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Dieses eindrückliche Video zeigt, wie viele Leben im Zweiten Weltkrieg verloren gingen

Dieses eindrückliche Video zeigt, wie viele Leben im Zweiten Weltkrieg verloren gingen

13.06.2015, 09:3213.06.2015, 09:56

«Der Tod eines Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik», soll Stalin gesagt haben. Die Zahlen, die Neil Halloran hier zeigt, sind in der Tat nur eine Statistik. Doch wie der Amerikaner diese Zahlen präsentiert, ist höchst eindrücklich. Ruhig, so objektiv wie möglich und ohne unnötiges Pathos visualisiert Halloran in seiner animierten Infografik unglaubliche Tatsachen über den blutigsten Krieg in der Geschichte der Menschheit. 

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Zum Beispiel, dass allein Polen 5 Millionen Menschen verlor, Soldaten und Zivilisten zusammengezählt, und dass dies 16 Prozent der gesamten Bevölkerung ausmachte. Dass nach den vorsichtigsten Schätzungen allein 8,7 Millionen sowjetische Soldaten umkamen. Dass die Ostfront auch die überwältigende Mehrheit der deutschen Verluste forderte. 

Es sind nur Zahlen. Aber wer sie gesehen hat, bleibt einen Moment still. (dhr)

Eine interaktive Version des Videos gibt es hier.

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Vom Maggiatal nach Europa – wie ein Maurersohn Geschichte schrieb
Pietro Morettini war als «Schutzpatron» in ganz Europa aktiv. Der Festungsbauer aus dem Süden der Eidgenossenschaft arbeitete für verschiedene Herrscher und genoss hohes Ansehen. Nur in der Heimat war er ein eher unbekannter Zeitgenosse.
Pietro Morettini ist eine Rarität, denn er ist eine der wenigen Ingenieur- und Architektenfiguren des Sopraceneri. Die meisten über die Landesgrenzen hinaus bekannten Namen stammen aus dem Sottoceneri: Solari, Pelli, Trezzini... Aber war Morettini überhaupt ein Tessiner? Jein. Bis 1798 war die Leventina ein Untertanengebiet von Uri. Das Bleniotal, die Riviera und die Region um Bellinzona wurden von den drei Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden kontrolliert. Der südliche Teil, der Lugano und Mendrisio sowie Locarno und das Maggiatal umfasste, wurde von allen souveränen Kantonen (ausser Appenzell) gemeinsam regiert. Der heutige Kanton Tessin wurde erst 1803 gegründet. Aber zurück zu Pietro Morettini.
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