Sport
Eishockey

Die «Coaches Challenge» erobert das Schweizer Eishockey – National League führt Videobeweis ein

Die «Coaches Challenge» erobert das Schweizer Eishockey – National League führt Videobeweis ein

17.02.2016, 19:3717.02.2016, 19:48

Offside oder nicht Offside? Ab der Saison 2016/2017 können dies die Trainer der National-League-Klubs nach Gegentoren mittels Videobeweis überprüfen lassen. Die Einführung der sogenannten «Coaches Challenge» beschloss die Ligaversammlung in Ittigen einstimmig.

Ob diese Regeländerung die Arbeit der Schiedsrichter Kurmann, Koch (r.) und Co. einfacher macht?
Ob diese Regeländerung die Arbeit der Schiedsrichter Kurmann, Koch (r.) und Co. einfacher macht?
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Der Trainer kann die Überprüfung eines Tores jedoch nur verlangen, sofern er sein Timeout noch nicht bezogen hat. Sollte das Tor nach einer Challenge annulliert werden, dann behält der Coach sein Recht auf ein Timeout oder eine weitere Challenge, andernfalls verfällt es. Einen Treffer in der Verlängerung können die Trainer in jedem Fall überprüfen lassen. Die «Coaches Challenge», die es in einer ähnlichen Form auch in der NHL gibt, war bereits am Spengler Cup in Davos getestet worden.

Was hältst du von der «Coaches Challenge»
An dieser Umfrage haben insgesamt 832 Personen teilgenommen

Die Klubs einigten sich an der Versammlung zudem darauf, den Umgang mit den Trainer- und Spielervermittlern zu vereinheitlichen. Die Details zu diesem Beschluss werden in den kommenden Monaten ausgearbeitet. Das Hauptziel ist die Senkung der Transferkosten. Offenbar soll angestrebt werden, dass die Spieler ihre Berater und Vermittler künftig selbst bezahlen müssen. Bisher zahlten oftmals die Klubs diese Vermittlungsgebühren. (sda/rst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Ehringer
17.02.2016 20:20registriert Februar 2015
Es ist wieder einmal wie in der Vergangenheit öfters: Fussball schafft es jahrelang nicht, sinnvolle Änderungen einzuführen (Torkamera, Freistossspray). Während die Eishockeyliga irgendwo im stillen Kämmerchen fast jährlich eine Änderung (grössere neutrale Zone, Coach challenge, ev. bald 3 vs. 3 Overtime?) vornimmt, die allesamt sogar no sinnvoll sind. Da kann sich der Fussball eine grosse Scheibe abschneiden!
10
Melden
Zum Kommentar
4
Geldregen beim Schweizer Verband – wo die Millionen aus der WM 2020 und 2026 versickern
Die WM, die am Freitag beginnt, hätte eigentlich bereits 2020 in Zürich und damals Lausanne stattfinden sollen. Die Verschiebung auf 2026 ist das beste Geschäft in der Geschichte unseres Hockeys.
Für die Durchführung ist eine Aktiengesellschaft gegründet worden, an der sich je zur Hälfte unser Verband (Swiss Ice Hockey) und die Vermarktungsfirma Infront beteiligen und die nach dem Turnier wieder aufgelöst wird. Das bedeutet: gemeinsames Projekt, halbiertes Risiko, halbierter Gewinn. Diese Aktiengesellschaft kümmert sich um die Durchführung der WM. Für den Verband ist es nicht notwendig, für das Turnier zusätzliches Personal einzustellen.
Zur Story