lohndumping. Keine Ausgrenzung von Minderheiten.
      2 1 Melden
    600
  • E7#9 02.12.2016 09:20
    Highlight Die heutige AHV entstand aus der Lohn- und Verdienstausgleichskasse für Wehrmänner, welche in den Aktivdienstzeiten des Zweiten Weltkriegs neu konzipiert wurde (Wkp). Daran haben viele Parteien mitgearbeitet. Es gibt keinen einzigen Hinweis dafür, dass diese Altersvorsorge der hauptsächliche Verdienst der SP wäre. Wieso beansprucht sie deren Entstehung immer für sich alleine? Nur weil sie grosszügiger als andere daraus schöpfen will, als wäre sie es selber, die dieses Geld zur Verfügung stellt?
    35 66 Melden
    • Hierundjetzt 02.12.2016 10:43
      Highlight Gegenfrage: welche Partei war dagegen?

      Rrrrrrrichtig die BGB (vorläuferin SVP)

      Beweisführung abgeschlossen
      55 27 Melden
    • pun 02.12.2016 11:13
      Highlight Natürlich ist die effektive Ausarbeitung von mehr Parteien als der SP getragen worden, es gab schliesslich nie eine linke Mehrheit in Bern. Aber die ersten, die eine AHV (und noch vieles mehr, das wir heute als selbstverständlich betrachten) gefordert haben, waren nunmal Mitglieder von SP und Gewerkschaften im Landesstreik. Für die Idee der AHV wurde sogar gestorben auf Befehl der bürgerlichen Elite.
      48 10 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:29
      Highlight @E7#9: Unglaublich Ihr Kommentar!
      18 21 Melden
    • atomschlaf 02.12.2016 13:21
      Highlight Da die SP nie eine Mehrheit hatte, kann sie auch nicht in Anspruch nehmen, dass es diese Errungenschaften ohne sie nicht gäbe.
      Es ist aber bezeichnend, dass Aebischer auf diese alten Geschichten zurückgreifen muss, um zu erklären, warum heutige Arbeitnehmer SP wählen sollten...
      15 19 Melden
    • Hierundjetzt 02.12.2016 14:11
      Highlight Das ist die Wurzel der SP. Die FDP hat die Schweiz gegründet, die SVP kommt vom bäuerlichrn Stand und die CVP stammt noch auf Basis des letzt (verlorenen) Bürgerkriegs.

      4 5 Melden
    • R&B 02.12.2016 15:33
      Highlight Unglaublich diese Behauptungen hier...
      3 9 Melden
    • E7#9 02.12.2016 16:42
      Highlight R&B: Was ist daran so unglaublich? Wenn wir schon von Behauptungen reden: Kann jemand untermauern dass die AHV von der SP kommt?

      Hierundjetzt: Was soll diese Gegenfrage? Muss man gleich die SVP-Ecke gestellt werden wenn man nicht damit einverstanden ist, dass die SP eine AHV für sich alleine reklamiert. Echt kindisch! Wahrscheinlich gehts nicht mehr lange, dann muss ich mir einen Rassismusvorwurf anhören.
      10 2 Melden
    • Hierundjetzt 02.12.2016 18:24
      Highlight E7: Du darfst das glauben was immer Du möchtest. Die Mutterschaftsversicherung, AHV, 42h Woche, Verbot der Kinderarbeit, Frauenstimmrecht....

      Alle diese politischen Initiativen und Demonstrationen kommen also von den bürgerlichen? Aha.

