International
Deutschland

Mutter nach mutmasslichem Angriff von 14-jährigem Sohn gestorben

Mutter nach mutmasslichem Angriff von 14-jährigem Sohn gestorben

14.11.2016, 10:5514.11.2016, 10:55

Im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt hat ein 14-Jähriger seiner Mutter offenbar tödliche Verletzungen zugefügt. Die 58-Jährige sei am Sonntag, einen Tag nach dem Angriff, gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Dessau mit.

Die Frau war am Samstag mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ihrer Wohnung in Bitterfeld-Wolfen gefunden worden. Trotz intensivmedizinischer Behandlung starb sie im Spital.

Der 14-Jährige soll demnach zur Tatzeit allein mit der Mutter in der Wohnung gewesen sein. Er wurde bereits am Samstag vorläufig festgenommen. Das zuständige Amtsgericht ordnete am Sonntag die Unterbringung des Tatverdächtigen in einer Einrichtung an, damit muss er nicht in Untersuchungshaft.

Über die Hintergründe der Tat war zunächst nichts bekannt. Auch machten die Ermittler keine Angaben dazu, wie der 58-Jährigen die schweren Verletzungen beigebracht wurden. Die Ermittlungen dauerten an. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
EU-Abgeordnete fordern Unabhängigkeit von Nato
Ein neues parteiübergreifendes Bündnis von EU-Abgeordneten hat zum Europatag an diesem Samstag den schnellen Aufbau einer europäischen Verteidigungsunion angemahnt. «Sich beim Schutz Europas allein auf die Vereinigten Staaten zu verlassen, ist ein gefährliches Glücksspiel», heisst es in einer Erklärung, die unter anderen die deutschen Parlamentarier Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Michael Gahler (CDU) und Tobias Cremer (SPD) unterzeichneten. Es brauche Strukturen, die im Ernstfall auch ein Handeln ohne die US-dominierte Nato ermöglichten. Dazu gehörten entsprechende Kommandostrukturen und eine schnelle Eingreiftruppe.
Zur Story