Schweiz
Geheimdienste

Weniger Überwachungs-Massnahmen durch Schweizer Strafverfolgung

Weniger Überwachungs-Massnahmen durch Schweizer Strafverfolgungs-Behörden

25.04.2024, 11:0225.04.2024, 11:02

Die Schweizer Strafverfolgungsbehörden und der Nachrichtendienst des Bundes haben im vergangenen Jahr weniger Überwachungsmassnahmen angeordnet. Hauptgrund ist, dass es zu weniger Antennensuchläufen kam, also der Überprüfung, welche Mobiltelefone wo eingewählt waren.

Das geht aus einer Mitteilung des Bundes vom Donnerstag hervor. Die meisten Überwachungsmassnahmen wurden demnach zur Aufklärung von Vermögensdelikten angeordnet. Das betrifft ein Drittel aller Echtzeit- und rückwirkender Überwachungen.

Junger Mann vor Laptop, Gesicht verpixelt. Symbolbild für Überwachung.
Letztes Jahr wurden weniger Überwachungsmassnahmen angeordnet. (Symbolbild)Bild: Shutterstock

Fast ein Fünftel aller Massnahmen wurde zur Ermittlung von schweren Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz durchgeführt und rund 15 Prozent aufgrund strafbarer Handlungen gegen Leib und Leben. Fast 11 Prozent wurden für Notsuchen angeordnet.

Die übrigen Überwachungsmassnahmen stehen im Zusammenhang mit Fahndungen und der Aufklärung verschiedener Delikte, darunter auch Verbrechen und Vergehen gegen den öffentlichen Frieden sowie strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität. (rbu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Diese Änderungen treten ab 1. Februar in der Schweiz in Kraft
Ab Februar sinken die Milchpreise in der Schweiz. Die Kriterien für Blutspenden werden gelockert. Im Jura wird ein Smartphone-Verbot an Schulen eingeführt und ein Luchs für den Kanton Graubünden gefangen. Diese und weitere Änderungen treten im Februar in Kraft.
Der A-Richtpreis für Molkereimilch sinkt im Februar um 4 Rappen auf 78 Rappen pro Kilogramm. Das liegt einerseits daran, dass es zurzeit zu viel Milch auf dem Schweizer Markt gibt. Es wird mehr produziert, als verarbeitet werden kann. Andererseits sinkt der Preis für Milch weltweit. Das setzt wiederum den Schweizer Milchpreis unter Druck. Detailhändler wollen nach eigenen Angaben die Senkung des Richtpreises an ihre Kundschaft weitergeben und planen Werbeaktionen.
Zur Story