Zürich
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Die Meininger Hotelleriekette aus Berlin drückt auf die Preise. bild: meininger hotels

25 Franken pro Nacht: Billig-Hotelkette sagt Schweizer Hotels den Kampf an

Die deutsch-englische Billig-Hotelleriekette Meininger kommt 2021 nach Zürich. Danach sollen Genf und weitere Schweizer Städte hinzukommen.

Sven Hoti / ch media



Die Eröffnung des ersten Schweizer Ablegers in Zürich erfolgt gemäss Website des Unternehmens im März 2021 – zwei Monate vor der Lancierung in Genf. Im neuen Wohnquartier «Greencity» in Zürich-Wollishofen gelegen soll das Hotel dereinst 174 Zimmer und 580 Betten haben, wie der CEO der Meininger Hotels, Hannes Spanring, zur «Handelszeitung» sagte. Ein Bett im Vierer- oder Fünferzimmer gäbe es ab 25 Franken, ein Doppelzimmer sei ab 70 Franken zu haben, verspricht der Chef.

Damit ist Meininger eine Ausnahmeerscheinung in der hiesigen Hotellerie. Selbst eine Nacht in einer Jugendherberge ist laut eines Vergleichs der «Handelszeitung» mit rund 56 Franken noch teurer als die Alternative aus Deutschland. Spanring erklärt die tiefen Preise folgendermassen: «Kein Hotel-Restaurant, Bündelung der zentralen Dienste, clevere Raumaufteilung mit Kajütenbetten im Vierer- und Fünferzimmer – damit können wir Kosten drücken.» Ähnlich wie bei Billigfliegern richtet sich der finale Preis nach Auslastung, Saison und Buchungsdatum. Je früher man bucht, desto günstiger sind die Zimmer.

Weitere Schweizer Ableger stehen bereits in den Startlöchern: Aktuell stünden Lausanne, Basel und Bern auf dem Radar, kündigt der Unternehmenschef an. «Und es ist nicht gesagt, dass es in Zürich und Genf bei nur einem Betrieb bleiben muss.»

Gamezone und Service

Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als einen der Hauptakteure im Hybridhotelmarkt. Es vereine «den Service und Komfort eines internationalen Budgethotels mit Ausstattungsmerkmalen eines Hostels, wie beispielsweise Gästeküche und Gamezone», heisst es im Unternehmensbeschrieb. Meininger bietet neben den herkömmlichen Einzel- und Doppelzimmern auch Mehrbettzimmer an. Als Stärke der Marke gilt das Gruppengeschäft mit Klassenfahrten und anderen Gruppen. (bzbasel.ch)

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nicolas D 25.04.2019 02:41
    Highlight Highlight Danke für die Werbung.
  • Regenmaker 24.04.2019 22:17
    Highlight Highlight Das ist fast so billig wie mein wg zimmer in Zürich, und wir putzen selber 🤔
  • thierry_haas 24.04.2019 18:23
    Highlight Highlight Ich freue mich das erste Hotel in Genf zu sehen, hier spricht man nämlich französisch und auf französisch ist der Name echt Programm: M heisst hier... Scheisse! (Merde)
  • El Vals del Obrero 24.04.2019 15:31
    Highlight Highlight Bin schon lange der Meinung, dass die Jugendherbergen eher zu sehr auf etwas mehr Komfort und somit etwas höhere Preise setzen als es in ihrem Ursprungskonzept mal der Fall war.

