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National League A, 15. Runde

ZSC Lions – EV Zug 2:1 nP (0:0,1:0,1:1,0:0)

Ambri – SC Bern 1:4 (1:0,0:1,0:3)

Davos – Biel 5:2 (1:1,3:1,1:0)

Fribourg – Lugano 5:2 (1:0,1:1,3:1)

SCL Tigers – Servette 2:1 (0:0,1:1,1:0)

Kloten – Lausanne 4:5 nV (1:1,2:1,1:3)

Pius Suter brach in der 38. Minute den Bann für die ZSC Lions. Aber ein Torregen folgt nicht. Bild: KEYSTONE

Kellerkinder siegen – ZSC gewinnt Spitzenkampf im Penaltyschiessen

Die ZSC Lions entscheiden ein torarmes Spitzenspiel erst im Penaltyschiessen gegen Zug. Am anderen Ende der Tabelle gewinnen Langnau und Fribourg, so dass Ambri nach der vierten Niederlage in Serie auf den letzten Platz abrutscht.

Publiziert: 18.10.16, 21:59 Aktualisiert: 19.10.16, 08:25

ZSC Lions – EV Zug 2:1 n.P.

>>> Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen!

– Verhaltener Auftakt im Spitzenspiel. Obwohl die Lions deutlich mehr von der Partie haben, geht es mit einem 0:0 in die erste Pause.

– Im zweiten Abschnitt bleiben die Gastgeber besser. Bis das erste Tor fällt, dauert es aber bis zur 38. Minute. Pius Suter kann die Vorlage von Patrick Thoresen verwerten. Im dritten Abschnitt kommen die Zuger aber durch Santeri Alatalo zum Ausgleich. Der Schuss ist zwar gut, aber Lukas Flüeler hatte freie Sicht (48.). Danach fallen keine Tore mehr. Die Partie muss ins Penaltyschiessen.

– Dort setzen sich die Lions klar mit zwei Treffern durch und grüssen von der Tabellenspitze mit zwei Punkten Vorsprung. Allerdings weisen die Zürcher eine Partie mehr als Verfolger Zug aus.

Spitzenkampf im Hallenstadion. Bild: KEYSTONE

Ambri – SC Bern 1:4

– Ramon Untersander steht bei den ersten beiden Toren im Mittelpunkt. Erst leistet sich der Berner einen Blackout und spielt Thibaut Monnet alleine vor Leonardo Genoni an, dieser trifft. Im zweiten Abschnitt ist es Untersanders Schuss im ersten Powerplay der Berner, welchen Ryan Lasch nach nur 28 Sekunden in der Überzahl verwerten kann.

– Lasch trifft auch im dritten Abschnitt. Der Amerikaner tanzt Sandro Zurkirchen beim 2:1 aus. Bern zeigt danach seine Stärke und fügt Ambri die vierte Niederlage in Serie zu. Die Leventiner fallen damit auf den letzten Rang zurück.

Bild: KEYSTONE

Davos – Biel 5:2

– Kurioser Auftakt in Davos. Verteidiger Fabian Heldner will den Schuss von Toni Rajala klären. Die Scheibe springt aber vom Stock in sein Gesicht und von dort über den verdutzten Goalie Gilles Senn ins Tor. 30 Sekunden waren da erst gespielt.

– Nach dem Davoser Ausgleich durch Perttu Lindgren im Powerplay noch im ersten Drittel, legt Biel durch ein weiteres kurioses Tor wieder vor: Goalie Senn lenkt den Pass von Fabian Sutter mit dem Stock ins eigene Gehäuse (29.).

– Jetzt drehen die Bündner aber auf. Bis zur zweiten Sirene zieht der HCD auf 4:2 davon und mit dem 5:2 im Schlussabschnitt ist die Suppe gelöffelt. Davos hüpft wieder über den Trennstrich.

