Sektenblog

Denkst du schon oder glaubst du noch? Weshalb Wissenschaften keine Ersatzreligion sind

Ich bin zwar ein Skeptiker, betrachte aber die Wissenschaften kritisch und nicht als neue Religion.

04.11.17, 08:07 04.11.17, 21:10

Die Wissenschaften sind der Feind der Religionen. Das ist ein Gedanke, der viele Gläubigen auf die Palme bringt.

Ein anderer: Gott fürchtet Menschen, die ihn mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Universum bugsieren möchten. Man erinnere sich an den Bibelspruch: Selig sind die Armen im Geiste …

Tatsächlich sind sich Glaube und Wissenschaften oft spinnefeind. Ich bekomme dies seit vielen Jahren von gläubigen Bloggerinnen und Bloggern demonstriert, die mir in ihren Kommentaren mantramässig vorwerfen, ich sei wissenschaftsgläubig und habe ein mechanisches oder utilitaristisches Weltbild. Ein Vorwurf, den ich vehement bestreite. Doch davon später.

Das Titelblatt von Galileo Galileis Dialog: Aristoteles, Ptolemäus und Copernicus diskutieren Bild: shutterstock.com

Tatsächlich ist es unmöglich, dass Glauben und Wissenschaften im Gleichschritt einen Walzer tanzen. Überdurchschnittlich viele Naturwissenschafter sind Agnostiker oder Atheisten. Sie sind gewohnt, die Welt nach wissenschaftlichen Kriterien zu erfassen. Religiöse Erklärungsmuster passen schlecht ins Puzzle, weil sie nicht überprüfbar sind.

«Es scheint, als könne man vielen Menschen alles und jedes verklickern, wenn es unter der Tarnkappe der Religion daherkommt.»

Heute sind Wissenschaften unabhängig und nur ihren eigenen Ansprüchen und Erfordernissen verpflichtet. Das war nicht immer so. Früher war die Kirche Herr über die Wissenschaften, sie hatte auch die Deutungshoheit. Man erinnere sich nur an Galilei, der seine Erkenntnisse verleugnen musste, um nicht auf dem Scheiterhaufen zu landen. Wahr war damals nur, was nicht religiösen Dogmen widersprach oder was in der Bibel stand.

Abstruse Heilsvorstellungen

Zurück zu mir. Ich beobachte seit 40 Jahren Glaubensgemeinschaften, von denen viele Sektencharakter haben. Dabei erlebe ich, dass Gläubige bereit sind, im Namen des Glaubens die abstrusesten Heilsvorstellungen kritiklos zu übernehmen. Es scheint, als könne man vielen Menschen alles und jedes verklickern, wenn es unter der Tarnkappe der Religion daherkommt.

Glaube und Wissenschaft – wie passt das zusammen?

Video: YouTube/eswerdelichtTV

Wer gewohnt ist, auch religiöse Ideen einer kritischen Prüfung zu unterziehen, nimmt ihr vielleicht einen Teil der Magie oder verliert etwas von der betäubenden Euphorie, aber er verhindert, allenfalls indoktriniert oder religiös missbraucht zu werden.

Auch um die geistige Freiheit zu fördern, hinterfrage ich alle sensiblen Lebensbereiche, vor allem eben die weltanschaulichen, politischen und religiösen. Die besten Werkzeuge dazu liefern die Naturwissenschaften, aber auch Philosophie, Psychologie und Soziologie.

Ich bin aber weit davon entfernt, sie als Ersatzreligion zu betrachten. Ich habe mich genügend mit Wissenschaftstheorie auseinandergesetzt, um zu erkennen, dass auch wissenschaftliche Erkenntnisse nur relativ verstanden werden können. Sie sind immer nur so lang gültig, bis sie mit neuen Untersuchungen widerlegt oder ergänzt werden.

«Die einzigen halbwegs verlässlichen Instanzen sind Verstand und Vernunft. Doch selbst diese täuschen uns regelmässig.»

Die Krux von Glaube versus Wissenschaft lässt sich an der Evolutionstheorie exemplarisch demonstrieren. So bestätigen Tausende wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse die Richtigkeit der darwinschen Lehre und ihrer Weiterentwicklungen.

Die Evolutionstheorie hält auch der Falsifizierung stand: Es gibt keine Alternativariante, die die Entwicklung der Lebewesen beschreiben würde. Ausser natürlich den Kreationismus, die Schöpfungslehre, die von den monotheistischen Religionen propagiert wurde. Und teilweise heute noch wird. Man kennt es: Gott schuf die Welt in sechs Tagen, am siebten ruhte er.

Wer den Kreationismus vertritt und die Evolutionstheorie leugnet, muss aber den Gottesbeweis erbringen, also die Existenz Gottes wissenschaftlich nachweisen. Dass dies ein Ding der Unmöglichkeit ist, anerkennen selbst strenggläubige Christen, Juden und Moslems.

Auch gläubige Biologen glauben an die Schöpfungslehre

Trotzdem gibt es viele gläubige Biologen, die die Schöpfungslehre aus religiöser Überzeugung vertreten. Lieber schwören sie ihren wissenschaftlichen Forschungsgrundlagen ab, als ihren Gott zu «verraten».

Dabei greifen sie zu einem Taschenspielertrick. Sie nutzen kleine Lücken bei der Evolutionstheorie, um sie radikal in Frage zu stellen.

Konkret: Neben den unzähligen, wissenschaftlich erhärteten Erkenntnissen gibt es ein paar wenige Unklarheiten. Diese nutzen die gläubigen Biologen, um den Kreationismus zu verteidigen. Würden sie hingegen nach diesem erkenntnistheoretischen Ansatz die Schöpfungslehre nachweisen wollen, würden sie nur schon bei der Versuchsanordnung grandios scheitern.

Ihre wissenschaftliche Unredlichkeit ist offensichtlich.

Die einzigen halbwegs verlässlichen Instanzen für uns Menschen sind Verstand, Vernunft und Bewusstsein. Doch selbst diese täuschen uns regelmässig, weil wir emotionsbestimmt sind und unser Hirn laufend Fehlschaltungen produziert.

Deshalb sind gerade in religiösen Fragen kritische Rückfragen besonders wichtig. Diese versuche ich in meinen Blogtexten zu stellen. Mit Wissenschaftsgläubigkeit hat das nichts zu tun.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 07.11.2017 06:35
    Highlight Kurz vor Tor/Blogschluss das Schlusswort von
    G.Ch.Lichtenberg:
    ¨Kindliche Wundermärchen über Wandeln auf dem Wasser und Wiederauferstehung eines Toten werden um so eher als Wunder geglaubt je weniger die eigene Bildung dazu befähigt, die tatsächlichen Wunder des Mikrokosmos des Universums und der unendlich komplizierten Systeme des Lebens auch nur annähernd als solche wahrzunehmen."

    Und zu dieser Bildung gelangen wir dank der Naturwissenschaft!
    16 5 Melden
  • Lami23 06.11.2017 19:53
    Highlight Ich denke, in allem kann eine Art Religion gefunden werden. In der Art sich zu ernähren zum Beispiel. Sobald es moralisierend wirkt und nur darauf abzielt, seine Wahrheit als die Einzig wahre zu verkaufen, wird es nervig...
    15 2 Melden
  • Patrick S. 06.11.2017 19:15
    Highlight Es ist zu beachten, dass es DIE Evolutionstheorie nicht gibt. In den letzten Jahrzehnten hat es mindestens ein halbes Dutzend Theorien betreffend Evolution gegeben. Heute sind vor allem zwei Theorien in der Diskussion, einerseits der Neodarwinismus und andererseits die „Evo-Devo“-Theorie. Während gemäss Ersterer die natürliche Selektion die treibende Kraft hinter der Evolution ist, stellt man sich gemäss Letzterer die Evolution in Analogie zur Entwicklung beispielsweise eines Embryos vor.
    6 9 Melden
  • Hirnwaschtrockner 06.11.2017 15:19
    Highlight Unter Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen versuchen. Denken als einen Weg. Das zu-Denkende entzieht sich dem Menschen und zieht ihn mit. Weil sich das zu-Denkende dem Menschen entzieht und sich von ihm abwendet, nimmt es ihn in Anspruch. Der Mensch wird dadurch zu einem Zeichen und verweist auf das, was sich ihm entzieht.
    2 1 Melden
  • cero 06.11.2017 11:55
    Highlight Wer bedenkt, dass sich nicht beweisen lässt, dass 1+1=2 ist, wird das System Wissenschaft nach wie vor zwar sehr zu schätzen wissen, und all die Hilfestellungen, Erkenntnisse und Fortschritte, die sie mit sich bringt, aber "Wahrheit" ist auch in diesem Zusammenhang ein (zu) grosses Wort. Letztlich sind auch 'wissenschaftliche' Erkenntnisse immer interpretationsbedürftig. Glaube / Religion ist eine andere Art, sich mit gemachten Erfahrungen auseinanderzusetzen, ein Suchen, ein vorsichtiges Tasten, weit weg vom stumpfsinnigen Behaupten, zu was Glauben leider allzu oft pervertiert wird.
    5 21 Melden
    • Schne 07.11.2017 08:38
      Highlight Wer Wahrheit sucht ist schon auf dem Holzweg. Der beschränkte menschliche Geist kann doch nur ein winziges Abbild unseres Universums erstellen. Er kann es nie in seiner Ganzheit erfassen. Ergo ist Wahrheit nur eine grössenwahnsinnige Idee. Alles was als wahr verkauft wird, ist eine Lüge. In diesem Punkt ist die Wissenschaft wenigstens ehrlich. Wenn irgend ein Gott zu uns käme und uns die Wahrheit sagte, wir würden es nicht verstehen. Wir stritten uns jahrhunderte lang um die Auslegung seiner Worte ohne der Wahrheit näher zu kommen...
      5 3 Melden
  • Hypatia 06.11.2017 11:20
    Highlight Das gerade Hugo Stamm nach bestem Wissen und Gewissen seine jahrzehntelange Arbeit geleistet hat, wird wohl kaum jemand ernsthaft in Frage stellen wollen. Darum frage ich noch einmal, warum erwähnt er in seinem Text nicht mit einem Wort das Gewissen? -

    Die Antwort gebe ich gleich selbst: Weil er sich damit der ganzen Fragwürdigkeit aussetzen würde, die diesen Text unterschwellig durchzieht. Der Frage nämlich, inwiefern sich religiöse Gläubigkeit und wissenschaftliche Erkenntnis denn überhaupt ausschliessen müssten.

    Dieser Ausschluss ist heute schlicht veraltet.
    10 20 Melden
    • Pasionaria 07.11.2017 06:09
      Highlight
      1/2
      ¨...warum erwähnt er in seinem Text nicht mit einem Wort das Gewissen?¨

      Warum wohl nicht, weil dieses Wort nur eine relig. gepraegte Floskel ist und inhaltlich nicht existiert.
      Du wirst staunen, aber ich habe ein reines Gewissen, denn .....ich habe es noch nie benutzt!
      Zutreffender spricht man von Moral und Ethik, die aber mit Glauben/Religión ueberhaupt nichts zu tun haben.
      ff

      9 5 Melden
    • Pasionaria 07.11.2017 06:11
      Highlight 2/2
      ....
      Es draengt einen, aus ethischen bzw. moralischen Gruenden bestimmte Handlungen auszufuehren oder zu unterlassen.
      M.E. werden einem diese Wertvorstellungen im guenstigsten Falle anerzogen, die man hoffentlich im Laufe des Lebens erweitert oder sich aneignet. 
      9 2 Melden
  • Patrick S. 06.11.2017 10:53
    Highlight evand: „Nun frage ich mich, wer Gott erschaffen hat? Oder war Gott schon immer da? Das wäre dann ja genauso unmöglich.“

    Wieso sollte es unmöglich sein, dass Gott schon immer da war? Gemäss dem kosmologischen Kalām-Gottesbeweis muss nur alles was zu existieren begonnen hat eine Ursache haben, nicht überhaupt alles was existiert. Ein Kritiker dieses Arguments muss demnach einen plausiblen Grund angeben können, weshalb Gott zu existieren begonnen haben muss und nicht schon immer existiert haben kann.
    3 15 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 16:21
      Highlight Patrick
      Das Kalam ist einfach eine Behauptung, kein Argument. Die Prämissen sind willkürlich, das heisst, sie sind so gemacht, damit sie für den Befürworter passen.
      Da sind die alten Gottesbeweise um einiges besser - wenn auch genauso ungültig.
      14 0 Melden
  • Patrick S. 06.11.2017 10:35
    Highlight itsbigben: „@Patrick: Die Videos sind in etwa so glaubwürdig wie die "Chi-Power" Videos ;)“

    Ich kann beim besten Willen keine Parallele zwischen den „Chi-Power“-Videos einerseits und dem Video über den kosmologischen Kalām-Gottesbeweis und dem Video über das Argument für die Existenz Gottes aus der Feinabstimmung der Naturkonstanten im Universum andererseits erkennen. Kannst Du mir erklären, wo aus Deiner Sicht die Parallelen liegen?
    1 4 Melden
  • Hypatia 06.11.2017 10:17
    Highlight Überdurchschnittlich viele Naturwissenschafter sind Agnostiker oder Atheisten.

    Trotzdem gibt es viele gläubige Biologen, die die Schöpfungslehre aus religiöser Überzeugung vertreten.

    Also was jetzt? -

    Ausserdem: Die Naturwissenschaften zeichnen sich insbesondere durch ihre Gewissenlosigkeit aus. Das Gewissen darf sie nicht in ihrem Erkenntnisdrang hindern.

    Was daraus wird und geworden ist, sieht man ja heute weltweit . . . . . .

    4 22 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.11.2017 22:33
    Highlight Gottgläubigen entgegne ich immer am liebsten so:

    Wer hat denn deinen Gott gemacht? Der war einfach da, ja? Aha! Und warum glaubst du ist es nicht möglich, dass alles andere nicht auch einfach so da sein kann?

    *Buffer overload* :D
    15 5 Melden
    • Patrick S. 06.11.2017 15:03
      Highlight Alles andere, was im Universum existiert, kann deswegen nicht einfach da sein, weil Gott im Gegensatz zu allen im Universum befindlichen Dingen ein notwendig existierendes Wesen ist. Im folgenden kurzen Video wird gezeigt, dass im Universum kein notwendig existierendes Objekt existiert und wie aus diesem Umstand für die Existenz Gottes als eines notwendig existierenden Wesens argumentiert werden kann:

      1 11 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 07.11.2017 01:04
      Highlight Das Video ist Käse, weil es folgendes ausser Acht lässt: Selbstverständlich ist die Existenz des Universums eine Notwendigkeit, damit alles andere existieren kann. Dazu braucht es kein Hirngespinst namens Gott.
      9 2 Melden
  • pamayer 05.11.2017 21:54
    Highlight die wissenschaft versucht, dingen, phänomenen auf den grund zu gehen, und ist abhängig von auftraggeber, der finanziert (zb im namen der nazis kriegsgeräte optimieren/erfinden). manchmal ist die wissenschaft an einer staatlichen uni frei in der wahl ihrer themen.
    entsprechend ist es heikel, wenn zb die chemische industrie einen lehrstuhl an der uni finanziert.
    deshalb ist eine gewaltentrennung und ein gesundes bildungswesen von elementarer bedeutung.wissenschaft und aufklärung müssen neutral sein,sonst drohen türkische oder us amerikanische zustände, wo der diktator kritisches unterdrückt
    8 4 Melden
  • pamayer 05.11.2017 21:50
    Highlight danke, hugo stamm, auch dass du deine eigenes begegnen mit der welt darstellst.
    religionen sind herrschaftsgebilde (mit betonung auf herr, schliesslich muss das patriarchat zementiert werden), welche dogmen mit befehlscharakter herausgeben (briefing). als die römer merkten, dass das christentum populär wurde, erklärten sie dieses zur staatsreligion. geschickter schachzug zur festigung der eigenen vorherrschaft.
    und wenn us amerikanische bibeltreue ärzte an abtreibungskliniken - im namen gottes für das leben - töten, ist das höchst makaber und grotesk.

