DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Marder verursachen Schäden von 8 Millionen Franken

13.05.2021, 05:56
Marder verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe.
Marder verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe.
bild: keystone

Dem Versicherungskonzern AXA werden jährlich im Schnitt 17'000 Marderschäden gemeldet. Das Schadenvolumen beläuft sich auf rund 8 Millionen Franken, wie die AXA in einer Mitteilung schreibt.

Jeweils im Mai und Juni würden die meisten Marderschäden registriert. Dann sei das Revierverhalten der Tiere besonders ausgeprägt. Die Reparatur von Marderschäden kostet im Durchschnitt rund 450 Franken. Besonders oft sind Wohnmobile betroffen.

Die erhöhte Schadenfrequenz hänge unter anderem damit zusammen, dass Wohnmobile häufig über längere Zeit am selben Ort abgestellt würden. Die Tiere könnten sich so leichter einnisten, wird Fredy Egg, Leiter Schaden bei der AXA, in der Mitteilung zitiert.

Entsprechend stark angestiegen sind in den letzten Jahren die Marderschäden bei Wohnmobilen. Seien 2016 noch 338 Fälle der AXA gemeldet worden, so seien es im letzten Jahr 500 Fälle gewesen. Die Corona-Pandemie könnte zur Zunahme beigetragen haben.

Überdurchschnittlich viele Marderschäden verzeichneten die Kantone Jura, Appenzell Innerrhoden und Thurgau. In Genf, im Wallis sowie in Obwalden und Nidwalden lag die Zahl der Fälle dagegen um 60 bis 70 Prozent unter dem Schweizer Durchschnitt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So sehen übrigens Tiere ohne Nacken aus.

1 / 35
So sehen übrigens Tiere ohne Nacken aus.
quelle: instagram
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das süsseste Video des Tages – Gorilla-Dame verliebt sich in Baby

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Wenn der Ochse zu Hause geschlachtet wird

Hoftötungen fristen in der Schweiz noch immer ein Schattendasein. Der Berner Roger Basler ist einer der wenigen Bauern in der Schweiz, der diese Praxis auf seinem Hof anwendet. Er will seinen Tieren damit ein stressfreies Ableben ermöglichen – und den Kundinnen und Kunden Fleisch von hoher Qualität bieten.

Es ist kühl an diesem Donnerstagmorgen auf dem Bauernhof im bernischen Mittelhäusern. Zwei neugierige Ochsen stehen in einer Absperrung vor dem Stall, etwas entfernt hört man Gänse gackern und Kuhglocken läuten. Bauernhofidylle wie aus dem Bilderbuch. So scheint es zumindest auf den ersten Blick. Doch zu dieser Idylle zählt nicht zuletzt auch, dass Tiere getötet werden.

Roger Basler führt den Milchkuh- und Mastbetrieb seit bald drei Jahren und darf ihn seit Anfang 2019 sein Eigen nennen. Er …

Artikel lesen
Link zum Artikel