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Die 5 besten Zitate von Hans Fehr über schwarzarbeitende Asylbewerber aus Ex-Jugoslawien

Nationalrat Hans Fehr und seine Frau haben eine schwarz arbeitende serbische Putzfrau beschäftigt und die Sozialabgaben nicht abgeführt. Die Verfahren gegen ihn und die Putzfrau sind eingestellt worden. Das dürfte Fehr eigentlich gar nicht passen.  

03.03.15, 20:00 04.03.15, 11:56

Fassen wir zusammen: 

1. SVP-Nationalrat Hans Fehr und seine Frau Ursula, Richterin am Bezirksgericht Bülach haben eine Asylbewerberin aus Serbien mit Aufenthaltsstatus N und ohne Arbeitsbewilligung für den privaten Sektor beschäftigt. 

2. Die Sozialabgaben haben sie nicht abgeführt. 

3. Das entsprechende Verfahren gegen sämtliche Beschuldigten, sowohl die Fehrs als auch die Putzfrau sowie gegen 12 weitere Beschuldigte ist eingestellt worden. 

4. Die serbische Putzfrau befand sich bereits in ihrem zweiten Asylverfahren. Das erste Gesuch ist abgelehnt worden. 

5. Noch während der Strafuntersuchung erhielt die Frau im Rahmen des zweiten Asylgesuches eine Aufenthaltsbewilligung des Typs F als vorläufig Aufgenommene. 

Eigentlich dürfte dies Hans Fehr alles überhaupt gar nicht passen, wenn man sich folgende seiner Voten aus Nationalratsdebatten zu Gemüte führt:

Hans Fehr möchte sagen, dass Schwarzarbeiter bestraft werden sollten.  keystone/montage watson

Hans Fehr hätte seine Putzfrau eigentlich gerne ausgeschafft. Leider ist die Initiative nicht richtig umgesetzt. Noch nicht.  keystone/montage watson

Soviel zum Thema «Asylgesuch im Doppelpack». Hans Fehr hier bei der Albisgüetli-Tagung 2014 mit seiner Frau Ursula und seiner Tochter Nina.  keystone/montage watson

Schwarzarbeitende Asylbewerber unterlaufen das Arbeitsrecht? Man höre und staune! keystone/montage watson

... und Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien sollten eigentlich sowieso kein Asyl erhalten. So.  keystone/montage watson