    Somit wäre es ja logisch, dass nun ein anderer in diese Lücke springt. Schade halt einfach, dass dann halt kommerzionelle Firma statt ein gemeinnütziger Verein ist.
  • Gregor Hast 24.04.2019 15:15
    Highlight Highlight Wenn eine Hotelkette ihre Preise immer mehr und mehr nach unten korrigiert, müssen die andern natürlich mitziehen....
  • Gregor Hast 24.04.2019 15:10
    Highlight Highlight Das würde bedeuten, dass dem Hotelpersonal der Minimallohn bezahlt werden könnte, und viele vorher kündigen bevor die Hotels am Ende schliessen müssen. Somit gehen wichtige Arbeitsplätze verloren. Auf der anderen Seite kann die billig Hotelkette sich immer breiter und breiter machen, und schafft somit wieder neue Arbeitsplätze. Demnach wird auch das Personal wachsen, was dazu führt, dass mehr Auslagen gemacht werden müssen, was schlussendlich zu einem Anstieg der Zimmerpreise führen kann- denn irgendwie muss ja der Lohn des Personals wieder hereingeholt werden. 2/2
  • Gregor Hast 24.04.2019 15:04
    Highlight Highlight Die heutigen Hotelpreise können sich viele Menschen nicht leisten, so ist es gerade gut, dass nun eine neue Hotelkette dazukommt, welche ihre Hotelzimmer zu einem humaneren Preis anbietet. Somit müssen die andern Hotels ebenso mitziehen. Allerdings; wenn die andern ihre Preise ebenso senken, wird die billig Hotelkette ihr Preisangebot noch mehr senken, so dass die andern Hotels dazu gezwungen sind dies ebenso zu tun. Am Ende ist die billig Hotelkette mit ihrem Preisniveau so tief, dass die andern Hotels es sich nicht mehr leisten ihre Hotelzimmer zu einem noch tieferen Preis anzubieten. 1/2
  • Myk38 24.04.2019 15:03
    Highlight Highlight Meiningers sind modern, schön und sauber. Das zu einem vergleichbaren Komfort wie in einer Jugi, einfach x-mal günstiger.
  • Nik G. 24.04.2019 14:38
    Highlight Highlight Naj die Mitarbeiter werden wie in allen Billig Anbietern ausgenutzt. Dumpinglöhne, Ferien nicht bezahlt. Selber bezahlte Ausbildung usw.
    Wir stehen ja auf Geiz ist Geil!
  • Fruchtzwerg 24.04.2019 14:30
    Highlight Highlight Ich habe letztes Jahr mal in so einem in Salzburg geschlafen.
    Es war allerhöchstens ok... Da man für CHF 20-40.- mehr/Nacht aber mit etwas suchen auch bei uns etwas gutes findet, war es für mich wohl das letzte Mal...
    Für Jüngere/Studenten etc. welche auf fehlenden Komfort keinen Wert legen ist es sicher ok...
  • WhatZitTooya 24.04.2019 14:25
    Highlight Highlight Waren vergangenes Jahr im Hamburger Ableger... fand ich alles ganz ok fürs Geld. :)
  • Chriguchris 24.04.2019 14:07
    Highlight Highlight Eigentlich habe ich gehofft, dass man endlich von dieser Geiz-ist-geil Mentalität wegkommt....
    Zitat, "Kein Hotel-Restaurant, Bündelung der zentralen Dienste ..... damit können wir Kosten drücken."
    Wie sind die Anstellungsbedingungen?
    Wie werden die Arbeitsbedingungen sein?
    Wie heute so oft, nur Geschäftsführer und Stv. festangestellt der Rest im Stundenlohn von Jahr zu Jahr, also sparen auf Kosten der Allgemeintheit?
    Sollte sich aber alles, entgegen meiner Voreingenommenheit, als human und fair herausstellen, bitte ich um Verzeihung und komme probeschlafen ;-)
    • My Senf 24.04.2019 14:21
      Highlight Highlight Stundenlohn bei ca 18.- und nur nach Abruf
      Gehe nicht davon aus, dass es viele vollangestellte geben wird
    • Matti_St 24.04.2019 14:22
      Highlight Highlight @Chriguchris, das Problem dabei sind nicht unbedingt die billigen. Diese Arbeitsbedingungen trifft man auch bei den teuren Anbieter an. Ebenso bei Tochterfirmen der Migros und Coop, die als guter Arbeitgeber zählen.
    • Chriguchris 24.04.2019 14:28
      Highlight Highlight Da hast du natürlich Recht Matti_St, leider sind solche Bedingungen mittlerweile fast schon standard....
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