Das Bild zum 1:0. Von Heldners Gesicht (r.) fliegt der Puck über Gilles Senn ins Tor. Bild: KEYSTONE

Fribourg – Lugano 5:2

– Fribourg startet gegen Lugano überlegen und geht verdient durch Greg Mauldin in Führung. Im zweiten Abschnitt verwertet Roman Cervenka einen herrlichen Angriff mit einem Hocheckschuss zum 2:0.

– Luganos Gregory Hofmann braucht aber nur zwei Minuten, um zu beweisen, dass er ähnlich schöne Tore erzielen kann. Er verkürzt noch vor Spielmitte auf 1:2 (26.). Im Schlussabschnitt ist es Topskorer Julian Sprunger, welcher mit dem 3:1 wieder für klare Verhältnisse sorgt (46.)

– Fribourg siegt am Ende 5:2 und verhindert den Rückfall auf den letzten Platz. Der Strich ist für Gottéron noch vier Punkte entfernt.

Greg Mauldin trifft für Fribourg zum 1:0. Bild: KEYSTONE

Kloten – Lausanne 4:5 n.V.

– Es ist ein offener Schlagabtausch in Kloten. Nach der Gästeführung können die Flieger die Partie in der 25. Minute und dem 2:1 durch Vincent Parplan drehen. Doch nur 34 Sekunden später trifft Etienne Froideaux zum 2:2.

– Drew Shore bringt danach die Klotener mit seinem 10. Saisontor erneut in Führung. Doch es ist Marathonmann Jonas Junland, der in der 42. Minute im Powerplay zum 3:3 ausgleicht.

– Gut fünf Minuten vor Schluss legt Kloten erneut vor. Topskorer Denis Hollenstein mit seinem ebenfalls 10. Treffer erwischt Cristobal Huet in der kurzen Ecke. Aber Lausanne reagiert wie schon beim 2:2 innert Sekunden, deren 40 um genau zu sein: Joel Genazzi trifft. In der Verlängerung ist es dann erneut Genazzi, der nach 43 Sekunden trifft.

Kloten kann sich dreimal über eine Führung freuen, verliert am Ende aber. Bild: KEYSTONE

SCL Tigers – Servette 2:1

– Nach 30 torlosen Minuten kann Langnau das 1:0 erzielen. Claudio Moggi stochert die Scheibe über die Linie. Servette hätte die Partie vor der zweiten Pause fast noch gedreht. Erst kann Jonathan Mercier ausgleichen, dann trifft wenige Sekunden später auch Florent Douay. Dieser Treffer wird aber nach der Videokonsultation aberkannt. Der Stock war zu hoch.

– So ist es Langnau, das wieder vorlegen kann. Der von den Lakers als Topskorer gekommene Raphael Kuonen erzielt im Powerplay in der 50. Minute seinen ersten Saisontreffer.

– Dabei bleibt es. Langnau feiert einen wichtigen Sieg und rückt wieder näher an die Playoffplätze. Von den letzten fünf Partien haben die Tigers jetzt vier gewonnen.

Langnau hält auch gegen Servette hinten meist dicht. Die Emmentaler geben die Rote Laterne ab. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Telegramme

Kloten - Lausanne 4:5 (1:1, 2:1, 1:2, 0:1) n.V.
4604 Zuschauer (Saisonminusrekord). - SR Massy/Staudenmann, Abegglen/Progin.
Tore: 3. Jeffrey (Junland/Ausschluss Back) 0:1. 16. Schlagenhauf 1:1. 25. (24:21) Praplan (Santala, Stoop) 2:1. 25. (24:55) Froidevaux (Walsky) 2:2. 28. Shore (Grassi, Harlacher) 3:2. 42. Junland (Herren/Ausschluss Hollenstein) 3:3. 55. (54:28) Hollenstein (Praplan/Ausschluss Jeffrey) 4:3. 56. (55:08) Genazzi (Herren) 4:4. 61. (60:43) Genazzi (Junland/Ausschluss Hollenstein) 4:5.
Strafen: 4mal 2 plus 5 (Hollenstein) Minuten plus Spieldauer (Hollenstein) gegen Kloten, 7mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Herren.
Kloten: Gerber; Sanguinetti, Frick; Stoop, Gähler; Back, Harlacher; Weber; Praplan, Santala, Hollenstein; Grassi, Shore, Leone; Lemm, Schlagenhauf, Kellenberger; Obrist, Homberger, Bader.
Lausanne: Huet; Trutmann, Genazzi; Borlat, Junland; Gobbi, Fischer; Lardi; Walsky, Froidevaux, Pesonen; Ledin, Jeffrey, Herren; Antonietti, Conz, Augsburger; Schelling, Miéville, In-Albon; Kneubühler.
Bemerkungen: Kloten ohne Ramholt, Hartmann, von Gunten, Bieber, Boltshauser, Lausanne ohne Ryser, Nodari (alle verletzt) und Danielsson (überzähliger Ausländer). Hollenstein verschiesst Penalty (23.). Pfostenschuss Santala (31.).

