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Löwe im Gehege des Eifel-Zoo. bild: instagram/patricia_de_kloster

Falscher Alarm im Eifel-Zoo – Raubkatzen sollen Gehege gar nie verlassen haben



Mehrere grosse Zoo-Raubtiere sind am Freitag in der Eifel im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz vorübergehend unauffindbar gewesen. Ein Bär, zwei Tiger, zwei Löwen und ein Jaguar hielten Behörden und Bevölkerung einige Stunden in Atem.

Entgegen erster Annahmen verliessen die Tiere ihre Gehege im Eifel-Zoo in Lünebach gar nicht. Sie hätten sich in ihren Gehegen versteckt und seien mit einer Drohne aufgespürt worden, sagte ein Sprecher der Einsatzleitung der Kreisverwaltung in Bitburg am Freitag.

Zuvor hatte es geheissen, die Raubkatzen und ein Bär seien aus dem Zoo ausgebrochen. Der Bär wurde demnach erschossen. Er befand sich nach Behördenangaben ausserhalb seines Geheges. Der Sprecher der Kreisverwaltung sagte, es werde nun geprüft, die Tiere vorläufig in andere Tierparks zu verlegen.

Über die Region war in der Nacht zum Freitag ein heftiges Unwetter gezogen. Den Angaben zufolge wurden auch die Gehege des Eifel-Zoos überschwemmt und Zäune zum Teil beschädigt.

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Überschwemmungen suchten das Gebiet rund um den Zoo heim.  bild: volksfreund.de

Der Eifel-Zoo in Lünebach beherbergt nach eigenen Angaben rund 60 exotische und einheimische Tierarten und insgesamt rund 400 Tiere auf 30 Hektar, darunter Sibirische Tiger und afrikanische Löwen.

Der Kölner Kaufmann Hans Wallpott erwarb 1965 Teile des heutigen Zoogeländes, das früher zur Fischzucht diente. Mit den Jahren wurde der Zoo ausgebaut und erweitert. Bis heutig ist der Eifel-Zoo im Besitz der Familie Wallpott. (cma/amü/mlu/sda/afp/dpa)

Der Eifelzoo in Lünebach

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