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Zum Glück hiess der Gegner nicht YB: Ronaldo kann zum Spielende wieder jubeln.
Zum Glück hiess der Gegner nicht YB: Ronaldo kann zum Spielende wieder jubeln.
Bild: keystone

Der Ronaldo-Effekt, ein hässiger Messi und alle anderen Highlights vom Wochenende

20.09.2021, 09:3420.09.2021, 13:08

Bei PSG wirds dank Lionel messy

Lionel Messi läuft es bei Paris Saint-Germain noch überhaupt nicht nach Wunsch. Der Argentinier, der bei PSG in drei Jahren 110 Millionen Euro erhalten soll, ist auch nach drei Spielen noch ohne Torbeteiligung und musste gestern im Spitzenspiel gegen Xherdan Shaqiris Lyon sogar die Schmach über sich ergehen lassen, ausgewechselt zu werden.

Der Argentinier war darüber nicht erfreut, verweigerte Trainer Mauricio Pocchettino den Handschlag und zog danach auch auf der Ersatzbank einen «Lätsch».

Immerhin gab es für PSG doch noch ein Happy End. In der 92. Minute traf Mauro Icardi – er wurde erst in der 82. Minute für Angel Di Maria eingewechselt – zum 2:1-Sieg.

Icardi trifft zum 2:1.
Video: streamable

Rot für Selbstjustiz

Kuriose Szenen in Israel. Bei der Partie zwischen Maccabi Petach Tikwa und Hapoel Tel Aviv läuft bereits die Nachspielzeit, als ein Zuschauer den Platz stürmt. Der junge Mann ist mit durchaus üblen Absichten auf das Feld gerannt und stösst einen Hapoel-Spieler von hinten in den Rücken.

Als er sich in der Folge an Adi Gotlieb zu schaffen machen will, wehrt sich dieser aber und streckt den Platzstürmer mit einem Schlag ins Gesicht zu Boden, sodass ihn die Securitys einfangen können. Doch die Aktion hat auch für Gotlieb Konsequenzen: Er sieht für seine Selbstjustiz tatsächlich die rote Karte.

Video: streamable

Unter Ström

Zugegeben, Torhüter schaffen es eher mit Fehlgriffen in solche Auflistungen als mit Paraden. Jacob Widell Zetterström hat am Wochenende aber so überragend gehalten, dass er sich den Platz hier eindeutig verdient hat. Der 23-jährige Schwede steht bei Djurgaardens IF im Tor, in dieser Saison hat er in 12 Spielen 6-mal zu null gespielt und damit grossen Anteil daran, dass Djurgaardens die schwedische Liga Allsvenskan anführt.

Im Spitzenspiel gegen Malmö am Wochenende spielte Zetterström zwar nicht zu null, aber mit gleich drei «Big Saves» rettete er seiner Mannschaft beim 1:1 immerhin den Punktgewinn.

Knapp daneben ist auch vorbei

Der 22-jährige Ravel Morrison spielt in der englischen Championship für Derby County. In dieser Saison ist der offensive Mittelfeldspieler noch ohne Torerfolg, gegen Stoke war es am Wochenende nun endlich so weit. Dachten zumindest die Fans und wohl auch er selbst, als er das leere Tor vor sich hatte ...

Che Bello

Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt, was für eine Vorarbeit! Beim 3:1-Treffer von George Bello für Atlanta United gegen D.C. United gebührt der Respekt vor allem Marcelino Moreno. Der Mittelfeldspieler dribbelt sich über die rechte Seite an den Gegnern vorbei, als wären sie Slalomstangen. In der Mitte braucht Bello dann nur noch einzuschieben.

Video: streamable

Was für ein Torpedo

Mukhammad Sultonov hat sich offensichtlich den richtigen Verein ausgesucht. Der Russe spielt nämlich bei Torpedo Moskau und bei seinem 1:0-Führungstreffer gegen FK Orenburg war der Klubname Programm, als er eine Flanke per Direktabnahme in den Winkel zimmerte. Sultonov war in der Schlussphase auch noch für das 2:0 verantwortlich und wurde damit definitiv zum Matchwinner.

Video: streamable

Der Ronaldo-Effekt

Juventus Turin ist nach vier Spieltagen in der Serie A noch immer sieglos und mit zwei Punkten auf Rang 18 von 20 Mannschaften klassiert. Die Turiner lagen gegen Milan 1:0 in Führung, mussten sich aber mit einem 1:1 begnügen. Damit hat Juventus in vier Ligaspielen dreimal eine Führung noch hergegeben.

Auffällig ist bei Juves Horrorstart in die Saison ein weiterer Fakt: Der sogenannte Ronaldo-Effekt. Als der Portugiese 2018 Real Madrid verliess und zu Juventus wechselte, hatte Real den schlechtesten Saison-Start der Geschichte. Juventus hatte damals den besten Start in der Klub-Geschichte.

Nun wechselte Ronaldo im Sommer von Juventus zu Manchester United und prompt hat Juventus den schwächsten Saisonstart seit 66 Jahren hingelegt.

Bei Manchester United hingegen läuft es in der Liga seit der Ronaldo-Ankunft. In seinen beiden Premier-League-Spielen für die «Red Devils» hat er bereits drei Tore erzielt. Beim 2:1-Sieg gegen West Ham zeigte er zudem in der 96. Minute bei einem gegnerischen Penalty seinem Torhüter an, wohin Mark Noble schiessen würde. Ronaldo hatte recht, De Gea hielt, United gewann.

Zuverlässig wie die Stadt am Bodensee

Erinnerst du dich an den 17. April 2016? Wohl kaum, es ist ja auch über fünf Jahre her. Es ist das Datum, als Inaki Williams zuletzt ein Ligaspiel verpasst hat. Der Spanier wurde seither in jeder einzelnen Partie für Athletic Bilbao eingesetzt. Insgesamt kam er am Wochenende auf sein 200. Spiel in Folge für die Basken.

Der war zu einfach für Jota

Diogo Jota wird froh sein, hat Liverpool die Partie gegen Crystal Palace am Ende problemlos mit 3:0 gewonnen. Denn der sonst so treffsichere Portugiese vergab gegen Ende der ersten Halbzeit den Führungstreffer, als er den Ball aus zwei Metern Entfernung in den Liverpooler Nachthimmel schoss.

Video: streamja

Besser machte es dafür Sadio Mané. Der Senegalese traf kurz nach Jotas Fehlschuss doch noch zur Liverpool-Führung. Für Mané war es das neunte Spiel in Folge gegen Crystal Palace, in dem er ein Tor erzielte. Das schaffte in der Geschichte der Premier League vor ihm noch niemand.

Ob Angriff oder Bus parke, Norwich verliert unter Farke

Was für eine Bilanz des Grauens! Norwich City hat die letzten 15 Premier-League-Spiele unter Daniel Farke alle verloren. In dieser Saison haben die Kanarienvögel bisher alle fünf Partien verloren, in der Saison 2019/2020 zudem die letzten zehn Saisonspiele. Im Zwischenjahr in der Championship hat sich Norwich unter Farke aber immerhin äusserst stark gezeigt und als Meister den direkten Wiederaufstieg geschafft.

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