DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag nach Fussballspiel im Irak



Bei einem Selbstmordanschlag in einem Dorf südlich von Bagdad sind am Freitag nach Angaben von Polizei und Rettungskräften mindestens 25 Menschen getötet worden. Der Attentäter habe sich während der Siegerehrung nach einem Fussballspiel in einer Menschenmenge in die Luft gesprengt, sagte ein Polizist in der Ortschaft Al-Asrija.

Das Dorf liegt etwa 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad. Neben den Todesopfern gab es dem Polizisten zufolge mehr als 50 Verletzte. Im Krankenhaus der nächstgelegenen grösseren Stadt Iskandarija wurde die Zahl von 25 Todesopfern bestätigt. Es handle sich aber um eine vorläufige Opferzahl.

Im Irak gibt es seit Jahren immer wieder Selbstmordanschläge. Meist richten sie sich gegen Schiiten. Zuletzt bekannten sich öfters die sunnitischen Fanatiker vom so genannten «Islamischen Staat» («IS») zu derartigen Attentaten. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Irak erklärt nach Papst-Besuch den 6. März zum Feiertag

Nach dem Treffen zwischen Papst Franziskus und dem schiitischen Grossajatollah Ali al-Sistani hat Iraks Ministerpräsident den 6. März zum Feiertag erklärt. Der Tag solle zum Nationalen Tag der Toleranz und Koexistenz werden, teilte der Premier Mustafa al-Kasimi am Samstag mit. Anlass war der Besuch Franziskus' bei dem höchsten schiitischen Geistlichen im südirakischen Nadschaf - einer heiligen Stadt für die Schiiten. Franziskus ist der erste Papst, der den Irak besucht.

Ausserdem werde damit auch …

Artikel lesen
Link zum Artikel