Digital

WhatsApp und Co. sind schlecht für persönliche Gespräche in der Familie? Von wegen!

WhatsApp und Co. sind schlecht für persönliche Gespräche in der Familie? Von wegen!

16.10.2017, 11:1116.10.2017, 11:23
Wie verschickst du am liebsten deine Kurznachrichten?
An dieser Umfrage haben insgesamt 8889 Personen teilgenommen

Die Kommunikation über Messenger wie WhatsApp löst nicht das persönliche Gespräch ab, sondern fördert den Dialog mit Familie und Freunden – das ist unterm Strich das Ergebnis einer repräsentativen Studie des deutschen Kantar TNS-Instituts.

Demnach wissen 65 Prozent der Befragten durch Messenger eher darüber Bescheid, wie es ihren Freunden und Bekannten geht, mehr als die Hälfte (56 Prozent), was ihre Verwandten machen.

WhatsApp ist demnach der beliebteste Messenger, er wird von drei Viertel der Befragten genutzt, gefolgt von Facebooks Messenger (37 Prozent), Skype (21 Prozent). Am häufigsten kommuniziert knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) mit Freunden und Bekannten über WhatsApp, 32 Prozent bevorzugen das persönliche Gespräch.

Das Telefon liegt mit 24 Prozent auf Platz drei. Unter Familienmitgliedern rangiert das persönliche Gespräch deutlich an erster Stelle (84 Prozent der Befragten), gefolgt von WhatsApp (59 Prozent) und dem Telefon (50 Prozent).

Die Ergebnisse entstammen einer repräsentativen Studie zur digitalen Familienkommunikation, die das Lifestyle-Portal «Techbook.de» des Axel Springer Verlags und die Deutsche Telekom in Auftrag gaben. Dafür wurden im August insgesamt 2000 Teilnehmer im Alter über 18 Jahren online befragt.

(oli/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Galaxus verkauft viermal mehr Smart Glasses als 2025 – 9 von 10 gehen an Männer
Obwohl sie keinen guten Ruf geniessen, steigt der Verkauf von Kamerabrillen stark an. Vor allem ein Geschlecht mag das umstrittene Gadget.
«2026 könnte den tatsächlichen Beginn des Zeitalters der Cyberbrillen markieren», schreibt Galaxus in einer Medienmitteilung. Von Januar bis September verkaufte der Onlinehändler viermal mehr Smart Glasses als im selben Zeitraum des letzten Jahres.
Zur Story