Wirtschaft

Gemäss Avenir Suisse sind wir alle kleine Dagobert Ducks. Bild: comments://513857199/942118

Die Schweiz ist reich und gleich – sagt Avenir Suisse. Wirklich?

Die wirtschaftsnahe Denkfabrik hat eine neue Einkommensstudie veröffentlicht. Schön. Leider steht darin nichts über die Vermögensverteilung. Unschön.

01.09.17, 13:13 02.09.17, 08:17

Vor rund zwei Jahren hat der französische Ökonom Thomas Piketty mit seinem Bestseller «Das Kapital im 21. Jahrhundert» die Welt aufgerüttelt, indem er empirisch nachwies, dass die Ungleichheit weltweit beinahe wieder das Ausmass der feudalen Gesellschaften vor dem Ersten Weltkrieg erreicht hat.

Branko Milanovic hat in seiner Elefantengrafik den Niedergang des amerikanischen Mittelstandes aufgezeigt.

Vor rund einem Jahr hat der amerikanische Ökonom mit serbischen Wurzeln, Branko Milanovic, seine legendäre Elefanten-Grafik veröffentlicht, die plakativ vor Augen führt, wie dramatisch die Einkommen des amerikanischen Mittelstandes eingebrochen sind.  

Keine Einkommensschere

Wir haben es besser. «Die Schweiz ist reich und gleich», lautet das Fazit einer Studie von Avenir Suisse über die Einkommensverteilung in unserem Land. Öffnen der Einkommensschere? Wachsende Armut? Prekäre Arbeitsverhältnisse? Nix da! In der Schweiz werde eine gleichmässige Verteilung bereits vor der Umverteilung erreicht, lehrt uns die Studie.  

Ferner wird festgestellt, dass im Vergleich zu Europa ein überdurchschnittlich grosser Anteil der Einkommen an die Ärmsten fliesse. Jede Generation stehe besser da als die zuvor, und seit 2007 seien die Einkommen der Ärmsten am stärksten gestiegen. Selbst der Anteil der Armen an der Bevölkerung – derzeit liegt er bei rund sieben Prozent – sei leicht rückläufig.  

Szene in einem RAV. Die Arbeitslosigkeit ist in der Schweiz nach wie vor tief. Bild: KEYSTONE

«Die Verteilung der Einkommen ist bemerkenswert stabil», sagt der Autor der Studie, Natanael Rother. «Ausser Norwegen und Luxemburg schafft das kein anderes Land.» In Deutschland beispielsweise hätten die Ärmsten weniger, und zwar «absolut und relativ». Zudem würden die Einkommen in allen Altersgruppen steigen, «auch bei den Rentnern», wie Rother betont.  

Wie kommt es aber, dass sich auch der Durchschnittsschweizer immer ärmer fühlt? Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder macht dafür die emotionale Diskussion um die überrissenen Löhne ein paar weniger Manager verantwortlich. Dazu komme die geschickte Öffentlichkeitsarbeit der Linken und den Neid. Diese «überhitzte Debatte» lenke von den eigentlichen Herausforderungen dieser Zeit ab, glaubt Grünenfelder und fordert stattdessen eine «faktenbasierte Diskussion».  

Und was ist mit den Vermögen

Ein entscheidendes Faktum allerdings fehlt in der Avenir-Suisse-Studie: Die Verteilung der Vermögen. Seit der Finanzkrise wurde das grosse Geld entweder im Immobilienmarkt oder an den Finanzmärkten verdient. Daran kann nur eine verschwindende Minderheit der Schweizer Bevölkerung teilnehmen.

Luxusjacht vor Dubai. Das grosse Geld wird heute mit Immobilien und an den Finanzmärkten gemacht. Bild: forms://13/100297

Gemäss Angaben des Armuts-Handbuchs der Caritas verfügt ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer über keinerlei Vermögen, 31 Prozent haben maximal 50'000 Franken, 33 Prozent zwischen 50'000 und 500'000 Franken, 6 Prozent zwischen 500'000 und 1 Million Franken und 5 Prozent über eine Million Franken. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2009.  

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Warum schweigt sich Avenir Suisse über die Vermögensverteilung aus? Es sei nicht möglich «zu entscheiden, wie die Vermögen in der 2. Säule und der AHV zu gewichten sind», erklärt Rother. Tatsächlich besteht bei den Experten ein nach wie vor nicht entschiedener Disput, ob die Pensionskassengelder dem Vermögen oder dem Einkommen zugeschlagen werden müssen. Immerhin hat Grünenfelder das Problem erkannt. «Wir werden in einer späteren Studie auf die Vermögensverteilung zurückkommen», verspricht er.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Wehrli 04.09.2017 13:25
    Highlight Da wallt dem alten Klassenkämpfer Löpfe das Bruderblut! Die faulen Statistiken von Avenir werden mit anderen faule weggeputscht. Was nicht war sein darf, kann nicht wahr sein.
    Löpfe hasta siempre
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  • Asmodeus 04.09.2017 11:38
    Highlight Hui Avenir-Suisse macht Studien um zu zeigen, dass wir alle reicher werden...

    Dann habe ich auch kleine Statistiken.

    Die Teuerung der Schweiz war zwischen 2006 und 2015 2.58%
    Die Lohnentwicklung angeblich +12%

    Auf die Jahre 2011 - 2016 bezogen wären es -1.79% Teuerung und 3.75% mehr Lohn.

    Aber beides sind frisierte Durchschnittswerte.

    Ein GA kostete 2011 noch 3300 CHF
    2016 waren es 3860 CHF (16.7% mehr)

    Krankenkassenprämien sind im selben Zeitraum von durchschnittlich. 320 CHF/mt. auf 370 gestiegen. (15% mehr)

    Mieten sind durchschnittlich um 4.2% gestiegen.