      Mit Bitte um Duplik. Ansonsten gehe ich mit R&B einig: einfach mal behaupten.
      5 4 Melden
    • pun 02.12.2016 21:19
      Highlight @e7: ich habe eeine saubere argumentation geliefert, aber darauf wolltest du wohl nicht eingehen.
      1 1 Melden
    • E7#9 02.12.2016 21:50
      Highlight Hierundjetzt: Es geht hier nicht um die Bürgerlichen. Wo ist dein Problem? Ich habe weder SVP noch irgendwelche andere bürgerliche erwähnt. Ich sage dass die SP ungerechtfertigt die AHV für sich alleine beansprucht. Was ist da so schwer zu verstehen? Und als Gegenbeweis sagst du, dass der Vorläufer der SVP dagegen war. Momol... super Beweisführung. Ich hab ehrlich gesagt keine Lust zu debattieren, wenn mit irgendwelchem wirrem Zeugs argumentiert wird, auch möchte ich mir keine Worte in den Mund legen lassen die ich gar nie gesagt habe.
      2 1 Melden
    • Simsalabim 03.12.2016 01:06
      Highlight R&B😘
      endlich sagts mal einer
      1 2 Melden
    • E7#9 03.12.2016 07:25
      Highlight Pun: Ja, eine saubere Aussage (wie meine). Keine Argumentation. Ich bin insofern drauf eingegangen, dass ich nachgefragt habe, ob jemand dies untermauern könnte. Ich habe versucht etwas über die Entstehung der AHV zu finden aber es blieb meim Wiki-Eintrag, den ich gepostet habe. Und dafür werden mir jetzt irgendwelche bürgerliche Sachen in den Mund gelegt und R&B und Simsalabim empören sich ohne jeglichen Inhalt beizusteuern, weil ihr Weltbild angekratzt wurde.
      3 1 Melden
    • Fabio74 03.12.2016 07:42
      Highlight Natürlich kommt die AHV von links. Wie immer hat die Mehrheit also damals die FDP die Forderung übernommen, als die Angst da war die Linken würden zu gross.
      War 1919 so mit der Einführung des Proporzwahlrechts als man Angst hatte vor einer Räterepublik. Und nach WK2 als man rechts hysterisch wurde
      5 1 Melden
    • E7#9 03.12.2016 08:18
      Highlight Darf ich auf meine ursprüngliche Aussage zurückkommen? Aebischer sagt, die gesamte Vorsorge hätte man der SP zu verdanken. Ich finde es unverschämt alle Federn zu beanspruchen um nur sich alleine damit zu schmücken. Das waren langwierige jahrzehnte lange Prozesse (mit Rückschlägen etc.), die von Regierung und Parlament ausgearbeitet wurden. Ich habe weder gesagt, dass die Linke nicht viel dazu beigetragen hätte noch dass es der Verdienst der Bürgerlichen gewesen wäre (wie mir Hierundjetzt so infantil unterstellt). Sollten so Aebischers Vereinfachungen ausehen, dann bin ich nicht einverstanden.
      5 0 Melden
    • Hierundjetzt 03.12.2016 09:51
      Highlight Hier wird nichts infantilisiert.

      Ich sehr nun die Differenz: Du sprichst vom Parlamentsbetrieb

      Ich und Aebischer davon, dass die Forderung zuerst mittels Demos und Streiks Gehör verschafft werden musste. Über Jahre, Jahrzehnte.

      Das war die SP die dranblieb, niemand anders sonst. Ob jetzt am Schluss noch die SVP oder die FDP im NR zugestimmt haben, wenn interessierts.
      2 2 Melden
    • E7#9 03.12.2016 13:13
      Highlight Ok Hierundjetzt. Das finde ich akzeptabel und ich nehme "infantil" zurück. Bei der Diskussion ging unter, wie ausschlaggebend das damalige BA für soziale Sicherheit war. Hier noch die wenigen Quellen, auf die ich mich berufe:

      http://www.grundeinkommen.ch/die-geschichte-der-ahv-in-der-schweiz/

      http://www.geschichtedersozialensicherheit.ch/institutionen/bundesamt-fuer-sozialversicherungen-bsv/

      http://www.geschichtedersozialensicherheit.ch/institutionen/die-verwaltung-der-alters-und-hinterlassenenversicherung-ahv/

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Alters-_und_Hinterlassenenversicherung


      0 0 Melden
    600
  • lilie 02.12.2016 09:05
    Highlight Richtig toll auf den Punkt gebracht! 👍

    Nur in einem Punkt bin ich nicht einverstanden: Ich finde es toll, dass die SP mit der Wirtschaftsdemokratie ein neues Schlagwort in die Debatte eingebracht hat. Es ist ja klar, dass damit gemeint ist, dass Arbeitnehmer mehr Mitspracherecht bekommen sollen.

