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Microsoft macht mächtig Kohle – und lässt Apple und Amazon hinter sich

Der Windows-Konzern hat die neusten positiven Geschäftszahlen präsentiert – und die Konkurrenz an der Börse überflügelt.
19.07.2019, 04:2019.07.2019, 08:12

Der Software-Riese Microsoft bleibt dank seiner florierenden Cloud-Dienste auf Erfolgskurs. Im per Juni abgelaufenen Geschäftsquartal schoss der Gewinn im Jahresvergleich um 49 Prozent auf 13.2 Milliarden Dollar in die Höhe.

Dies teilte Microsoft am Donnerstag nach US-Börsenschluss am Konzernsitz in Redmond (US-Bundesstaat Washington) mit.

Die positiven Entwicklungen lagen allerdings auch an einer Steuergutschrift von über 2.6 Milliarden Dollar. Doch auch das operative Ergebnis legte um starke 20 Prozent zu.

Microsoft-Chef Satya Nadella macht zurzeit alles richtig.
Microsoft-Chef Satya Nadella macht zurzeit alles richtig.Bild: AP

Cloud, Linked, Office 365

Microsoft verdient weiter prächtig an seinem boomenden Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet. Beim Flaggschiff – der Azure-Plattform für Unternehmen – kletterte der Umsatz um 64 Prozent.

Doch auch in vielen anderen Sparten brummt das Geschäft. Das 2016 übernommene Online-Karriereportal Linkedin erhöhte den Umsatz um einen Viertel.

Microsofts Web-Version des Büroprogramms «Office 365» legte um starke 31 Prozent bei den Einnahmen zu.

Apple und Amazon an der Börse überholt

Insgesamt steigerte der Konzern die Erlöse um zwölf Prozent auf 33.7 Milliarden Dollar. Sowohl Gewinn als auch Umsatz lagen über den Erwartungen der Analysten. Anleger reagierten positiv: Die Aktie stieg nachbörslich um rund zwei Prozent.

An der Börse ist Microsoft derzeit ohnehin das Mass aller Dinge. Der Konzern hat Apple und Amazon als wertvollste Aktiengesellschaften überholt und ist aktuell das einzige Unternehmen mit einem Börsenwert von mehr als einer Billion Dollar. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Kurs mit fast 35 Prozent im Plus.

(dsc/sda/dpa/reu)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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DerTaran
19.07.2019 09:01registriert Oktober 2015
Ich habe mich erst gewundert und dann realisiert, dass es sich ja um eine deutsche Billion handelt (ich spreche fast nur Englisch für die Arbeit).
Das sollte man echt mal harmonisieren.
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Apple plant in Zukunft, deutlich mehr Werbung in seine hauseigenen Apps zu integrieren. Das legt ein Bericht des für gewöhnlich sehr gut informierten Apple-Insiders Mark Gurman nahe, den er im Branchenmagazin Bloomberg veröffentlicht hat.

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