    Und DAS spüren wir alle.
    11 2 Melden
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  • Soulrider 04.09.2017 10:02
    Highlight Wieder einmal eine Studie um das Gewissen der reichen zu beruhigen.
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  • Wachteli 04.09.2017 05:49
    Highlight Laut Avenir Suisse läuft alles super! Die Einkommen steigen und es sind deutlich es sind deutlich mehr Erwerbstätige im Land als vor zehn Jahren. Und dann braucht es eine Rentenreform??? Mehr noch, sie haben einen "Reformstau", die Ärmsten! Die kriegen echt Bauchschmerzen, wenn sie nicht endlich wieder den Druck auf das Volk erhöhen können!
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  • Willkommen 03.09.2017 07:55
    Highlight Wenn der unmut so Riesig ist, wiso geht der Schweizer Bürger nicht auf Die Strasse und Protestiert dagegen? Nö. Er tut dies in einer Watson kommentar funktion erntet 400❤️ und wird in 3tagen wieder vergessen sein. In anderen ländern knallts! Hier in der schweiz wird zu todediskutiert.
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    • Sheez Gagoo 03.09.2017 17:51
      Highlight ...ode gehandelt.
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  • Der Rückbauer 02.09.2017 09:08
    Highlight Nicht jeder, der nachts zum Papier greift, ist ein Dichter. - Das Einzige, was an diesem Spruch (der Lobbyorganisation der Neocons) stimmt, ist der Reim! Das tönt süffig, ist aber komplett falsch. Nur, es geht uns allen gut, sehr gut sogar. Die Falschaussage wird erst augenfällig, wenn es den Nicht-Reichsten 80% nicht mehr so gut geht. 20% der Reichsten besitzen 86% des gesamten Privatvermögens. Gemäss Statistik der Eidg. Steuerverwaltung.
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  • Triumvir 02.09.2017 09:05
    Highlight In der Schweiz leben ALLE im absoluten Paradies. Und zwar auch ALLE Sozialhilfeempfänger (!). Um das beurteilen zu können, muss man unser traumhaft schönes Land aber halt ab und zu auch mal verlassen und sich in der weiten Welt umschauen...Mir persönlich geht es finanziell auch jedes Jahr besser...Ich habe bereits jetzt genug Vermögen um an einem anderen Platz auf dieser Welt meinen Lebensabend geniessen zu können...so dürfte es vielen anderen bei uns auch gehen...Ich will aber das schönste Land der Welt nicht verlassen und muss deshalb noch ein wenig weiter chrampfen 💩
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  • Dragonlord 02.09.2017 07:43
    Highlight Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, gopfertelli namal! Was bringen uns einheitliche Einkommen, wenn diese für die immer höheren Lebenshaltungskosten drauf gehen und ein Grossteil davon ins Portemonnaie von reichen Immobilienbesitzern?
    Es braucht hier durchsetzbare Regeln, die nicht umgangen werden können. Es kann doch nicht sein, dass der Referenzzins seit 2009 von 3,5 auf 1,5% sinkt, die Mieten aber steigen. Da gibt es zuviele schwarze Schafe unter den reichen Immobilienbesitzern, die noch mehr und mehr und mehr ausbeuten.
    Jedem Mensch steht ein eigenes Plätzchen auf der Erde zu.
    44 9 Melden
    • R. Peter 02.09.2017 17:50
      Highlight Gut haben wir ein so starkes Bevölkerungswachstum...
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    • ZH27 04.09.2017 11:03
      Highlight Also bei unserer Wohnung (Stadt Zürich) wird die Miete im nächsten Jahr sinken. Zu den "gierigen" Immobesitzern: Die Gesamtrendite für Immobilien ist etwas über 6% im Moment. Dabei hat ein einzelner Vermieter aber auch Risiken zu tragen - finde ich ok. Was würdest du als faire Rendite bezeichnen?
      Dass die Preise der Wohnungen so hoch sind, hängt halt mit der Nachfrage zusammen. Die Zahlungskraft bestimmt hier halt, wer die bessere Wohnung bekommt. Oder wie würdest du die Wohnungen verteilen? Alle die den Generalsekretär der kommunistischen Partei kennen kriegen die zentrale Wohnung oder was?
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    • Dragonlord 06.09.2017 00:31
      Highlight Ein Dach über dem Kopf ist ein Grundrecht eines jeden Menschen. Damit solch hohen Profit zu machen, ist erbärmlich.
      Wie gesagt, es sollte jeder Mensch ein eigenes Plätzchen auf dieser Erde haben, ob er es teilt mit einem anderen, sollte keine Frage des Geldes sein.
      0 2 Melden
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  • Schneider Alex 02.09.2017 06:47
    Highlight Die Vielverdiener und Reichen der Schweiz haben ihre Einkommen und Vermögen in einerArt gesteigert, die weder von ihrer persönlichen Leistung noch von der marktwirtschaftlichen Performance ihrer Firmen gerechtfertigt ist. Sie sind Nutzniesser kapitalistischer Exzesse, und sie nutzen auf schamlose Art den Steuerwettbewerb zwischen den Wohnstandorten aus. Extreme Ungleichheit ist ein Übel der Menschheit. Sie zerstört den Leistungswillen und die Moral in der Gesellschaft. Sie ist der Ursprung auch von sozialen Konflikten und Kriegen. Und sie hebelt die Demokratie aus ihrer Verankerung.
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  • Jol Bear 01.09.2017 21:52
    Highlight Eine ganz wichtige Ursache der zumehmend ungleichen Vermögensverteilung ist die expansive Geldpolitik von EZB, Fed oder SNB. Das viele, "aus dem Nichts" geschaffene Geld treibt Aktienkurse und Immobilienpreise in die Höhe. Die bereits vorher vermögenden Aktionäre und Hausbesitzer wurden ohne eigenes Zutun ständig reicher und reicher.
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    • LeChef 01.09.2017 22:36
      Highlight Und sie sind es auch, die verlieren werden, wenn der Vermögenspreis-Boom wirklich nicht nachhaltig war. Alles halb so wild.
      3 9 Melden
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  • Redly 01.09.2017 20:46
    Highlight Ja, und warum sagt xy beim Thema Löhne nicht auch etwas zur Verteilung der Linkshänder?
    Ironie Off.
    In der CH geht es mehr Menschen besser als je zuvor (siehe Bundesamt Statistik und faktenbasierte Artikel früher hier auf Watson).
    Aber Herr Löpfe macht auf Pessimist und verdreht selbst Positives in einen Vorwurf.
    Reslitätsverweigerung.
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  • Ass 01.09.2017 17:54
    Highlight Ja das Jammern ist gross in der Schweiz! Einerseits klagt man das man in Deutschland einkaufen muss anderseits fährt man in Deutschland mit dem Auto vor welches im Schnitt 10000.- Stutz pro Jahr kostet.
    Und jene welche nicht mal 3000.- verdienen von denen hört man nichts.
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  • Firefly 01.09.2017 17:00
    Highlight "Wie kommt es aber, dass sich auch der Durchschnittsschweizer immer ärmer fühlt? Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder macht dafür die emotionale Diskussion um die überrissenen Löhne ein paar weniger Manager verantwortlich."