Davos - Biel 5 (1:1, 3:1, 1:0)
4182 Zuschauer. - SR Dipietro/Vinnerborg, Bürgi/Kovacs.
Tore: 1. (0:30) Rajala 0:1. 13. Lindgren (Marc Wieser, Forster/Ausschluss Earl) 1:1. 29. Fabian Sutter (Jecker) 2:1. 35. Kousal (Ambühl) 2:2. 38. (37:53) Corvi (Jörg/Ausschluss Huguenin) 3:2. 39. (38:56) Jörg (Corvi) 4:2. 45. Schneeberger (Corvi, Paschoud/Ausschlüsse Sciaroni; Micflikier) 5:2.
Strafen: 5mal 2 pluas 10 (Sciaroni) Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Earl.
Davos: Senn; Heldner, Forster; Du Bois, Rahimi; Schneeberger, Paschoud; Jung; Sciaroni, Kousal, Ambühl; Marc Wieser, Lindgren, Axelsson; Simion, Corvi, Jörg; Kessler, Walser, Egli; Eggenberger.
Biel: Hiller; Lundin, Fey; Dufner, Wellinger; Dave Sutter, Huguenin; Jecker, Maurer; Rajala, Haas, Rossi; Micflikier, Earl, Tschantré; Pedretti, Neuenschwander, Horansky; Wetzel, Fabian Sutter, Schmutz.
Bemerkungen: Davos ohne Aeschlimann, Dino Wieser, Portmann und Rampazzo, Biel ohne Joggi (alle verletzt).

ZSC Lions - Zug 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0) n.P.
8940 Zuschauer. - SR Kurmann/Wiegand, Borga/Wüst.
Tore: 38. Suter (Thoresen) 1:0. 48. Alatalo (Martschini) 1:1.
Penaltyschiessen: Immonen -, Thoresen -; Martschini -, Chris Baltisberger 1:0; Holden -, Wick 2:0; Zangger -.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 4mal 2 plus 10 Minuten (Helbling) plus Spieldauer (Helbling) gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Wick; Martschini.
ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Geering; Rundblad, Phil Baltisberger; Seger, Marti; Guerra; Chris Baltisberger, Shannon, Thoresen; Nilsson, Sjögren, Wick; Suter, Cunti, Herzog; Bärtschi, Trachsler, Kenins; Schäppi.
Zug: Stephan; Helbling, Grossmann; Morant, Alatalo; Schlumpf, Erni; Fohrler, Lüthi; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Diem, Schnyder.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Siegenthaler, Pestoni, Künzle, Hächler und Karrer (alle überzählig), Zug ohne Diaz (verletzt). Timeout ZSC Lions (62.).

