Wissen
History

Dieses eindrückliche Video zeigt, wie viele Leben im Zweiten Weltkrieg verloren gingen

Dieses eindrückliche Video zeigt, wie viele Leben im Zweiten Weltkrieg verloren gingen

13.06.2015, 09:3213.06.2015, 09:56

«Der Tod eines Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik», soll Stalin gesagt haben. Die Zahlen, die Neil Halloran hier zeigt, sind in der Tat nur eine Statistik. Doch wie der Amerikaner diese Zahlen präsentiert, ist höchst eindrücklich. Ruhig, so objektiv wie möglich und ohne unnötiges Pathos visualisiert Halloran in seiner animierten Infografik unglaubliche Tatsachen über den blutigsten Krieg in der Geschichte der Menschheit. 

History

Zum Beispiel, dass allein Polen 5 Millionen Menschen verlor, Soldaten und Zivilisten zusammengezählt, und dass dies 16 Prozent der gesamten Bevölkerung ausmachte. Dass nach den vorsichtigsten Schätzungen allein 8,7 Millionen sowjetische Soldaten umkamen. Dass die Ostfront auch die überwältigende Mehrheit der deutschen Verluste forderte. 

Es sind nur Zahlen. Aber wer sie gesehen hat, bleibt einen Moment still. (dhr)

Eine interaktive Version des Videos gibt es hier.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Kinder schuften bis zur Erschöpfung – die dunkle Seite der Schweizer Industrialisierung
Eine eigenartige Allianz von Kapitalismus und Katholizismus ermöglichte die massive Ausbeutung vieler Kinder – nicht weit weg, sondern im 19. Jahrhundert mitten in der Schweiz. Tage mit bis 16 Stunden Arbeit waren komplett normal.
Sehr gerne würde der Historiker von heute die Geschichte des elfjährigen Fabrikkindes Maria Gwerder erzählen, das in Neuägeri bis zu 16 Stunden am Tag in der nahen Spinnerei arbeitete. Oder das Leben des zwölfjährigen Anton Bossard nacherzählen, der nach den langen Arbeitstagen in der Fabrik noch in der Arbeitsanstalt die Gänge wischen, in der Küche Kartoffeln schälen und die Gartenbeete umstechen musste.
Zur Story