    Und ich mache die Teuerung dafür verantwortlich, Mieten, Krankenkasse, Mobilität, Lebensmittel alles sehr teuer in der Schweiz. Und wer treibt die Teuerung an? eben!
    115 13 Melden
    • Menel 01.09.2017 21:24
      Highlight Krankenkasse wird nicht zur Teuerung gerechnet. Was ich übrigens für eine Frechheit halt. KK 5% Aufschlag; Lohnerhöhung 0,5% 🤣🙈

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    • Firefly 01.09.2017 22:14
      Highlight Genau, Frechheit, darum rechne ich sie auch dazu und auch alles andere, was ich aufgezählt habe, Lebens und Unterhaltskosten halt.
      24 2 Melden
    • Asmodeus 04.09.2017 11:16
      Highlight SBB? Nicht Teil der Teuerung
      Krankenkasse? Ebenfalls nicht.

      So kann man auch von einer geringen Teuerung fantasieren.
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  • Sir Konterbier 01.09.2017 16:49
    Highlight Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast...

    Natürlich gibt es immer ungerechtigkeiten und eliminieren kann man das wohl kaum, dafür aber minimieren. ich fühle aber keinen neid auf bessergestellte, ich glaube wenn ich mich mehr anstrengte könnte ich das auch erreichen, so geshen macht die schweiz nicht viel falsch. bin ziemlich happy so😊
    31 24 Melden
    • Clayton 01.09.2017 19:34
      Highlight Die Studie ist komplette Schummelei! Elektronische Geräte werden günstiger. Der Korb wird dadurch verfälscht, das Kleinkredite unberücksichtigt sind. Ein realer Wertverlust. Das gehört nicht zum täglichen Bedarf. Wo bleiben die stetig steigenden Kosten von Energie (Benzin,Heizoel), ÖV,Lebensmittel, Genussmittel, Kultur, Unterhaltung? Elektronik gleicht diese Statistiken aus. Sie entsprechen nicht der wahren Teuerung insgesamt für einen Bürger!
      26 2 Melden
    • Clayton 01.09.2017 20:41
      Highlight Der Erdgaspreis ist beispielsweise von 1995-2016 um satte 40% gestiegen! Durch die Bindung an das Oel siehts dort gleich aus. Das ist deutlich mehr als der Durchschnittszins bzw die Rendite des kleinen Sparers. Bei Lebensmitteln sind unsere Preise gar im Vergleich zur EU um 60 % höher! Das heisst, dass hierzulande die Bürger deutlich stärker beraubt werden als im übrigen EU-Raum.
      17 4 Melden
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  • pamayer 01.09.2017 16:24
    Highlight Wir 3 köpfige Familie haben tatsächlich CHF 7'000 "Vermögen". Also unterstes Viertel bei 100% Erwerbstätigkeit mit anständigem Lohn...
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  • Dagobert Duck 01.09.2017 16:20
    Highlight Sehe ich doch hier mein Konterfei! Der richtige Dagobert bin ich und sonst keiner im Land. Da kann ja jeder kommen!
    60 2 Melden
    • Schnapsnase 01.09.2017 17:53
      Highlight Wir sind zwar nicht jeder aber wir kommen gerne vorbei und knacken dein Geldspeicher.😁
      35 0 Melden
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  • chr_bopp 01.09.2017 16:07
    Highlight Lasst immerhin den neid nicht im akkusativ stehen! Das hat er nicht verdient :-))
    30 0 Melden
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  • äti 01.09.2017 16:05
    Highlight Studien sind Auftragsarbeiten. Würde man den Auftraggeber kennen, wäre sie einfacher zu deuten.
    54 3 Melden
    • Tsunami90 01.09.2017 17:03
      Highlight Wahrscheinlich Avenir Suisse selbst
      51 0 Melden
    600
  • Hugo Wottaupott 01.09.2017 16:03
    Highlight Warum setzt sich in diesem Land kein Schwein für Leute ein die weniger als 20.-- pro Stunde verdienen? Ist mir unerklärlich.
    62 5 Melden
    • äti 01.09.2017 17:14
      Highlight @hugo, .... vielleicht, weil es gut tut, wenn jemand noch weniger verdient?
      37 1 Melden
    • Daniel Caduff 01.09.2017 23:08
      Highlight Weil viele dieser Arbeiten von Ausländern ausgeführt werden. Erntehelfer in der Landwirtschaft, Saison-Kräfte in der Gastronomie, auf Abruf angestelltes Putzpersonal, etc.

