International
Blaulicht

Panik nach Schuss in Washingtoner Hauptbahnhof

Panik nach Schuss in Washingtoner Hauptbahnhof

12.09.2015, 09:1212.09.2015, 09:18

Schrecksekunden am Hauptbahnhof von Washington: Die Union Station im Zentrum der US-Hauptstadt ist am Freitag vorübergehend evakuiert worden, nachdem ein Sicherheitsmann einen Schuss auf einen Messerstecher abgefeuert hatte.

Unter den Reisenden brach kurzzeitig Panik aus, der Bahnverkehr konnte jedoch schon nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen werden. Der Messerstecher starb im Krankenhaus.

Nach Polizeiangaben schoss ein Sicherheitsbeamter auf einen Mann, der zuvor am Eingang zu einem benachbarten Gebäude offenbar mit einem Messer auf eine Frau eingestochen hatte und dann zum Bahnhof gerannt war.

Der Sicherheitsbeamte gab laut Polizeisprecher Jeff Brown einen Schuss auf den Mann ab, als dieser sich weigerte, seine Waffe niederzulegen und mit dem Messer herumfuchtelte. Der Mann wurde in die Seite getroffen und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Bei dem vorangegangenen Messerangriff auf die Frau habe es sich offenbar um einen Familienstreit gehandelt, sagte Brown.

Der Hauptbahnhof liegt im Zentrum Washingtons in der Nähe des Kongressgebäudes. Die Sicherheitskräfte in den USA waren am Freitag wegen des Jahrestags der Anschläge vom 11. September 2001 besonders wachsam. Die Bundespolizei FBI hatte im Vorfeld jedoch erklärt, es gebe keine «spezifischen oder glaubwürdigen Bedrohungen». (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Viele Briten bereuen den Brexit – und wollen jetzt den EU-Wiedereintritt unter Burnham
Der Brexit brachte Grossbritannien zwar mehr Eigenständigkeit, aber auch verschärfte wirtschaftliche Probleme. Die Rufe nach einem Wiedereintritt in die EU mehren sich unter dem europafreundlichen Premier Andy Burnham, wie eine neue Umfrage deutlich aufzeigt.
2016 stimmte Grossbritannien in einer Volksabstimmung für das Verlassen der Europäischen Union, 2020 wurde der Austritt umgesetzt. Seither geht es dem Land wirtschaftlich in vielen Beziehungen schlechter, wobei diese Entwicklungen nicht alleine auf den Brexit zurückzuführen sind, sondern teilweise auch auf Faktoren wie die Coronapandemie oder den russischen Überfall auf die Ukraine, welcher für erhöhte Energiepreise sorgte.
Zur Story