SCL Tigers - Genève-Servette 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)
5344 Zuschauer. - SR Koch/Prugger, Castelli/Gnemmi.
Tore: 30. Moggi 1:0. 38. Mercier (Simek) 1:1. 50. Kuonen (Weisskopf/Ausschluss Fransson) 2:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Wick.
SCL Tigers: Punnenovs; Seydoux, Koistinen; Stettler, Randegger; Weisskopf, Müller; Zryd; Elo, Schremp, Moggi; DiDomenico, Albrecht, Nüssli; Roland Gerber, Berger, Lindemann; Kuonen, Schirjajew, Haas; Wyss.
Genève-Servette: Bays; Loeffel, Ehrhardt; Mercier, Kast; Jacquemet, Fransson; Petschenig; Traber, Slater, Douay; Simek, Rubin, Spaling; Schweri, Romy, Riat; Leonelli, Heinimann, Impose; Romain Chuard.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Shinnimin, Blaser (beide verletzt), Adrian Gerber und Tom Gerber (beide überzählig) Genève-Servette ohne Romy (abwesend aus privaten Gründen), Mayer, Antonietti, Vukovic, Almond, Rod, Massimino und Détraz (alle verletzt). Pfostenschüsse Berger (46./57.) und Lindemann (60.). Genève-Servette ab 58:37 ohne Torhüter. Timeout Genève-Servette (58:43).

Ambri-Piotta - Bern 1:4 (1:0, 0:1, 0:3)
4458 Zuschauer. - SR Eichmann/Mollard. - Kaderli/Stuber.
Tore: 19. Monnet 1:0. 33. Lasch (Untersander/Ausschluss Ngoy) 1:1. 43. Lasch (Arcobello) 1:2. 50. Ness (Müller, Gian-Andrea Randegger) 1:3. 58. Martin Plüss (Simon Moser, Arcobello) 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: je 4 mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Fuchs; Arcobello.
Ambri-Piotta: Zurkirchen; Fora, Gautschi; Ngoy, Zgraggen; Trunz, Collenberg; Sven Berger, Jelovac; Kostner, Emmerton, Bianchi; Guggisberg, Hall, Lauper; Lhotak, Janne Pesonen, Berthon; Duca, Fuchs, Monnet.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Beat Gerber; Kamerzin, Krueger; Jobin; Lasch, Arcobello, Simon Moser; Bodenmann, Martin Plüss, Scherwey; Alain Berger, Macenauer, Reichert; Marco Müller, Ness, Gian-Andrea Randegger.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bastl, D'Agostini und Mäenpää (alle verletzt) sowie Kamber (überzählig), Bern ohne Hischier, Ebbett, Rüfenacht und Meyer (alle verletzt). - 8. Pfostenschuss Macenauer. - 57:09 Timeout Ambri-Piotta, anschliessend bis 57:29 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron - Lugano 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)
5824 Zuschauer. - SR Fischer/Wehrli, Fluri/Obwegeser.
Tore: 8. Mauldin (Ritola, Abplanalp) 1:0. 24. Cervenka (Ritola) 2:0. 26. Hofmann 2:1. 46. Sprunger (Bykow) 3:1. 57. Abplanalp (Mauldin, Bykow) 4:1. 60. (59:11) Klasen (Furrer/Ausschluss Picard) 4:2 (ohne Goalie). 60. (59:51) Ritola 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 plus 5 (Rathgeb) Minuten plus Spieldauer (Rathgeb) gegen Fribourg, 6mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Klasen.
Fribourg-Gottéron: Conz; Rathgeb, Picard; Stalder, Chavaillaz; Kienzle, Abplanalp; Mauldin, Cervenka, Ritola; Sprunger, Bykow, Mottet; Schmutz, Gustafsson, Neukom; Fritsche, Rivera, Neuenschwander; Marchon.
Lugano: Merzlikins; Sartori, Wilson; Ulmer, Furrer; Hirschi, Vauclair; Ronchetti; Walker, Gardner, Sannitz; Zackrisson, Martensson, Klasen; Bertaggia, Hofmann, Bürgler; Fazzini, Morini, Reuille.
Bemerkungen: Fribourg ohne Leeger, Schilt (beide verletzt) und Pouliot (intern suspendiert), Lugano ohne Fontana, Chiesa, Sondell, Kparghai (alle verletzt), Damien Brunner (krank) und Lapierre (überzähliger Ausländer). Fribourg von 39:56 bis 40:00 ohne Goalie, Lugano von 58:09 bis 59:11 und von 59:22 bis 59:51 ohne Goalie.

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

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