      Berufsgruppen mit hohen Ausländeranteilen haben es schwer, eine politische Lobby für sich zu finden, da sie mangels Stimmrecht keinen "Gewinn" bringen.
      15 0 Melden
    600
  • Clayton 01.09.2017 16:01
    Highlight Wieso haben wir bei uns so eine relativ starke Teuerung? Weil die SNB immer mehr Geld schöpft. Wieso macht sie das? Um eine Inflation zu verhindern, da unsere Währung sehr stark ist. Warum fallen der Dollar und der Euro so stark im Wert? Weil die weltweite Verschuldung stetig zunimmt. Das weltweite Finanzsystem bzw. v.a. der Dollar trägt also die Schuld dafür. Wir Krämpfen immer schlimmer, damit sich das US Militär immer mehr Kredite bei der FED abholt und wir dann dem Treiben zuschauen können.
    17 48 Melden
    • Philipp Löpfe 01.09.2017 16:05
      Highlight Lieber Clayton, in den letzten Jahren hatten wir in der Schweiz eine leichte Deflation. Von "relativ starker Teuerung" zu sprechen sind daher "alternative Fakten".
      76 15 Melden
    • chr_bopp 01.09.2017 16:12
      Highlight Wir haben hohe preise, aber die teuerung tut nicht so weh (vielleicht kk-prämien). Die snb schöpft auch nicht geld, sondern interveniert am devisenmarkt, damit die kmu, welche löhne in chf zahlen, im ausland preismässig noch einigermassen mithalten können.
      27 7 Melden
    • lilie 01.09.2017 16:18
      Highlight Hab grad vor Kurzem nachgeschaut: Seit 2014 hatten wir eine Teuerung von minus 1.5%.

      (Ist das dann eine "Billigung"? 🤔).
      46 4 Melden
    • Clayton 01.09.2017 16:35
      Highlight Lieber Philipp das stimmt es sind aber Konjunkturzyklen. Insgesamt haben wir alle auf der Welt eine ständige Teuerung bedingt durch den Zinseszins. Dieses Video erklärt es optimal:


      23 12 Melden
    • Max Dick 01.09.2017 16:38
      Highlight Gewisse Produkte sind tatsächlich teurer geworden (SBB Z.b.) und das nimmt man halt emotional mehr wahr als andere Produkte, die günstiger wurden. So wie man immer meint, früher hätten wir weisse Weihnachten gehabt, und im Sommer war das Wetter immer besser.
      24 7 Melden
    • Clayton 01.09.2017 18:08
      Highlight Schaut mal die Preisentwichlung von Nahrungsmitteln in den letzten 20 Jahren an. 😜
      7 2 Melden
    • Clayton 01.09.2017 18:25
      Highlight
      1 4 Melden
    • Clayton 01.09.2017 18:29
      Highlight Schaut die Preisentwicklung beispielsweise einer Packung Zigaretten in den letzten 20 Jahren an. Fragt euch an dem Beispiel wieso die Teichen immer reicher und der Test immer ärmer wird. Der Kapitalismus ist ein Schneeballsystem das mit Schöpfung von Geld aus dem nichts, Schulden und dem Zinseszins besteht. Zuoberst oben sind die die am meisten davon haben.
      14 3 Melden
    • Clayton 01.09.2017 18:42
      Highlight Angelegtes Geld verliert viel mehr an Wert durch die ständige Geldschöpfung der Zentralbanken als es Zins von der Privatbanken erhält. Es geht also um die Kaufkraft. Der Wertverlust wird also dadurch herbeigeführt, dass die Banken immer neue Kredite vergeben, welche diese Inflation erzeugen.
      7 1 Melden
    • mr-marple 01.09.2017 18:54
      Highlight Wenn wir eine negative Teuerung haben, so wäre es doch endlich mal an der Zeit, die Krankenkassenprämien mit in die Teuerung einzubeziehen.
      20 1 Melden
    • Clayton 01.09.2017 19:10
      Highlight Giralgeldschöpfung und Kreditvergabe mit Zinseszins kann nur zu Teuerung führen in einem Wirtschaftssystem (Tauschsystem). Wenn man sich vor Augen hält, dass die weltweiten Staatsschulden stetig anwachsen dann muss zwangsläufig die Entwertung der Währungen stattfinden. Nur die profitieren, die trotz Geldentwertung an der Spitze der Kreditvergaben fungieren.
      7 0 Melden
    • Clayton 01.09.2017 19:37
      Highlight
      2 3 Melden
    • Clayton 01.09.2017 19:56
      Highlight
      1 2 Melden
    • Clayton 01.09.2017 20:21
      Highlight Negative Zinsen werden als Idee erhoben, die Überschuldung zu meistern! Diese haben aber genau dieselben zu verantworten und die einfachen Sparer und Rentner können dafür büssen!
      5 2 Melden
    • Clayton 01.09.2017 20:53
      Highlight Wenn wir in dem kapitalistischen System jetzt noch die Politik miteinbeziehen landen wir bei den Neoliberalen. Diese vertreten gegenüber der Mehrheit die Interessen der wenigen Reichen und müssen dafür lügen. Geht ja nicht anders.
      4 4 Melden
    • Clayton 01.09.2017 21:09
      Highlight Was für eine Ungerechtigkeit! Wenn wir Schulden machen (Kleinkredite) gibts sofort Druck zum zurückzahlen sonst Betreibung und Enteignung! Die Hintermänner der Banken jedoch haben freie Hand für Milliardenspiele ohne etwas zu befürchten.
      6 3 Melden
    • Menel 01.09.2017 21:28
      Highlight KK wird aber nicht in die Teuerung miteingerechnet.

