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Tour de France

Der dritte Sturz war einer zu viel – Titelverteidiger Chris Froome lässt sein Velo stehen



Nach drei Stürzen innert zwei Tagen ist für Chris Froome der Traum von der Titelverteidigung bei der Tour de France beendet.Der Brite, der schon mit handicapiertem Handgelenk zur fünften Etappe gestartet war, gab am Mittwoch nach zwei neuerlichen Crashs auf.

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Die letzten Sekunden von Chris Froome bei der Tour de France 2014. Video: Youtube/DCV Channel

Auf der sehr schweren Etappe von Ypres (Be) nach Arenberg (Fr) kam Froome schon nach rund 30 km erstmals zu Fall. Mit auf der linken Seite zerrissener Velo-Hose fand der Topfavorit dank der Hilfe seiner Helfer vom Team Sky schnell wieder im Feld Unterschlupf. 

Bei Rennhälfte ist der Ofen definitiv aus

Doch bei km 85 (von 152,5) - noch bevor im Regen der erste von sieben Pavé-Abschnitten befahren wurde - erwischte es den Vorjahressieger und Tour-Zweiten von 2012 erneut. Dieses Mal allerdings waren die Konsequenzen gravierend. Sichtlich von Schmerzen an der rechten Seite geplagt, stieg der 29-jährige Brite an diesem komplett verregneten Tag im Norden Frankreichs in ein Begleitauto seines Teams. 

08.07.2014; Lille; Radsport - Tour de France 2014 - 4. Etappe - Le Touquet-Paris-Plage - Lille;
Christopher Froome (GBR) (Bernard Papon/Presse Sports/freshfocus)

Hose zerrissen, Oberschenkel ramponiert: Chris Froome gibt an der Tour de France entnervt auf.  Bild: Bernard Papon/freshfocus

Die Aufgabe von Froome bedeutete auch für das Team Sky ein einziges Desaster. Die Briten hatten für die 101. Tour einzig und allein auf Froome gesetzt und Bradley Wiggins nicht aufgeboten. Der Gesamtsieger von 2012 hatte allerdings in diesem Frühjahr mit dem 9. Platz beim Klassiker Paris-Roubaix bewiesen, dass er auch auf Pavés gut zurechtkommt. Doch Froome, der nicht das beste Verhältnis zu Wiggins pflegt, hatte sich gegen den Zeitfahr-Olympiasieger durchgesetzt. (tom/si)

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