    9 3 Melden
  • Emanzipator 05.11.2017 13:49
    Highlight Beim Glauben geht es vlt. auch darum als Basis des ganzen Vertrauen beizuziehen. Beim Wissen geht es um Empire. Da braucht man kein Vertrauen.

    Vlt. braucht es die Gegenüberstellung gar nicht??

    Die Existenz zu widerlegen ist übrigens aus wissenschaftlicher Sicht völliger unsinn. Man kann keine ‚inexistenz‘ beweisen. (Egal wovon)
    15 1 Melden
  • Gummibär 05.11.2017 11:24
    Highlight Wissenschaft taugt nicht als Ersatz für religiösen Glauben weil alle Erkenntnisse der Wissenschaften jederzeit durch neu hinzugekommenes Wissen Veränderungen und Korrekturen unterworfen werden kann. Wir sagen : "Nach heutigem Wissensstand" und nicht : " Wie es vor 1800 oder 1400 Jahren aufgeschrieben wurde".
    Heutige Religionen werden wie alle vorangegangenen verschwinden weil sie nicht hinterfragt und erneuert werden wollen und können, spätestens dann, wenn der letzte Mensch verschwindet und sich zu den Dinosauriern gesellt.
    13 2 Melden
  • olive 05.11.2017 10:45
    Highlight Wenn der Bischof einen auf Klima macht
    http://www.achgut.com/artikel/wenn_der_bischof_einen_auf_klima_macht
    5 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 17:05
      Highlight sehr guter Artikel! Es zeigt so schön, dass die nichts Substantielles mehr zu sagen haben.
      2 0 Melden
  • TheMan 05.11.2017 04:38
    Highlight Es gibt Beweise, das die Evolutionstheorie die Wahrheit ist? BottblitzundDonmerhagel. Die will ich sehen. Auch die der Urknalltheorie
    7 36 Melden
    • Michael Bamberger 05.11.2017 09:34
      Highlight Belege:

      -Anatomie: Arten teilen gleiche Merkmale mit einem gemeinsamen Vorfahren.

      -Molekularbiologie: DNA und genetischer Code belegen gemeinsame Abstammung / Verwandtschaft.

      -Biogeographie: globale Distribution von Organismen versus einmaligen Kennzeichen von Arten auf Inseln reflektieren Evolution und geologische Veränderung.

      -Fossilien: belegen die Existenz von ausgestorbenen Arten und ihre Verwandtschaft mit heute lebenden Arten.

      -Direkte Beobachtung: z.B. Evolution von Insekten hin zur Pestizidresistenz oder z.B. Bakterien hin zur Antibiotikaresistenz.

      37 4 Melden
    • Regas 05.11.2017 12:44
      Highlight @Michael
      Die Belege sind weder Falsifizierbar noch reproduzierbar und daher streng Wissenschaftlich ausser dem letzten Punkt nicht beweisbar.
      Klar ist nur, das sich die Lebewesen durch Anpassung (Evolution) an neue Lebensbedingungen anpassen können. Wie neue Arten entstehen bleibt jedoch im Dunkeln.
      Evolution oder Kreationismus ? Wir wissen es nicht, jedoch ist ersteres plausibler.
      8 34 Melden
    • Michael Bamberger 05.11.2017 13:21
      Highlight @ Regas

      Na dann wünsche ich Ihnen viel Spass bei der Präsentation Ihrer obigen These an sämtlichen Biologiefakultäten dieser Welt. Im besten Fall könnten Sie noch was dazulernen und im schlechtesten Fall werden Sie schon bei der ersten Präsentation ins Schwitzen kommen.
      14 2 Melden
    • Regas 05.11.2017 16:02
      Highlight @Michael
      Sämtliche Professoren der verschiedenen Biologiefakultäten würden ins schwitzen kommen wen sie die, von Fakultät zu Fakultät, unterschiedlichen Erkenntnisse über die erdgeschichtlichen Entwicklungen der Lebewesen einmal Falsifizieren müssten.
      Nur mittels einer Zeitmaschine, welche eine Reise in die Vergangenheit erlaubt, könnte die Weltgeschichtliche Entwicklung eindeutig bewiesen werden.
      3 25 Melden
    • Michael Bamberger 05.11.2017 21:11
      Highlight @ Regas

      Ihre kreationistische Replik ist schon längst widerlegt, siehe hier:

      Behauptung: "Evolution is unscientific, because it is not testable or falsifiable. It makes claims about events that were not observed and can never be re-created."

      Faktum: This blanket dismissal of evolution ignores important distinctions that divide the field into at least two broad areas: microevolution and macroevolution...etc...(Quelle: Scientific American)

      Ganzer Artikel zu finden unter:

      https://www.scientificamerican.com/article/15-answers-to-creationist/

      Bildung hilft, Regas.
      21 1 Melden
    • Regas 05.11.2017 22:45
      Highlight @Michael:
      Also wie gesagt ich bin kein Verfechter des Kreationismus. Aber die Beweise die im scentific Artikel aufgeführt werden sind sämtlich leider nicht Falsifizierbar. Wie die Welt und die Lebewesen entstanden sind bleibt weiterhin in grossen Teilen ein Rätsel, was man ja auch so stehen lassen kann. Es gibt noch unendlich viele Dinge zu erforschen. Und solange noch viele Fragen offen sind sollte man sich nicht von Festlegungen mögliche Lösungsansätze verbauen.
      0 13 Melden
    • Uranos 06.11.2017 00:35
      Highlight @Regas

      "Nur mittels einer Zeitmaschine, welche eine Reise in die Vergangenheit erlaubt, könnte die Weltgeschichtliche Entwicklung eindeutig bewiesen werden."

      Und genau aus diesem Grund kannst du nicht behaupten, dass die Biologen falsch lägen. Du kannst es nämlich überhaupt nicht besser wissen. Alles, was du tun könntest, wäre "Gegen"-Fakten präsentieren, stattdessen kommt einfach der Satz "die Biologen haben alle keine Ahnung"
      13 0 Melden
    • Regas 06.11.2017 08:04
      Highlight Lieber Uranos die Biologen sind sich ja selber untereinander uneins weil es keine eindeutigen Belege gibt. Die einen Leiten die Entwicklungsgeschichte aus Fossilien und Knochen - funden ab, andere kommen mit der Analyse von Genetischem Material auf ganz andere Resultate. Der ganze Abstammungsbaum muss immer wieder neu geschrieben werden. Wo habe ich behauptet die Biologen haben keine Ahnung? Wie du siehst schreibe ich das als Ahnungsloser über solche die behaupten die Wahrheit gepachtet zu haben obwohl sie selber auch in vielen Belangen im Dunkeln tappen.
      1 11 Melden
    • Michael Bamberger 06.11.2017 09:18
      Highlight @ Regas

      Nochmals: Bildung hilft!

      Eine wissenschaftliche Theorie (Synonym: Lehrsatz) hält nur dann stand, wenn sie falsifizierbar ist, was für die Evolutionstheorie ebenso zutrifft, wie z.B. für die Gravitationstheorie. (Vgl. Wissenschaftstheorie, Karl Popper - Logik der Forschung)

      Um sich aber einen Nobelpreis zu sichern, streben Sie doch einfach in "Nature" oder "Science" die Publikation Ihrer bahnbrechenden Erkenntnisse an, welche die Evolutionstheorie auf das Niveau einer Hypothese (Synonym: Annahme) herabstuft, vorausgesetzt Sie schaffen die Hürde der Peer-Review.
      10 3 Melden
    • Michael Bamberger 06.11.2017 10:23
      Highlight @ Regas

      (Teil 1):

      “What would falsify evolution?

      If it could be shown that organisms with identical DNA have different genetic traits.

      If it could be shown that mutations do not occur.

      If it could be shown that when mutations do occur, they are not passed down through the generations.

      If it could be shown that although mutations are passed down, no mutation could produce the sort of phenotypic changes that drive natural selection.”

      If it could be shown that selection or environmental pressures do not favour the reproductive success of better adapted individuals."

      7 0 Melden
    • Michael Bamberger 06.11.2017 10:30
      Highlight @ Regas

      “What would falsify evolution?

      If it could be shown that even thouth selection or environmental pressures favour the reproductive success of better adapted individuals, "better adapted individuals" (at any one time) are not shown to change into other species.”

      If predictions were not possible that species from a common gene pool separated into group A and group B and isolated for generations over a longer period of time and exposed to different environmental conditions will eventually become unable to reproduce with members of the other group.”

      (Quelle: Wikipedia)
      3 0 Melden
    • TheMan 06.11.2017 10:48
      Highlight @Michael Bamberger also fangen wir an. Die Chance das aus Nichts etwas wird, besteht zu 0% Urknalltheorie wiederlegt. Die Ursuppe. Wieviele Zufälle braucht es, das 2 "Lebewesen" sich dort gefunden haben. Zuviele zu alle. Das die Evolutionstheorie stimmt? Falsifizierung können wir bei dem vergessen. Hat ein Mensch jemals die Evolutionstheorie in Action gesehen? Die ganze Theorie basiert auf einer, eben Theorie. Theorie heisst, sie ist keinen Fakt, es ist keine Wahrheit bis jetzt. Eine Theorie ist nur in Gewissen Köpfen was ohne Handfesten Beweise. Eben einfach eine Theorie.
      1 16 Melden
    • TheMan 06.11.2017 10:49
      Highlight Eine Theorie ist im Allgemeinen eine durch Denken gewonnene Erkenntnis im Gegensatz zum durch Erfahrung gewonnenen Wissen.[1] In der Wissenschaft bezeichnet Theorie abweichend ein System wissenschaftlich begründeter Aussagen, das dazu dient, Ausschnitte der Realität und die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten zu erklären[2] und Prognosen über die Zukunft zu erstellen. In den geisteswissenschaftlichen Fachbereichen wie etwa in der Philosophie (Wissenschaftstheorie) oder der Mathematik Theorie (Logik) wird der Begriff entsprechend enger gefasst.
      1 10 Melden
    • Michael Bamberger 06.11.2017 14:25
      Highlight @ The Man

      Ich habe Ihre Fragen beantwortet und dazu die entsprechenden, allgemein anerkannten Lehrmeinungen als Belege präsentiert. Dass Sie diese Tatsachen ignorieren, ist allein Ihre Entscheidung, über deren Beweggründe ich weder urteilen will noch kann.

      Dementgegen hätten Sie aber mit etwas mehr Courage, Vorurteilslosigkeit und Aufgeschlossenheit einiges dazulernen können, aber eben...

      ..."Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit..." (Immanuel Kant)



      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 16:58
      Highlight Regas
      Wie Arten entstehen ist schon lange geklärt und belegt.
      Dein Wissensstand scheint noch im vorletzten Jahrhundert stecken geblieben zu sein.
      Dann Fossilbefunde und Genforschung ergänzen sich wunderbar. Da kommen nicht die einen auf andere Resultate als die anderen. Das ist einfach deine Behauptung, die du nicht belegen können wirst.
      5 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 17:02
      Highlight TheMan
      Also ich würde dem nicht trauen, der sagt, er hätte die Evolutionstheorie in Aktion gesehen. Ich würde den einweisen lassen.
      Aber die Evolution kann man sehr gut beobachten und wird auch schon seit Jahrzehnten im Labor getan. Auch du meinMan, dein Wissensstand - sofern überhaupt vorhanden - dümpelt im vorletzten Jahrhundert.
      6 1 Melden
    • TheMan 06.11.2017 18:20
      Highlight Rabbi die Evolutionstheorie, ist eine Theorie. Theoretisch kann auch nichts alles werden. Aber die Theorie ist nicht das Praktische, nicht das was passiert ist. Die Theorie ist was passiert sein könnte. Darum heisst Sie ja auch Theorie. Diese Theorie ist nur in Unseren Köpfen. Aber bitte, wen Ihr vom Affen abstammen wollt. Tut euch kein Zwang an. Ich stamme jedenfalls nicht vom Affen ab.
      1 11 Melden
    • Michael Bamberger 06.11.2017 19:27
      Highlight @ The Man

      Zum x-ten Mal, bilden Sie sich und versuchen Sie endlich zu verstehen, was unter einer wissenschaftlichen Theorie zu verstehen ist.

      Stichwort: Gravitationstheorie!!

      Aber leider scheint bei Ihnen sowieso Hopfen und Malz endgültig verloren zu sein.

      6 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 19:41
      Highlight TheMan
      Nicht vom Affen, das ist klar, aber von einem Esel!

      Was eine Theorie ist, hat dir Michael erklärt. Was du trotzdem immer noch für Theorie hältst, ist bloss heisse Luft und muss nicht ernst genommen werden.
      6 0 Melden
    • Regas 06.11.2017 22:30
      Highlight Es kochen ja so hoch die Emotionen in dieser Diskussion. Die Fakten gehen zu Gunsten von persönlichen Angriffen verloren. So ist es scheinbar immer wenn, wie hier, die Frage Evolution oder Kreationismus wenn auch nur versteckt im Hintergrund schwelt.
      Mir ist es eigentlich scheiss egal ob ich vom Schimpansen oder von Adam und Eva abstamme. Ich lebe hier und heute und hoffe auf ein gutes Leben bis es zu ende ist und meine Leiche in irgend einem Krematorium verschmort.
      Und ja Bildung hilft immer, unabhängig davon ob die Leere richtig oder falsch ist !??
      2 7 Melden
  • Spooky 05.11.2017 02:57
    Highlight Die Realität ist nicht statisch, nicht festgefügt, nicht stabil.

    Die Realität verändert sich von einem Augenblick auf den andern. Die Realität ist immer in Bewegung.

    "Alles fliesst".

    Wir wissen ja nicht einmal, ob unsere Erinnerung an den verflossenen Augenblick stimmt.

    Die Wissenschaft ist nur ein winziger Teil der Realität.

    In Bezug auf das Ganze ist die Wissenschaft eine Randnotiz.

    In 500 Millionen Jahren wird man sich an die heutige Wissenschaft nicht mehr erinnern.
    8 25 Melden
    • Mirischgliich 05.11.2017 21:29
      Highlight "Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen."
      Zitat von Jakob Johann Baron von Uexküll, baltischer Biologe
      * 08.09.1864, † 25.07.1944
      10 3 Melden
    • Uranos 06.11.2017 00:37
      Highlight Die Wissenschaft kann Aussagen über die Welt vor 500 Millionen Jahren machen. Die mathematischen Gesetze in 500 Millionen Jahren werden immer noch die gleichen sein. Wissenschaft ist also ziemlich zeitlos. Religion fokussiert dagegen immer auf einen ganz spezifischen Zeitpunkt in der Geschichte, wo Heilige oder Propheten erschienen sind.
      17 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 19:47
      Highlight Stimmt, in 500 Mio Jahren wird sich niemand mehr an die heutige Wissenschaft erinnern.
      Weil niemand mehr da sein wird um sich zu erinnern.
      5 0 Melden
    • Spooky 06.11.2017 20:51
      Highlight @ Uranos
      "Die mathematischen Gesetze in 500 Millionen Jahren werden immer noch die gleichen sein."