      Was ich einfach nicht verstehe ist, wie soll eine Wirtschaft am Laufen gehalten werden, wenn man die Kaufkraft von Konsumenten verringert?
      13 0 Melden
    • Clayton 01.09.2017 21:58
      Highlight Zum historischen Verständnis:

      1 0 Melden
    • Clayton 01.09.2017 23:22
      Highlight Menel: durch Steuererhöhungen
      1 3 Melden
    600
  • Taebneged 01.09.2017 15:21
    Highlight Avenir Suisse Studien sind das Papier nicht Wert auf den sie gedruckt werden. Also kann man getrost fast jedem Bericht darüber ignorieren.
    66 32 Melden
    • Doeme 01.09.2017 16:00
      Highlight Danke für deine sachlichen Argumente.
      44 13 Melden
    • Marlon Mendieta 01.09.2017 16:13
      Highlight Sagte es und glaubte dafür dem Chefökonomen des Gewerkschaftsbundes...😂😂😂
      27 18 Melden
    600
  • atomschlaf 01.09.2017 14:47
    Highlight Der Durchschnittschweizer fühlt sich nicht nur ärmer, er ist es auch - weil die Löhne aufgrund der offiziellen Null-Teuerung seit Jahren stagnieren, während ÖV-, Wohn- und Gesundheitskosten deutlich ansteigen.

    Der Berechnungsmodus des Landesindex der Konsumentenpreis mag der reinen ökonomischen Lehre ensprechen, aber er bildet die finanzielle Realität des Durchschnittsschweizers völlig ungenügend und massiv zu dessen Ungunsten ab!
    120 18 Melden
    • walsi 01.09.2017 15:12
      Highlight @atomschlaf: Ich zahle für meine Wohnung heute weniger als vor 13 Jahre.
      36 46 Melden
    • atomschlaf 01.09.2017 15:20
      Highlight @walsi: Das hat aber nichts mit der Preisentwicklung sondern mit dem Mietrecht zu tun, das sesshafte Mieter massiv bevorzugt.

