Gesundheit
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6 Dinge, die Ärzte schon aus den Hintern von Patienten entfernen mussten

Gunda Windmüller / watson.de



«Was reingeht, muss auch wieder rausgehen». Das klingt zwar wie eine logische Handlungsanweisung, aber sie klingt eben nur so.

Manchmal gehen Dinge, die reingegangen sind, eben nicht mehr so einfach wieder raus. Und zwar insbesondere dann, wenn sie rektal eingeführt wurden. 

In anderen Worten: Durch den Hintern

So wird in der medizinischen Fachliteratur von Fällen berichtet, in denen Flaschen, Sextoys, Zahnbürsten aber auch Dinge wie ein Besenstiel oder ein Schweineschwanz (ja, Schweineschwanz) bereits aus Hintern entfernt wurden.

Auf der Website radiopaedia.org werden entsprechende Fälle dokumentiert, sogar mit Röntgenaufnahmen. Wir haben die kuriosesten Fälle für euch gesammelt.

Ein Riesendildo

Bei dieser Aufnahme bleiben nicht viele Fragen offen. Es ist definitiv ein Riesendildo.

Die Aufnahme wurde mit der Bemerkung hochgeladen:

«Es ist schade, dass die Ausflüchte, mit denen Patienten beschreiben, wie Objekte in ihrem Hintern landen, nicht auch dokumentiert werden.»

Diese Erklärung hätten wir in der Tat auch gerne gehört.

Weiter geht es mit:

Einer Aubergine

Das Lebensmittel ist auf der Aufnahme für Laien nicht so gut zu erkennen, aber dennoch gut genug: Hier wurde eine Aubergine rektal eingeführt.

Blöderweise bedeutet die zulaufende Form der Aubergine, dass sie sich, einmal eingeführt, immer weiter in den Körper hineinschieben kann. So bleibt für den Auberginen-Freund also nur ein Besuch in der Notaufnahme.

Bierflasche

In diesem Fall hat sich jemand eine Bierflasche eingeführt. Glücklicherweise hat die Flasche dabei keine Schäden am Darm angerichtet – dafür sorgte in dem Fall die Dehnbarkeit des Organs sowie die Lubrikation dank natürlicher Sekrete.

Und ihr dürft uns danken, das wir das so delikat formuliert haben. 😇

Die Bierflasche musste allerdings trotzdem im Rahmen einer Operation entfernt werden, um das Gewebe nicht zu beschädigen.

Ein Deo-Roller

Auch ziemlich eindeutig, wie man auf der Aufnahme sehen kann. Der Roller konnte, anders als im Fall der Bierflasche, allerdings ohne Skalpell entfernt werden. Phew!

Eine Sprühdose

Dieser Patient musste unter Narkose gesetzt werden, um die Sprühdose zu entfernen.

«Solche Patienten werden oft recht spät vorstellig, da es ihnen peinlich ist und sie zunächst mehrere Versuche unternehmen, den Gegenstand selber zu entfernen.»

Anmerkung zum vorliegenden Fall auf radiopaedia.rog

Ein Ei

Zum guter Letzt ein besonders kurioser Fall. Denn hier wurde der Gegenstand nicht etwa aus Gründen der sexuellen Stimulation, sondern der Selbstmedikation eingeführt.

Der Fall soll aus dem Archiv eines iranischen Arztes stammen, der eine Patientin aus einer ländlichen Gegend behandelte, in der das Einführen eines Eies zur Schmerzlinderung vollzogen wurde. Hierbei ging es wohl um Schmerzen, die durch einen Knochenbruch verursacht wurden, wie auf dem Bild zu sehen.

Bitte, bitte: Nicht nachmachen!

Schwangere Tiere im Röntgenapparat

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Medizinerli 05.09.2018 15:54
    Highlight Highlight Meine Kollegin hatte mal einen Patientin in der Praxis mit einem Stück Draht in der Harnröhre bzw. schon in der Blase. Sachen gibts...
  • tubabär 04.09.2018 08:22
    Highlight Highlight Erinnert mich an Scrubs :D
    Play Icon
  • Ratboy 03.09.2018 22:51
    Highlight Highlight Ich sage nur ein Wort: Bauschaum!
  • #Technium# 03.09.2018 22:37
    Highlight Highlight Habe mal gelesen, dass es sich bei vielen solcher Fälle um Männer handelt. 🙈🙊🙈
    • Chääschueche 05.09.2018 19:05
      Highlight Highlight Das ist auch so. Haben mir schon einige Kollegen welche in der Notaufnahme (Bern/ZH/Basel) Arbeiten erzählt.

      Man(n) kann es aber eben nicht zugeben Da er ja sonst nicht mehr Hetero sondern gleich als Schwul abgestämpfelt wird. Ich sage nur: Prostata - Das haben auch die Heteromänner 🤓 😛
  • Luchs 03.09.2018 20:22
    Highlight Highlight Da war noch der gefrorene Fisch, ist aufgetaut, der Rest kann sich jeder selber denken.😂
  • StillerLeser 03.09.2018 17:00
    Highlight Highlight Nach meinem Pflegepraktikum auf der Urologie kann ich klar sagen: nur die Liste der aus Harnröhren entfernten Gegenstände ist "kurioser".😅
  • Garp 03.09.2018 14:33
    Highlight Highlight Da fehlen vergessene Operationswerkzeuge in Körpern von Patienten.
  • TheDude10 03.09.2018 14:20
    Highlight Highlight Gab es da nicht einmal ein Fall, wo sich eine Amerikanerin eine Pistole einverleibt hat?
  • Barracuda 03.09.2018 13:20
    Highlight Highlight Watson, bitte mehr von diesen qualitativ hochstehenden Lückenfüllern.
  • JaneDoe 03.09.2018 12:59
    Highlight Highlight Wo ist die Aubergine?? :'DDD
    • JaneDoe 03.09.2018 16:28
      Highlight Highlight ich konnte das Röntgenbild nicht "lesen" :'D
  • Chamäleon 03.09.2018 12:03
    Highlight Highlight Tja das ist jetzt aber eher eine kleine Sammlung...😳von Kerze, Badenudel und Parfumflaschen mal abgesehen🙈😬Erklärung von Patienten, ich bin in der Dusche ausgerutscht und direkt draufgefallen🤷‍♀️😉
  • Filzstift 03.09.2018 10:32
    Highlight Highlight Es gibt einen langen und gut gemachten Wikipedia-Artikel zum Thema: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fremdkörper_in_Anus_und_Rektum
  • teha drey 03.09.2018 08:50
    Highlight Highlight Diesen Artikel überfliegend meine Erkenntnis: Wahnsinn. Was sind wir Menschen doch für eine unglaubliche Gattung!

5 Punkte, die zeigen, wie es um die psychische Gesundheit in der Schweiz steht

Knapp ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung leidet an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen. Das kann von Ess- über Angststörungen bis zu Depression reichen. Ein Überblick.

Letzte Woche teilte das Bundesamt für Statistik Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2017 mit. Stress und psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz haben demnach 2017 zugenommen. 21 Prozent der Erwerbstätigen litten bei der Arbeit sehr oft unter Stress. 2012 waren es noch 18 Prozent.

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