      Unsere mathematischen Gesetze sind nur für unser Äon und nur in unserem heutigen Universum gültig.

      Ausserdem können wir nicht einmal beweisen, dass 1+1=2 ist.
      0 6 Melden
  • Ramón Putscher 05.11.2017 01:20
    Highlight Interesant und Denkanregent.


    3 2 Melden
  • Nonbeliever 04.11.2017 23:44
    Highlight Eigentlich ist der Sachverhalt ja simpel: Glaube, bzw. Religion ist kultivierte 'fantasy', ein über Jahrausende lang gehegtes und gepflegtes Hirngespinst. Die schrecklichen Folgen davon kennen wir alle: Religionskriege, Unterdrückung Nichtgläubiger etc. WISSENSCHAFT: ein rationales Sich-heran-tasten an eine objektive Wahrheit. Akribische Knochenarbeit, trial-and-error. V.a. aber Logik, die auf math. Erkenntnis beruhen. Wieso funktioniert mein Handy? Weil ich daran glaube? Nein!, sondern weil in so einem Ding die wissensch. Forschung von Jahrhunderten verbaut sind.
    24 5 Melden
  • Herbert Anneler 04.11.2017 22:43
    Highlight Herr Stamm, wo sehen Sie die Naturvölker? Ich habe den Eindruck, dass diese für Sie keine Menschen sind: Sie glauben nicht an einen Gott und der Begriff der Rationalität bzw. Vernunft ist ihnen ebenso fremd. In Ihrem Denktaster haben sie nicht Platz. Aber ihre Kulturen sind die ältesten überhaupt...
    14 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.11.2017 23:54
      Highlight Sehr gut festgestellt.

      7 10 Melden
    • Regas 05.11.2017 12:15
      Highlight Wenn die Naturvölker verbreitete Sekten währen, dann müsste im Sektenblog auch darüber berichtet werden.
      Etwa so: Der Geister und Ahnenglauben vieler Naturvölker welcher über Generationen weitergegeben wird verunmöglicht es diesen Menschen jemals aus ihrem Gefängnis von Mythos und Aberglauben auszubrechen. Erst durch den Kontakt mit Menschen die einen höheren Erkenntnisstand haben kann diese Gefangenschaft im überlieferten Schwachsinn aufgebrochen werden.
      2 16 Melden
  • Spooky 04.11.2017 19:24
    Highlight Aus dem Artikel:

    "...und habe ein mechanisches oder utilitaristisches Weltbild."

    Von mir aus gesehen, weder noch. Ich behaupte, Herr Stamm hat ein positivistisches Weltbild.
    ⬇︎☟⬇︎
    [https://de.wikipedia.org/wiki/Positivismus]

    Aber dieses Weltbild ist genau so richtig oder falsch wie irgendein anderes Weltbild. Nur sollte Herr Stamm nicht behaupten, es sei das einzig richtige.
    13 17 Melden
    • Pasionaria 05.11.2017 07:51
      Highlight Wie kommst denn Du wieder auf solch eine abstruse Spekulation, was HST's Weltbild sein soll?
      Hast Du mit ihm schon ein oder zwei Bier getrunken?

      Das sehe ich ganz anders, der Positivismus waere schon deswegen nichts fuer ihn, da er eine Ideologie ist und zudem zu sehr religioese Zuege aufweist.
      Das ist wiederum eine aeusserst spookische Annahme.
      16 4 Melden
    • Spooky 05.11.2017 16:59
      Highlight Er glaubt an eine vom Bewusstsein unabhängige, objektiv erfahrbare, materielle Aussenwelt.
      6 6 Melden
  • Leider Geil 04.11.2017 15:42
    Highlight "Selig sind die Armen im Geiste" oder vielleicht doch "Selig sind die geistig Armen"? Beides hat irgendwie was.
    10 6 Melden
    • 4kant 04.11.2017 16:58
      Highlight Da habe ich den Unterschied nie kapiert. Ich schliesse die Deutung von "Geist" = "Schnaps" einmal aus. Kannst Du mir auf die Sprünge helfen?
      13 0 Melden
  • Denverclan 04.11.2017 15:29
    Highlight Wir wissen nicht weshalb wir leben, wir wissen nicht weshalb wir sterben, wir wissen nicht was das Leben überhaupt bedeutet. Wenn wir ALLE ehrlich zu uns selber sind, müssen wir uns eingestehen, dass wir gar nichts wissen. Wir haben ca. 80 Jahre Leben, wenn wir „Glück“ haben, und ehrlicherweise sind wir bezüglich der Erkenntnis was das Leben für einen Sinn macht, am Anfang und am Schluss genau gleich schlau....jedermann/frau lebt seine eigene „Wahrheit“ und „Realität“. Anstand, Respekt, Liebe, Hilfsbereitschaft, Einfühlsamkeit, Toleranz usw. tönen jedenfalls besser als Geld, Macht, Gier, Krieg
    26 5 Melden
  • sEribaZ 04.11.2017 14:06
    Highlight Meinen Sie, utilitaristisch? Dann verstehe ich nicht wirklich, wieso man Ihnen das vorwerfen sollte?! Aber vielleicht sehe ich das zu abstrakt, da ich aus den Wirtschaftswissenschaften komme. Ein utalitaristisches Weltbild kenne ich nicht, und finde keine Erklärung.
    Auf jeden Fall finde ich Ihren Blog immer sehr spannend, kritisch denken, sollte überall erlaubt sein.
    16 5 Melden
  • Wölfli beim Lamm 04.11.2017 12:46
    Highlight Sollte bald der radikale Islam bei uns das Sagen haben werden solche Diskussionen nicht mehr möglich sein. Die wörtliche "Auslegung" heiliger Bücher ist stets verbunden mit der Unterdrückung anderer Menschen. Wer die Kontrolle über die angebliche Wahrheit hat, hat die Kontrolle über alles. Da liegt die Gefahr. Vielleicht arbeitet H.S. diesen Punkt mal heraus. Welche echten Gefahren drohen der ganzen Gesellschaft von radikalen,
    religiösen Standpunkten? Kommt diese Frage, brauchen wir nicht mehr Glauben und Wissenschaft gegeneinander aufzuwiegen. Dann geht es um ganz anderes.
    23 35 Melden
    • 4kant 04.11.2017 14:14
      Highlight "Wer die Kontrolle über die angebliche Wahrheit hat, hat die Kontrolle über alles".
      Ich behaupte, es ist exakt anders herum.
      Wer die Kontrolle über alles, d. h. insb. über die Menschen hat, und das was sie sich zu sagen und zu schreiben getrauen, der kontrolliert die Wahrheit.
      Auch ohne den Einfluss der Islamisten, bewegt sich unsere Gesellschaft eilig in ein totalitäres Zeitalter. Das zeigt sich im Umgang mit Rauchern, Dicken, Fleischessern, Klimaskeptikern, u.v.a.
      Die Freiheit des Individuums wird zunehmend eingezwängt, in ein dogmatisches Ideal. Das ist eine Parallele zum Islamismus.
      22 10 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 04.11.2017 14:15
      Highlight Als die Christen das Sagen hatten, waren solche Diskussionen nicht möglich.

      Es gibt bei uns weit mehr (radikale) Christen als (radikale) Muslime.

      Wie soll der radikale Islam 'bei uns das Sage haben'?
      44 15 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 04.11.2017 14:23
      Highlight > Das zeigt sich im Umgang mit Rauchern, Dicken, Fleischessern, Klimaskeptikern, u.v.a.

      Seit einiger Zeit esse ich aus ganz anderen Gründen kein Fleisch. So übel angemacht wie von Fleischfanatikern wurde ich bisher nur von Christen.
      15 11 Melden
    • Dr.Bogyman 04.11.2017 14:51
      Highlight Der radikale Islam wird hier niemals das Sagen haben. Die sind schwach. Sobald das Geld aus Saudi-Arabien weg ist kann auch der IZRS nichts mehr machen. Aber ein toleranter rationeller Islam könnte sich breit machen in Europa. Vielleicht sogar wünschenswert. Unser Bankensystem muss reformiert werden, sonst geht's bergab. Da muss man halt auch Mal von den Muslimen lernen.
      13 17 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 17:17
      Highlight ein toleranter rationeller Islam? Das ist doppelte Widersprüchlichkeit in sich.
      Unser Bankensystem muss reformiert werden? Ja. Aber bestimmt nicht durch Muslime. Gäbe es von dort etwas Vertrauenswürdiges, hätte man das schon längst aufgegriffen.
      19 17 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 18:13
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      Dem Muslim ist also grundsätzlich nicht zu trauen...
      Und Einer, der so etwas von sich gibt, glaubt von sich selber, ein seriöser Wissenschaftler zu sein...
      Tsts, da hoffe ich doch noch eher auf die Muslime!
      9 23 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 18:29
      Highlight rodolfo
      Kennst du das islamische Bankensystem? Nein?
      Warum gibst du dann einen Kommentar darauf ab?
      19 7 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 19:06
      Highlight Also wenn Du die Banken als besonders vertrauenswürdig ansiehst, dann brauchen wir hier nicht weiter zu diskutieren.
      Denn dann lebst Du in einer anderen Welt, als ich.
      6 11 Melden
    • Dr.Bogyman 04.11.2017 19:35
      Highlight @Rabbi Jusuf Was ist eigentlich dein Ziel? Ich sehe dich nur wie du den Islam dissen willst. Hast du nichts besseres zu tun. Und wenn du schon dabei bist, KOMM MIT ARGUMENTEN. Das hab ich dir schon Mal gesagt. Es reicht nicht aus einfach zu sagen der Islam ist böse.
      14 12 Melden
    • Dr.Bogyman 04.11.2017 19:39
      Highlight @Rodolofe Der Typ kennt das islamische Bankensystem wahrscheinlich auch nicht. Sonst würde er sowas nicht sagen...
      7 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 20:39
      Highlight Bogy
      Ich hab doch nicht gesagt, dass der Islam böse sei. Ich habe nur gesagt, dass das islamische Bankensystem nichts taugt.
      Man stelle sich vor, alles muss von der Scharia abgesegnet sein, die sich wiederum auf ein uraltes Buch bezieht in dem nichts Genaues steht, ausser dass man keine Zinsen nehmen darf. Was macht man dann, damit man am Geldverleih doch etwas verdient? Man verklausuliert das Finanzprodukt so, dass man den Verdienst nicht mehr Zins nennen muss. Höchst kompliziert, aber völlig uneffektiv und undurchsichtig - ideal für Korruption und Schwarzgeldtransfer.
      16 5 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 21:43
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      Dann passen die doch hervorragend zu "unseren" Banken!
      Ich weiss gar nicht, was Du gegen die hast!
      Korruption und Schwarzgeldtransfer gehören doch zu den Kern-Kompetenzen der Schweizer Grossbanken!
      Und dabei räumen auch die Aktionärs-Blutsauger und der CEO unverschämt ab! Etwas Steuern für den Bund.
      Etwas Scharia könnte diesem "organisierten Verbrechen" sogar gut tun!
      Vermutlich kommen die Banker alle nach ihrem Tod ohne Portemonnaie in einen Supermarkt, der ewig lange offen hat.
      Das wäre dann ihre Hölle ...
      8 15 Melden
    • Dr.Bogyman 04.11.2017 22:45
      Highlight Hört sich manchmal aber so an. Zinsen sind aber schlimm. Das geht nicht. Und heute wir mit Nahrung spekuliert. Das ist unglaublich was da abgeht. Du kannst das nicht gut reden. Das ist 100% Haram. Und du siehst ja was passiert. Wir werden von Flüchtlingen überannt. Zurecht! Und dann Waffen, Alkohol, Zigaretten, Schweinefleisch... Alles schädlich. Dann lieber Sachdarlehensverträge. Das ist besser als Zinsen. Zinsen erzeugt ARMUT! Ich will gar nicht wissen was in den nächsten 5 Jahren auf uns zukommt wegen dieser Sache. DRAMATISCH!!!
      4 10 Melden
    • Dr.Bogyman 04.11.2017 22:47
      Highlight Darum Argumentieren ich dagegen weil die Leute den Islam kritisieren und von hinten werden uns die Portmonnais von diesen Wallstreet Wölfen geklaut. Selber schuld sind wir dann!
      4 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 23:21
      Highlight rodolfo
      "Etwas Scharia könnte diesem "organisierten Verbrechen" (Banken) sogar gut tun!"
      Selten so einen Schwachsinn gelesen!
      7 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 23:26
      Highlight Bogy
      Zinsen sind schlecht? Nun gut, wie aber nennt man das, wenn eine Bank für einen Kreditnehmer ein Auto kauft, dieser das in Raten zurückkauft und am Ende natürlich mehr bezahlt, als wenn er das Auto ohne Bank gekauft hätte? Das ist Halal, aber es geht nur um verschleierte Zinsen, die zudem sehr viel höher ausfallen dank dem komplizierten Prozess. Da lob ich mir ehrliche Zinsen.
      Wer so etwas nötig hat, ist nicht recht bei Trost und das nur, weil es schariakonform ist.
      Eine Lachnummer, mehr nicht.
      9 5 Melden
    • rodolofo 05.11.2017 07:43
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      Ich bin nicht grundsätzlich gegen Zinsen!
      Wenn keine Kredite mehr vergeben werden, weil solche "Islamisch korrekten" Kredite nur Risiko ohne Ertrag bedeuten, dann ist auch niemandem gedient.
      Zur Zeit sind die Hypothekarzinsen bei uns dermassen tief, dass es sich auch mit hohen Schulden sehr gut leben lässt.
      Anders verhält es sich im Notfall!
      Siehe Griechenland:
      Ausgerechnet dann, als sie dringend Geld brauchten, um damit ihr Überleben zu sichern, stiegen die Zinsen gnadenlos in die Höhe!
      Aus der Sicht von Investoren war das nur logisch, da sie ja sehr viel riskierten...
      5 4 Melden
    • Pasionaria 05.11.2017 08:01
      Highlight Rabbi Jussuf
      natuerlich hast Du Recht, nur der folgende Satz will mir absolut nicht gefallen: "Da lob ich mir ehrliche Zinsen."
      Jetzt muss Du mir aber noch sagen, welche Bank auf dieser Welt 'ehrliches' Verzinsen handhabt.
      Ist es etwa eine der Grossbanken > null Zinsen auf Sparbuecher > 15% bei Schulden.
      Aber auch in anderen Laendern, Du weisst welche ich meine: auf Spareinlagen 7% - auf Schulden bis zu 25%. Dies stimmt, habe gerade jemandem deshalb aus der Patsche geholfen.
      Also bitte streiche das Wort 'ehrlich' in Zusammenhang mit Banken.
      7 5 Melden
    • rodolofo 05.11.2017 09:30
      Highlight @Passionaria
      Sorry, habe gerade aus Versehen geblitzt.
      "Ehrlichkeit" und "Banken" sind zwei Begriffe, die sehr schlecht zusammen gehen.
      Kurz nachdem der Chef der Schweizer Nationalbank über die Presse erklärte, dass der Eurokurs von 1.20 gegenüber dem Franken 100%ig und konsequent verteidigt werde, wurde genau dieser Kurs aufgegeben und dem Spiel der Marktkräfte überlassen...
      Aber die Banken stehen mit ihrer Schönwetter-Hochglanz-Propaganda nicht allein da.
      Die Geschäftswelt ist vollkommen durchsetzt von professionellem, falschen "cheese!"-Lächeln!
      Umso mehr ist heute ECHTHEIT gefragt!
      4 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.11.2017 17:31
      Highlight Pasionaria
      Es geht hier nicht um die Redlichkeit der Zinsen unserer Banken. Das ist eine andere Baustelle.
      Es geht hier um ein Finanzsystem, das ausschliesslich religiös basiert ist. Aber wenn ihr so etwas vorzieht? Bitte. Dann aber nicht meckern, wenn vieles andere auch religiös basiert ist, wie zum Beispiel Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit, Menschenrechte, etc.