      Ich zahle heute auch ca. gleichviel für meine Wohnung wie beim Einzug vor über 15 Jahren, aber dies liegt nur daran, dass ich nie umgezogen bin.
      Wenn ich heute die Wohnungsangebote anschaue, dann müsste ich für eine vergleichbare Wohnung mindestens 50 Prozent mehr auf den Tisch legen!
      86 6 Melden
    • jen23 01.09.2017 15:23
      Highlight Mobilität und Wohnkosten sind im Landesindex der Konsumentenpreise enthalten. Krankenkassenprämien und Steuern und andere Transfers jedoch nicht, das stimmt.
      35 0 Melden
    • Henzo 01.09.2017 15:53
      Highlight Der durchschnittsschweizer fühlt sich heute ärmer weil er früher kein nicht ständig geld für die neusten iphones ausgab, alle paar jahre die komplette elektronik austauscht und auch sonst nicht für eine unzahl an abos bezahlen wollte
      42 28 Melden
    600
  • Richu 01.09.2017 14:43
    Highlight Die in diesem Bericht erwähnte und vor ca. 1 Jahr vom Ökonom Milanovic veröffentlichte Statistik (ist im vorliegenden Artikel abbildet) mit der Aussage vom Niedergang des amerikanischen Mittelstandes basiert auf sehr alten "Zahlen". Die Vermögen wurden zwischen 1988 und 2008 verglichen. Wenn die "neuesten Zahlen" dieser Statistik bei der Veröffentlichung bereits 8 Jahre alt sind, so können sich die Aussagen komplett verändert haben. Unter der Präsidentschaft Obama wurde nämlich die Situation der Löhne des Mittelstandes in den USA doch ziemlich verbessert!
    16 33 Melden
    • atomschlaf 01.09.2017 14:59
      Highlight Hast Du auch eine Quelle für die angeblich positive Wirkung des Heilsbringers Obama auf den Mittelstand?
      37 19 Melden
    • Hussain Bolt 01.09.2017 15:41
      Highlight Stimmt definitiv nicht, erst während Obama verschlechterte sich die Situation für viele Amerikaner erheblich. 50 Millionen Amerikaner brauchen Essenmarken. Auch Obamacare ist eine Falle da sie die Kosten vergrössert trotz Krankenversicherung. Viele können sich das nicht leisten.
      15 26 Melden
    • Richu 01.09.2017 15:55
      Highlight @atomschlaf: Eine seriöse Gesamtübersicht über die Löhne in 1 Statistik ist gar nicht möglich, weil die Unterschiede zwischen den einzelnen US-Bundesstaaten viel zu gross sind. Kenne hauptsächlich die Situation in Kalifornien (halte mich jedes Jahr mehrere Wochen in diesem Bundesstaat auf) und spreche auch mit vielen US-Arbeitnehmern. Eine spezielle Quelle habe ich nicht. Viele US-Löhne sind während der letzten Finanzkrise ziemlich stark gesunken und haben sich dann ab 2013 wieder "schrittweise" erholt. Wie stark der US-Präsident an der US-Lohnentwicklung beteiligt ist, ist umstritten!
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  • dracului 01.09.2017 14:42
    Highlight Während 1997 noch 3% gleich viel hatten wie 97%, waren es im 2010 bereits 1% zu 99%. Der Mittelstand löste sich auf: Die Mehrheit rutschte ab und wenige schlossen zu den Reichen auf. Der Arbeitsmarkt ist wegen des starken Frankens, der Zuwanderung und dem Technologiewandel unter Druck. Die Bankenbranche befindet sich seit 2008 im Ab-/Umbau. Ab 50 haben es Arbeitnehmer schwer und Burnout-Fälle steigen weiter. Avenir Schweiz scheint in einem eigenen Statistik-Bubble zu leben. Der Duft der Realität ist Avenir Suisse fremd, aber danke für die Räucherstäbchen mit Economy-Positivity!
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    • Taebneged 01.09.2017 15:08
      Highlight Die Linken sind auch noch schuld. Denen wurden sogar die Räucherstäbchen geklaut um uns zu beduseln. Du hast vollkommen recht, aber die Schuld liegt bei den Linken. Steht so im Text. 😉
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    • Cryler 01.09.2017 15:23
      Highlight what the hell?
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  • Sensenmaa 01.09.2017 14:37
    Highlight *Räusper* Das ist auch hier so. Ich könnt mir vorstellen das es dazu dient weiter Fachkräfte anzulocken.
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    • Wehrli 04.09.2017 13:31
      Highlight Hast das alte Klassenkampfbuch wieder mal ausgegegraben? "Die da Oben und die da Unten"
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  • Richu 01.09.2017 14:32
    Highlight Richtig heisst es in diesem Bericht, dass seit der Finanzkrise das grosse Geld bei Immobilien oder an den Finanzmärkten (Aktien etc.) verdient wurden. Tatsache ist, dass die allermeisten der Schweizer Pensionskassen ihr "Geld" ebenfalls in Immobilien und an den Finanzmärkten "investiert" haben, d.h. ein Grossteil der arbeitenden Bevölkerung profitiert über die Pensionskasse von dieser "Wertvermehrung! Die Aussage von Ph. Löpfe stimmt also, generell gesehen nicht, dass nur eine verschwindende Minderheit der Schweizer Bevölkerung von den erwähnten Gewinnen profitierte.
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    • _kokolorix 01.09.2017 20:09
      Highlight Und wieso reden alle von Rentenkürzungen, höheres Rentenalter und tieferen Umwandlungssätzen?
      Die (obligatorischen) Pensionskassen sind ein Konstrukt um den Banken und Versicherungen Mia an Spielgeld zu verschaffen und den Normalverdienenden mit horrenden Verwaltungskosten das Geld zu klauen!
      Und wenn sie sich verspekulieren, kein Problem, der Steuerzahler richtet es wieder. Nein, mein Guter. Die Gewinne verschwinden immer in den Taschen des obersten Perzentils, der Rest kann zahlen
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    • Richu 02.09.2017 10:11
      Highlight kokolorix: Tatsache ist, dass die Leute immer älter werden. Die Schweiz zählt zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung. Die über 100 jährigen Personen haben sich innert ca. 10 Jahren mehr als verdoppelt. Wenn die Lebenserwartung steigt, muss natürlich auch durchschnittlich pro Person (bis zum Tod) wesentlich mehr Rente ausbezahlt werden.
      Die Zinsen sind in den letzten Jahren sehr stark gesunken! Ja es gibt sogar Negativzinsen. Damit auch der "neue" Umwandlungssatz von 6% erreicht werden kann, müssen Pensionskassen auch in Immobilien + an den Finanzmärkten "investieren"!
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    • _kokolorix 02.09.2017 23:35
      Highlight Die paar über 100jährigen werden kaum ins Gewicht fallen...
      Tatsache ist, mittelfristig sind mehr als 6% gar nicht realisierbar. Alles was über 5% liegt sind Blasen, langfristig liegen die Kapitalerträge immer bei 5%. Die Kapital basierte Altersvorsorge wird zusammenbrechen, sie funktioniert nur für die reichsten 10%. Wenn etwas funktioniert, dann ist es das Umlageverfahren der AHV. Wenns hart kommt, dann können die Rentner etwas weniger üppig leben und die Leistungserbringer etwas mehr einzahlen. Nur geht das nur wenn alle Löhne in die Pflicht genommen werden
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  • BigPun 01.09.2017 14:30
    Highlight Reich hin oder her, die Schweiz ist auch nicht einfach...
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  • Ökonometriker 01.09.2017 14:25
    Highlight Ich sehe bei der Vermögensungleichheit nicht ein Problem, sondern ein Symptom einer verfehlten Geldpolitik die auf einer falschen Berechnung der Inflationsrate basiert.
    Ja, die Einkommen sind gestiegen. Und ja, der Durchschnittsbürger fühlt sich zu recht ärmer. Denn die steigenden Krankenkassenprämien und die explodierenden Immopreise haben die Einkommensgewinne mehr als aufgebraucht.
    Der Traum einer Familie mit EFH und ab und zu Ferien ist heute schwieriger zu erreichen als vor 10 Jahren.
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  • Fidelius 01.09.2017 14:02
    Highlight Avenir Suisse, die sind doch eh gekauft von all den Konzernen. Als ob die unabhängig agieren.
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    • Marco86 01.09.2017 16:46
      Highlight Super Totschlagargument: jeder der in einer Studie Gegenargumente gegen die linke Umverteilungspolitik liefert ist sowieso gekauft....
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    • Majoras Maske 01.09.2017 17:44
      Highlight Natürlich ist nicht alles, was Avenir Suisse produziert per se schlecht und uninteressant. Aber wenn um Einkommensverteilung geht ist es schlichtweg naiv diesen Absender nicnt zu hinterfragen.
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    • Grabeskaelte 01.09.2017 17:54
      Highlight Naja Marco86 wenn so offensichtlich ist...
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    • karl_e 01.09.2017 20:01
      Highlight Avenir Suisse (Besten Dank übrigens für deren Zukunft) ist nicht von den Konzernen gekauft, sondern von denselbigen und den Grossbanken finanziert. Die müssen nichts kaufen, was ihnen ohnehin gehört.
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    • Marco86 02.09.2017 14:48
      Highlight Und noch mehr fundierte Argumente...
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  • Captain obvious 01.09.2017 13:44
    Highlight Hört auf zu motzen, oder handelt. Wenn ihr denkt ihr verdient zu wenig, dann kümmert euch darum. In der Schweiz hat jeder die Möglichkeit einen hochbezahlten Job zu haben oder eine Firma zu gründen. Also beklagt euch nicht mehr über die "Ungerechtigkeit" und macht mal was...
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    • Posersalami 01.09.2017 14:19
      Highlight Auch für dich nochmals: Das Problem ist nicht, ob einer 200 000 oder 2 000 000 / Jahr kassiert (obwohls natürlich zu viel ist). Das Problem sind die Blochers und Quandts dieser Welt, die jedes Jahr gigantische Summen alleine von den Dividenden bekommen. Die Blochers nur von der EMS 220 mio und die Quandts 1 mia. Ja, du hast richtig gelesen, eine fucking Milliarde fürs nichts tun, die andere erwirtschaftet haben. DAS ist das Problem.
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    • bernd 01.09.2017 14:23
      Highlight Haha "hochbezahlte Jobs" - das grosse Geld wird doch nicht mit Arbeit verdient😂
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    • BigPun 01.09.2017 14:29
      Highlight Theoretisch hast du recht, aber in der Realität ist das nicht so einfach. Ganz viele Faktoren sind abhängig davon ob etwas gut oder schlecht läuft...

