Palästina
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07548020 Palestinians inspect rubble of a destroyed building damaged after an Israeli air strike in Gaza City, 05 May 2019. Media reports state that more than 250 rockets have been fired into Israel by millitants and Israel have replied with air strikes and tank fire on the Palestinian territory.  EPA/MOHAMMED SABER

Zerstörte Wohnhäuser in Gaza. Bild: EPA/EPA

Nach Gewaltausbruch vereinbaren Israel und Palästinenser Waffenstillstand



Nach dem Gewaltausbruch am Gazastreifen mit zahlreichen Toten haben sich die Palästinenser auf einen Waffenstillstand mit Israel verständigt. Das Abkommen beginne am Montagmorgen, sagte ein palästinensischer Vertreter in der Nacht auf Montag.

Die unter Vermittlung Ägyptens ausgehandelte Feuerpause gelte ab Montag um 04.30 Uhr, sagten Vertreter der Palästinensergruppen und Ägyptens. Eine Fernsehstation, die der in Gaza herrschenden Hamas gehört, bestätigte die Übereinkunft zudem. Bei dem Raketenbeschuss aus dem von der radikal-islamischen Hamas beherrschten Gazastreifen wurden offiziellen Angaben zufolge vier Zivilisten in Israel getötet. Bei Angriffe des israelischen Militärs starben 19 Palästinenser.

«Wir unterstützen Israel zu 100 Prozent bei der Verteidigung seiner Bürger.»

US-Präsident Donald Trump.

US-Präsident Donald Trump sicherte Israel im Grenzkonflikt seine Unterstützung zugesichert. «Wieder steht Israel vor einer Flut tödlicher Raketenangriffe der Terrorgruppen Hamas und des Islamischen Dschihad», schrieb Trump auf Twitter. «Wir unterstützen Israel zu 100 Prozent bei der Verteidigung seiner Bürger.»

Nur Elend

An die Menschen im Gazastreifen gerichtet schrieb Trump: «Diese terroristischen Aktionen gegen Israel bringen Ihnen nichts anderes mehr Elend». Die Gewalt müsse enden und auf einen Frieden hingearbeitet werden.

Seit Samstag haben militante Palästinenser nach Angaben der israelischen Armee mehr als 650 Raketen auf israelische Ortschaften abgefeuert. Israels Luftwaffe bombardierte mehr als 250 Ziele in dem Küstenstreifen. Dabei wurden mehrere Häuser zerstört, darunter das Gebäude der inneren Sicherheitsbehörde der Hamas. Nach einer stundenlangen Sitzung wies das israelische Sicherheitskabinett um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Armee am Sonntagabend an, die Angriffe fortzusetzen.

Nach Berichten über die neue Waffenruhe mit den militanten Palästinensern im Gazastreifen hob Israels Armee am Montag alle Einschränkungen für die israelische Bevölkerung im Grenzgebiet wieder auf. Man kehre zur Routine zurück, teilte das Militär mit.

Die meisten von rund 200'000 Kindern und Jugendlichen in dem betroffenen Gebiet sollten wieder zur Schule gehen, hiess es. Eine offizielle Bestätigung für die Waffenruhe gab es von israelischer Seite jedoch nicht. (sda/reu/afp/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

95
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

18
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

56
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

12
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

4
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

95
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

18
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

56
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

12
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

4
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

18
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Do not lie to mE 06.05.2019 19:17
    Highlight Highlight Sowohl Ägypten als auch Jordanien haben Friedensverträge mit Israel und pflegen diplomatische Beziehungen. Es ist eine Tatsache, dass der palästinensische Präsident Abu Mazen, wegen der Hamas Gaza nicht betretten kann. Meiner Meinung nach wäre die israelische Besetzung vor Jahrzehnten beendet worden, wenn die palästinensische Führung ihr Ziel, Israel auszulöschen, aufgegeben hätte.
  • AdiB 06.05.2019 14:00
    Highlight Highlight Hmmm..eigendlich merkwürdig. Theoretiesch müssten alle länder ein interesse an den raketen der hamas haben. Denn scheinbar sind das die einzigen die pegasus nicht runter hollt. Ich frage mich deswegen immer wieder wie das möglich ist. Das teuerste und effektivste abwehrsystem schafft es nicht ein par billige raketen zu neutralisieren?
  • daenerys stormborn 06.05.2019 12:48
    Highlight Highlight hate cannot drive out hate, wann wird das endlich verstanden.. #freepalestine
    • majortom79 06.05.2019 18:30
      Highlight Highlight Palästina kann sich nur befreien, wenn es endlich aufhört, Israel vernichten zu wollen und eine Koexistenz akzeptiert. Dann geht es auch der Bevölkerung dort besser.
  • Smeyers 06.05.2019 08:04
    Highlight Highlight Die Palästinser haben für CHF 6.0 Mio. Raketen verballert, Zivilisten geötet und Häuser zerstört und das vor allem in Gaza. Das macht man nur wenn man weiß das der Terror durch die UNRWA und die EU finanziert wird. Egal was man macht. Wer hat eigentlich noch Geduld und Verständnis für diese Leute die ihr eigenes Land und die eigenen Menschen zu Grunde richten?
    • tagomago 06.05.2019 12:38
      Highlight Highlight Zynischer Kommentar. Der Grund für ihr Leiden ist die israelische Politik und nicht Palästina.
    • DomKi 06.05.2019 14:27
      Highlight Highlight Ich gebe Ihnen Recht, verstehe aber auch dass die Menschen im Gazastreifen manipuliert werden aus den eigenen Reihen
    • Dong 06.05.2019 15:18
      Highlight Highlight @Smeyers: Wie würdest Du den völkerrechtlichen Status vom Gazastreifen nennen? Besetzt? Umstritten?
      Ich persönlcih denke, es handelt sich um eine Besetzung, und der terroristische Widerstand um die logische Folge.
    Weitere Antworten anzeigen

Antike Metropole in Israel entdeckt – 5000 Jahre alt

Forscher haben in Nordisrael die Überreste einer beeindruckenden altertümlichen Metropole freigelegt. Die Stätte nahe dem heutigen Harish im Bezirk Haifa sei rund 5000 Jahre alt und die «grösste und zentralste», die jeweils im Gebiet des Nahoststaats entdeckt worden sei, erklärte die Israelische Altertumsbehörde am Sonntag.

Kosmopolitisch und planvoll angelegt sei die Stadt gewesen, die nach deren Schätzungen rund 6000 Einwohner hatte. Die Arbeiten an der Ausgrabungsstätte En Esur legten …

Artikel lesen
Link zum Artikel