    Wobei ich persönlich besser fände, wenn das in der Unternehmenskultur verankert würde (im Sinne von: jeder Mitarbeiter darf sich zu allem äussern, wird gehört und ernst genommen), anstatt 'nur' Angestelltenvertretungen zu bilden.
    34 9 Melden
    • Hierundjetzt 02.12.2016 11:02
      Highlight Klar. Aber das ganze ist nicht zu Ende gedacht. Der Mitarbeiter will in die Unternehmensführung reinreden (notabene aus dem Fokus Team heraus und nicht auf Stufe Unternehmen)

      Ergo muss er auch für die Risiken haften die sein Einspruch mitbringen.

      Volià.

      Würde ich gar keinem empfehlen. Auf Basis von kleinstem Teilwissen weitreichende Entscheide mittragen? Nö. Nie.
      25 15 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:36
      Highlight @Hierundjetzt: Keine falsche Angstmache bitte. Als ob Mitarbeiter nur für sich denken und nicht für das Wohl der Firma schauen würden. Wäre dies so, würden die Abstimmungen hier anders verlaufen. Abstimmungen hier sind praktisch immer pro Unternehmen und contra Arbeitnehmer.
      17 10 Melden
    • pun 02.12.2016 11:56
      Highlight @Hierundjetzt: die letzten Jahre haben aber genau gezeigt, dass ArbeiterInnen, insbesondere ü50, das Risiko der weitreichenden Entscheide tragen und die Chefetagen noch eine Abgangsentschädigung erhalten, wenn sie Mist gebaut haben und gehen müssen. Jobgarantie in irgendeinem Verwaltungsrat oder bürgerlichen Thinktank inklusive.
      8 2 Melden
    • Hierundjetzt 02.12.2016 12:08
      Highlight Alles korrekt. NUR falsche Unternehmensstrategische Entscheide können meinen Arbeitsplatz gefährden.

      Ein neues Eisstadion nicht
      5 3 Melden
    • Flexon 02.12.2016 12:09
      Highlight @Hierundjetzt
      Deswegen sollten wir unsere (halb)direkte Demokratie auch baldmöglichst abschaffen;-) "Weitreichende Entscheidungen auf Basis kleinstem Teilwissens" funktioniert nicht?
      An der Allgemeingültigkeit Ihrer These müssen Sie noch feilen. Wirtschaftsdemokratie ist eine Entwicklung, die noch in den Kinderschuhen steckt und sicher Potential hat. Das Thema sollte im SP-Parteiprogramm weiterhin seinen Platz haben.
      4 3 Melden
    • lilie 02.12.2016 12:51
      Highlight @Hierundjetzt: Weder ich noch die SP denken an die Einführung einer direkten Demokratie in Unternehmen. Die SP möchte eine Mitarbeitervertretung in grösseren Firmen, welche die Interessen der Mitarbeiter gegenüber dem Management vertritt.

      Ich finde das eine gute Idee. Darüber hinaus würde ich mir aber wünschen, dass allgemein die Firmenkulturen auf mehr Kommunikation zwischen Angestellten und Management hinentwickelt werden. Dabei denke ich an sämtliche Hierarchiestufen, von der Putzfrau bis zum Verwaltungsratspräsident.

      In skandinavischen Ländern ist das gang und gäbe und sehr erfolgreich.
      9 2 Melden
    • ThePower 02.12.2016 14:09
      Highlight @lilie

      Beim letzten Abschnitt musste ich lachen😄Träum weiter😂

      5 4 Melden
    • lilie 02.12.2016 16:39
      Highlight @ThePower: Na, bei so unwiderlegbaren Argumenten muss ich mich natürlich geschlagen geben. ;)
      4 2 Melden
    • ThePower 02.12.2016 17:06
      Highlight @lilie

      Also Argumente willst du? Okay..

      Unternehmenskultur verbessern? Ja, vielleicht mag das im Leitbild gut aussehen. Aber die meisten Chefs schätzen nach meiner Erfahrung Kritik/Verbesserungsvorschläge überhaupt nicht. Das kratzt an deren Ego und man landet schnell auf einer Abschussliste. Deshalb halten auch alle die Klappe, solange der Boss zumindest erträglich ist und sonst wechselt man den Job.