      Ehrliche Zinsen: Ich weiss wenigstens, wofür ich bezahle, im Gegensatz zu den verschachtelten Systemen des Sharia-Banking.
      4 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 00:22
      Highlight Dann gibt es noch das berühmt berüchtigte Hawala System mit dem Gelder bequem in die ganze Welt verschoben werden können. Das kann für viele vorteilhaft sein wegen den niedrigen Gebühren, aber es dient auch zum Drogenhandel, oder aktuell zur Terrorfinanzierung und natürlich um Geld am Fiskus vorbei zu schleusen.
      Aber es ist halal¨!

      Wer es nicht glaubt... siehe hier: www.welt.de/politik/ausland/article149961276/So-funktioniert-der-geheimste-Geldtransfer-der-Welt.html
      4 1 Melden
    • rodolofo 06.11.2017 07:13
      Highlight Heute im Tages Anzeiger erschienen:
      "Neues Datenleck zeigt, wie Schweizer Hunderte Millionen aus Afrika abziehen"
      Geheime Dokumente aus einer Kanzlei auf den Bermudas offenbaren fragwürdige Geschäfte von Politikern und Konzernen. Schweizer Firmen gehen grosse Korruptionsrisiken ein. Auch ein US-Minister ist involviert.
      "Wie ein Schweizer von Angolas Milliarden profitiert"
      Jean-Claude Bastos verwaltet den angolanischen Staatsfonds. Das Datenleck zeigt: Die Geschäfte nützen ihm gleich mehrfach.
      So viel zur "Ehrenwerten Gesellschaft"...
      (Der Western-Saloon hat eine glitzernde Fassade.)
      4 2 Melden
    • Dr.Bogyman 06.11.2017 09:06
      Highlight @ Rodolfo Danke
      @ Rabbi Und wem hat das Schweizer Bankgeheimnis geholfen???
      Nein das was bei unserem Bankensystem abläuft ist 1000 Mal schlimmer. Man könnte meinen das Schicksal dieser Welt liegt in den Händen von Soziopaten. Und du versuchst die aus irgend einem Grund zu schützen? Unglaublich. In der Scharia braucht es immer Zeugen. Mehrer sogar glaube ich. Auch bei Geld Überweisungen. 100%. Das steht schwarz auf weiß sehr deutlich im Koran. Ich glaube irgendwo bei der Sure Baqara (die Kuh) bin mir aber nicht sicher. Aber es braucht immer Zeugen egal bei was.
      2 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 10:22
      Highlight Bogy + Rodolfo
      Ihr seht nur schwarz weiss.
      Nirgendwo hab ich gesagt, dass unser Geldsystem über jede Kritik erhaben sei nur weil das isl. System nichts taugt.
      Nichts von wegen Zeugen bei Geldgeschäften. Hawala z.B. funktioniert ausschliesslich auf Vertrauen und meist noch ohne jede Aufzeichnung.
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 10:30
      Highlight rodolofo
      "Neues Datenleck zeigt..."
      Danke!
      Jetzt drehen wir das mal um:
      Hier können schmutzige Geldgeschäfte wenigstens aufgedeckt werden. Im isl. System ist dies beinahe unmöglich. Darum gibt es von dort auch kaum Skandalmeldungen.
      Beispiel Terrorfinanzierung: Da ist es dank dieses Systems sehr schwierig die Geldflüsse aufzudecken, geschweige denn zu unterbinden.
      2 1 Melden
    • rodolofo 07.11.2017 08:08
      Highlight @Rabbi
      Ich kenne mich im "Islamischen Bankensystem" überhaupt nicht aus.
      Offenbar ist es genau so verschachtelt und undurchschaubar, wie "unser" Bankensystem.
      Der Beinahe-Crash im Jahre 2008 hatte so viel ich weiss mit solchen verschachtelten, undurchschaubaren "Toxischen Wertpapieren" zu tun...
      Eh voila!
      Ob dann ein Zins "ehrlich" eingezogen wird, oder nicht, ist doch bei solchen kriminellen Machenschaften, die noch dazu völlig legal sind (dank gekauften Anwälten und Politikern) nur noch Detail!
      Hast Du schon mal bemerkt, wie hier jetzt, wo die Zinsen tief sind, die Gebühren ansteigen?
      2 0 Melden
  • 4kant 04.11.2017 12:38
    Highlight Es gibt keine Unvereinbarkeit von wissen und glauben.
    Letztendlich ist beides eine Form von Überzeugung.
    Der Unterschied liegt darin, ob man seine eigene Überzeugung bezweifeln will, d.h. man will wissen, oder eben nicht, d. h. man will glauben.
    Diese Haltung des ständigen Zweifels, die Kunst der Wissenschaft, oder des ständigen Nicht-Zweifels, die Kunst der Religion, beschränken sich überhaupt nicht auf irgendwelche Lebensbereiche. Es gibt ganz besonders auch in Wissenschaftskreisen sehr viel etablierten Nicht-Zweifel, der durchaus religiöse Züge trägt.
    8 23 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 04.11.2017 14:18
      Highlight Nichtzweifler, die solche Dinge behaupten wie 'die Unfallwahrscheinlichkeit eines Gefährts ist total unabhängig von der Geschwindikeit'?

      Oder wie muss man das verstehen?
      7 1 Melden
    • 4kant 04.11.2017 14:29
      Highlight @control
      Es spielt eigentlich keine Rolle, wie die Überzeugung lautet. Wenn Du sie nicht bezweifeln willst, oder kannst, dann glaubst Du daran. Mir scheint, Du kaust da mit Deinem Beispiel an einem Glaubenssatz von Dir herum.
      Etwas zu wissen, heisst, es immer wieder zu überprüfen, schon nur, um sich zu vergewissern, dass es immer noch so ist, wie es einmal war. Denn die Konstanz der Naturkonstanten und der Naturgesetze ist nicht bewiesen und ungewiss. Sie wird dennoch vorausgesetzt, oder mit anderen Worten: geglaubt, auch von eingefleischten Astrophysikern.
      4 7 Melden
    • 4kant 04.11.2017 16:45
      Highlight @control.
      Du kaust mit Deiner Frage an einem Deiner Glaubenssätze herum.
      Schaut man sich die Statistiken über die Unfälle je Personenkilometer an, so erkennt man leicht, das Skateboards und Fahrräder sehr unfallträchtig sind und Düsenflugzeuge sehr unfallarm. PKWs haben mehr Unfälle pro Personenkilometer wie Hochgeschwindigkeitszüge. Diese Korrelation belegt, dass ein Gefährt eine umso geringere Unfallwahrscheinlichkeit hat, je schneller es fährt. War das, was Du meintest?
      Meine ursprüngliche Aussage ist die:
      Woran man nie zweifelt, daran glaubt man. Und sei es das Gravitationsgesetz.
      6 6 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 18:23
      Highlight @ 4kant
      Du kannst vieles anzweifeln!
      Je nach Blickwinkel ergeben sich verschiedene Bilder, ohne dass dabei gelogen und betrogen wird.
      Aber wenn Du auf etwas aufbauen und vertrauen kannst, dann sind das die Naturgesetze!
      Wasser fliesst immer bergab!
      Die Schwerkraft zieht Dich auf der Erde immer nach unten!
      Die Naturgesetze sind absolut verlässlich und weder "lieb", noch "böse".
      Sie sind einfach so, wie sie sind.
      Und genauso ist es im Grunde auch mit uns:
      Wir sind einfach und machen dieses und jenes.
      Zum Beispiel hier auf Watson einen Kommentar ablassen.
      7 4 Melden
    • äti 04.11.2017 19:24
      Highlight @4kant: "umso geringere Unfallwahrscheinlichkeit hat, je schneller es fährt" - je schneller es fährt, desto weniger kann Mensch steuern ..
      6 1 Melden
    • 4kant 04.11.2017 23:28
      Highlight @äti
      Natürlich, Du hast es begriffen. Eine Korrelation beweist keine Ursache. Die wohl wichtigste Unfallursache hast Du vermutlich ganz zu recht genannt, wenn auch nur indirekt.
      3 2 Melden
    • 4kant 04.11.2017 23:39
      Highlight @rodolofo
      Die Gravitation ist ein schlechtes Beispiel. Diese überprüft jeder von uns ganz selbstverständlich und ununterbrochen jeden Tag.
      Klar, jeder muss auf vieles vertrauen, damit er sein Leben irgendwie gestalten kann. Aber das hat viel, viel, viel mehr mit Glauben, als mit Wissen zu tun.
      Wirklich wissen tun wir nur sehr wenig, eigentlich höchstens nur das, was wir selber erlebt haben. Und sogar davon könnte ein hübscher Teil Einbildung sein. Wenn's einer merkt, dann hört man ihn sagen: "Aber ich habe gemeint, ...".
      Gehörtes und Gelesenes sind nie Fakten, sondern bloss Behauptungen.
      2 3 Melden
    • rodolofo 05.11.2017 07:52
      Highlight @ 4kant
      Wenn Du sogar an den Naturgesetzen zu zweifeln beginnst, begibst Du Dich auf sehr dünnes und rutschiges Eis!
      Zweifel und Misstrauen sind sicher berechtigt, denn allzu oft wurden wir betrogen und enttäuscht.
      Trotzdem solltest Du zurückfinden zu Dir selber und wenigstens Deinen eigenen Gedanken und Gefühlen vertrauen!
      In Dir selber hast Du alles, was Du zum Leben brauchst. Also brauchst Du gar nicht weit zu suchen!
      Lass einfach Deinen Verstand und Dein Herz arbeiten, dann läuft alles wie von selbst, so wie "Es muss" und vor allem so, wie "Es WILL"!
      2 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.11.2017 11:01
      Highlight Hi, ich wollte nur mitteilen, dass ich jetzt verstehe, warum deine Logik so verdreht ist...

      Die Gravitation anzuzweifeln ist lustig, tut aber weh, wenn man dann mit einem Skateboard testet. Und hey, es gibt Tricks, die funktionieren erst ab einer gewissen Geschwindigkeit.

      Ich hab mich jedoch vor ein paar Wochen gefragt, wie man so eine blödsinnige Korrelation bemühen kann. Ich hab nicht ernsthaft gezweifelt, weil der Fehlschluss auf der Hand liegt: Bei dieser Frage loht es sich nicht verschiedene Fahrzeugtypen miteinander zu vergleichen.
      1 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 04.11.2017 12:25
    Highlight Evangelikale sagen "ich stamme nicht vom Affen ab, und Gott hat die Welt in 7 Tagen erschaffen". Wenn es um Glauben geht, kann ich nur von mir selber schreiben. Ich bin katholisch. Ich zweifle nicht an der Existenz Gottes. Aber ich zweifle manchmal an mir selber. Bin ich der gute Mensch der ich sein möchte? Dabei glaube ich, dass wir alle vom Affen abstammen und Darwin recht hat: Die Welt wurde nicht in 7 Tagen erschaffen. Was ich auch glaube: Die Wissenschaft wird nie beweisen können, dass Gott NICHT exisitiert, und ich muss nichts beweisen. Für mich existiert er.
    15 15 Melden
    • Jol Bear 04.11.2017 13:52
      Highlight Wir heutigen Menschen stammen nicht vom Affen ab. Heutige Affen und Menschen hatten aber irgendwann gemeinsame Vorfahren. (Die DNA von Mensch und Schimpanse stimmen zu über 95% überein.)
      23 1 Melden
    • Dr.Bogyman 04.11.2017 14:58
      Highlight @Jol Stimmt. Die Wissenschaft korrigiert sich auch ständig. Schlussendlich ist Wissenschaft auch nur Glaube oder Mutmassungen. Wir glaubten wir stammen vom Affen ab... Haha
      3 16 Melden
    • Don Sziggy 04.11.2017 18:18
      Highlight Falsch Wölfi, da Du behauptest, es gibt "Ihn, Es, oder was auch immer", musst Du es beweisen.
      9 3 Melden
    • itsbigben 04.11.2017 19:48
      Highlight @Don: Gläubige konnten noch nie etwas beweisen was dieses Gottesgelaber anbelangt. Aber schönreden können sie es.

      Religionen kommen und gehen. Schon witzig oder fast beängstigend, dass es noch immer Menschen im 21. Jahrhundert gibt, die ein über 2000 Jahre altes Buch als "wahr" empfinden...
      9 2 Melden
    • beaetel 04.11.2017 20:19
      Highlight Die Wissenschaft „bewies“ dass geglaubt wird, was man ständig sieht oder hört. Ergo kann auch das alte Buch zu einer heiligen/heilenden Schrift mutieren, sprich zu einer Wahrheit werden. Wem‘s hilft. Das ständige überprüfen und zweifeln ist natürlich anstrender, was man vom Denken ganz generell sagen kann. (Kahnemann)
      2 1 Melden
    • Gummibär 05.11.2017 14:36
      Highlight Richtig. Die Präsenz oder Absenz Gottes (wie ihn jeder, der an ihn glaubt , sich vorstellt) ist nicht beweisbar.
      Ich weiss sogar wo der Himmel und die darin wohnenden Seelen verstorbener Menschen sich befindet. Da die Seelen weder Masse noch Energie haben, kann ihre und des Himmels Präsenz oder Absenz auch nicht wissenschaftlich bewiesen werden.
      Nur ich weiss wo sie sind und ich sag's nicht weiter.
      3 2 Melden
  • Patrick S. 04.11.2017 12:12
    Highlight Es ist nicht nur so, dass naturwissenschaftliche Erkenntnisse in keinem Widerspruch zur Annahme der Existenz Gottes stehen, es ist sogar so, dass in den letzten Jahrzehnten naturwissenschaftliche Entdeckungen gemacht wurden, welche die Annahme der Existenz Gottes stützen. In den folgenden zwei kurzen Videos werden solche Entdeckungen und deren Relevanz für die Frage nach der Existenz Gottes vorgestellt:




    6 26 Melden
    • Naughtious Maximus 04.11.2017 14:06
      Highlight Nicht einmal die Lichtgeschwindigkeit ist konstant. Im Jahre 1945 hat man sich auf eine Konstante 'geeinigt'. Die heutige Wissenschaft ist nicht glaubwürdig.
      8 25 Melden
    • Naughtious Maximus 04.11.2017 14:26
      Highlight Es war das Jahr 1972 als die versammelte Wissenschaftswelt sich auf eine Konstante für Berechnungen geeinigt hatte. Sorry.
      Ein Bezug zur Realität sieht aus meiner Sicht anders aus.
      4 10 Melden
    • Oxymora 04.11.2017 16:11
      Highlight Das mach ich von jetzt an auch so. Immer wenn ich mir etwas nicht erklären kann, führe ich es auf die Existenz Gottes zurück.
      Oh mein Sandwich ist verschwunden!
      Hund schläft, Katze schläft, Fall klar dass war der Bibeldämon.
      16 3 Melden
    • itsbigben 04.11.2017 19:51
      Highlight @Patrick: Die Videos sind in etwa so glaubwürdig wie die "Chi-Power" Videos ;)
      11 2 Melden
    • evand 05.11.2017 20:52
      Highlight Also ich habe diese Filmchen angeschaut. Man kommt zum Schluss, dass das Universum nicht immer schon da war, sondern, dass eine unglaubliche Macht das Universum erschaffen hat. Gott. Nun frage ich mich, wer Gott erschaffen hat? Oder war Gott schon immer da? Das wäre dann ja genauso unmöglich.
      5 1 Melden
  • blaubar 04.11.2017 12:01
    Highlight „Wer den Kreationimus vertritt und die Evolutionstheorie leugnet, muss aber den Gottesbeweis erbringen, also die Existenz Gottes wissenschaftlich nachweisen.“

