Microsoft
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File-This Nov. 30, 2016, file photo shows a man walking past a Microsoft sign at the annual Microsoft shareholders meeting in Bellevue, Wash. U.S. stocks moved broadly lower in morning trading Tuesday, Sept. 10, 2019, as investors again back away from technology companies. Technology stocks led the losses in the S&P 500 for a second straight day. Microsoft fell 1.9% and PayPal shed 2.2%.(AP Photo/Elaine Thompson, File)

Der Vertrag hat einen Umfang von zehn Milliarden Dollar und läuft über zehn Jahre. Bild: AP

Microsoft gewinnt Rennen um Jedi-Milliardenvertrag mit Pentagon – gegen Amazon



Der US-Technologieriese Microsoft hat sich im Bieterrennen um einen Milliardenvertrag mit dem US-Verteidigungsministerium durchgesetzt. Dies teilte das Pentagon am Freitag (Ortszeit) mit.

Demnach soll Microsoft das sogenannte Jedi-Projekt zum Aufbau eines Cloud-Systems für alle Teilstreitkräfte des US-Militärs übernehmen. Der Vertrag hat einen Umfang von zehn Milliarden Dollar und läuft über zehn Jahre.

Um den Grossauftrag hatten sich zuletzt nur noch Microsoft und der Onlinehandelsriese Amazon beworben. Als Spitzenreiter hatte eigentlich Amazon gegolten. Amazon-Besitzer Jeff Bezos ist aber ein häufiges Angriffsziel von US-Präsident Donald Trump. Bezos ist auch Besitzer der Zeitung «Washington Post», die kritisch über Trump berichtet.

Google hatte sich zurückgezogen

Im Oktober 2018 hatte sich der Internetriese Google aus dem Bieterrennen zurückgezogen und auf ethische Bedenken verwiesen. Google sei nicht sicher, ob das Jedi-Projekt den eigenen Grundsätzen zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz entspreche, erklärte der Technologiekonzern zur Begründung.

Google hatte im vergangenen Jahr Leitlinien zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz veröffentlicht. Diese soll demnach nicht für Waffen oder Gewalt gegen Menschen eingesetzt werden dürfen. Das Unternehmen hatte damit auf Mitarbeiterproteste gegen ein Drohnenprojekt des US-Militärs reagiert. (viw/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • GraveDigger 27.10.2019 12:02
    Highlight Highlight Ach wenn es irgendwo etwas zu verdienen gibt ist die Moral schnell über Bord geworfen. Kuugel hupt nur rum weil zu wenig lukrativ.
    Wenn es um Geld, sehr viel Geld geht.. dann werden alle schwach.. Auch unsere "Führer" aus Bern sind da nicht besser oder verkauft Ruag nun nur noch Werkzeuge für den Garten?
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.10.2019 09:22
    Highlight Highlight Ein weiteres Beispiel von technologischem Fortschritt ganz im Sinne "zum Vorteil für die Menschheit".

    Bei Google könnte man jetzt fast noch daran glauben, wäre da nicht die Wirtschaft.

    Und Jeff Bezos kann ja gleich mal bei den Chinesen, Iranern und Russen vorbeischauen. Die haben auch Geld für sowas.

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