      Deshalb musste ich lachen. Deine Idee wird so (leider) in kaum einem Unternehmen umgesetzt werden.
      3 1 Melden
    • Hierundjetzt 02.12.2016 18:29
      Highlight Nochmals von vorn:

      Ein Unternehmen mit zB. 200 Mitarbeiter. Ich arbeite in der Buchhaltung oder im HR. Die Firma schreibt *angeblich* minus.

      Wie soll ich nun ohne entsprechenden strategische Kenntnisse, Marktkenntnisse entscheiden, ob wir Stellen abbauen sollen, eben gerade keine abbauen müssen oder gerade deswegen ein neues Produkt entwickeln sollten?

      Das alles würden Sie sich einfach so zutrauen? Oder ist es nicht einfach so, dass Ihr dann zu allem ja und amen sagt, weils gut tönt? So à la "Personalvertretung" in der Pensionskasse.
      4 2 Melden
    • lilie 02.12.2016 18:32
      Highlight @ThePower: Aber genau diese Zustände beklage ich doch!

      Dass es anders geht, beweisen zahllose Unternehmen im In- und Ausland. Nun ist die Frage, wie man das fördern könnte, damit der Rest auch auf den Geschmack kommt.

      Brainstorming dazu:
      - Wie wärs, wenn man die Angestellten darüber abstimmen liesse, wer aus einer Anzahl qualifizierter Bewerber ihr Vorgesetzter werden soll?
      - Wie wärs, wenn man monatliche Teamsitzungen einführen würde, wo es nur darum geht, was gerade gut läuft und was man verbessern könnte?
      - Wie wärs mit einer vierteljährlicher Teamsupervision?
      - ... weitere Vorschläge?
      5 2 Melden
    • lilie 02.12.2016 21:20
      Highlight @Hierundjetzt: Es geht mir nicht darum, dass Mitarbeiter bei strategischen Entscheiden mitreden können, das ist Aufgabe des Managements. Es geht mir darum, dass Mitarbeiter dort mitreden können, wo sie auch was dazu zu sagen haben.

      Nehmen wir z.B. einen Kundendienst. Die KD-Mitarbeiter haben ständig mit den Sorgen der Kunden zu tun. Trotzdem werden sie kaum je danach gefragt - obwohl niemand so gut Bescheid weiss, was schief läuft, wie sie!

      Aber auch nicht-jobbezogene Probleme sollte man besprechen können, denn oft bringen diese mehr Stress als der Job selbst.
      2 0 Melden
    600
  • R&B 02.12.2016 08:55
    Highlight Eeeeeeeeeeeendlich hat es jemand in der SP erkannt, dass die Kommunikation der SP eine Katastrophe ist. Ich hoffe, die SP wacht durch diesen Artikel auf.
    59 13 Melden
    • pachnota 02.12.2016 12:29
      Highlight Ich befürchte, da kannst du lange hoffen.
      9 7 Melden
    600
  • Trader 02.12.2016 08:54
    Highlight Vielleicht braucht es in der SP einen neuen Parteipräsident - Levrat redet doch immer so "geschwollen". Auch Wermuth ist zwar blitzgescheit, hat aber keine Nähe zum Volk.
    Im übrigen sind Parolen wie Klassenkampf heutzutage völlig fehl am Platz!
    56 8 Melden
    • Tomb_the_Womb 02.12.2016 10:38
      Highlight Wermuth ist "intelligent". Ja, dem kann man zustimmen. im 2016 kommunistische Ideen zu verfolgen, deutet allerdings auf eine ziemlich beschränkte Intelligenz hin.
      39 38 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:37
      Highlight Kommunistische Ideen? Welche?
      16 15 Melden
    • Trader 02.12.2016 12:03
      Highlight R&B@
      Kommunistische Ideen: Klassenkampf, Abschaffung Kapitalismus
      15 3 Melden
    • atomschlaf 02.12.2016 13:22
      Highlight @Trader: Wie kommst Du auf die Idee, dass Wermuth "blitzgescheit" sei?
      Er ist zweifellos ein begnadeter Provokateur... aber sonst...?
      15 5 Melden
    • Tomb_the_Womb 02.12.2016 13:32
      Highlight R&B Klassenkampf ist keine kommunistische Idee? Totale Gleichmacherei ist keine kommunistische Idee? Totalverstaatlichung ist keine kommunistische Idee?
      10 8 Melden
    • satyros 02.12.2016 14:54
      Highlight Nein, Klassenkampf ist keine kommunistische Idee. Die SP hatte ihre höchsten Wähleranteile, als sie die heutigen sozialstaatlichen Errungenschaften ERKÄMPFTE.

