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Microsoft macht mächtig Kohle – und lässt Apple und Amazon hinter sich

Der Windows-Konzern hat die neusten positiven Geschäftszahlen präsentiert – und die Konkurrenz an der Börse überflügelt.



Der Software-Riese Microsoft bleibt dank seiner florierenden Cloud-Dienste auf Erfolgskurs. Im per Juni abgelaufenen Geschäftsquartal schoss der Gewinn im Jahresvergleich um 49 Prozent auf 13.2 Milliarden Dollar in die Höhe.

Dies teilte Microsoft am Donnerstag nach US-Börsenschluss am Konzernsitz in Redmond (US-Bundesstaat Washington) mit.

Die positiven Entwicklungen lagen allerdings auch an einer Steuergutschrift von über 2.6 Milliarden Dollar. Doch auch das operative Ergebnis legte um starke 20 Prozent zu.

FILE - In this May 6, 2019, file photo Microsoft CEO Satya Nadella delivers the keynote address at Build, the company's annual conference for software developers in Seattle. Microsoft Corp. reports earnings Thursday, July 18, 2019. (AP Photo/Elaine Thompson, File)
Satya Nadella

Microsoft-Chef Satya Nadella macht zurzeit alles richtig. Bild: AP

Cloud, Linked, Office 365

Microsoft verdient weiter prächtig an seinem boomenden Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet. Beim Flaggschiff – der Azure-Plattform für Unternehmen – kletterte der Umsatz um 64 Prozent.

Doch auch in vielen anderen Sparten brummt das Geschäft. Das 2016 übernommene Online-Karriereportal Linkedin erhöhte den Umsatz um einen Viertel.

Microsofts Web-Version des Büroprogramms «Office 365» legte um starke 31 Prozent bei den Einnahmen zu.

Apple und Amazon an der Börse überholt

Insgesamt steigerte der Konzern die Erlöse um zwölf Prozent auf 33.7 Milliarden Dollar. Sowohl Gewinn als auch Umsatz lagen über den Erwartungen der Analysten. Anleger reagierten positiv: Die Aktie stieg nachbörslich um rund zwei Prozent.

An der Börse ist Microsoft derzeit ohnehin das Mass aller Dinge. Der Konzern hat Apple und Amazon als wertvollste Aktiengesellschaften überholt und ist aktuell das einzige Unternehmen mit einem Börsenwert von mehr als einer Billion Dollar. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Kurs mit fast 35 Prozent im Plus.

(dsc/sda/dpa/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Papi75 19.07.2019 16:15
    Highlight Highlight Eigentlich ist das logisch. Apple und Amazon machen hauptsächlich Business mit dem Endkunden. Microsoft macht zusätzlich zu den Endkunden auch noch Business mit Firmenkunden. Und da rollt erst recht der Dollar...
    • RonaldMcDonald 19.07.2019 21:28
      Highlight Highlight Amazon mit AWS als mit Abstand grösster Public Cloud Provider macht neben dem Endkundengeschäft definitiv sehr viel Business mit Geschäftskunden. Bei Apple kann ich es nicht sagen. Zumindest ihre Mac Pro's und deren Pricetag werden sich wohl nicht viele Privatkunden leisten können und zielen ja hauptsächlich auf Grafikdesigner und Architekturbüros ab.
  • DerTaran 19.07.2019 09:01
    Highlight Highlight Ich habe mich erst gewundert und dann realisiert, dass es sich ja um eine deutsche Billion handelt (ich spreche fast nur Englisch für die Arbeit).
    Das sollte man echt mal harmonisieren.
    • Likos 19.07.2019 09:21
      Highlight Highlight Viel Glück den Briten und Amis sämtliche seltsamen Skalen, Einheiten und Formatierungen auszureden 😄.
    • DerTaran 19.07.2019 10:17
      Highlight Highlight Ich würde auch auf die Illiarden verzichten, wenn es dadurch einfacher wird.
    • El Vals del Obrero 19.07.2019 10:37
      Highlight Highlight Immerhin haben sie in Zusammenhang auch ein Dezimalsystem.

      Wäre es wie bei den sonstigen Masseinheiten wäre wahrscheinlich eine Million genau 923'423. Eine Milliarde würde 372 Millionen entsprechen, eine Billion wären 1673 Milliarden (Ausser natürlich in UK, dort wären es 1742 Milliarden. Und natürlich gäbe es Speziallregelungen, falls Schweinehälften oder Baustämme gezählt werden).
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