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Le batiment du siege de l'entreprise de telecomunication Orange Suisse photographie ce jeudi 31 janvier 2013 a Renens. Selon un information de la RTS, 17 des 90 anciens collaborateurs d'Alcatel-Lucent ont ete licenciees vendredi dernier sur le site vaudois d' Orange-Ericsson, moins d'un mois apres leur entree en fonction au sein d'Ericsson Suisse. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Fertig Orange. Der Telekom-Riese will kommende Woche einen neuen Namen bekannt geben. Bild: KEYSTONE

Mit diesem neuen Namen will Telekom-Riese Orange den «Premium»-Markt aufmischen

Orange Schweiz will nach der Änderung des Namens und der Übernahme durch den französischen Unternehmer Xavier Niel den hiesigen Telekommarkt nicht mit Billigangeboten aufmischen.



«Wir werden keinen Preiskampf anzetteln», sagte Orange Schweiz-Chef Johan Andsjö. «Wir lancieren eine Premiummarke», sagte Andsjö in einem Interview der Zeitung «NZZ am Sonntag». Xavier Niel sei heute in Frankreich, in Monaco, Israel und Singapur tätig und verfolge überall eine andere Strategie.

«Trotzdem gibt es eine Art Xavier-Niel-DNA, und das ist Einfachheit und Innovation. Aber die Preissetzung ist von Markt zu Markt verschieden», sagte der Orange Schweiz-Chef im Hinblick auf Niel, der in Frankreich für eine aggressive Preispolitik bekannt ist.

Orange gibt seinen bisherigen Namen auf und will den neuen Namen am Donnerstag bekannt geben. Danach würden die Shops für 72 Stunden geschlossen und neu ausgestattet. «Das Ziel ist, dass mindestens 90 Prozent der Shops am Montag danach mit der neuen Marke eröffnen», sagte Andsjö. Das sei keine kleine Übung. «Wir werden dafür 65 3.5-Tonnen Lastwagen einsetzen.»

Lizenz läuft 2017 aus

Orange Schweiz war im Februar von Niel übernommen worden, nachdem es bislang der britischen Beteiligungsgesellschaft Apax gehört hatte. Die Briten hatten Orange Schweiz im Jahre 2012 von France Télécom gekauft.

Könntest du dich mit dem Namen «Salt» anfreunden?

Damals habe man ein fünfjähriges Lizenzabkommen unterzeichnet, um den Namen Orange weiter benützen zu können, sagte Andsjö. Das Abkommen laufe Anfang 2017 aus.

«Vor eineinhalb Jahren haben wir uns das Ziel gesetzt, im Laufe des Jahres 2014 zu entscheiden, ob wir die Marke Orange behalten oder eine eigene Marke schaffen. Wir wollten nicht kurz vor Auslaufen des Vertrags unter Zeitdruck geraten», sagte Andsjö. Den neuen Namen nannte der Orange-Chef indes nicht. Die «NZZ am Sonntag» schrieb, dass der Mobilfunkanbieter künftig Salt heissen werde. 

Bild

Ist das ein Hinweis auf den neuen Namen? bild: screenshot namensregister

Auf den selben Namen kommen Recherchen der «Schweiz am Sonntag». Im Markenregister wurden im März diverse Bezeichnungen eingetragen, die auf Orange schliessen: «Salt», «Salt Communications», «Salt Mobile» und «Salt Cinema». Vor allem Letztere erinnert stark an «Orange Cinema», die Kinomarke der Lausanner. Eingetragen wurden die Marken von der Kanzlei Bär & Karrer in Zürich, die auch vereinzelt Marken für Orange registriert hat. (pma/sas/sda)

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