      Das Problem der SP ist doch, dass sie heute versucht, eine Partei für alle zu sein. Würde sie sich darauf besinnen, die Partei der Arbeitnehmenden zu sein, deren Interessen kämpferisch vertreten und mehr einfache Angestellte und Arbeiter in Führungsfunktionen hätte, würde sie für breite Teile der Gesellschaft auch wieder wählbar. Das mag dann ein paar urbane Hipster verschrecken, aber so schlimm wäre das auch nicht.
      10 5 Melden
    • R&B 02.12.2016 15:35
      Highlight @Trader: Das sind von der SP falsch gebrauchte Worte.
      3 4 Melden
    600
  • Tomb_the_Womb 02.12.2016 08:41
    Highlight Leute, die grenzenlose legale, sowie illegale Migration anstreben und gleichzeitig vorgeben, die Interessen der Arbeitnehmer zu wahren, kann man auch nicht ernst nehmen.
    48 57 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:38
      Highlight @Tomb_the_Womb: Leute wie Sie, die wie gerade hier Lügen verbreiten, auch nicht.
      21 24 Melden
    • Fabio74 03.12.2016 07:43
      Highlight Lügner wie dich auch nicht
      3 1 Melden
    600
  • Herbert Anneler 02.12.2016 08:31
    Highlight Die SP will wieder den angeblich unlösbaren Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital aus dem Putzschrank hervorholen - dabei sind die Arbeitnehmer via Pensionskassen / Sozialversicherungen die grösste Anlegergemeinschaft überhaupt!!! Es wäre viel sinnvoller, bei der Anlagepolitik der Pensionskassen anzusetzen: Langfristigkeit, Nachhaltigkeit, Förderung der Zirkulärwirtschaft, keine Kungelei mit Waffenschmieden, wertschätzendes und motivierendes Unternehmensklima. Der norwegische Staatsfonds macht es vor, die Suva geht in eine ähnliche Richtung. Hier liegt die Zukunft, nicht Mumien reanimieren!!
    28 6 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:39
      Highlight Und wie genau soll das funktionieren?
      3 10 Melden
    • pun 02.12.2016 11:51
      Highlight 1. Erleben wir gerade wiedermal wie Kapitaleinkommen entlastet und über Leistungsabbau und Erhöhungen des Steuerfusses das Erwerbseinkommen belastet wird.
      2. werden im SP Papier zur Wirtschaftsdemokratie genau Forderungen zur Mitbestimmung bei den Pensionskassenanlagen sowie einer Anlage dieser Gelder mit nachhaltigem Nutzen für die Gesellschaft gefordert.
      3. zeigt sich daran wiedermal das Kommunikationsproblem der SP. Die Lösungen sind da, werden aber nicht wahrgenommen, weil sich die Genossen lieber mediale Grabenkämpfe über abstrakte Themen liefern.
      14 2 Melden
    • atomschlaf 02.12.2016 13:24
      Highlight @Anneler: Zuallererst wäre es an der Zeit, die horrenden Verwaltungskosten der Pensionskassen zu reduzieren!
      Danach kann man dann gerne die Anlagepolitik diskutieren.
      7 0 Melden
    • Fabio74 03.12.2016 07:45
      Highlight @atomschlaf: DasBVG haben wir der Banken und Versicherungslobby zu verdanken bzw deren bürgerlicher Helfer im Parlament. Big Business. Da wird keiner der bürgerlichen einen Finger krumm machen
      2 1 Melden
    600
  • Alias 02.12.2016 08:05
    Highlight Er spricht ein grosses Dilemma in der direkten Demokratie an: Wir, "das Volk" entscheiden über Dinge, von denen wir - Hand auf's Herz - eigentlich keine Ahnung haben. Will man also bei einer Abstimmung die Wählerschaft hinter sich bringen, muss man das Ganze herunterbrechen. Und das ist die Krux: Dadurch wird man der Thematik meist nicht mehr gerecht und man nähert sich dem Populismus. Eigentlich schätze ich die SP dafür, das sie auf genau dies weitgehend verzichtet, und damit ehrlicher ist als manch andere Partei. Andererseits verstehe ich auch Aebischers Forderung nach mehr Nähe zur Basis.
    29 15 Melden
    • lilie 02.12.2016 11:05
      Highlight @Alias: Das ist wirklich eine Gefahr.