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User-Review:
Catloveeer, 19.12.2016
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42 Kommentare anzeigen
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  • zhch 04.03.2015 22:01
    Highlight Was mich am Urteil irritiert: Sonst heisst es doch "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" (Ignorantia legis non excusat). Und dann kommt ausgerechnet ein Prominenter 'Hardliner' wegen 'fehlendem Vorsatz' davon? Ist doch eine Farce...
    31 1 Melden
    • MaxM 04.03.2015 23:05
      Highlight So was habe ich unten schon mal erwähnt:
      Urteil vom Bundesverwaltungsgericht C-7263/2008 vom 31. August 2010 Erwägung 5 (http://www.bvger.ch/publiws/pub/cache.jsf?displayName=C-7263/2008&decisionDate=2010-08-31&lang=de).
      Da hat das Bundesverwaltungsgericht eine Touristin wegen "Schwarzarbeit" verurteilt, weil sie Kinder ihrer Halbschwester (unentgeltlich) hütete. Der Vorwurf: Sie hätte gewusst, es handle sich um eine bewilligungspflichtige Tätigkeit.
      Was will ich damit sagen? Weiss ich nicht...
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  • gizem.yurtseven 04.03.2015 11:22
    Highlight Da fragt man sich doch gleich, ob nicht die liebe Ehefrau Richterin etwas mit dem Entscheid zu tun hatte.
    33 1 Melden
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  • MediaEye 04.03.2015 03:31
    Highlight Die Kleinen hängt man und die "Grossen" lässt man laufen = KUSCHELJUSTIZ
    57 10 Melden
    • JKF 04.03.2015 08:12
      Highlight Meiner Meinung nach besteht kein Zusammenhang zwischen der Verwendung des Begriffs Kuscheljustiz und Ihrem Ausspruch.
      18 15 Melden
    • MaxM 04.03.2015 08:59
      Highlight Stimmt! Es ist ja nicht einmal Kuscheljustiz, da die Justiz hier wohl die beiden Augen zudrückt und gar nicht reagiert.
      25 2 Melden
    • MaxM 04.03.2015 09:50
      Highlight Welche Kuscheljustiz? Ich sehe da keine! Die Justiz zog vor, sich mit dem Fall gar nicht zu beschäftigen.
      24 2 Melden
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  • Joshzi 03.03.2015 23:08
    Highlight Es mutet schon seltsam an, dass 26% der Stimmberechtigten glauben, diese Vertreter repräsentieren die "bessere" Schweiz.
    93 9 Melden
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  • MaxM 03.03.2015 22:41
    Highlight Alle sind gleich, aber einige sind gleicher als die anderen.
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  • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 22:08
    Highlight Ich versteh den Artikel nicht. Hat nicht ein Rechtstaat entschieden, dass es keine illegale Asylantin und auch keine Schwarzarbeit gegeben hat?
    15 44 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 22:26
      Highlight Nein, der «Rechtstaat» hat lediglich entschieden, dass gegen Herr Fehr nicht ermittelt wird, weil kein vorsätzlicher Verstoss gegen das Ausländergesetz vorliegt.
      «Aufgrund der Aussagen aller Beteiligten ist die Staatsanwaltschaft zum Schluss gekommen, dass die Beschuldigten weder vorsätzlich noch eventualvorsätzlich gegen das Ausländergesetz verstossen haben. Zur fraglichen Zeit war aber nur die vorsätzliche Beschäftigung von Ausländern und Ausländerinnen ohne nötige Bewilligungen strafbar.» (Staatsanwalt gegenüber NZZ)
      http://www.watson.ch/!915906620
      52 10 Melden
    • MediaEye 04.03.2015 03:36
      Highlight in letzter Zeit verstehe ich die Richter nicht mehr; wenn dies nicht Eventualvorsatz warm was dann?
