Iran
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die USA verlegen angesichts des Streits mit dem Iran mehrere ihrer Streitkräfte in den Nahen Osten - darunter den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln. (Archivbild)

Bild: EPA EFE

USA verlegen Flugzeugträger in Richtung Iran und sagen: «Wir wollen keinen Krieg, aber...»



Die USA verlegen als militärische Warnung an den Iran den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und eine Bomberstaffel in den Mittleren Osten. Dies teilte der Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, am Sonntag (Ortszeit) mit.

Er sprach von einer Verlegung in die Region, für die das Streitkräftekommando Centcom zuständig ist. Dieses Gebiet reicht von Syrien im Westen bis Pakistan im Osten.

Bolton begründete den Schritt mit «einer Reihe beunruhigender und eskalierender Anhaltspunkte und Warnzeichen», auf die man nun reagiere. Die USA wollten eine «klare und unmissverständliche Botschaft an das iranische Regime senden, dass jedem Angriff auf die Interessen der Vereinigten Staaten oder auf die ihrer Verbündeten mit unerbittlicher Kraft begegnet wird».

Die Vereinigten Staaten wollten keinen Krieg mit dem Iran, heisst es in der Stellungnahme des Sicherheitsberaters weiter. «Aber wir sind voll vorbereitet, auf jeden Angriff zu antworten, ob er von Stellvertretern, den islamischen Revolutionsgarden oder den regulären iranischen Streitkräften vorgetragen wird.»

Im Streit über Irans Atomprogramm hatten die USA Strafmassnahmen gegen das Land ausgeweitet. Seit dem 1. Mai müssen alle Länder mit Sanktionen rechnen, die Erdöl aus dem Iran importieren. Ausnahmen für einige wenige Abnehmer liefen zu diesem Datum aus. US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr das internationale Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt. Er will die iranischen Erdöllieferungen ganz zum Erliegen bringen. (sda/dpa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Iran testet zwei weitere Langstreckenraketen

Trump will ein Politikwechsel im Iran

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

16
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paolo Pinkel 08.05.2019 02:54
    Highlight Highlight "Keinen Krieg" haben Sie gesagt?
    Dann sollte man sich mal folgende Rede von Bolton anhören.
    Play Icon


    Naja, halt einen kleinen Regimwechsel..
  • Vladimir Putin 06.05.2019 15:34
    Highlight Highlight Säbelrasseln hatte schon immer eine deseskalierende Wirkung. \s
  • tagomago 06.05.2019 12:42
    Highlight Highlight Die USA wollen keinen Krieg mit dem Iran. Die USA planen keinen Coup in Venezuela. Die USA unterstützt keine Terroristen in Syrien.
    Bolton ist der neue Dölf.
  • Patho 06.05.2019 07:08
    Highlight Highlight Was gibt den Amis das Recht, anderen Ländern verbieten zu wollen, Öl im Iran zu kaufen? Das ist die Sache jedes einzelnen Landes...
    • Fandall 06.05.2019 10:45
      Highlight Highlight Es ist aber eben gegen die (ökonomischen und Macht-) Interessen der USA, und da die USA sich als "gutmütiger Hegemon" der Welt verstehen wird das halt wirtschaftlich, politisch und militärisch durchgesetzt.
      Und das an mehreren Fronten: Venezuela (Öl), Deutschland (Nordstream 2), Iran (Öl & Gas), und und und...
  • ursus3000 06.05.2019 06:53
    Highlight Highlight ein bisschen Krieg erhöhen die Chancen auf eine 2, Amtszeit
  • TheDoctor 06.05.2019 06:31
    Highlight Highlight Anzahl der Länder, die der Iran seit der Revolution 1979 angegriffen hat: 0

    Anzahl der Länder, die die USA seit 1979 angegriffen haben: Viele.

    Anzahl der Atomwaffen, die der Iran in der Zeit getestet hat: 0

    Anzahl der Atomwaffen, die die USA in der Zeit getestet haben: Viele, bis zum Verbot der Atomwaffentests.

    Eine Bedrohung ist schwer zu rechtfertigen...
    • pun 06.05.2019 07:18
      Highlight Highlight Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Auch wenn er keien Angriffskriege wie die USA führte, der Iran mischt munter im Krieg in Jemen und Syrien mit und unterstützt die Hamas in Palästina, die gerade wieder einen Raketenhagel auf Zivilisten in israel losgeschickt hat (und dabei israelische und palästinensische Zivilisten ermorderte).

      Aber das sind natürlich keine realen Kriegsgründe, Donald braucht natürlich seinen Wiederwahlkrieg. Die Amis tauschen ihre Präsidenten nicht aus, wenn Krieg herrscht.
    • ands 06.05.2019 07:42
      Highlight Highlight Dass der Iran keine anderen Länder angegriffen hat, dürfte nicht unwesentlich damit zusammenhängen, dass das Land fast einen Drittel der Zeit im Krieg mit dem Irak stand und regelmässig innenpolitische Probleme zu lösen hatte und hat.
      Und auf die Tests von Nuklearwaffen hat Iran ganz eindeutig nicht freiwillig verzichtet.
    • P. Silie 06.05.2019 09:04
      Highlight Highlight @ TheDoctor: Etwas einfach geschrieben... Der Iran ist regional wie folgt im politischen Geschehen involviert:

      - Hezbollah, Libanon
      - Liwa Fatemiyoun, Afghanistan
      - Liwa Zainebiyoun, Pakistan
      - Harakat Hezbollah al-Nujaba, Irak
      - Al Quds Brigades, Israel
      - Asa'ib Ahl al-Haq, Irak
      - Kata'ib Sayyid al-Shuhada, Irak
      - Kata'eb Hizbullah, Irak
      - etc. etc. etc.

      Iran unterstützt finanziell, militärisch und logistisch noch Dutzende weitere Terrororganisationen und Militias im Nahen Osten. Iran betreibt nichts anderes als Stellvertreterkriege.. Das daraus entstehende Leid ist unmöglich zu beschreiben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nunja 06.05.2019 06:12
    Highlight Highlight Einfach das vor dem „aber“ ignorieren. Momentan läuft noch die Phase, Iran mit wirtschaftlichem Druck zur Verzweiflung zu bringen. Mit einem Flugzeugträger provozieren ist der nächste Schritt, um einem iranischen Piloten ein Ziel zu bieten.

Jedes fünfte Kind in den USA hungert – und Trump verweigert die Hilfe

Mehr als 33 Millionen Amerikaner sind arbeitslos. Viele können ihre Kinder nicht mehr richtig ernähren. Doch das Weisse Haus will die Hilfe nicht aufstocken.

Im reichsten und mächtigsten Land der Welt kann man derzeit ein merkwürdiges Phänomen beobachten: Kilometerlang stauen sich Autos – nicht selten teure SUVs – vor sogenannten Food Banks, wo Freiwillige und Mitglieder der Nationalgarde gratis Essen verteilen. Die Väter und Mütter, die in diesen Autos sitzen, sind auf diese Hilfe angewiesen. Sie haben kein Geld mehr, um Nahrungsmittel zu kaufen.

Das merkwürdige Schauspiel hat tragische Folgen. Das zeigt eine Untersuchung der renommierten Brookings …

Artikel lesen
Link zum Artikel