      Für mich ist es allerdings ein Unterschied zwischen einfachen, klaren Worten und Populismus.

      Klar, verständlich und konkret sagen, was man eigentlich meint, ist kein Populismus. Dieser entsteht für mich erst, wenn man anfängt, emotional besetzte Schlagworte zu benutzen.

      Die SVP kommuniziert in Wirklichkeit genau so nebulös wie die SP, aber mit Worten, welche in vielen starke Emotionen auslösen. Doch dadurch vermitteln sie, dass sie verstehen, wo beim Volk der Schuh drück.
      17 9 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:40
      Highlight Die SVP ist nicht am vereinfachen. Die SVP lügt unverhohlen.
      18 23 Melden
    • Tomb_the_Womb 02.12.2016 13:33
      Highlight R&B da scheint einer einen sehr persönlichen Groll gegenüber der SVP zu haben :)
      10 4 Melden
    • R&B 02.12.2016 15:37
      Highlight @Tomb_the_Womb: Kein persönlicher Groll. Die SVP demontiert die Schweizer Demokratie. Das muss immer wieder gesagt werden, weil es 30% der Wählenden nicht realisiert haben.
      6 7 Melden
    • meine senf 02.12.2016 18:39
      Highlight Es ginge ja auch nicht darum populistisch zu werden und einfache Lösungen zu propagieren, wo es diese nicht gibt.

      Aber wenn man was einfaches sagen kann, dann sollte man es auch nicht, vielleicht aus einem gut gemeintem anti-populistischem Reflex, unnötig verkomplizieren.

      Wenn man z.B. sagt "Man sollte direkt bei den Bauern kaufen" statt "regionale Vertragslandwirtschaft" klingt es ganz anders und viel mehr Leute würden es verstehen und wahrscheinlich sympathisch finden, obwohl es dasselbe wäre.
      6 1 Melden
    600
  • roterriese 02.12.2016 07:52
    Highlight Solange in der SP die extreme Linke, wie etwa Wermuth oder Levrat das Sagen hat und die JUSO das Parteiprogramm diktiert, wird es bei der SP keinen Aufschwung geben. Es ist an der Zeit, dass die gemässigten "Genossen", wie etwa Jositsch, das Ruder in die Hand nehmen.
    33 29 Melden
    • ThePower 02.12.2016 14:23
      Highlight Nein. Es gibt schon genug Mitteparteien. Und die meisten dieser Parteien darben irgendwo im einstelligen Prozentbereich. Die SP ist als klar linke Partei besser aufgehoben, muss aber ja nicht gleich die JUSO-Linie sein😄
      5 9 Melden
    • Fabio74 03.12.2016 07:46
      Highlight Sagt ein SVP-Jünger...
      Die SP muss klar links politisieren. Ein messerscharfes Profil haben und die Rechte attackieren
      1 1 Melden
    600
  • Stipps 02.12.2016 07:41
    Highlight Richtig, aber wie lässt sich Ideologie erklären ?! Viel Erfolg!
    11 23 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:41
      Highlight Hä?
      7 8 Melden
    • Stipps 02.12.2016 12:05
      Highlight Ideologie diskutiert nicht, ist aus sich selbst heraus richtig ... irgendwie. Vergleiche: Arbeiterpartei öffnet Grenzen zu unbegrenzt grossem Arbeitsmarkt ... DUMM.
      6 5 Melden
    600
  • Confused Dingo #teamhansi 02.12.2016 07:31
    Highlight Tolles Interview. Diese Problem sehe ich schon lange😐
    25 2 Melden
    600
  • dracului 02.12.2016 07:10
    Highlight Es fehlen glaubwürdige Aushängeschilder im Präsidium, wie damals Hubacher oder Bodenmann, die auch in den aktuellen Diskussionen mithalten können. Und solange Junge es schwer haben in den Arbeitsmarkt zu kommen und ältere Mitarbeitende diskriminiert werden und dazwischen die Mitarbeitenden den Launen der (ausländischen) Manager ausgesetzt sind, hat eine SP einfach keinen Anspruch sich Arbeiterpartei zu nennen. Es braucht zwar Diskussionen, aber irgendwann braucht es auch ein paar Taten und Rechtfertigungen zählen nicht!
    27 7 Melden
    • meine senf 02.12.2016 10:43
      Highlight Was der grosse Unterschied von Hubacher zu Wermuth und Konsorten ist:

      Hubacher machte eine Lehre bei den SBB.