    Das ist ein sehr spannendes Gebiet, das nicht allzu klar ist. Sogar Hanspeter Dürr, Quantenphysiker und ehemaliger Mitarbeiter Heisenbergs, „glaubt“ nicht recht an die Urknalltheorie. Studiert man die Quantenphysik, wird plötzlich alles ziemlich offen.
    Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass alle irgendwie etwas von der Wahrheit sehen. Es ist durchaus auch wahrscheinlich, dass der menschliche Verstand nicht ausreicht dafür.
    16 18 Melden
  • Concertino 04.11.2017 12:00
    Highlight Es gibt eine simple Regel, nach der ich mich orientiere: Beim Kreationismus musst du nur unterscheiden, ob es vom Menschen oder nicht vom Menschen kreiert wurde. Alles, was nicht vom Menschen erschaffen wurde ist "göttlich". Alle Religionen und Bibeln und Korane wurden von Mendchen erschaffen, also "nicht-göttlich". Bäume, Wasser, Erde, Tiere, ist "Göttlich". Ganz einfach! 😀
    14 7 Melden
  • Naughtious Maximus 04.11.2017 11:53
    Highlight Herr Stamm, Sie schreiben: 'Es gibt keine Alternativvariante..' Ja, es gibt keine Alternativvariante die in wissenschaftlichen Kreisen akzeptiert wird. Genauso wie früher die Kirche die Alternativvariante von Galilei und G. Bruno nicht akzeptierten.
    Die Wissenschaft fungiert zunehmends in einer Wissenschaftsblase.
    Und noch was: Die Big Bang Theorie wurde von einem Priester ins Leben gerufen. Die Evolutionstheorie basiert massgeblich auf dieser Theorie (nämlich, dass die Welt auf einer lineare Weltanschauung basiert).
    Ihre Aussagen in diesem Artikel sind sehr widersprüchlich.
    14 37 Melden
    • Nevermind 04.11.2017 12:19
      Highlight Urknalltheorie:
      Georges Edouard Lemaître. Geboren 17. Juli 1894, gestorben 20. Juni 1966.

      Evolutionstheorie:
      Charles Robert Darwin. Geboren 12. Februar 1809, gestorben 19. April 1882.

      Irgendwas an deiner Zeitlinie ist komisch.
      21 4 Melden
    • Naughtious Maximus 04.11.2017 13:49
      Highlight Eigentlich ist es hinlänglich wer welche Theorie zuerst veröffentlich hat.
      Denn beide liegen fundamental falsch. Nicht einmal die Lichtgeschwindigkeit ist stabil (das ist wissenschaftlich bewiesen). Und dennoch basieren viele, wenn nicht die meisten Berechnungen auf einer Konstanten.
      Die Wissenschaft klammert sich genauso wie die abrahamitischen Religionen an menschengemachte und nicht mit der Realität zu vereinbarenden Ideen.
      3 23 Melden
    • Naughtious Maximus 04.11.2017 13:52
      Highlight Die Theorie, dass die Menschen seit unendlich langer Zeit auf der Erde sind wird nicht akzeptiert, weil es mit dem Verstand der heute lebenden Menschen nicht nachzuvollziehen ist.
      Was wäre, wenn die Menschen früher (10-100 tausende Jahre früher) intelligenter waren in Bezug auf die Erfassung der Unendlichkeit der Erde?
      4 25 Melden
  • Beteigeuze 04.11.2017 11:48
    Highlight Herr Stamm, Sie sind ein Skeptiker so wie ich. Aber wenn das so ist, sollten Sie als normal denkender wissen, dass am Anfang immer das Denken steht und aus dem Denken wird ein Glaube und wenn der Denkende Glück hat wird daraus ein WISSEN, dass sein Glaube stimmt. So läuft das Spiel und nicht wie Sie es hindrehen.

    Aber mit unserem Wissen ist es bislang nicht so weit her. Wir kennen nicht mal ansatzweise das Geheimnis des Lebens.

    Und so lange das so ist, muss ich die Option "GOTT" in meine Betrachtungsweise einbeziehen. Denn sonst bin ich kein denkender Mensch sondern nur ein IGNORANT.
    13 36 Melden
    • Nevermind 04.11.2017 12:28
      Highlight Was ist den deine Definition von „GOTT“?
      11 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 23:17
      Highlight Das ist der berühmte Lückenbüsser-Gott.
      4 0 Melden
    • Datsyuk 06.11.2017 08:03
      Highlight Und was ziehst du sonst noch bei um nicht ignorant zu werden...?
      3 0 Melden
  • Angelo C. 04.11.2017 11:48
    Highlight Einer der besten und objektivsten Stamm-Artikel, indem er auch sein eigenes Credo etwas anklingen lässt....

    Es gibt übrigens auch grosse Wissenschaftler wie u.v.a. der weltbekannte Physiker und Leiter des Max-Planck-Instituts Prof. Hans-Peter Dürr, der sich eine Existenz eines "irgendwie gearteten Gottes", fern gängiger Religionen (!) vorstellen kann. Physik, Chemie und Evolution könnten seine Vehikel darstellen.

    Buchtipp : "Physik und Transzendenz" von Hans-Peter Dürr (Subtitle : Die grossen Physiker unseres Jahrhunderts über ihre Begegnung mit dem Wunderbaren)
    32 6 Melden
    • Nevermind 04.11.2017 12:30
      Highlight Und im Gegensatz von Zeit und Raum brauchte der „irgendwie geartete Gott“ keinen Erschaffer?
      11 7 Melden
    • Angelo C. 04.11.2017 13:33
      Highlight Wieso sollte er, oder diese kreative Intelligenz - wie immer man das auch nennen will - zwingend einen Erschaffer brauchen?

      Das erschliesst sich mir nicht....


      12 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 15:20
      Highlight Angelo
      Nach deiner eigenen Logik braucht die "Intelligenz" einen Erschaffer. Wenn nicht, dann brauchen auch die Kreaturen keinen Erschaffer.
      Jetzt kannst du es dir aussuchen.
      8 4 Melden
    • Nevermind 04.11.2017 16:59
      Highlight Ich frag mich nur, wenn man sich die Erschaffung des Universums durch einen „irgendwie gearteten Gott, fern gängiger Religionen“ erklären will, wer hat dann diesen Gott erschaffen? Oder braucht ein Gott keinen Erschaffer? Und wenn ein Gott keinen Erschaffer braucht, braucht dann das Universum zwingend einen Erschaffer?
      8 4 Melden
  • Luca Brasi 04.11.2017 11:21
    Highlight Religion und Wissenschaft stehen immer in einem Spannungsverhältnis, jedoch sollte man nicht den Fehler machen zu glauben, daß alle Religiösen jede Art der Wissenschaft negieren. Es gibt zugegebenermaßen Fundamentalisten, aber die Mehrheit der Gläubigen kann man sicher nicht als wissenschaftsfeindlich bezeichnen. Hier ist man Gottseidank weiter gekommen.

    https://www.nzz.ch/wissenschaft/forscher-aus-den-reihen-der-kirche-1.18504095

    Daß hier wieder mal ein paar Fundis in den Kommentaren den Ruf von Religiösen in den Schmutz ziehen und Wissenschaft als Feind betrachten ist bedauerlich.
    20 4 Melden
    • Naughtious Maximus 04.11.2017 12:01
      Highlight Da grösste Problem ist, dass heute fast immer von den abrahamitischen Religionen gesprochen wird wenn es um Religion an sich geht.
      Schon mal was von der auf Wissenschaft und Naturgesetzen basierten europäischen Religion gehört?
      Etwa 90% unserer modernen Gesellschaft basiert auf dieser Religion welcher u.a. Plato, Aristoteles und Marcus Aurelius angehörten.
      6 18 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 13:48
      Highlight Naughtious
      Ach ja? Welche Religion wäre das denn?
      13 2 Melden
  • Oxymora 04.11.2017 11:20
    Highlight Findet man es komisch, wenn sich Gläubige vor einem Angenagelten niederwerfen und behaupten er sei Allmächtig, ist das ein Keimt schon Atheismus, dazu wird keine Wissenschaft benötigt. Wissenschaft wird oft selektiv von Gläubigen herbei gezogen, wenn sie dienen kann, ein Glaubensdetail zu untermauern.

    z.B:
    Würde ein Fossil gefunden dessen Ohr auch noch als primäres Geschlechtsorgan diente; wäre es ein Beweis dafür, dass Befruchtung durchs Ohr, wie bei Maria möglich ist.


    10 13 Melden
  • Ökonometriker 04.11.2017 11:10
    Highlight Wissenschaft und Religion sind nur für unkritische Leute unvereinbar.
    Ein unkritischer Gläubiger, der die Bibel wörtlich auslegt und ein unkritischer Wissenschaftler der glaubt, wir wissen schon alles, müssen sich zwingend streiten.

    Für kritisch denkende Leute kann Religion (oder Philosophie im erweiterten Sinne) helfen, die Forschungsfragen zu steuern und umgekehrt. Sie kann eine Erweiterung des Weltbildes über die mangelhafte Faktenlage hinaus sein und zu Fragen führen, die dann erforscht werden können.

    Daher sind Philosophie und Wissenschaft seit Jahrtausenden verbunden.
    19 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 04.11.2017 13:57
      Highlight Ha, Philosophie ist eine Wissenschaft. Religion ist ganz etwas anderes.
      7 1 Melden
    • Ökonometriker 05.11.2017 08:08
      Highlight @You will: Das mag steuertechnisch in gewissen Ländern so sein.

      Aber wie ist es mit Religionen wie Scientology? Oder dem Buddhismus? Dem Freimaurertum? Bei diesen wird in diversen Ländern noch heute stark diskutiert - hunderte von Anwälten und Politikern beschäftigen sich mit dem Thema. Und auch in der Philosophie ist die Religionsphilosophie ein wichtiger Zweig und zahlreiche Philosophen schreiben über diese Fragestellung.
      Dazu Wittgenstein, der auch nie zu einer klaren Antwort kam, in seinem letzten Werk "Über Gewissheit": Am Grunde des begründeten Glaubens liegt der unbegründete Glaube.
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    • You will not be able to use your remote control. 05.11.2017 15:32
      Highlight Diskutieren ist eben nicht Philosophie, auch nicht, wenn Anwälte und Politiker mitreden.

      Religionsphilosophie ist so wenig Religion, wie Zoologie ein Tier ist.
      3 0 Melden
  • Pokus 04.11.2017 11:02
    Highlight Wissenschaft ist Glaube, der auf der neusten Erkenntnis beruht.
    Auch da gibts ganz viel Scharlatane.
    Aber der Diskurs deckt es auf und genau dieser ist ein wichtiger Bestandteil der Wissenschaft, im Gegegnsatz zur Religion. Das man weiss das es falsch sein kann, man es aber noch nicht besser weiss.
    14 11 Melden
  • Jason84 04.11.2017 10:56
    Highlight Physik ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht.
    Philosophie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist.
    Theologie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und ruft: "Hurra, ich hab sie !"
    30 8 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:25
      Highlight Und danach alle anderen töten die mal diese Behauptung in Frage stellen oder vielleicht auch meinen sie haben ihre EIGENE Katze gefunden...
      14 5 Melden
  • Dr.Bogyman 04.11.2017 10:45
    Highlight Ich kenne die Bibel nicht so gut, aber im Koran steht nichts gegen die Wissenschaft. Es gibt diese Geschichten die ursprünglich aus der Bibel stammen. Dort soll es Wunder geben und so. Ich verstehe diese Geschichten erlichgesagt auch nicht alle. Weiss nicht was dahinter steckt.

    Aber die stehen der Wissenschaft nicht im Wege. Manche Geschichten haben sogar sehr viel Weisheiten.

    Auf jeden Fall wenn man die Religion rational versteht, gibt es keinen Grund in der Wissenschaft keine Vortschritte zu machen. Und den Beweis haben wir in der Geschichte.
    4 14 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:27
      Highlight Schon mal ein Hadith gelesen kollegah?
      5 2 Melden
    • Oxymora 04.11.2017 11:55
      Highlight In der Tat, die Beweise haben wir.
      Aber warum unter stützt der Herr lieber die Ungläubigen?

      "O Wesen der Dschinn und der Menschen! Wenn ihr imstande seid, die Grenzen der Himmel und der Erde zu durchdringen, dann dringt hindurch. Doch ihr werdet nicht imstande sein durchzudringen, es sei denn mit der Macht (eures Herrn)." Sure 55 Vers 33
      4 2 Melden
    • Concertino 04.11.2017 12:03
      Highlight Der Koran wurde von Menschen geschrieben. Alles klar?
      10 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 04.11.2017 12:58
      Highlight @Bogyman. Die Medizin als Wissenschaft wurde von den Muslims begründet, auch ihre Architektur ist noch heute das Mass aller Dinge und stilbildend. Die doppelte Buchhaltung wurde in Klöstern erfunden, ebenso die Bierbraukunst und die Kräutermedizin. Die ersten Fachbücher für die Krankenpflege wurden von Nonnen geschrieben. Das ist das, was mir grad ohne googeln einfällt. Alles unwissenschaftlich?
      0 4 Melden
    • Dr.Bogyman 04.11.2017 14:38
      Highlight @Mbatatart Yes bro. Wieso meinst du?
      @Oxymora "...außer mit einer Ermächtigung." Allah unterstützt auch die die Wissen haben. Ob nach dem Tod auch ist fraglich. "Allah gibt dem Menschen was sie begehren...." Aber Wissen ist sehr gut, und wird belohnt egal für wen. Die Muslime heute haben nicht so viel Wissen. Weil viele nicht mehr rationel denken wollen, und auch weil der Westen die durchgeknallten Extremisten unterstützt. OK?
      @Concertino Troll?
      @Wölfli... Die Ummayaden waren die ersten die den Erdumfang sehr genau berechnen konnten. Algebra, Algorithmen und vieles mehr...
      0 4 Melden
    • Oxymora 04.11.2017 15:58
      Highlight @Concertio
      Nichts ist klar; weil diese Menschen einfach vergessen haben vor dem schreiben nach zu fragen: Wieso Gott mit seiner Macht, die Raumfahrt der Ungläubigen so fördert und seine Anhänger in Rückständigkeit vegetieren lässt. Die Raumstation Kalifat können wir glatt vergessen, das wird nichts.
      4 0 Melden
    • Oxymora 04.11.2017 18:07
      Highlight @Dr.Bogyman

      “Die Ummayaden waren die ersten die den Erdumfang sehr genau berechnen konnten.“

      War Eratosthenes eine Art vormohammedanischer Moslem?

      Vor ca.2250 Jahren hatte der griechische Gelehrte die Grösse der Erde bereits errechnet.