      Sogenanntes Unwissen schützt vor Strafe nicht .......sic
      29 2 Melden
    • RatioRegat 04.03.2015 13:34
      Highlight Ich finde die Einstellung höchst befremdend. Herr Fehr ist Parlamentarier und Frau Fehr ist Richterin: Entweder waren sie tatsächlich ignorant - dann sind sie offenbar nicht in der Lage ihr Amt auszuüben - oder sie haben den Verstoss gegen rechtliche Bestimmungen zumindest in Kauf genommen.
      29 1 Melden
    • MaxM 04.03.2015 16:23
      Highlight Urteil vom Bundesverwaltungsgericht C-7263/2008 vom 31. August 2010 Erwägung 5 (http://www.bvger.ch/publiws/pub/cache.jsf?displayName=C-7263/2008&decisionDate=2010-08-31&lang=de).
      Da hat das Bundesverwaltungsgericht eine Touristin wegen "Schwarzarbeit" verurteilt, weil sie Kinder ihrer Halbschwester (unentgeltlich) hütete. Der Vorwurf: Sie hätte gewusst, es handle sich um eine bewilligungspflichtige Tätigkeit.
      Was will ich damit sagen? Weiss ich nicht...
      14 0 Melden
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  • sewi 03.03.2015 21:54
    Highlight Lieber Maurice, Du kannst dann Fehr streichen und zweimal Koeppel auf den Wahlzettel schreiben......
    13 50 Melden
    • dickmo 03.03.2015 23:07
      Highlight Sie werden es nicht glauben, aber das werd ich nicht tun.
      67 7 Melden
    • sewi 04.03.2015 05:18
      Highlight @ dickmo: natürlich nicht...... Am Wahltag reiben sich wieder alle die Augen und fragen sich wer denn nun die 30% sind. Haben doch immer 90% in absoluter Einigkeit wiederholt dass sie nie SVP wählen........
      13 29 Melden
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  • Yelina 03.03.2015 21:45
    Highlight Ich wiederhole mich, aber echt jetzt: "Wasser predigen und Wein trinken" passt oft, so auch hier...
    73 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 22:14
      Highlight Sauf nicht so viel, Yelina.
      17 24 Melden
    • Yelina 03.03.2015 22:42
      Highlight David, ich sauf lieber Bier ;-)
      17 1 Melden
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  • SeKu 03.03.2015 21:39
    Highlight Endlich deckt mal ein Medium diese verdammte Verlogenheit der SVPler auf. Warum andere Medien dauernd schweigen, ist mir rätselhaft.
    123 14 Melden
    • Zap 05.03.2015 12:14
      Highlight Die ganze Politik ist doch verlogen. Die Medien berichten dann, wenn dadurch nicht zuviele Interessen tangiert werden. Denn die Medien sind nicht so unabhängig, wie sie sich gerne darstellen.
      2 4 Melden
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  • Thinkerer 03.03.2015 21:07
    Highlight Vor dem Gesetz sind alle gleich. Ausser, sie gehören der SVP an.
    103 12 Melden
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  • stadtzuercher 03.03.2015 20:46
    Highlight Ja, die Fehrsche Politik ist ein höhnisches Grinsen ins Gesicht seiner Wähler und aller rechtschaffener Bürger. Ich schätze, der Richter, der ihn laufen liess, war wohl aus derselben Partei.
    97 8 Melden
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  • amore 03.03.2015 20:23
    Highlight Unglaublich. Nein, es ist einfach zum Kotzen!
    86 8 Melden
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  • Alex23 03.03.2015 20:21
    Highlight "Wenn man eines Schwarzarbeiters habhaft wird, muss das Recht seinen Weg nehmen."
    Bei ihm hat das Recht, oder etwas in der Art, auch seinen Weg genommen, halt einfach zu seinen Gunsten.
    51 4 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 20:13
    Highlight Schon wieder.