      Und was heisst beklagen? Ich merke in der Schweiz darf man überhaupt gar nichts sagen wenn etwas schlecht läuft. Sofort wird man als Versager gebrandmarkt. Alles in sich hineinfressen und so tun als wäre alles ein Ponyhof.

      Ich rede lieber darüber wenn etwas nicht so läuft wie es soll, anstat mich selbst anzulügen.
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    • Evan 01.09.2017 14:29
      Highlight Na klar, jeder...
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    • Sensenmaa 01.09.2017 14:38
      Highlight Da ist jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden, un wohl gleich in ein Haufen getretten.
      19 2 Melden
    • Taebneged 01.09.2017 15:14
      Highlight Captain obvious = Blocher?
      20 6 Melden
    • Cadinental 01.09.2017 15:31
      Highlight Ay ay Captain, ich seh das genauso. In der Schweiz haben die absolut meisten Leute sehr gute Möglichkeiten ein Leben im Wohstand zu führen. Aber ja, es ist mit Engagement und Arbeit verbunden.
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    • Gustav.s 01.09.2017 16:46
      Highlight Wie Volker Pisper schon sagte: Jeder.......aber eben nicht alle.
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    • _kokolorix 01.09.2017 20:19
      Highlight Wie es Posersalami bereits sagte. Das Problem liegt darin, dass Kapitalgewinne und Erbschaften kaum besteuert werden. Das führt zu einer automatischen und narrensicheren Vermögenskonzentration bei ein paar wenigen Familien, wie früher beim Adel. Mit Leistung hat das nicht das geringste zu tun. Wer heute schwerreich ist hat es geerbt, oder ergaunert wie der Blocher. Die Risiken werden mit massivem Lobbying auf die Allgemeinheit abgewälzt, während die Gewinne in die eigene Tasche fliessen.
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  • Posersalami 01.09.2017 13:38
    Highlight "..emotionale Diskussion um die überrissenen Löhne ein paar weniger Manager verantwortlich. Dazu komme die geschickte Öffentlichkeitsarbeit der Linken und den Neid."

    Die Managerlöhne sind gar nicht das Problem. Das Problem sind diejenigen, welche die fetten leistungslosen Einkommen kassieren. Gegen zB die Dividende der Fam Blocher schaut jeder Managerlohn nach Sozialhilfe aus. Alleine 220 mio (!!!) im letzten Jahr..

    Artikel wie dieser wirken gegen die Wahrheit wie eine Nebelgranate.

    Ach und wegen dem Neid.. ich würde es lieber eine GEIZdebatte nennen. Das trifft es zu 100%.
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    • Sensenmaa 01.09.2017 14:40
      Highlight WoW ich bin überrascht von Ihnen. 🖒 Nach den letzten Beiträgen...
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    • Majoras Maske 01.09.2017 17:48
      Highlight Dem Vorwurf der Neiddebatte mit dem Begriff Geizdebatte zu begegnen ist genial. :-)
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    • Der Rückbauer 02.09.2017 14:45
      Highlight Poserlasami: Hör bloss auf mit Neid. Ich bin neidisch auf meinen Nachbarn, der einen teureren Jagi oder Merz fährt als ich, der eine schönere Frau hat als ich, der immer nur Filets grillt..... Nein, ich kann gar nicht neidisch auf die Managerlis sein, die Parasitenklasse ist unter sich neidisch, und da läufts zwischen 5 und 10 Kisten. Das ist die Parasitenklasse, die verdient, was sie nicht verdient. Das kommt übrigens von Dienen, infall. Die dienen nicht, die dienen nur zu. Gegenseitig, eine Krähe hakt der anderen kein Ausge aus.
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  • Posersalami 01.09.2017 13:26
    Highlight Es fehlen halt auch wieder mal die Angaben darüber, was die Vermögenden an leistungslosem Einkommen haben. Also Erträge aus Dividenden, Mieten, Pachten und Zinsen. Das wird dann sicher in der "Studie" über die Vermögen auch nicht einfliessen.

