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Der Tatort in Würenlingen AG: Nun hat sich auch die Kantonspolizei Schwyz zu Wort gemeldet.
Der Tatort in Würenlingen AG: Nun hat sich auch die Kantonspolizei Schwyz zu Wort gemeldet.

Behörden geben Auskunft zur Bluttat von Würenlingen: Der Täter war in der Psychiatrie, die Kinder fremdplatziert

12.05.2015, 10:5312.05.2015, 14:18

Jetzt hat sich auch die Kantonspolizei Schwyz zum Tötungsdelikt in Würenlingen AG geäussert. Der mutmassliche Täter, ein 36-jähriger Schweizer, verheiratet, Vater von drei Kindern, hatte mit seiner Familie in Reichenburg im Kanton Schwyz gelebt – bis er am Samstag seine Schwiegereltern, seinen Schwager sowie deren Nachbarn tötete und sich anschliessend selbst richtete.

  • Was die Kantonspolizei Schwyz nun offiziell bestätigt: 2007 wurde zwar ein Verfahren gegen den 36-jährigen, zuletzt arbeitslosen, Mann wegen einfacher Körperverletzung, Tätlichkeiten, Beschimpfungen und Hausfriedensbruch geführt. Doch das Verfahren wurde rechtskräftig eingestellt.
  • Obwohl damit keine Strafuntersuchung mehr offen war, beschäftigte der Mann die Polizei weiter: Im März 2012 führte die Kantonspolizei Schwyz zwei Mal eine Hausdurchsuchung im Haus des 36-Jährigen durch – die Behörden vermuteten Waffen, fanden aber keine. 
  • Am 24. März wurde der Beschuldigte schliesslich doch polizeilich in Gewahrsam genommen, weil die KESB Ausserschwyz Gefährdungsmeldungen bekommen hatte. Die Kinder wurden fremdplatziert, der Vater auf ärztliche Anordnung in einer psychiatrischen Klinik fürsorgerisch untergebracht. 

Mehr gibt die Kantonspolizei Schwyz nicht bekannt. Gemäss «Blick» soll der mutmassliche Täter seiner Schwiegermutter verboten haben, Tochter und Enkelkinder zu besuchen. Schon vor einigen Wochen soll es deshalb zum Familienstreit gekommen sein. 

Die Polizei sei mehrmals am Wohnort der Familie im Kanton Schwyz aufgekreuzt, erzählen Nachbarn gegenüber dem «Blick». Schliesslich sei er in die Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Littenheid im Thurgau eingeliefert worden. 

Erst vor wenigen Tagen soll die Polizei die Nachbarn darüber informiert haben, dass der 36-Jährige wieder nach Hause komme. 

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Schiesserei in Würenlingen
quelle: markus heinzer
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(dwi)

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