    Warum gab es nie einen Artikel über Margret Kiener Nellen? Schon komisch oder? Damals war sie überall in den Medien mit mehreren Artikeln verteilt über 2 Wochen - aber bei watson habe ich beobachtet, dass sie mit keinem (ganzen) Artikel erwähnt wurde.

    Heute morgen wurde um konkrete Kritik an einem Artikel gefragt - glaubt ihr ich bin dumm?

    Watsons politische Berichterstattung ist einseitig und unvollständig. Wer behauptet, das hier sei kein gezieltes SVP Bashing der lügt die Leser täglich aufs neue an. Ich werde watson auf Wikipedia nun als Linkes Medium eintragen, zurecht.
    32 115 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 21:25
      Highlight Die bösen Journalisten, welche es sich erlauben, die Heuchlerei der SVP und gewisser Parteimitglieder aufzuzeigen. Wie können sie sich nur erdreisten, gegen die allheilige und unfehlbare Kuh SVP anzuschreiben? Bodenlose Frechheit...
      102 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 21:28
      Highlight ...
      137 12 Melden
    • TJ Müller 03.03.2015 21:36
      Highlight Ach so, Politiker dürfen sich nicht in die Pensionskasse einkaufen und beim Bezug wieder versteuern, so wie alle anderen Bürger? Btw, hätte sie die 400'000 auf mehrere Jahre aufgeteit, hätte sie dank der Steuerprogression viel mehr gespart.
      39 7 Melden
    • Gleis3Kasten9 03.03.2015 21:39
      Highlight Melde mal lieber den Geiselnehmer der dich dazu zwingt diese Seite täglich nicht nur zu lesen, nein, sogar zwingt täglich zu kommentieren wie schlimm sie doch ist. Mehrfach und immer wieder. Ich mag den Blick nicht - ich klick die Seite nicht an. Ich mag die BaZ, Weltwoche und viele andere nicht nicht, ich mag sooooo viele Sachen nicht und klick sie deshalb nicht an. Das Leben kann so einfach sein.
      85 7 Melden
    • SeKu 03.03.2015 21:43
      Highlight Haha, Wikipedia! Alle Artikel dort wurden doch von Ideologie-Schreibern (wie Sie ganz offensichtlich einer sind) oder von Marketingagenturen verfasst. Wer noch was auf Wikipedia glaubt, der hat es nicht anders verdient.
      12 35 Melden
    • oskar 03.03.2015 21:51
      Highlight ja müller, aber hier geht es um fehr. das ändert sich auch nicht wenn du alte vergehen von linken aufzählst
      57 6 Melden
    • Sille 03.03.2015 21:52
      Highlight Herr Müller dies könnte ändern wenn die Wahlen im Herbst erfolgreich waren und die Wähler den Linken eine Absage erteilt haben. Das die linke Politik welche schon seit geraumer Zeit in unserem Land überhand genommen hat weiterhin bestehen bleibt denke ich nicht und das eine Bundesrätin welche eigentlich christlich/mitte sein sollte immer linker/grüner wird, geht gar nicht. BL hat gezeigt wie's geht, es wäre ein Anfang den Saustall in Bern auszumisten, also machen wir dasselbe und wählen richtig und Herr Müller, die Presse ist wie eine Fahne, sie richtet sich nach dem gerade herrschenden Wind
      9 75 Melden
    • Matthias Studer 03.03.2015 21:52
      Highlight Naja, Kiener-Nellen hat nichts illegales getan. Es ist ethisch vielleicht nicht ganz koscher, vor allem wenn man für die SP kandidiert. Aber etwas, dass leider bei uns gang und gebe ist bei vermögenden Leuten. Aber das von Fehr ist nun mal illegal. Da führt kein Weg daran vorbei. Oder wie er es sagen würde, das schläckt kei Geiss wäg. Und als Nationalrat muss er die Gesetzgebung gekannt haben. In dem Sinn hat er noch Meineid geleistet.
      61 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 22:30
      Highlight Wir können auch böse gegen Linke schreiben.
      http://www.watson.ch/!453051369
      35 5 Melden
    • Hans Jürg 04.03.2015 03:51
      Highlight Frau Margret Kiener Nellen mag zwar unmoralisch gehandelt haben. Aber sie hat mit ihrer Steueroptimierung nichts Illegales gemacht.
      23 1 Melden
    • cassio77 04.03.2015 04:28
      Highlight ganz rechts aussen ist alles links. das problem bei der svp ist, dass sie keine partei, sondern vielmehr eine sekte ist. einige wenige bereichern sich mit geld und macht und die gläubigen bezahlen die rechnung. öffnet mal Eure augen, Ihr gläubigen!
      49 5 Melden
    • quintessenz 04.03.2015 08:27
      Highlight Ihr wollt das nicht wahrhaben, aber ihr seid sowas wie die Weltwoche, einfach auf die andere Seite. Somit einfach nicht ganz ernst zu nehmen.
      7 27 Melden
    • Charlie Brown 04.03.2015 08:28
      Highlight Die Handlung des Ehepaares Kiener-Nellen war nicht einmal unmoralisch. Einkäufe in die PK sind Gang und Gäbe und stehen nicht nur den oberen 10'000 zur Verfügung. Natürlich kann sich das nicht jeder Büezer leisten, das anerkenne ich. Aber selbst ich mit "nur" einer Lehre konnte schon davon profitieren.

      Weiter ist es so, dass der PK-Einkauf m.E. von ihrem Ehemann getätigt wurde, sie aber (weil als Ehepaar in gemeinsames Steuersubjekt) automatisch in Sippenhaftung genommen wird.

      Kritik nach links und rechts ist absolut ok, bitte aber faktenbasiert und differenziert.
      20 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2015 08:47
      Highlight @petar.marjanovic
      Ja, den Artikel findet man wenn man eure Suche verwendet. Nur ist es auch der einzige Artikel in dem die Frau Kiener Nellen kurz erwähnt wird. Wie du nach der Suche sicher selber bemerkt hast, gab es nie einen richtigen Artikel dazu. Von 5'863 Artikeln einer negativ über die Sozis, wow ;)
      6 19 Melden
    • Schne 04.03.2015 13:02
      Highlight Ich muss an dieser Stelle einen alten Kommentar wiederholen, weil er so schön ist. Lieber subjektiver Journalismus der als solcher erkennbar und ernsthaft recherchiert ist, als objektiver reingewaschener nonsense. Wer sich eine eigene Meinung leistet, infomiert sich sowieso besser aus unterschiedlichen Quellen. Ich kann euren Ärger über einseitige Berichterstattung nicht nachvollziehen.
      16 3 Melden
    600

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