      Heute wäre man als Lehrling in der Juso der absolute Exot.

      Wenn das anders wäre, würden sich die Sprachprobleme von alleine erledigen.

      Ein Unterschied ist wohl, dass heute die Hochschulquote viel höher ist. Heutzutage hätte ein Hubacher wohl keine Lehre mehr gemacht.

      Warum gibt es keine Quotenregelung in der SP für nicht-Studierte? Sonst sind Quoten bei den Linken doch beliebt.
      29 9 Melden
    600
  • Chroneburger 02.12.2016 07:07
    Highlight Endlich hat es einer begriffen. Die SP muss auch frecher und mutiger werden, was den Wahlkampf angeht. Abstimmungsplakate mit schwarz-weiss Porträits oder eng zusammengedrückte, beinahe unlesbare Schriftzüge in drei Sprachen mögen zwar hübsch aussehen, bewirken aber beim unentschlossenen Stimmbürger nur sehr wenig.
    25 4 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:44
      Highlight Ja und nicht jedes Wort muss 100% wasserdicht sein. Eine vereinfachte und verständliche Aussage darf den Sachverhalt zu 80% abdecken. Die restlichen 20% Sachverhalt kann man erklären. Die SVP hat ja sogar den Ansatz 5% 95%.
      10 9 Melden
    600
  • Grundi72 02.12.2016 06:53
    Highlight Wenn man eine 25% Partei werden will darf ein Cédric Wehrmuth keine Rolle spielen!

    Solange solche Extremisten in der Spitze der Partei mitdabei sind, wird man nur Radikale (Lehrerinnen, Reitschule-Besucher, Gardy Hutter) für sich gewinnen können.
    35 36 Melden
    • JaneSoda 02.12.2016 10:19
      Highlight .....Extremisiten, wie du sie nennst, gibt es doch in allen Parteien? Schau dir mal die SVP an - da gibt es auch sämtliche Schattierungen ;-)
      23 12 Melden
    • FancyFish 02.12.2016 11:45
      Highlight Inwiefern sind Lehrer Extremisten?
      12 7 Melden
    600
  • pamayer 02.12.2016 06:35
    Highlight Stimmt.
    Die SP muss viel mehr - einfach dargelegt - aufzeigen, was Sache ist. Ohne der SP ginge es dem grössten Teil der SVP Wählerschaft ziemlich Elend.
    Deshalb schiessen die Bürgerlichen voll auf die SP ein, weil sie genau wissen, was die Schweiz einer starken Sozialdemokratie alles verdankt.
    Die SP ist zudem nach wie vor zu sehr konkordant: sie müssten die Bürgerlichen Raubzüge viel direkter und aggressiver benennen um Stimmen zu gewinnen.
    204 53 Melden
    • Rhabarber 02.12.2016 09:25
      Highlight Diesem pamayer-Kommentar stimme ich 100% zu.
      24 9 Melden
    • Wisegoat 02.12.2016 09:31
      Highlight Und der SP-Wählerschaft, sprich auch dir ginge es wohl auch ziemlich elend, wenn der Kapitalismus überwunden würde, auf welchem unser aller Wohlstand beruht. Aber ja, Kuba und Nordkorea sollen landschaftlich auch sehr schön sein. Zudem fordert Herr Aebischer im Interview offensichtlich nichts andres, als die Methoden der SVP zu kopieren, um an Wähler zu gelangen. Dann müssten sie sich noch das Kürzel teilen: "Sozialdemokratische Volchs Partei"
      16 42 Melden
    • Rhabarber 02.12.2016 10:26
      Highlight Wer nichts anderes kennt, muss eben das nachplappern, was seine Sekte ihm diktiert. Genau hier liegt das Problem der ganzen Menschenwelt.
      16 10 Melden
    • R&B 02.12.2016 11:45
      Highlight @Wisegoat: Das ist eine nicht fundierte Behauptung von Ihnen.
      8 7 Melden
    • Wisegoat 02.12.2016 16:04
      Highlight Ja das ist es.
      1 1 Melden
    600
  • Schneider Alex 02.12.2016 06:33
    Highlight SP-Papier zum Wechsel des Wirtschaftssystems: Visionen schrecken auf!

