Appenzell
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Heftige SVP-Schlappe bei Ausserrhoder Kantonsratswahlen



Blick in den Kantonsratssaal im Regierungsgebaeude in Herisau, am Sonntag, 22. April 2007. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden wird heute Sonntag das Kantonsparlament neu gewaehlt. Rund 20 Prozent des 65-koepfigen Parlaments treten zurueck. In 19 Gemeinden wird im Majorzverfahren gewaehlt. Nur in Herisau gilt der Proporz. Im Kantonshauptort werden auch Einwohnerrat und Gemeinderat neu gewaehlt. (KEYSTONE/Regina Kuehne)

Bild: KEYSTONE

Die SVP verliert im Ausserrhoder Kantonsrat fünf ihrer bisherigen zwölf Sitze. Gewinnerin ist die Fraktion der Parteiunabhängigen (PU), die vier Mandate gewinnt und neu auf 19 Sitze kommt. Die FDP bleibt stärkste Partei mit 24 Sitzen (+1).

Die SP hält unverändert neun Sitze im 65-köpfigen Kantonsrat. Die CVP verliert zwei Sitze und kommt noch auf drei. Die EVP gewinnt ein Mandat und hält neu zwei. Hinzu kommt ein Sitz für die Gruppierung «Blickpunkt Speicher».

Bei den 19 Sitzen der PU, die in Ausserrhoden traditionell eine starke Fraktion stellen, sind drei Sitze der Liste «Gewerbeverein/PU» in Herisau mitgezählt. Der Kantonshauptort wählt seine 19 Mitglieder des Kantonsrats als einziger Wahlkreis im Proporzsystem. Die übrigen 19 Gemeinden kennen Majorzwahlen.

SVP-Gemeindepräsident abgewählt

Im Kantonshauptort Herisau erlitt die SVP eine doppelte Schlappe: Die Partei büsste zwei ihrer bisher sechs Kantonsratssitze ein. Zudem wurde Gemeindepräsident Renzo Andreani (SVP) überraschend nicht wiedergewählt. Er unterlag dem Parteilosen Kurt Geser.

In den 20 Ausserrhoder Gemeinden wurden gleichzeitig mit den Kantonsratswahlen auch die Gemeindebehörden erneuert.

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden wurde bereits am 10. Februar erneuert. Die Regierung blieb in Männerhand: Die drei Bisherigen wurden bestätigt. Hansueli Reutegger verteidigt den Sitz der SVP, Yves Noël Balmer jenen der SP. (aeg/sda)

Bundespräsidenten der letzten 25 Jahre [1.2.19/jaw]

Nico Franzoni an der Nacht der langen Messer

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    Alle Leser-Kommentare
  • DemonCore 18.03.2019 11:16
    Highlight Highlight Interessant. Weiss man näheres? Falsche Köpfe oder gab es einen Dorfskandal?
    • elco 18.03.2019 12:43
      Highlight Highlight Vielleicht einfach die Schnauze voll von der SVP?
    • 7immi 18.03.2019 17:34
      Highlight Highlight Die SVP war 2015 in AR so erfolgreich wie noch nie, so gesehen war diese Schlappe absehbar. Erstaunlicher war der Aufstieg 2011 und 2015.
  • rodolofo 18.03.2019 10:19
    Highlight Highlight Da bin ich doch für einmal besonders stolz auf meinen Heimat-Ort Herisau/Appenzell Ausserroden!
    Die Appenzeller Nein-Sager sagen "Nein!" zu den Schweizerischen Nein-Sagern!
    • pamayer 18.03.2019 12:52
      Highlight Highlight das ist ja schon mal bemerkenswert. was ist dort mit den frauen los? alle nach st gallen abgewandert. 2019 und die regierung in männerhand. unglaublich. einfach unglaublich.

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