Gesellschaft & Politik
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Nationalrat Cedric Wermuth, SP-AG, rechts, unterhaelt sich an der Abstimmungsveranstaltung zur 1:12 Initiative, am Sonntag 24. November 2013, in Bern. Heute wird - neben zwei anderen Eidgenoessischen Vorlagen - ueber die 1:12 Initiative der JUSO abgestimmt. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Politische Ambitionen

Nationalrat Cédric Wermuth will Präsident der SP Aargau werden

Der langjährige Aargauer SP-Präsident Marco Hardmeier gibt sein Amt ab. Wer Nachfolger wird entscheidet sich im Juni. Jetzt ist klar: SP-Nationalrat Cédric Wermuth will das Amt übernehmen und kandidiert. 



Mathias Küng, Aargauer zeitung

Der langjährige Aargauer SP-Präsident Marco Hardmeier gibt sein Amt ab. Das steht schon länger fest. Doch wer übernimmt? Noch bis Montag können allfällige Interessenten ihre Kandidatur für das frei werdende Präsidium der SP Aargau anmelden. Bisher war kein Run auszumachen.

Doch jetzt meldet der pointiert links politisierende Nationalrat Cédric Wermuth seine Kandidatur an, wie die AZ in Erfahrung gebracht hat. Das wird zu reden geben, denn Wermuth hat auch in der SP nicht nur Freunde. Falls er gewählt wird, will er viel Basisarbeit leisten, sagt er im Interview mit der Aargauer Zeitung.

Zeit werde er haben, schliesse er doch 2014 sein Studium ab. Er will sich voll der Politik widmen. Den Verdacht, den wohl manche haben, er brauche einfach eine neue medienwirksame Plattform, weist er zurück. Es sei einfacher, in Bern mit einem Vorstoss national eine Titelschlagzeile zu bekommen. Er wolle im Gegenteil grosse Hintergrundarbeit leisten. Zu den Wahlen 2015 sagt er: «Besitzstandswahrung ist keine Option.»

Cédric Wermuth war 2011 in den Nationalrat gewählt worden. Von 2008 bis 2011 war er Präsident der JUSO Schweiz und bis Ende 2011 Vizepräsident der SP Schweiz. Er gehörte zwei Jahre dem Stadtparlament von Baden an. Auf kantonaler Ebene verfügt Wermuth jedoch über kein politisches Amt. Er ist nicht Mitglied des Grossen Rates.

Wermuth will nicht, dass sich die SP der Mitte annähert: «Wir müssen so stark werden, dass die Mitte nach links kippt.» 

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