    Wenn die SP-Linke den courant normal der Schweizer Politik stört und über Grundsätzliches nach- und über die nächsten Wahlen hinausdenkt, erzeugt dies bei den konventionellen Medien Alarmstimmung. Den Jungen gibt das aber Hoffnung, mit der Politik auch grössere Brocken bewegen zu können. Allerdings sollte die Partei auch über ihren sturen Internationalismus nachdenken, der ihnen in den letzten Jahren zu diversen Abstimmungs- und Wahlniederlagen verholfen hat.
    48 42 Melden
    600
  • Xriss 02.12.2016 06:32
    Highlight Sympathisch, die Aussagen des Herr Aebischer! Etwas fraglich finde ich, der Kampf gegen die Milliardengeschenke an Grosskonzerne als Vertreter der Arbeitenden. Es sind doch auch genau diese Grosskonzerne, die in der Schweiz eine Vielzahl von Arbeitenden beschäftigen. Damit diese Grosskonzerne in der Schweiz tausende Arbeitsplätze aufrecht erhalten braucht es auch eine gewisse (achtung Floskel!) Standortattraktivität. Da müsste schon noch weiter differenziert werden. Einfache Und verständliche Argumente sind leider auch einfach mit populistischen Antworten zu kontern.
    50 106 Melden
    • seventhinkingsteps 02.12.2016 07:52
      Highlight Du hast "ausbeuten" falsch geschrieben
      21 7 Melden
    • MaskedGaijin 02.12.2016 07:57
      Highlight wie attraktiv soll denn der standort schweiz werden? nur noch briefkastenfirmen die überhaupt keine steuern mehr bezahlen?
      24 7 Melden
    • gupa 02.12.2016 08:23
      Highlight Wieviele Arbeitsplätze schafft zum Beispiel Glencore hier?
      24 6 Melden
    • -woe- 02.12.2016 09:38
      Highlight @Xriss
      Das ist genau die Argumentation der nimmersatten Grossverdiener: "Gebt uns immer mehr und mehr und mehr. Und wenn wir es nicht mehr schlucken können, fällt auch mal was zu Boden, was dann euch zugut kommt. Und je mehr wir nicht schlucken können, desto grösser die Brosamen für euch!"
      20 5 Melden
    600
  • Stromer5 02.12.2016 06:18
    Highlight Recht hat er. Und zwar in allen Punkten.
    137 18 Melden
    600
  • wiisi 02.12.2016 05:50
    Highlight Endlich mal einer der das mutig anspricht 👌🏻
    144 12 Melden
    • Anam.Cara 02.12.2016 07:44
      Highlight Endlich einer, der sagt wie es ist.
      (Warum kommt mir das jetzt so bekannt vor? Ah genau das habe ich vor 20 Jahren über Blocher gehört. Vor allem von älteren Leuten, die von ihrer Rente gerade mal knapp überleben konnten. Und die ihr bisschen Erspartes dem Ebner gaben, der es verspekulierte. Manche sind wirklich beratungsresistent. Da wird auch eine klarere Kommunikation der SP nichts daran ändern)
      19 7 Melden
    600

Alle Jahre wieder: Superreiche sind reicher geworden – auch die Blochers

Das Finanzjahr 2016 präsentiert sich sehr verhalten und doch sind die Superreichen in der Schweiz noch reicher geworden. Dies geht aus der jährlichen Spezialausgaben des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» hervor, die die 300 Reichsten der Schweiz im Jahr 2016 vorstellt:

An den Börsen hielten sich 2016 die Kursgewinne weltweit in Grenzen, auch in den USA und Grossbritannien, ganz zu schweigen von den Märkten in der Schweiz, in Deutschland oder Japan.

Schwer auf die Stimmung geschlagen haben …

Artikel lesen