      Die Satelliten der Raumfahrtnationen sind jedoch noch genauer mit Ihren Messungen.
      5 0 Melden
    • Dr.Bogyman 04.11.2017 19:28
      Highlight @Oxymora Abdalla Al Mamun hat nach griechischer Methode den Umfang der Erde neu berechnet. Und zwar nach Vorbild von dem griechischen Himmelskundler Ptolemäus. Das war um die 800 n.Chr. Sie haben den Umfang auf 32 000 km gerechnet. Stimmt die Satelliten sind auf 40 075 km gekommen. Musst aber zugeben daß das nicht schlecht ist für diese Epoche.
      Und die Stadien waren damals nicht bekannt. (Griechische Messwerte). Und sowieso ziemlich viel was wir heute über die Griechen wissen, haben wir den Ummayaden zu verdanken.

      Zeigt bitte ein bisschen mehr Respekt.
      1 6 Melden
    • Oxymora 04.11.2017 21:19
      Highlight @Dr.Bogyman

      “Zeigt bitte ein bisschen mehr Respekt.“

      Sonst was?

      Ich denke Respekt ist etwas was man sich erarbeiten muss.

      Eratosthenes der Ungläubige verdient Respekt mit Allahs Hilfe hat er sehr genau gearbeitet.

      Er errechnete über 1'000 Jahre vor den Ummayaden einen Erdumfang von 250000 Stadien (1 Ägyptisches Stadium = 157.5m)
      Er kam somit auf 39’690m / heutiger Wert 40’075m
      Abweichung Eratosthenes (-250) zu Heute ca.1%
      Abweichung Ummayaden (+800) zu Heute ca. 20%

      Die Grosse Frage: Warum unter stützt Allah lieber die Ungläubigen?
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 22:01
      Highlight Oxymora
      Klar doch, Eratostenes war ein Vor-Muslim. Warum auch nicht? Jesus war ja auch Muslim.

      Bogy
      Der Umfang wurde zu Al Mamuns Zeiten auf 38880km und auf 45600km gemessen/berechnet, da hatte sich seit Eratosthenes nicht viel getan. (erst 200 Jahre später gelang es Al Biruni mit einer neuen Methode viel genauer zu messen.)
      3 0 Melden
    • Dr.Bogyman 04.11.2017 22:30
      Highlight Die Längenmasse Schwanken es ist nicht genau überprüfbar...

      Du sagst Allah unterstützt lieber die Ungläubigen. Wer hat sowas wie Mohammed saw erreicht? Das ist krass. Bis heute 1,2 Milliarden Anhänger. Tendenz steigend. Vor 20 Jahren gab's in der Schweiz praktisch keine Muslime. Und heute? Alter der Islam hat heute ein dunkles Kapitel in der Geschichte, aber das wird nicht so bleiben. Ja ok die im Westen haben viel erreicht. Vor allem durch Unterdrückung. Und Wissenschaft auch klar. Aber ohne Islam wäre man hier nicht so weit gekommen. Nicht kurzsichtig schauen.
      0 4 Melden
    • TheMan 05.11.2017 04:28
      Highlight Rabbi Jussuf, Jesus war Muslime? Seit wan den? Jesus war Jude. Dr.Bogymann ohne Islam wären wir nie Soweit gekommen? Echt jetzt? Was haben den die Muslimen alles Bahnbrechendes erfunden? Viel nicht wirklich. Jesus hat meines Wissen mehr Anhänger. Also bevor Mohammed was erreicht hat (er hats mit Krieg und Unterdrückung erreicht) muss man zu Jesus sehen. Was der alles erreicht hat. Und wen du vom Westen mit Unterdrückung sprichst. Sprechen wir lieber nicht, was der Islam alles erreicht hat mit Unterdrückung und der Islam unterdrückt weiterhin Ungläubige.
      1 5 Melden
    • Oxymora 05.11.2017 10:09
      Highlight @Dr.Bogyman

      “Aber ohne Islam wäre man hier nicht so weit gekommen.“

      Jetzt haben wir schon drei Beispiele wie Allah die Ungläubigen bevorzugt.

      1.Bei der Raumfahrt (Sure 55 Vers 33)
      2.Bei der Messtechnik (Eratosthenes)
      3.Dank dem Islam sind die Ungläubigen hier weit gekommen. Der Islam wird zur Ungläubigenförderung missbraucht.

      Wenn man statt den Westen, mal den Osten analysiert ist klar, wer in Eurasien sonst noch gefördert wird.

      Allah kümmert sich nicht um die Muslime.


      2 0 Melden
    • Oxymora 05.11.2017 14:14
      Highlight @TheMan

      “Sprechen wir lieber nicht, was der Islam alles erreicht hat mit Unterdrückung .....“

      Ist auch nicht mehr nötig, Unterdrückung kommt vor dem Zusammenbruch. Allah hat sich schon lange vom Islam abgewandt, er unterstützt jetzt die Ungläubigen. Die Zeichen sind eindeutig Dr.Bogyman kann sie sogar erkennen.
      Guck dir mal an wem Allah die Nobelpreise zuspielt, kaum ein Muslim darunter.
      Wahrscheinlich mag er nicht mal mehr zugucken,
      wenn sich Muslime gegenseitig in die Luftsprengen und dann den Westen beschuldigen.

      Der Kapitän hat die Mannschaft verlassen, das Schiff wird sinken.
      2 0 Melden
    • Dr.Bogyman 05.11.2017 14:43
      Highlight @oxymora Bist du ein Komiker? XD
      1 0 Melden
    • Oxymora 05.11.2017 16:09
      Highlight @Dr.Bogyman

      Müsste es nicht heissen westlicher Komiker?

      Oder haben Sie den Bösen-Westenjoker jetzt mangels Argumente gegen den Komikerjoker ausgewechselt.

      Sind Sie Komiker: “....im Koran steht nichts gegen die Wissenschaft.“

      Und Er ist es, der den beiden Gewässern freien Lauf gelassen hat zu fliessen – das eine (ist) wohlschmeckend, süss, und das andere salzig, bitter; und zwischen ihnen hat Er eine Scheidewand und eine sichere Schranke gemacht. (Quran, 25:53)

      Und man schreibt diesen Unsinn auch noch Allah zu.
      3 0 Melden
    • Dr.Bogyman 05.11.2017 17:11
      Highlight (Koran 25:53) Was ist daran falsch? Wenn dir die Schreibweise nicht gefällt wie der Koran geschrieben ist, dann lies in doch einfach nicht. aber du willst unbedingt ein Komiker sein.

      Egal, weißt du was ich beende hier jetzt unsere Konversation. Es bringt nichts, und ich habe besseres zu tun... Schönen Tag noch.
      0 3 Melden
    • Oxymora 05.11.2017 21:22
      Highlight @Dr.Bogyman

      Finden selber raus was daran falsch ist.

      Nehmen Sie einen Liter Süsswasser und einen Liter Salzwasser.
      Giessen Sie beides in ein Becken und warten Sie bis sich eine Scheidewand und eine Sichere Schranke bildet.

      Wie lange müssen Sie wohl warten?
      3 0 Melden
    • Dr.Bogyman 05.11.2017 22:39
      Highlight Du willst mich nicht in Ruhe lassen eee? Bist du ein Soziopat oder was??? Geh zu einem Physiker der wird dir erklären dass sich Süsswasser und Salzwasser nicht mischen. Oder vielleicht kannst du auch mit deinem Psychiater darüber reden. Fertig die Diskussion!!!
      0 2 Melden
    • TheMan 05.11.2017 22:57
      Highlight Dr.Bogyman vergleich mal den Koran (was Allah ist) und die Bibel. (was man über den Teufel schreibt. Allah ist nicht Jahwe/Gott. Warum möchte der Islam alle anderen Religionen zerstören? Wer möchte das auch? Wer möchte alles was Jahwe erschafen hat Zerstören?
      0 2 Melden
    • Oxymora 06.11.2017 18:36
      Highlight @Dr.Bogyman

      2300 Jahre nach Aristoteles, glauben Muslime immer noch, dass sich Süsswasser und Salzwasser nicht mischen.

      Salzwasser hat eine größere Dichte als Süsswasser Aufgrund des Dichteunterschiedes ist Salzwasser folglich schwerer. Daraus erfolgt für den oberflächlichen Betrachter eine Trennung. Diese Trennung ist allerdings nur Zeitweilig, da sich die beiden unterschiedlichen Wasser vermischen. (Brackwasser)

      Es gibt keine Scheidewand oder Schranke.

      Der Koran verbreitet Unsinn und Sie glauben es noch.

      Und Sie sind zu faul es selbst ganz einfach nachzuprüfen.


      1 0 Melden
    • vera.vox 06.11.2017 19:36
      Highlight Kaum zu glauben 2017 und es gibt immer noch Menschen die behaupten Salzwasser und Süsswasser können nicht gemischt werden. Ich empfinde tiefes Mitleid für solche Menschen; die werden nie vom Fleck kommen. Soviel Rückständigkeit zum Rest der Menschheit können die gar nicht mehr aufarbeiten.
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.11.2017 10:29
    Highlight Ich bin der Überzeugung, dass man auch als gläubiger Mensch wissenschaftliche Erkenntnisse und Errungenschaften anerkennen (und damit auch selber denken) kann. Die Bibel z.B. verwendet viele Bilder (etwa die beiden Varianten der Schöpfungsgeschichte), die nicht wörtlich zu verstehen sind. Das muss der eigenen Spiritualität keinen Abbruch tun.
    Wer glaubt, soll trotzdem seinen gottgegebenen Berstand benützen, und wer gerne mit dem Kopf denkt, darf trotzdem mit dem Herz glauben.
    11 7 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:28
      Highlight Bitte definiere "Spiritualität"? Danke
      5 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.11.2017 12:42
      Highlight @Mbatatart
      Spiritualität: ein Glaube an etwas Unbeschreibliches, Übergeordnetes, der aber nicht zwingend einer Doktrin / Religion folgt, mit entsprechender Glaubenspraxis - hinterfragend, selbstkritisch und veränderbar. Religion = institutionalisierter Glaube mit fixen Lehrsätzen.
      So würde ich z.B. christl. Spiritualität nicht automatisch gleichsetzen mit der ausgeübten Religion in den Kirchen.
      4 1 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 15:13
      Highlight Habt ihr irgend Beweise für diese höhere Macht?
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.11.2017 17:26
      Highlight @Mbatatart
      Ich weiss nicht wer "wir" sein sollen, aber ich habe keine Beweise. Wie denn auch. Glauben ist nicht Wissen.

      Mein Punkt ist ausschliesslich der: Wissenschaft oder verbürgte Erkenntnis halten einen nicht zwingend davon ab, darüber hinaus auch an etwas Unbeweisbares zu glauben.
      2 2 Melden
  • Franz0506 04.11.2017 10:04
    Highlight Herr Stamm schreibt von "kleinen Lücken in der Evolutionstheorie".
    Hier gibt es keine kleinen Lücken, sondern riesige Löcher.
    Tatsache ist, dass die Atheisten auch einen Glauben haben, mit der sie sich die Schöpfung
    erklären, nämlich ihren Evolutionsglauben.
    Da darf man sich wohl fragen, wer die wirklich "armen im Geiste" sind, wenn sich die Evolutions- und Darwingläubige sich mit so vielen "Zufällen" zufrieden geben.
    15 79 Melden
    • Libertas 04.11.2017 11:13
      Highlight Wo hat die Evolutionstheorie lücken? Du hast due Evolution offenbar nicht verstanden, es geht nicht um Zufälle! Befasse dich doch etwas genauer mit der Theorie, bevor du solchen Stuss von dir gibst.
      28 4 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:31
      Highlight Frage :Wie viele RIESIGE LÖCHER gibt's in der Bibel? Schon die ersten 2-3 Sätzen darin haben ja noch größere Löcher als die von der Wissenschaft. Tatsache!
      15 4 Melden
    • Franz0506 04.11.2017 11:59
      Highlight Sehr geehrter Herr Libertas

      Offenbar leiden Sie darunter wenn man ihren Evolutionsglauben etwas angeht und werden beleidigend.
      Als Trost für Sie habe ich noch ein Heiligenbild von Ihrem falschen Propheten herausgesucht. Vielleicht hilft das Ihnen noch besser alle Lücken in der Evolutionstheorie zu übersehen
      4 27 Melden
    • blaubar 04.11.2017 12:04
      Highlight Schonmal etwas von Quantenphysik gehört?
      1 3 Melden
    • Libertas 04.11.2017 12:21
      Highlight Ach je....Ich glaube nicht an die Evolutionstheorie. Die Theorie ist jedoch die einzige Theorie, welche die Entwicklung des Lebens zufriedenstellend erklärt und wurde bisher, trotz vieler Versuche, nicht widerlegt. Aber natürlich ist sie, wie jede andere wissenschaftliche Theorie angreifbar, und das nützen Kreationisten wie Sie schamlos aus um ihren Blödsinn zu verbreiten!
      14 1 Melden
    • Ril 04.11.2017 13:27
      Highlight Sollte sich herausstellen, dass wir einen Schöpfer haben, werde ich mich zuallererst mal darüber beschweren, dass die Kanalisation quer durch das Spassviertel geleitet wurde.
      7 1 Melden
    • TheMan 05.11.2017 04:32
      Highlight Mbatatart in den ersten 3 Sätzen der Bibel sind Riesige Löcher? Ich erwarte Beweise. Oder meinst du die Abstände der Buchstaben? Ein gewissen Anstand der Buchstaben braucht es. Da sonst die Wörter nicht Lesbar sind. Übrigens Beweise das die Evotheorie (ja ich habs abgekürzt) funktioniert, gibts keine oder werden von der Wissenschaft zurechtgebogen. Die Wissenschaft biegt sich alles zurecht, bis es Ihnen passt.
      0 7 Melden
    • Uranos 06.11.2017 00:59
      Highlight http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/1/#1
      "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" --> Wie hat er das gemacht? Warum hat er das gemacht?
      1 0 Melden
  • Menel 04.11.2017 09:59
    Highlight Der Unterschied zw. Glauben und Wissenschaft ist; der Glaube hat eine Wahrheit/Ziel und probiert den Weg dort hin sich zurecht zu legen (Bsp. Kreationismus), die Wissenschaft hat kezn Ziel, sie will einfach den Weg beschreiben.
    Glaube fragt nach dem "Wieso?", Wissenschaft nach dem "Wie?". Man kann die zwei Sachen gar nicht miteinander vergleichen, denn sie sprechen zwei verschiedene Sprachen.
    126 49 Melden
    • Butschina 04.11.2017 10:14
      Highlight Gute Antwort. Ich glaube an beides.
      10 12 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:33
      Highlight Sorry, aber das hier ist falsch. Die Glaube hat keine "Wahrheit", die behauptet das nur. Oder könnte diese Glaube irgendwas beweisen? Wenn nicht ist es denn keine Wahrheit.
      11 8 Melden
    • Menel 04.11.2017 12:00
      Highlight Ja klar, behaupten sie das nur, aber Gläubige sind der Ansicht, dass die wahre Wahrheit ist und jede Akbweichung davon falsch. Wieso sollte man diese dann hinterfragen?
      Das ist ja eben der grosse Unterschied zw. Glaube und Wissenschaft. Der Glaube kennt die Antwort und biegt sich die Realität zurecht, die Wissenschaft schaut sich die Realität an und hofft auf Antworten.
      11 2 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 15:15
      Highlight Die von ISIS glauben auch das ihre Islam auch das einzige wahre ist. Also jetzt die Frage:Wer hat Recht und wer liegt falsch? Immerhin sprechen alle von Glaube nicht wahr?
      3 2 Melden
    • Menel 04.11.2017 17:44
      Highlight Ich glaube, sie verstehen mich falsch. Ich habe keine Position bezogen, nur Blickwinkel aufgezeigt.
      Niemand hat Recht, wie auch? Was ist denn die Wahrheit? Wahrheit hängt von Wahrnehmung ab und wie viele Wahrnehmungen gibt es auf diesem Planeten, inkl. Robotersensorik? Eben 😊
      4 1 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 18:07
      Highlight Wenn ich Dir nun aber sage, dass die Eugenik damals die Rassenlehre der Nazis stützte, dürfte das Deine Sicherheit, mit der Du die Grenzen zwischen Glauben und Wissen ziehst, etwas aufweichen.
      Wie in den Religionen spiegeln sich auch in der Art, wie Wissenschaft betrieben wird, die Machtverhältnisse in Gesellschaften!
      So fristet die Biolandbau-Forschung verglichen mit den enormen Aufwendungen für Gentechnik und Agro-Industrie ein Mauerblümchen-Dasein.
      Ähnlich ergeht es Sozialwissenschaften, wie Ethnologie und Soziologie.
      Bekanntlich können wir nur dort etwas finden, wo wir auch suchen!
      2 2 Melden
    • itsbigben 04.11.2017 19:39
      Highlight Zum Glück hat Glaube wenig mit Wahrheit zu tun ;)
      2 1 Melden
    • Butschina 04.11.2017 22:20
      Highlight Der Vergleich mit ISIS ist eher unglücklich. Soweit ich weiss, werden solche Taten im Islam ebenso verabscheut wie im Christentum.
      1 3 Melden
    • TheMan 05.11.2017 04:34
      Highlight Mbatatart in der Wissenschaft gibt es Wahrheit? Also bis jetzt kann mir kein Mensch Beweisen, das 1+1=2 ist. Den die Zahlen wurden von Menschen erfunden.
      1 5 Melden
    • olive 05.11.2017 10:25
      Highlight Butschina
      bitte Koran und Hadithe lesen
      3 0 Melden
    • rodolofo 05.11.2017 11:17
      Highlight @ TheMan
      Es gibt Fälle, in denen 1+1= 3, oder 4 ergibt.
      Aber genau diesen Fall bezeichnet "Ihr" als Sünde!
      2 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.11.2017 22:25
      Highlight Nein. Definitiv nein. Auch in der Wissenschaft wird nach dem Wieso gefragt: Wieso kocht das Wasser auf 8000m eher als auf 0m über Meer? Dann wird dem Grund nachgegangen.