    Wieso kann der Löpfe nicht mal darüber eine fundierte Analyse schreiben? Darf auch gerne länger sein als eine halbe Din A4 Seite. Das wär jetzt wiedermal eine Chance auf einen lesenswerten Artikel gewesen..
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    • Sensenmaa 01.09.2017 14:41
      Highlight Gut geschrieben 🖒
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    • Dinolino 01.09.2017 14:53
      Highlight *das ist nur mein Bauchgefühl*
      ....stimmt ja alles was Du sagst, a.b.e.r watson ist gratis. checksch? gratis. Ich behaupte mal, das ist schon die bestmögliche Qualität die Du hier aufgetischt bekommst. Die Blogs zum Beispiel sind super...aber bei so einem Artikel wären wieviele Tage/Woche Recherche nötig? Allein über Onlinewerbung wird da vielleicht zu wenig Geld generiert.
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    • Marco86 01.09.2017 16:56
      Highlight Die Erträge sind zwar nicht ausgewiesen, fliessen als Einkommen jedoch in die Statistik mit ein (zählt zum Haushaltseinkommen). Die Einkommensungleichheit ist also laut Studie auch inkl. Dividenden, Mieten, Pachten und Zinsen nicht grösser geworden.
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  • Phrosch 01.09.2017 13:26
    Highlight Wie kann die Einkommensschere nicht auseinander gehen, wenn mein Lohn ein Prozent steigt und der des CEOs um zehn oder mehr Prozent? Vera****** kann ich mich selber.
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    • Posersalami 01.09.2017 14:17
      Highlight Der Lohn eines CEOs ist nicht das Problem. Das Problem sind die leistungslosen Einkommen aus Dividenden, Mieten, Pachten und Zinsen. Dein Feind ist nicht der CEO der 5 oder 10 mio im Jahr bekommt (was natürlich dennoch viel zu viel ist). Das ist NICHTS im Vergleich zB. zur Familie Blocher, die alleine letztes Jahr NUR von der EMS Dividenden in Höhe von 220mio erhalten hat. Oder die Familie Quandt, die haben letztes Jahr knapp 1 mia (!!!) € alleine aus ihren BMW Aktien erhalten. DA steht der Feind.
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    • Clayton 01.09.2017 15:46
      Highlight Schnappt euch die Feinde💪🏼
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  • meine senf 01.09.2017 13:22
    Highlight Gerechtigkeitsgefühl wird wie immer einfach mit dem Totschlag-Argument "Neid" abgespeist und Ende der Diskussion ...
    117 26 Melden
    • Nausicaä 01.09.2017 14:36
      Highlight Du bringst es sowas von auf den Punkt.
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    • Posersalami 01.09.2017 15:11
      Highlight Wenn die Neid-Debatten-Karte ausspielt einfach mit dem Geiz-Debatten-Trumpf stechen.
      23 3 Melden
    • Wehrli 04.09.2017 13:36
      Highlight Worauf dann das Gerechtigkeits-Nell passt, bevor der "Whataboutism"-Puur alles sticht.
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  • G. Schlecht 01.09.2017 13:22
    Highlight Die Schweiz ist für mich das Sinnbild von "Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel."

    Aber vielleicht soll das auch einfach so sein.
    32 53 Melden
    • stabiler 01.09.2017 14:02
      Highlight Na, dann sag das mal dem indischen Gemüsehändler am Markt in Delhi, der bangladeschischen Näherin in der Textilfabrik von Primark, dem chinesischen Foxconn-Mitarbeiter, dem ägyptischen Herrenfriseur, dem thailändischen Tuktuk-Fahrer, dem Fischer in Ecuador... Ich bin sicher, die weinen vor Mitleid.
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    • Cadinental 01.09.2017 15:28
      Highlight In dem Fall rate ich Ihnen sofort auszuwandern....
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  • mbr72 01.09.2017 13:18
    Highlight Avenir suisse hat sich seit langem selbst abgeschafft... kann ich nach den letzten paar Studien nicht mehr ernst nehmen, btw. die Vermögensungleichheit ist in der Schweiz eine der höchsten weltweit! Das kann man nur unter den Tisch kehren, wenn man eine best. politische Agenda verfolgt.
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Neuer Vorstoss für ein Impeachment gegen Trump – diesmal ist es ernst

Die Absetzung des US-Präsidenten ist längst überfällig, stellt der renommierte Jurist Benjamin Wittes fest. Derweil werden weitere pikante Details in der Russland-Affäre bekannt.

Benjamin Wittes ist Jurist am renommierten Thinktank Brookings Institution in Washington. Er ist auch Autor des Blogs Lawfare, der als Pflichtlektüre in der US-Politszene gilt. Wittes ist in den vergangenen Monaten dadurch aufgefallen, dass er in Tweets jeweils vorzeitig und akkurat auf neue Enthüllungen aus dem Weissen Haus aufmerksam gemacht hat.  

Nun ist Wittes erneut in die Schlagzeilen geraten. Er fordert den Kongress auf, ein Impeachment gegen den Präsidenten einzuleiten. …

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