DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Telefonauskunft 1818: Anrufe werden von Österreich aus beantwortet

Die telefonische Auskunft 1818 wurde bekannt durch ihre Werbekampagne,  die an die glorreichen 1970er-Jahre des Schweizer Skisports erinnert. Jetzt lagert 1818 sein Callcenter in Biel ausgerechnet nach Österreich aus.
13.05.2015, 11:5913.05.2015, 13:56

Die telefonische Auskunft 1818 stellt den Betrieb ihres Callcenters in Biel ein. Ein Sprecher der 1818 Auskunft AG bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung». Die Anrufe zu Auskunftsdiensten seien rückläufig, sagte der Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Deshalb werde man die operative Geschäftstätigkeit intern verlagern.

Konkret heisst dies: Anrufe aus der Schweiz werden künftig aus dem Ausland beantwortet. Deutschsprachige und englische Anrufe werden nach Österreich weitergeleitet, französische und italienische nach Marokko. Von der Schliessung in Biel sind laut dem Unternehmen bis zu 66 Mitarbeiter betroffen.

Die zwei Männer mit markantem Schnauz

1818 Auskunft gehört wie ihre Schwestergesellschaften in Österreich, Frankreich, Irland und Grossbritannien zur kgb Gruppe. Das in New York ansässige Unternehmen bezeichnet sich laut NZZ als weltweit grösster Anbieter von telefonischen Auskunftsdiensten, die nicht von traditionellen Telekomkonzernen erbracht werden.

In der Schweiz bietet Swisscom weiterhin einen telefonischen Auskunftsdienst unter der Nummer 1811 an. Die Konkurrenz von 1818 wurde bekannt durch ihre Werbekampagne, die an die glorreichen 1970er-Jahre des Schweizer Skisports erinnert. Stars der Kampagne sind zwei Männer mit markantem Schnauz, die im 70er-Dress der Ski-Nati mit Startnummer 18 auftreten. (whr/sda)

No Components found for watson.appWerbebox.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Happige Vorwürfe an Spitäler: Preisüberwacher warnt vor überrissenen Rechnungen

Missstand im Gesundheitswesen: Der Preisüberwacher wirft den Spitälern vor, Zusatzleistungen zu teuer abzurechnen. Er fordert regulatorische Änderungen.

Einzelzimmer oder freie Arztwahl: Preisüberwacher Stefan Meierhans hat die Krankenzusatzversicherungstarife der Schweizer Spitäler analysiert. Damit werden zusätzliche Leistungen abgerechnet, die über den Leistungsumfang der obligatorischen Grundversicherung hinausgehen.

Seine Erkenntnisse sind happig: Er wirft den Spitälern in seinem am Dienstag veröffentlichten Bericht vor, wohl flächendeckend überhöhte Preise für halbprivat- und privatversicherte Patienten abzurechnen. Dies schlage sich …

Artikel lesen
Link zum Artikel