      Die Religion behauptet einfach irgendwelchen Käse. Da ist eine Art Kinderlogik dahinter: Ein aufgestelltes Glas Wasser ist nach einigen Tagen im Sommer leer. Wer hat es ausgetrunken? Im Dorf war es niemand. Ah, es müssen Geister gewesen sein.
      5 2 Melden
    • rodolofo 06.11.2017 06:53
      Highlight @Silent Speaker
      So wie Du das jetzt sagst, tönt das natürlich lustig.
      Trotzdem müssen wir diese "Volks-Wissenschaft" des Beobachtens und des Herstellens von Zusammenhängen nicht einfach nur lächerlich machen!
      Denn diese "Pioniere der Grundlagen-Forschungen" haben im Verlaufe von Jahrhunderten und Jahrtausenden jenen Grundstock an Wissen und Erfahrung gesammelt und erforscht, auf dem die modernen Wissenschaften heute stehen, wie auf einem soliden Fundament!
      Viele Theorien von behaupteten Zusammenhängen erwiesen sich später als grundfalsch.
      Aber das ist bei heutigen Theorien nicht anders.
      1 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.11.2017 07:07
      Highlight @rodolofo: Ich habe mich ja nicht lustig gemacht. Deinem Kommentar kann ich anfügen, dass die Kirche im Altertum bewusst Wissen für sich behalten hat und das Volk dumm bleiben liess. Mit dem Wissen hatte man sie gut unter Kontrolle. Kirchen sind akustisch nicht zum Spass so gebaut, wie sie gebaut sind. Der Ursprung für effektvolle Akustik fand sich schon davor, so nutzten sie den Halleffekt in Höhlen, um dem Fussvolk mit "der Stimme Gottes" ehrfurcht zu lehren. Religion war also schon immer ein Machtinstrument, um weniger Kluge "fernzusteuern". Klappt ja anno 2017 noch...
      3 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.11.2017 07:10
      Highlight @rodolofo: Mein o.g. Beispiel ist übrigens nicht aus Tagen vergangener Zeiten. In Südostasien glauben das die Leute auf dem Lande immer noch. Dort, wo Schulbildung mangelhaft ist, wird dem Volk von gelehrten des Buddhismus solch Schmarrn erzählt. Von Physik haben diese Menschen keine Ahnung.
      2 0 Melden
    • rodolofo 06.11.2017 07:38
      Highlight Da in traditionellen Gesellschaften den Alten auch heute noch sehr viel Respekt entgegengebracht wird, ist auch noch sehr wichtig, was diese Alten sagen!
      So heisst es beispielsweise auf den Philippinen, dass das Wischen nach 6 Uhr Abends Unglück bringe, genau so, wie das Schaufeln nach dem Einbruch der Dunkelheit bedeute, dass man jemandem das Grab schaufeln wird.
      Für uns ist das Aberglaube. Aber vielleicht ist es tatsächlich gesünder, nicht bei Dunkelheit weiter zu arbeiten? Sozialer ist es auf jeden Fall!
      Und ohne Wischen werden wohl auch weniger Colli-Bakterien aufgewirbelt...
      1 0 Melden
  • Hypatia 04.11.2017 09:50
    Highlight Die einzige halbwegs verlässliche Instanz für uns Menschen sind Verstand, Vernunft und Bewusstsein.

    Es ist interessant, dass in dieser Aufzählung eine "Instanz" überhaupt keine Erwähnung findet. Das Gewissen.

    Wie aber steht es mit dem Gewissen? - Oder sollen wir hier "Bewusstsein" im cartesischen Sinne als conscientia mit dem Gewissen gleichsetzen? - Das wäre dann schon einer Erwähnung wert gewesen. Bewusstsein aber, wie wir es heute verstehen, ist überhaupt keine Instanz. Wenn schon, dann ist es die Voraussetzung dafür, dass sich Instanzen konstituieren können.

    10 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 04.11.2017 13:00
      Highlight Es ist nicht die einzige Instanz, es ist eine Instanz. Ich hab noch eine andere. Der Glaube.
      3 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 13:09
      Highlight Gewissen ist eine nachgelagerte moralische Instanz. Sie entwickelt sich gemäss den anerzogenen sozialen Normen. Selbst Katzen oder Hunde haben schon ein klares Gewissen.
      Gewissen bezieht sich nicht auf das Erkennen der Welt, sondern darauf, wie ein Individuum in einem sozialen Verbund agiert.
      6 2 Melden
  • Benji Spike Bodmer 04.11.2017 09:32
    Highlight "Denkst du schon oder glaubst du noch?"

    Ich tue beides. Meinen Glauben schleife ich, schon seit ich Konfirmand war, immer wieder an schonungslos kritischen Fragen. Dies hat mich in Konflikte mit anderen Menschen geführt und das Ergebnis ist ziemlich synkretistisch, gleichzeitig wurde mein Glaube aber auch immer wieder gestärkt.

    Ich habe aber keine Vorbehalte für die Wissenschaft. Die Natur hält wunderbare Dinge bereit (Gravitationswellen ftw.!) und mein Glaube hat meine Ehrfurcht vor dem Universum und seiner wissenschaftlichen Entdecker verstärkt- nicht gemindert.
    21 5 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:35
      Highlight Du, solange du nichts gegen Homoehe oder die Lehre von Evolution in der Schule bist, darfst du weiterhin so leben...
      10 4 Melden
    • Benji Spike Bodmer 05.11.2017 11:32
      Highlight Ich verstehe nicht ganz was du mir damit sagen willst^^

      Weshalb sollte ich etwas gegen die "Homoehe" haben? "Liebe deinen nächsten wie dich selbst", da gabs keine Einschränkungen hinzu. Und ich behaupte, eine von gegenseitigem Respekt getragene, liebevolle "Homoehe" findet vor dem Cheffe durchaus Anklang. Eine giftig-zerstrittene "Heteroehe" wohl eher weniger.

      Evolutionstheorie in M/U und Schöpfungsgeschichten (da gibts ja ne ganze Menge davon) in R&K. Damit ist allen gedient. :)
      1 1 Melden
    • Benji Spike Bodmer 06.11.2017 14:13
      Highlight Keine Antwort?^^

      0 0 Melden
  • Zeit_Genosse 04.11.2017 09:27
    Highlight Das Thema der Wissenschaftsgläubigkeit und der Religions(Gott-)gläubigkeit ist ein spannender Bogen, da bei beiden "Glaubensrichtungen" der Glaube im Vordergrund steht. Die Annahme das etwas ist das man nicht beweisen kann.

    Kann man an die Wissenschaft glauben? Und schliesst die Wissenschaft nicht gerade den Glauben - das Glauben an etwas - aus, weil Wissenschaft sich erst selbst beweisen muss?

    Die Wissenschaft schafft Wissen. welches so lange gilt, bis neues Wissen dazu kommt und das vorherjge Wissen ergänzt, ändert, oder überschreibt. Glauben ist nicht dynamisch, Wissenschaft schon.
    20 3 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:37
      Highlight Glauben ist sicherlich sehr statisch, dazu wird Glauben von "oben" herab vorgegeben,ohne die Möglichkeit es kritisch hinterher zu fragen. Oder warum ist es das man Islam zum Beispiel nicht kritisch hinterher fragen darf? Warum ist es das man nirgendwo liest das Mohammed eine minder jährige als Braut zu sich nahm und mit ihr als sie noch minderjährig war, geschlafen hat? Hmm? Wieso nicht?
      4 5 Melden
  • dracului 04.11.2017 09:12
    Highlight Es ist doch spannend, dass doch ein „Gottesteilchen“ gefunden wurde, als wollte man letztlich doch in der Wissenschaft Gott finden wollen? Die Herausführung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit durch die Vernunft ist eine der absurdesten belletristischen Märchen der Weltgeschichte. Vernunft und Verstand verhalten sich wie das zweite Wärmegesetz: Unvernunft frisst die Vernunft zum Frückstück. Es wäre eine geradezu teuflische Wende, wenn wir irgendwann doch noch den Verstand und Vernunft nutzen würden. Daran glaube ich, so wahr mir weder Gott noch die Wissenschsft helfe, bis zum Tatbeweis!
    9 21 Melden
    • Ril 04.11.2017 09:36
      Highlight Eigentlich kommt dieser Name daher dass es von Ledermann als "goddamn particle" bezeichnet wurde.... Dann wurde es von den Medien verdreht und gepusht.
      30 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 04.11.2017 13:04
      Highlight Wenn man den Zustand der Welt betrachtet, hat die Unvernunft die Vernunft längst aufgefressen.
      1 2 Melden
  • Koala91 04.11.2017 09:03
    Highlight Ich selbst studiere gerade Theologie. Es gibt sehr SEHR wenige Studenten die die Evolutionstheorie leugnen. Ich würde die Meinung der meisten so zusammenfassen:
    Die Bibel sagt nicht aus, WIE die Welt erschaffen wurde (es git nämlich zwei verschiedene Schöpfungsgeschichten in der Bibel), sondern nur WER sie gemacht hat. So kann die Evolution ein Instrument von Gott sein, um bewusst den Menschen zu kreieren oder völliger Blödsinn. Die Bibel tangiert dies nicht.
    Es geht auch um die Grundsatzfrage: Bin ich per Zufall der, der ich bin oder habe ich eine Bestimmung?
    22 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 11:03
      Highlight Typische theologische Vernebelungsaktion: Die Bibel sagt nicht WIE die Welt erschaffen wurde, sondern WER sie gemacht hat.
      Wie kann man bloss als vernünftiger Mensch auf so eine Aussage kommen.
      Was das für ein Unsinn ist zeigt sich offen an einem anderen Bsp.: Ilias
      WER hier agiert ist interessant, klar, aber wesentlich interessanter ist doch, WIE die Götter und Helden agieren! Ohne dieses WIE wäre die Ilias nichts wert.
      9 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 11:09
      Highlight Allerhöchstens könnte man noch sagen: die eine Schöpfungsgeschichte zeige, wie die Welt NICHT erschaffen wurde, nämlich nicht, wie die babylonische Schöpfungsgeschichte.
      Dann aber ist die biblische Schüpfungsgeschichte ein Pamphlet, in dem es darum geht die babyl. Götter schlecht zu machen und den eigenen Gott zu erhöhen. Das wiederum kann man als monotheistisch Glaubender in der Bibel schlecht dulden - sofern man es überhaupt bemerkt.
      5 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.11.2017 11:39
      Highlight Naja...
      Wenn "die Evolution ein Instrument von Gott ist, um bewusst den Menschen zu kreieren"

