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Neue Schwebfliegen-Art Monoceromyia ndidiae dank Hobbyforscher entdeckt

Die Schwebfliegenart Monoceromyia ndidiae ist die "Neue Art des Jahres 2026" der Swiss Systematics Society. Ihre Entdeckungsgeschichte zeige, wie wichtig Bürgerwissenschaft sei, schrieb die  ...
Schwebefliegen: kleine Flugkünstler mit grosser Bedeutung für die Natur.Bild: Keystone/SDA

Neue Schwebfliegen-Art dank Hobbyforscher entdeckt

26.05.2026, 13:3726.05.2026, 13:37

Die Schwebfliegenart Monoceromyia ndidiae ist die «Neue Art des Jahres 2026» der Swiss Systematics Society. Ihre Entdeckungsgeschichte zeige, wie wichtig Bürgerwissenschaft sei, schrieb die Swiss Systematics Society.

Die neu entdeckte Art gehört zur Familie der Schwebfliegen, von denen viele durch ihre gelb-orange Färbung Wespen nachahmen, wie die Swiss Systematics Society (SSS) am Dienstag mitteilte. Die Tarnung schütze sie vor Fressfeinden, obwohl diese Schwebfliegen völlig harmlos seien und nicht stechen könnten.

Die Entdeckung der neuen Art sei besonders gewesen und habe in der Dominikanischen Republik begonnen. Dort hätten Insekten-Interesssierte ihre Fotos auf der Online-Plattform iNaturalist geteilt. Eines dieser Bilder habe die Aufmerksamkeit eines Entomologen erregt, dem die ungewöhnliche Morphologie der abgebildeten Fliege aufgefallen sei. Er teilte das Bild mit anderen Fachleuten, wie die SSS schrieb. Niemand habe gewusst, um welche Art es sich handle.

Schliesslich sei es gelungen, auf einer Feldexpedition im Nationalpark Valle Nuevo, in einer Lichtfalle ein Exemplar zu fangen. Labor-Untersuchungen an der Universität Lausanne zeigten, dass es sich um eine bislang unbekannte Art handelte, so die SSS. Die Forschenden hätten sie nun wissenschaftlich beschrieben und auf den Namen Monoceromyia ndidiae getauft.

In der Schweiz sind rund 500 Schwebfliegen-Arten bekannt, wie es weiter hiess. Neben ihrem faszinierenden Aussehen seien sie auch äusserst nützliche Insekten, denn die Larven vieler Arten ernähren sich von Blattläusen. Die erwachsenen Tiere seien zudem wichtige Bestäuber. Zudem seien Schwebfliegen Biodiversitätsindikatoren, deren Vorkommen auf gesunde Ökosysteme hindeute. (sda/fwa)

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