Coronavirus
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Auch Freiburg und Jura setzen auf strengere Corona-Massnahmen



Nach den Kantonen Bern, Basel-Stadt, Baselland und Wallis reagieren auch die Kantone Freiburg und Jura auf die steigenden Corona-Infektionszahlen und schränken Grossveranstaltungen weiter ein.

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Die Ausübung von Sportarten mit Körperkontakt wird im Kanton Freiburg verboten. Darunter fällt etwa Fussball und Eishockey. Profi-Spiele bleiben jedoch erlaubt, doch gilt neu wieder eine Obergrenze von 1000 Zuschauern unter Einhaltung der gültigen Schutzkonzepte.

Betroffen sind davon in erster Linie die Eishockeyaner von Fribourg-Gottéron, die sich bis am Donnerstag in Quarantäne befanden und zuletzt gut 5000 Zuschauer in der BFC-Arena empfingen. Das nächste Heimspiel der Freiburger ist allerdings erst am 10. November gegen Ambri-Piotta geplant.

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Im Kanton Jura müssen die Restaurants früher schliessen. Bild: sda

Der Kanton Jura geht noch weiter und verbietet wie der Kanton Wallis alle Kontaktsportarten und Mannschaftssportarten mit Ausnahme des Profisports unter Ausschluss des Publikums und des individuellen Trainings. Die Massnahmen gelten bis am 15. November. Für den Eishockeyklub Ajoie aus der Swiss League bedeutet dies, dass die kommenden Heimspiele ohne Zuschauer ausgetragen werden müssen.

Einen anderen Weg gehen derzeit noch die Kantone Aargau, Solothurn, St.Gallen und Tessin. Dort sind Zuschauer vorläufig unter Berücksichtigung der gültigen Schutzkonzepte wie seit 1. Oktober zugelassen. Auch im Kanton Zürich bleiben Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern erlaubt, wie der Zürcher Regierungsrat am Freitag mitteilt. Die Sicherheits- und Schutzkonzepte werden allerdings noch einmal geprüft.

Damit dürfen die Fussballklubs FC Zürich (Super League), Grasshoppers und FC Winterthur (beide Challenge League) sowie die Eishockeyklubs ZSC Lions (National League), EHC Kloten, EHC Winterthur und GCK Lions (alle Swiss League) weiterhin Heimspiele mit zwei Dritteln der Stadionauslastung bestreiten.

Auch im Kanton Waadt werden am Freitag Informationen zu allfälligen neuen Massnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie erwartet.

Die von einzelnen Kantonen beschlossenen Verschärfungen bei der Durchführung von Grossveranstaltungen haben vorläufig noch keinen Einfluss auf den Spielbetrieb in der Super League oder der National League, den beiden höchsten Schweizer Ligen im Fussball und Eishockey.

Claudius Schäfer, der CEO der Swiss Football League, sagte am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA: «Wir befinden uns in einer schwierigen Situation. Aber zum jetzigen Zeitpunkt sage ich klar: 'Wir spielen weiter!'» Die Swiss Hockey League hat entschieden, die Meisterschaft mindestens bis am 2. November fortzusetzen. (sda)

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