      ... dann frage ich mich, wieso es von den ersten Lebensformen bis zum Auftreten des Homo 4 Milliarden Jahre gedauert hat?
      6 4 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:39
      Highlight Die Bibel sagt nicht "wie" sondern wer? Ich glaube du hast deine Bibel gar nicht gelesen. Bis die Wissenschaft die Kirche das gelehrt hat, war SIE sich ssssooooo sicher zu WISSEN wie die Welt erschaffen wurde und alle diese Behauptung hinterfragt hatten, wurden hingerichtet....
      9 2 Melden
    • Concertino 04.11.2017 12:09
      Highlight Hallo Koala. Du musst dich von büchern, wie der bibel lösen können. Frage dich: wer hat das buch geschrieben und welches ziel hat er danit erreichen wollen. Die Bibel und der koran sind in einer Zeit geschrieben worden als man ganz bestimmte politische interessen hatte.
      7 4 Melden
    • 4kant 04.11.2017 12:44
      Highlight @Benot
      Das ist einfach zu beantworten. Gott ist allmächtig. Also kann er mit den Fingern schnippen und das ganze Universum auf einen Schlag so erschaffen, dass es uns erscheint, als wäre es mind. 4 Mia Jahre alt.
      5 6 Melden
    • Wölfli beim Lamm 04.11.2017 13:07
      Highlight @rabbi. Jetzt muss es einmal raus. Sind Sie eigentlich nicht in der Lage, auf einen differenzierten Kommentar angemessen zu reagieren? Bei Ihnen geht immer nur Daumen rauf oder runter, meist geht er runter. Mit ihrer Selbstgerechtigkeit sind Sie kein bisschen besser, als jene Leute, die sie hier als religiös verblendet hinstellen!
      5 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 04.11.2017 13:13
      Highlight @Benot. Vielleicht hat Gott gezögert, weil er gemerkt hat, dass bei seiner Schöpfung nur Ignoranten rauskommen, die wie Heugümper auf dem Planeten rumhoppsen werden und bei jedem Hoppser glauben, sie hätten schon wieder eine ganze Galaxie in die Tasche gesteckt. Dann hat er sich aber doch für das Experiment Mensch entschieden - aus Neugier. Kann ja alles korrigiert werden.
      3 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 13:40
      Highlight Wölfli
      Der Kommentar auf den ich geantwortet habe ist alles andere als differenziert, dafür umso mehr theologisch vernebelt. Augen auf - und man sieht es sofort.
      Nichts von wegen Daumen runter oder rauf. Ich hab ja noch eine Alternative aufgezeigt. Vermutlich kannte der angehende Theologiestudent Koala diese noch gar nicht. (Sie ist übrigens gut begründet!)
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.11.2017 13:46
      Highlight WER > Religion, WIE > Wissenschaft
      Das ist ein Klischee, das einfach nicht stimmt.
      Wissenschaft interessiert sich sehr wohl für ein WER - falls es ein WER gibt.
      Religion interessiert sich sehr wohl für ein WIE. Sie muss sich dafür interessieren und das Wie erklären, sonst wäre sie inhaltslos. (So ähnlich wie es manche evangelischen Strömungen ja schon sind.) Nimmt sie sich des WIE nicht an, laufen ihr die Jünger davon.
      5 1 Melden
    • Koala91 05.11.2017 12:07
      Highlight Vielen dank für eure Antworten!
      @Benot
      Nehmen wir an, es sei bewiesen das es einen Schöpfer gäbe, der alles, was wir bereits entdeckt haben, bewusst wollte. Stellen Sie sich vor, wie krass der Intelligenzunterschied wäre zwischen ihm und uns.
      Ihre Frage ist sehr interessant und es soll ausgiebig darüber philosophiert werden dürfen. Letztendlich läuft es aber darauf hinaus, dass wir es schlicht nicht wissen werden. Vergleichbar wie ein Vogel der versucht, das Handeln eines Menschens nachzuvollziehen.
      2 2 Melden
    • Koala91 05.11.2017 12:15
      Highlight @mbatatart
      Ihr Vorwurf ist berechtigt. Wenn ich glauben möchte, dass Gott zeitlos durch die Bibel spricht, dann muss ich mich auch dem heutigen Stand der Wissenschaft bedienen, um zu erforschen was Gott mir denn nun ( z.b mit der Schöpfungsgeschichte) wirklich sagen will. Wir glaubten einst, es wäre ein historischer Bericht und wir wurden von der Aufklärung (mit grosser Wahrscheinlichkeit) eines besseren belehrt. Wenn er also (vielleicht, vielleicht aber auch nicht) nicht historisch gemeint war, was dann? Da sie Bibelkundig sind, sollten Sie Antwort ja kennen.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.11.2017 12:40
      Highlight Koala
      Man muss es schon deutlich sagen: Die Aufklärung (und spätere) haben gezeigt, dass die meisten Bibelerzählungen nicht nur unhistorisch, sondern Fantasieprodukte sind, die sich historisch geben. Eigentlich eine Vorspiegelung falscher Tatsachen. Damals konnte man das ja, wer hätte das Gegenteil beweisen können?
      Interessant jedoch bleibt der Umstand, warum die Redaktoren beide SchG. nebeneinander stellten und sich nicht für eine Synthese wie bei Noahs Geschichte entschieden haben. Politisch motiviert? Möglichst wenig an "Heiligen Schriften" ändern? - so die denn damals heilig waren!
      4 0 Melden
    • Koala91 05.11.2017 13:43
      Highlight @rabbi
      Meiner Meinung nach weichen Sie gerade der "WIE-Frage" aus, in dem Sie die den Unterschied der beiden Versionen nicht klären. Sie stellen zwar eine Lösung bereit, finden Sie jedoch selbst nich zufriedenstellend.
      Ich finde es unvernünftig Erkenntnisse der Wissenschaft zu leugnen und eine uralte Geschichte als historische Tatsache zu missbrauchen.
      Wie es auch immer gewesen sein mag. Die theologischen Botschaften der Schöpfung sind für mich im Zentrum und zeitlos. Insofern ist mir das WIE eigentlich ziemlich egal.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.11.2017 15:53
      Highlight Koala
      Ich frage mich, was für theologische Botschaften das sein sollen - und wie diese sich in den zwei Geschichten unterscheiden.
      Es wird ein bisschen schwierig, wenn man den historischen Charakter dieser Geschichten wegstreicht. Was bleibt da noch übrig? (Das gilt v.a. für die erste.) Bleibt da die theol. Botschaft nicht sehr in der Luft hängen?
      Das Wie dürfte gerade einem Theologen nicht Wurst sein, denn davon hängt es doch sehr ab, wie die theol. Botschaft zu verstehen ist. Oder nicht?
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.11.2017 15:56
      Highlight Es ist eigentlich schon witzig, da wird über Jahrhunderte fest daran geglaubt, dass es sich so verhalte, wie in diesen Geschichten beschrieben, aber heute tut man so, als sei es nie anders gewesen, als dass der historische Bezug nur Staffage gewesen sei für die innere Botschaft.
      3 0 Melden
    • Koala91 06.11.2017 09:05
      Highlight Rabi
      Das stimmt, das ist schon irgendwie witzig. Klärt sich für mich aber, da die beiden Schöpfungsgeschichten gleich nebeneinander stehen. Vermutlich waren sie also nie historisch gedacht und als dieses von uns missbraucht worden.
      Zentrale Botschaften sind für mich:
      Der Mensch trägt die Verantwortung über die Erde.
      Die Schöpfung ist ein Geschenk und soll als dieses behandelt werden.
      Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes (nicht wie bei anderen Rel. Nur der Herrscher)
      Ferner:
      Begründung des Sabath. Er ist heilig, Gott zugehörig.
      Ich musste etwas abkürzen, aber ich denke man verstehts.
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.11.2017 10:36
      Highlight Koala
      Danke für die kurze Zusammenfassung!
      1 0 Melden
  • The_ugly_truth 04.11.2017 08:56
    Highlight Do you believe in science? An die Wissenschaft kann und muss man nicht "glauben". Sie ist nur eine Methode, die versucht, Erkenntnisse zu gewinnen, die intersubjektiv nachvollziehbar sind. Die Wissenschaft hinterfragt sich ständig und ist offen für neue Erkenntnisse. Jeder, der dies "ablehnt", ist ein Ignorant.

    Oder anders formuliert: Würde Jesus auf der Erde auftauchen und einen wasserdichten Gottesbeweis abliefern, hätte die Wissenschaft kein Problem, Gott als Tatsache zu akzeptieren. Alle Religionen in der jetzigen Form lassen sich aber nicht empirisch beweisen und sind abzulehnen.

    202 36 Melden
    • Naughtious Maximus 04.11.2017 11:57
      Highlight Ich kann das Buch The Science Delusion von Professor Rupert Sheldrake wärmstens empfehlen. Darin und in einem von TED Talks gelöschten (jedoch auf YT noch abrufbaren) Vortrag 'debunked' er die heutige gängige Wissenschaftslehre.
      5 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 04.11.2017 12:33
      Highlight Warum wollt Ihr denn immer Beweise für etwas, von dem Ihr ja schon wisst, dass es das gar nicht gibt? Wie kommt Ihr darauf, dass der Gläubige Euch die Existenz Gottes beweisen muss? Das ist doch die Grundbotschaft der meisten Kommentare hier.
      4 10 Melden
    • 4kant 04.11.2017 12:52
      Highlight Ees funktioniert auch anders herum:

      Die Religion kann und muss man nicht "wissen". Sie ist nur eine Methode, die versucht, Erleuchtung zu gewinnen, die intersubjektiv nachvollziehbar ist. Die Religion hinterfragt sich ständig und ist offen für neuen Glauben. Jeder, der dies "ablehnt", ist ein Ignorant.

      Wobei Ignoranten, d.h. Ketzer früher zum Tode verurteilt wurden. Gottlob fand die Religion hier zu neuem Glauben, der nicht so radikal ist.
      Aber ich fürchte, dass die Wissenschaft bald so radikal sein könnte.
      Wissenschaftskritiker werden heutzutage immerhin bereits mundtot gemacht.
      5 8 Melden
    • olive 05.11.2017 10:14
      Highlight An die Klima"wissenschaft" muss man glauben, Merkmal dafür ist, dass es daran keine Zweifel geben darf .
      "Wissenschaft ist immer der letzte Stand des Irrtums, Zweifeln und Kritik sind Pflicht"
      Alain Pichard
      3 2 Melden
    • Paples 07.11.2017 00:48
      Highlight Auch Jesuslehre ist auch nicht empirisch nachweisbar, und wenn das Wörtchen wenn nicht wär, dann würde der Glaube für alles gewähr.








      3 0 Melden
  • Michael Goldberg 04.11.2017 08:50
    Highlight Die alte Mär vom Konflikt 'Science vs. Religion' wurde in der Wissenschaft längst als historischer Schwachsinn entlarvt (jüngst wieder sehr ausführlich etwa Peter Harrison, the territories of science and religion).
    Wenn Menschen religiöse Überzeugungen als Argumente gegen wissenschaftliche Forschung verwenden, ist dies natürlich bedauerlich, daraus einen Grundsatzkonflikt stiefeln zu wollen aber schlichtweg falsch.
    23 3 Melden
  • bernhardmat 04.11.2017 08:46
    Highlight Dan besten Beitrag zum Thema, den ich kenne:

    5 1 Melden
    • bernhardmat 04.11.2017 09:30
      Highlight Entschuldigt bitte die Rechtschreibfehler. Habe sie zu spät bemerkt.
      P.D.: Ich werde mir für jeden Fehler drei Peit-schenhiebe verpassen, so wir mir der Herr wohl vergeben 😉.
      10 1 Melden
    • Stichelei 04.11.2017 11:01
      Highlight Da stimme ich ihnen bei. Jeder, der sich mit Spiritualität befasst, sollte zuerst unbedingt diesen Vortrag hören oder lesen.
      1 2 Melden
  • thompson 04.11.2017 08:37
    Highlight Ein hoch auf die katholische Kirche, die seit der Neuzeit eine eigene wissenschaftliche Akademie hat. Und die Evo. Lehre wissenschaftlich akzeptiert.
    16 5 Melden
  • Rakete 04.11.2017 08:37
    Highlight Dem Titel nach hätte ich eine kritische Auseinandersetzung mit den religionsähnlichen Aspekten der Naturwissenschaften erwartet. Aber war ja klar, dass sie undifferenziert gegen Gläubige schreiben und den Kreationismus als Denkschema über die Religionen stülpen. Sie glauben bestimmt auch noch, dass die Kirche im Mittelalter die flache Erde propagierte? Es passt so schön in ihr Weltbild, Herr Stamm. Ich lese ihre Artikel gerne auch wenn sie hin und wieder plump sind... genauso wie die Schriften Dawkins.
    23 45 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:41
      Highlight Was propagiert die Kirche dann? Das homosexuelle "unnatürlich" sind? Oder das man Verhütungsmittel nicht benutzen darf?
      6 4 Melden
  • N. Y. P. 04.11.2017 08:31
    Highlight Deshalb sind gerade in religiösen Fragen kritische Rückfragen besonders wichtig.
    (hugo stamm)

    Ich sehe keine kritische Rückfragen in den Stammbloggs. Gläubige werden lächerlich gemacht. Es steht auch heute wieder dasselbe im Blogg.
    Dass Gläubige partout wissenschaftliche Fakten ignorieren. Dass man zum Beispiel nicht über Wasser gehen kann.
    Mit Verlaub, ist es wirklich nicht möglich, über Wasser zu gehen ?
    23 46 Melden
    • Astrogator 04.11.2017 09:35
      Highlight Schon mal versucht über Wasser zu gehen?
      19 5 Melden
    • N. Y. P. 04.11.2017 10:09
      Highlight Ja
      5 9 Melden
    • Stichelei 04.11.2017 11:02
      Highlight Und? Nass geworden?
      11 7 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:41
      Highlight Zu Recht müssen sie lächerlich gemacht werden, wenn sie an lächerliche Sachen glauben...
      11 7 Melden
    • N. Y. P. 04.11.2017 12:31
      Highlight Ja, tatsächlich. Bin nass geworden.
      Habt ihr eine Erklärung ?
      4 5 Melden
    • Uranos 06.11.2017 01:10
      Highlight Nur Jesus kann übers Wasser gehen.
      NYP kann nicht übers Wasser gehen.
      NYP ist nicht Jesus.
      2 1 Melden
  • kleiner_Schurke 04.11.2017 08:21
    Highlight Das läuft doch meistens so...
    198 32 Melden
  • rodolofo 04.11.2017 08:18
    Highlight Wissenschaft ist die aktuellste Form des Irrtums.
    Oder, wie damals ein Biologie-Professor während einer Vorlesung eine Darstellung von den biochemischen Reaktions-Gleichungen in einer Zelle mit einem verwirrenden Durcheinander von Chemischen Formeln und Pfeilen kreuz und quer und gleichzeitig in der Gegenrichtung kommentierte: "So stellt sich der kleine Moritzli den Stoffwechsel in einer Zelle vor."
    Die vordergründig so sachliche, vernünftige und objektive Wissenschaft wird also immer auch Züge von Religion und Kunst in sich tragen, da sie für ihre Modelle extrem vereinfachen muss...
    13 54 Melden
    • kleiner_Schurke 04.11.2017 08:26
      Highlight Welche Züge von Religion trägt denn die Biochemie in sich?
      34 10 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 09:24
      Highlight @ kleiner_Schurke
      Die Biochemie vielleicht nicht, aber diejenigen, welche Biochemie betreiben!
      Die "vermenscheln" nämlich wieder mal alles!
      Hast Du Dir die Atome nicht irgendwie menschlich vorgestellt, dass Du Dir ihre Verhaltensweisen einprägen konntest?
      Zum Beispiel so: "Das Chlor hat auf der äussersten Schale nur ein Elektron, während das Natrium auf der äussersten Schale ein Elektron zu wenig hat für einen kompleten Satz. Also gibt das Chlor dem Natrium ein Elektron ab. Danach haben beide komplete Elektronen-Schalen und sind so glücklich darüber, dass sie einander heiraten: NaCl."
      9 27 Melden
    • Stichelei 04.11.2017 11:05
      Highlight @rodolof: Und was hat jetzt das 'Vermenscheln' mit Religion zu tun?
      8 2 Melden
    • Mbatatart 04.11.2017 11:42
      Highlight Da ist es offensichtlich das jemand in der Schule nicht richtig ausgepasst hat.
      7 2 Melden
    • kleiner_Schurke 04.11.2017 11:46
      Highlight @rodolofo ehrlich gesagt nein. Ich habe die Oktettregel gelernt die besagt dass Schalen mit 8 bzw. 2 Atomen am stabilsten sind. Ich sähe auch in deiner Variante des "Merkens" nichts religiöses.
      10 2 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 11:47
      Highlight @ Stichelei
      Religionen "vermenscheln" die Naturkräfte und den Kosmos.
      Ganz deutlich die Ägypter, bei denen der Pharao gleichzeitig behauptete, ein Gott zu sein.
      Die Vermenschlichung erreichte bei den Griechen einen Höhepunkt, mit Zeus, dem Blitze schleudernden Donner-Chef, Apollon, dem Meeresgott, usw.
      Dann kamen die Römer mit einer von den Griechen abgeschauten Religion.
      Und irgendwann entstand eine eigenartige Kleinfamilie, mit Gott Vater, Gott Sohn und Mutter Maria, der zurecht gestutzten "Pacha Mamma" der Inkas.
      Und die Inder "vermenschelten" nicht nur, sondern "animalisierten".
      3 6 Melden
    • Stichelei 04.11.2017 13:33
      Highlight Rodolofo, da geh ich mit dir einig: Dass Religionen vermenschlichen. Deshalb ist aber der Umkehrschluss noch nicht zulässig und das Vermenschlichen an sich ist a priori nichts Religiöses.
      4 0 Melden

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